Beiträge vom: März, 2008

Autor: Steffi

Na, heute schon den Kopf geschüttelt? Man kann sich heutzutage zwischen wirklich vielen Diäten entscheiden. Egal ob Ananas-, Kartoffel, Apfel- oder Obstdiät: Die Auswahl ist zumindest in ihren Einzelvarianten recht vielseitig. Allerdings stellt sich immer wieder heraus, dass nur eine konsequente Ernährungsumstellung und regelmäßige Bewegung zu einem Gewichtsverlust führen. Dass das eigene Handy dabei eine große Hilfe sein kann, war bisher jedoch nie der Fall.

Doch laut eines Artikels der Zeitschrift “Brigitte” kann das Handy beim Abnehmen helfen. “Brigitte” hat für seine Leserinnen eine spezielle Software entwickelt, die man sich auf sein Handy laden kann und mit der man gezielt abnehmen kann. Denn statt vermeintlich einfachen Lösungen, wie Ananas- oder Apfeldiät, hilft die Software dabei, die Energiebilanz und die Essgewohnheiten zu kontrollieren.

by fluzo  flickr

Dabei hilft ein sogenannter Figurcoach. Man füttert sein Handy mit entsprechenden persönlichen Daten, wie Essgewohnheiten, Bewegung etc., gibt ein was und wie viel man gegessen hat und schon informiert das Handy einen darüber, ob man noch Sport treiben muss oder noch etwas essen darf.

Die Software bedient sich dabei einem Ampelprinzip zur Kennzeichnung der Lebensmittel. Die Energiedichte (Kalorienanzahl) wird mit verschiedenen Farbbalken gekennzeichnet, um das Ganze übersichtlicher zu machen. Auch das Einkaufen erleichtert die Software, da verschiedene Rezepte zum Abnehmen gespeichert sind, wo man die Zutaten gleich abrufen kann.

Für eine einmalige Gebühr von 4,99 Euro kann man sich die Software auf sein Handy laden. Allerdings sind, laut Brigitte-Homepage, viele Leserinnern nicht zufrieden mit der Software. Vermehrt finden sich in verschiedenen Kommentaren Klagen über die Benutzerfreundlichkeit. Die “Brigitte”-Redaktion reagierte jedoch prompt und hat nach gründlicher Überholung die Software verbessert und wieder zum Download bereitgestellt.    [...mehr]


Autor: Steffi

Amaranth zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Erde. Ähnlich, wie Dinkel, gehört es zur Gattung der Urgetreide. Das bedeutet, dass Getreide, wie Amaranth im Unterschied zu Weizen, nicht gezüchtet oder gar überzüchtet worden ist, da Amaranth (oder Dinkel) bis heute nicht so industrialisiert und raffiniert wurde, wie beispielsweise Weizen. Deswegen eignet sich Amaranth besonders für Allergiker.

Amarant by gehis flickr

Ursprünglich stammt Amaranth aus Südamerika, und ist deswegen auch als Inkakorn bekannt. Es wurde sowohl von den Inkas als auch von den Azteken als Wunderkorn verehrt. Das wundert nicht, denn wenige Getreidesorten sind so ausgewogen, wie Amaranth. Durch den hohen Anteil an Lysin ist das Eiweiß von Amaranth ganz besonders wertvoll. Hinzukommt, dass Amaranth eine besonders feine Struktur besitzt, und deswegen besonders gut verdaulich ist.

Amaranth wird seit mindestesn 9 000 Jahren in Südamerika kultiviert. Unter den spanischen Herrschaft wurde der Anbau verboten und unter Todesstrafe gestellt, vor allem wegen seiner hohen religiösen Bedeutung für die Inkas. Dies trug zu einer Versorgungskrise der Einwohner bei; viele Inkas starben an der mangelnden Versorgung.

Die Amaranth-Körner sind winzig klein, kugelrund und können ähnlich, wie Mais im Topf erhitzt werden und zu Popcorn verarbeitet werden. Amaranth-Popcorn kann man kaufen, und unters Müsli gemischt gibt es dem Müsli eine ganz besondere Note.

Amaranth enthält neben Lysin viel Magnesium und Eisen. Es übertrifft in der Nährwerttabelle alle anderen Getreidesorten in dieser Hinsicht. Das Gute ist: Amaranth schmeckt super! Es hat eine leichte, luftige Konsistenz und schmeckt leicht nussig. Amaranth lässt sich auch zu köstlichen Aufläufen und Nachtischen verarbeiten. Fertig gemischtes Amaranth-Müsli vertreibt die Bio-Marke „Allos“ in jedem gut sortieren Bioladen.

Aber Achtung: Suchtgefahr! Wer einmal das Amaranth-Müsli probiert hat, kommt nicht mehr davon los.



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Autor: Steffi

Viele Konservendosen, Wurstwaren und Fertiggerichte enthalten Zusatzstoffe, wie Konservierungs-, Farb- und Geschmacksstoffe. Die meisten dieser Stoffe sind mit dem Buchstaben “E” (für Europa) und einer zugehörigen Nummer gekennzeichnet. Verbraucherschützer warnen zunehmend vor sogenannten E-Stoffen in Lebensmitteln. Viele E-Stoffe sind tatsächlich nicht besonders gesundheitsfördernd, andere sind jedoch völlig ungefährlich.

by ninjapoodles  flickr

Die meisten E-Stoffe, die mit einer Hunderterzahl bezeichnet werden (z.B. E 162) sind Farbstoffe mit denen Lebensmittel versetzt werden. Viele sind unbedenklich, doch einige wie E127 oder E104 können Allergien auslösen. Auch E123, der den Farbstoff Amaranth enthält, (nicht zu verwechseln mit dem Getreide!!) gilt als bedenklich. In Tierversuchen wurde festgestellt, dass E123 Krebs und Missbildungen verursachen kann. Der Stoff ist in den USA, in Russland und in Norwegen verboten.

Die Kategorie E200 bezeichnet Konservierungsstoffe. Die meisten Stoffe dieser Kategorie sind weder bekömmlich noch besonders gesund, im Gegenteil. Viele Konservierungsstoffe begünstigen Allergien, wie Nesselsucht, Asthma und Hautausschläge. Es kann zu Kopfschmerzen und Übelkeit kommen. Manche Konservierungsstoffe enthalten sogar Antibiotika, wie E 235. Andere Konservierungsstoffe wie E 260 und E 270 sind wiederum völlig unbedenklich; sie bezeichnen Essigsäure und Milchsäure.

Ein weiterer bedenklicher Stoff ist E320. Dieser Stoff, der in Tütensuppen und Knabberzeug verwendet wird, kann Leberschäden auslösen und die Blutfettwerte enorm in die Höhe schießen lassen. Auch E 338, Phosphorsäure, ist nicht gesundheitsfördernd. Er kommt in Softdrinks wie Limonade und Cola vor und entzieht dem Körper in großen Mengen Calcium. Auch Phosphatstoffe (E 339 bis E 342) gelten als bedenklich. Sie werden beispielsweise in Zusammenhang mit ADS, dem Zappelphilipp-Syndrom in Verbindung gebracht und kommen in Schmelzkäse und Wurstwaren vor.

Wie man sieht, lohnt sich ein Blick auf die Inhaltstoffe. Also, bevor was im Einkaufswagen landet kurz nachschauen, was sich für E-Stoffe in den Lebensmitteln verstecken!

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Autor: Steffi

Im Zeitalter der Diäten bleiben selbst die skurrilsten Formen von Diäten nicht aus. Neulich habe ich einen Artikel über Apfeldiät gelesen. Da schwor doch einer (ja, es war tatsächliche in Mann!) auf eine Diät, die nur aus Äpfeln besteht. Ich frage mich ernsthaft: Wer tut sich sowas selber an, denn gesund kann das jawohl nicht sein! Damit man mir jedoch keine Vorurteile unterstellen kann, habe ich ein wenig recherchiert und Versuch zusammenzufassen.

Die Apfeldiät

Ja, es stimmt tatsächlich. Bei der Apfeldiät ernährt man sich von nichts anderen als von Äpfeln, Wasser und ungesüßten Tees. Diese Diät scheint mir noch langweiliger als die schon zuvor geschilderte Ananasdiät. Schließlich ist Ananas noch etwas exotischer und so eine Zeitlang Ananas zu essen, gut, das geht ja noch. Aber Äpfel, na ja. Da gibt es ja auch Unterschiede, aber trotzdem.

Vorteile der Apfeldiät (gibt’s nicht!)

Vorteile gibt eigentlich kaum nennenswerte, außer dass Äpfel leicht zu transportieren sind und deshalb auch unterwegs verzehrt werden können. Das ist bei einer Ananas ja etwas schwieriger. Da Äpfel viel Kalium enthalten entwässern sie schnell und täuschen damit den Gewichtsverlust vor - wirklich abnehmen tut man dabei nicht, denn man verliert ausschließlich Wasser und Muskelmasse.

Nachteile der Apfeldiät

Die Apfeldiät ist als Diät nicht geeignet, genauso wenig wie jede andere Monodiät. Jeder, der sich das antut, wird nicht nur vom später einsetzenden Jojo-Effekt enttäuscht sein, sondern vor allem seinem Köper schaden. Denn auf Dauer entzieht man dem Körper wichtige Nährstoffe, wie Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett, die in Äpfeln nicht enthalten sind. Also Leute: Lieber ne gute Leberwurststulle und ein paar Kilos mehr, als sich so einer lächerlichen und sinnlosen Folter auszusetzen!

by Sister72 flickr

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Autor: Steffi

Obstsorten

Eine der bekanntesten Diäten ist die Obstdiät. Bei der Obstdiät ist man nichts weiter als Obst, ein bisschen Gemüse, und nimmt außerdem viel Flüssigkeit, in Form von Trinkwasser und ungesüßten Tees oder Säften zu sich. Man darf jegliches Obst und Gemüse zu sich nehmen, in so hohen Mengen, wie man möchte. Eingelegtes, getrocknetes oder sonstig konserviertes Obst und Gemüse aus der Dose ist tabu, da diesem oft Zucker oder andere Konservierungsstoffe beigefügt sind, die bei der Obstdiät nicht zu sich genommen werden dürfen.

Die Diät eignet sich beispielsweise für ein verlängertes Wochenende, um die überflüssigen Pfunde abzunehmen, um dann an eine Ernährungsumstellung anzuschließen. Bei manchen Obstdiäten sind auch unraffinierte Getreideprodukte, wie Haferflocken, Amaranth oder Dinkel erlaubt. Was sind die Vor- und Nachteile einer solchen Obstdiät?

 

Vorteile der Obstdiät

Die Obstdiät zeichnet sich von anderen Monodiäten durch ihre relative Vielfalt aus. Anders als bei der Ananasdiät, werden hier alle Obst- und Gemüsesorten gegessen; dies beugt hohen Mangelerscheinungen zunächst einmal vor. Gerade im Sommer, wo der Körper weniger Kalorien als im Winter verbrennt, kann man die Obstdiät gut an einem Wochenende oder im Urlaub durchführen, ohne seinem Körper zuviel Stress auszusetzen. Gerade in Verbindung mit Getreide ist sie die noch beste Monodiät.

Nachteile der Obstdiät

Trotzdem: Die Obstdiät ist und bleibt eine Monodiät und daher zum effektiven Abnehmen ungeeignet. So machen viele Krankenkassen, wie beispielsweise die AOK, darauf aufmerksam, dass Monodiäten nicht nur wirkungslos, sondern vor allem für die Gesundheit gefährlich sind. Der Körper braucht eine ausgewogene und vor allem vielfältige Ernährung, auch wenn man abnehmen möchte. Durch eine Monodiät erzielt man nur den ungewünschten Jojo-Effekt. Nach einer kurzen Zeit nimmt man mehr zu, als man abgenommen hat.

Wenn man dauerhaft abnehmen will, ist von jeglichen, stereotypen “Frauenzeitschrift”-Diäten abzuraten. Stattdessen sollte man mit seiner Krankenkasse oder dem Hausarzt sprechen. Hier wird man beraten, wie man seine Ernährung langfristig umstellen kann, ohne auf Lieblingsspeisen, wie Schokolade, verzichten zu müssen. Dann klappt es auch sicher, mit den purzelnden Pfunden!

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Autor: Steffi

Alle Jahre wieder - vorzugsweise dann, wenn die Ananas Saison hat- taucht sie in verschiedenen Frauenzeitschriften wieder auf: Die Ananasdiät. Vielleicht hat man den einen oder anderen Bekannten, der sich schon mal an der Ananasdiät probiert hat.

by Dan Zen flickr

Ananasdiät - Was ist das?

Die Ananasdiät ist eine kurzfristige Ernährungsumstellung, um Gewicht zu verlieren. Dabei wird nichts weiter zu sich genommen, als Ananas. Man sollte nur frische Ananas verwenden, da Produkte aus der Dose gezuckert sind und außerdem ungesunde Konservierungsstoffe enthalten. Es darf während der Diät nichts anderes gegessen werden als das Fruchtfleisch der Ananas, dessen Saft, sowie Wasser oder Tee. Ein Pfund Ananas hat ungefähr 257 Kalorien. Die in der Ananas enthaltenen Enzyme wirken sich auf den Stoffwechsel aus und bewirken einen schnellen Gewichtsverlust in nur sehr kurzer Zeit.

Vorteile der Ananasdiät

Da Ananas viele Vitamine und Mineralstoffe, aber wenig Kohlenhydrate und Eiweiß enthält, ist sie vor allem für Fruchtfans geeignet. Gerade im Sommer, wo der Körper weniger Energie verbrennt, als im Winter ist die Ananasdiät, geeignet. Gerade zu Anfang sind die Erfolge bei Ananasdiät sehr groß, da man sehr viel Gewicht verliert. Dadurch ist die Ananasdiät zwar einseitig, aber gesund.

Nachteile der Ananasdiät

Doch letztendlich überwiegen die Nachteile bei der Ananasdiät. Jede einseitige Ernährung, sei sie noch so fruchtig und vitaminlastig, führt zu Mangelerscheinungen, die den Körper und das Immunsystem schwächen können. Hinzu kommt, dass der anfänglich starke Gewichtsverlust vor allem auf Entwässerung hinausläuft und nicht die Fette verbrennen lässt. Deswegen erzeugt die Ananasdiät den berühmten Jojo-Effekt: Sobald man wieder auf eine normale Ernährung umstellt, hat man die Kilos die man “abgenommen” hat, wieder drauf.

Für eine langfristige Reduzierung von Übergewicht hilft nur eine komplette Ernährungsumstellung. Und mal ehrlich: Wer will denn bitte den ganzen Tag Ananas essen?



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Autor: Steffi

Wenn man im Supermarkt vor dem Kühlregal mit den Milchprodukten steht, hat man den Eindruck, langsam aber sicher die Übersicht zu verlieren. Neben Vollmilch mit 3,5 % Fettanteil, ultrahocherhitzter H-Milch und fettarmer Milch, findet man inzwischen auch die sogenannten ESL-Milch.

Die Abkürzung ESL steht für “extended shelf life” und bedeutet, dass ESL-Milch länger haltbar ist als konventionelle Frischmilch. Während normale Frischmilch (also Vollmilch) sich 5-6 Tage im Kühlschrank hält, ist ESL-Milch bis zu drei Wochen haltbar. ESL-Milch muss jedoch - im Gegensatz zur H-Milch- im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Normalerweise wird Milch durch Pasteurisierung haltbar gemacht. Bei diesem Prozess wird die Milch kurz auf 60-90 Grad erwärmt; dabei werden Mikroorganismen abgetötet. Pasteurisierung steigert die Haltbarkeit von Milch enorm. Während H-Milch auf 150 Grad ultrahocherhitzt wird, erwärmt man ESL-Milch einige Sekunden auf eine Temperatur von ca. 120 Grad; dann wird aber sofort wieder auf 90 Grad abgekühlt. ESL-Milch sagt man nicht nur eine längere Haltbarkeit, sondern auch besseren Geschmack und einen höheren Vitamingehalt nach. Auch Discounter-Biomilch wird als ESL-Milch angeboten.

by dustpuppy flickr

Für den Handel hat die längere Haltbarkeit von ESL-Milch natürlich jede Menge Vorteile. Die Milch hält sich einfach länger, das heißt, das man sie auch länger im Kühlregal aufbewahren und verkaufen kann. Die Rechtslage in der Europäischen Union unterscheidet sich jedoch von Staat zu Staat. Während ESL-Milch in der Bundesrepublik das Prädikat “frisch” tragen darf, ist dies in Ländern, wie Österreich und Italien, nicht erlaubt.

Und Kunden aufgepasst: ESL-Milch ist nach dem Öffnen genauso lang (oder kurz) haltbar, wie normale Vollmilch. Die längere Haltbarkeit ist lediglich bei geschlossenen Zustand garantiert.



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Autor: Steffi

Erbsensuppe: Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber bei mir weckt das meist Assoziationen an das unglaubliche schlechte Mensaessen in unserer Schule, an Krankenhausfraß, an Gulaschkanonen – sprich- an alles, was man irgendwie nicht gern hat. Dann der Geruch. Das ganze Haus riecht nach Erbsensuppe, wenn man dann doch eine kocht, weil Hülsenfrüchte doch so wahnsinnig gesund sein sollen. Nee!

Peas by Aunt Owwee flickr

Ich habe aber jetzt ein (vegetarisches) Rezept für Erbsensuppe entdeckt, das so lecker ist, dass alle meine frühen Erbswurstsuppererinnerungen nach und nach weggelöffelt wurden. Und da ich die Suppe mit frischen oder Tiefkühlerbsen koche und das Ganze nur 10 Minuten garen muss, riecht’s danach auch nicht so streng. Also, hier das Rezept für alle, die der Erbsensuppe eine letzte Chance geben wollen.

Erbsensuppe für 2 Personen als Hauptmahlzeit

Zutaten:

1,2 kg frische Erbsenschoten oder 450 g tiefgekühlte Erbsen

2 Schalotten oder 1 kleine Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1/2 Bund Minze oder Brunnenkresse (muss nicht sein)

Peas by Aunt Owwee flickr

1 Stück unbehandelte Zitrone

3EL Butter

1/2 Liter Gemüsebrühe

2 EL Mandelblättchen (muss nicht sein)

250 ml Buttermilch

Salz, Pfeffer

4 EL saure Sahne (muss nicht sein)

2 TL Ahornsirup (muss nicht sein)Frische Erbsen aus den Schoten lösen. Schalotten und Knoblauch schälen und ganz fein hacken. Die Kräuter abbrausen und trockenschütteln. Stiele abknipsen und nur die dicken wegwerfen, die zarten fein hacken. Die Blättchen erst mal beiseite legen. Zitronenschale ganz fein schneiden.

Suppentopf auf den Herd stellen, 2 EL Butter darin zerlaufen lassen. Schalotten, Knoblauch, Kräuterstiele und Zitronenschale einrühren und ein paar Minuten andünsten. Immer gut rühren, damit nichts anbrennt. Erbsen dazugeben, Gemüsebrühe ebenfalls. Deckel auflegen und die Erbsen in der Brühe etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze garen.

In der Zeit die Vollendung vorbereiten: Kräuterblättchen mittelgrob hacken. Übrige Butter in einem Pfännchen zerlaufen lassen, Mandelblättchen einrühren und goldgelb bräunen. Immer schön rühren, die werden sonst ganz plötzlich zu dunkel.

Mit einem Schaumlöffel ein paar Erbsen aus dem Topf fischen. Übrigen Topfinhalt mit dem Pürierstab oder im Mixer ganz fein und cremig zerkleinern. Buttermilch und Kräuter einrühren und aufkochen. Ganze Erbsen wieder untermischen, Suppe mit Salz und Pfeffer würzen. Saure Sahne mit Ahornsirup und salz gut verrühren. Suppe in Teller schöpfen, mit saurer Sahne und Mandelblättchen garnieren und gleich essen.

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Autor: Steffi

Egal ob frisch, eingelegt, im Curry, im Tee oder Gebäck: Ingwer liegt im Trend. Zu Recht, denn Ingwer ist nicht nur gesund, sondern verleiht Speisen durch seinen scharfen, aber trotzdem frischen Geschmack eine ganz besondere Note, die geradezu süchtig machen kann; eine Sucht um die man sich jedoch nicht sorgen muss. Denn gerade im Winter stärkt Ingwer durch seine ätherischen Öle die natürlichen Abwehrkräfte und wärmt außerdem schön von innen.

Die Heimat des Ingwers liegt in den Tropen und Subtropen. Vor allem in Indien, Indonesien, China, Japan und Australien wird Ingwer angebaut. Zum Kochen verwendet man nur die Wurzeln, eine ockerfarbene, verformte Knolle –Rhizom genannt- , die geschält und dann verarbeitet wird. Ingwer hat vor allem eine antibakterielle Wirkung, fördert die Durchblutung und gilt als Aphrodisiakum. Traditionell findet sich Ingwer in der asiatischen Küche. Gerieben wird Ingwer als Gewürz Suppen und Curries beigefügt, gemahlen findet man ihn auch in der europäischen Küche, vor allem in Lebkuchen und anderem Weihnachtsgebäck.

by Peter Kaminski  flickr

Auch als Heilpflanze wird Ingwer eingesetzt. Die alternative Medizin verwendet Ingwer bei Rheuma und gegen Erkältungen. Gegen Erkältungen hilft vor allem ein Tee, der aus frischen Ingwerstücken, Honig und Zitrone bereitet wird. Selbst Tiere werden in Deutschland mit Ingwer behandelt. So wird er beispielsweise dem Pferdefutter beigefügt; hier wirkt Ingwer vor allem gegen Entzündungen und Arthrose.

Ingwer kann man inzwischen in vielen Supermärkten und natürlich in allen Asia-Läden finden. Zu Hause hält er sich mehrere Wochen, wenn man ihn kühl und trocken lagert.    [...mehr]


Autor: Steffi

Eine grüne Weide, Sonnenschein, daneben eine Almhütte. Die schöne Bäuerin kommt mit ihrem gusseisernen Eimer und einem kleinen Holzschemel auf die Weide. Nachdem sie eine der Kühe gemolken hat schöpft sie mit der Milchkelle einen Schluck aus dem Eimer und probiert die Milch: Ah, lecker!

by Wollombi flickr

Dieses Stereotyp, unterstützt von Günter Euringers Kinderschokoladengesicht und dem Märchen von der Extraportion Milch, machen uns bis heute glauben, wie gesund Milch ist, und dass man ohne sie nicht leben kann (oder sollte). Da kann man nur sagen: Das ist ausgemachter Quatsch! Die soziale Realität zeigt eher das Gegenteil. Immer mehr Menschen in westlichen Industrieländern leiden an Milchallergien oder sogenannter Laktoseintoleranz.by David G. Romero flickr
Die Symptome werden von Ärzten häufig übersehen: Blähungen, unreine Haut, unerklärlicher Juckreiz sind nur einige davon. Eine allergische Reaktion hat immer individuelle Gründe, doch rührt die Häufigkeit dieser Intoleranz sicherlich auch daher, dass Milch artfremde Kuhmuttermilch bleibt und in unserer Gesellschaft zu einem Massenkonsumprodukt geworden ist. Der Körper kann den Milchzucker, die sogenannte Laktose in solchen Massen einfach nicht verdauen. Das Enzym, das die Laktose im Darm spaltet, ist bei erwachsenen Menschen nur noch sporadisch vorhanden. Milchallergien und -unverträglichkeiten werden durch die vielen Zusätze, die im konventionellen Landwirtschaftsbetrieb beigemischt werden, verstärkt. Spuren von Antibiotika, Hormone und Mastmittel sind nur einige davon.

Wer unter Milchunverträglichkeit leidet, hat heute die Möglichkeit auf Ersatzprodukte zurückzugreifen. Sojamilch oder die etwas süßer schmeckende Reismilch ersetzen die Milch im Kaffee oder Müsli. Den Kalziumhaushalt kann man durch Gemüse und durch Nüsse ausgleichen. Vor allem grünes Gemüse, Haselnüsse und Mandeln enthalten einen hohen Kalziumanteil. Die Milch macht’s eben doch nicht immer.



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