Beiträge vom: März, 2008

Autor: Steffi

Jetzt reicht’s aber! Schokolade? Was hat Schokolade in einem Blog zu suchen, der sich gegen Fastfood ausspricht, hm?

Wenn irgendein Nahrungsmittel “Fastfood” ist, dann ja wohl Schokolade, mag die oder der eine oder andere sagen. Schließlich gibt es Schokoriegel an jeder Tanke und Imbissbude. Jeder weiß: Schokoriegel machen dick und picklig.

by Ever Jean flickr

Stimmt, Schokoriegel sind prinzipiell nicht gerade das Gelbe vom Ei. Abgesehen davon enthalten sie soviel Zucker, dass sich beim ersten Bissen der Mund von alleine verzieht.

Doch muss man zwischen Schokolade und Schokolade unterscheiden. Denn mit der Schokolade ist es ähnlich, wie mit Wein. Da gibt es auch billigsten, dreckigen Fusel und richtig gute schmackhafte Weine, die keine Kopfschmerzen machen und nebenbei sogar Krebserkrankungen vorbeugen.

Der Kakaobohne sagt man diese krebsmindernde Wirkung übrigens auch nach. Dabei gilt: Je höher der Kakaoanteil, desto unbedenklicher darf man naschen. Gute und gesunde Schokolade, ist Schokolade mit hohen Kakaoanteilen. „Normale“ Schokolade hat lediglich einen Kakaoanteil von 30%. Schokolade mit einem Kakaoanteil ab 50% enthalten weniger Zucker, mehr Kakao und sind damit viel, viel gesünder.

Denn das ist das Hauptproblem bei konventioneller Schokolade. Mit ihren hohen Anteilen an Zucker und Milchpulver ist sie eher Hüftpolster als Glücklichmacher. Der “glücklichmachende” - also stimmungsaufhellende- Wirkstoff Serotonin, ist nämlich im Kakao enthalten. Das bedeutet je höher also der Kakaoanteil, desto glücklicher macht die Schokolade. Das Ganze hat einen Doppeleffekt: Denn durch den hohen Kakaoanteil sinken die Zuckeranteile.

Ja, schmeckt das Ganze denn dann überhaupt noch oder verzieht man dann vor lauter Bitterstoffen den Mund? Ich kann nur sagen, es schmeckt: Vor allem Bitterschokoladen mit kandierten Orangestücken und Chili schmecken super. Einfach mal ausprobieren!

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Autor: Stefanie

Die Fastenzeit ist u.a. im Christentum traditionell verankert © flickr / *clairity*Sicher kennt der eine oder andere sie noch von seinen Eltern: Die Fastenzeit. Das ist eine alte christliche Tradition, die sowohl in der katholischen wie evangelischen Kirche existiert, aber wie so vieles in der Religion unterschiedlich interpretiert wird. Natürlich ist sie nicht nur christlichen Ursprungs, das Fasten gibt es in allen Weltreligionen. Es geht klassisch darum, anderthalb Monate lang kein Fleisch zu essen und keinen Wein zu trinken. Das soll zum einen symbolische Trauer über den Tod Christi darstellen, zum anderen den Körper von ungesunden Einflüssen reinigen und den Geist disziplinieren.

Sozusagen die älteste Diät der Welt.
Fleisch - nichts für die Fastenzeit © flickr / lecasio Auf Süßigkeiten zu verzichten ist auch schon Fasten © flickr / Dan4th

Heutzutage existieren die verschiedensten Auffassungen über die Fastenzeit. Anhänger der katholischen Kirche sollten, zumindest nach dem, was der Papst sagt, mehr oder weniger streng fasten und neben Fleisch auch auf Süßigkeiten und Alkohol verzichten. Die Evangelische Kirche macht die Fastenzeit nicht zur Pflicht, lobt aber ihre gesunde Wirkung auf Körper und Geist und rät zu individuellem Fasten: Man soll auf das verzichten, auf das zu verzichten einem schwer fällt.

Rohkost- klassisch und gesund © flickr / laurentg80

Dann wäre da natürlich noch die dritte Fraktion – die meisten anderen Menschen. Für uns ist die Fastenzeit - wenn überhaupt - ein religiöses Relikt, was nicht befolgt wird. Eigentlich dumm, oder?

Vegetarisch und schön fürs Auge © flickr / VeganWarriorWir lassen uns von Hochglanz- Magazinen mit bunten Statistiken dazu bewegen, monatelang bestimmte Nahrungsmittel auszulassen, um dann zu festgelegten Zeitpunkten genau berechnete Mengen anderer Nährstoffe zu uns zu nehmen. Dann beschweren wir uns hinterher, dass es nicht funktioniert hat. Mal ehrlich: Abnehmen beginnt im Kopf. Wie beim Abnehmen mit Homöopathie, bei dem die Diät auch nur in Verbindung mit einer geänderten Einstellung funktioniert, ist es mit allen Diäten: Ohne die richtige Einstellung klappt gar nichts.

Salat mit Erdbeeren - auch ein Fastenessen © flickr / kochtopfWenn es aber um die Einstellung geht, können wir uns von der christlichen Tradition in ernährungstechnischer Hinsicht einiges aneignen. Man muss kein gläubiger Christ sein, um die Fastenzeit als Anlass zu nutzen, seine Ernährungsroutinen zu überprüfen. Sechs Wochen kein Fleisch und vor allem keine Süßigkeiten – das kann nur gesund sein. Wenn das zu extrem klingt, und Angst vor JoJo- Effekten herrscht, dann eben nur die Süßigkeiten weglassen und Fleisch in Maßen essen.

Ganz wichtig ist aber, dass es beim Fasten vor allem darum geht, den Geist auf andere Dinge zu lenken. Es bringt nichts, kein Fleisch, und dafür Weißbrot in Massen zu essen. Immer schön das Maß halten, und die wohlverdienten Eier an Ostern schmecken doppelt so gut!

Fastenzeit bedeutet auch gutes Essen © flickr / Sashertootie

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