Kohlrouladen landen gerade im Winter bei vielen Deutschen auf dem Teller. Sie sind relativ leicht zuzubereiten, äußerst schmackhaft und geben zudem, passend zur Jahreszeit, eine deftige und sättigende Mahlzeit ab. Vegetarier beäugen die Röllchen natürlich aufgrund ihrer Hackfleisch-Füllung kritisch. Dass Weißkohlröllchen jedoch auch ohne Fleisch eine leckere kalte Vorspeise, oder Beilage abgeben, beweist das folgende Rezept.
Beiträge vom: November, 2008
Die Alzheimer-Krankheit ist eine Form von Demenz und tritt aufgrund der Bildung bestimmter Stoffe im Gehirn auf. Weltweit leiden über 20 Millionen Menschen an der Krankheit, welche vor allem in höherem Alter auftritt. Die Erkrankung ist vor allem durch eine Abwärtsentwicklung der kognitiven Fähigkeiten gekennzeichnet. Bisher lagen die Ursachen für die Entstehung von Alzheimer weitestgehend im Dunklen. Nun deuten die Ergebnisse einer Studie an, dass womöglich falsche Ernährung Alzheimer fördern könnte.
Ja, es könnte tatsächlich ein weiterer Grund gefunden worden sein, warum man besser auf Fastfood verzichten sollte. Im Zuge einer Studie ernährten schwedische Wissenschaftler einige Mäuse, über einen Zeitraum von neun Monaten hinweg, auffallend ungesund. Vor allem zucker- und fetthaltige Nahrung und Lebensmittel, welche den Cholesterinspiegel erhöhen, standen auf ihrem Speiseplan. Nennenswert ist hierbei, dass besagte Versuchsmäuse vorher genverändert wurden, um die Auswirkungen eines spezifischen menschlichen Gens zu überprüfen. Dieses Gen wird bereits einige Zeit lang als eventueller ein Auslöser für die Alzheimer-Krankheit gehandelt. Nach besagter Verabreichung fastfood-ähnlicher Nahrung, nahmen die Forscher das Gehirn der einzelnen Mäuse genauer unter die Lupe, berichtete das Karolinska-Forschungsinstitut in Stockholm. Es stellte sich heraus, dass ihr Gehirn eine ähnliche Veränderung aufwies, wie das von Alzheimerpatienten. Es heißt, dass insbesondere die Phosphat-Konzentration in den Mäusegehirnen erstaunlich gestiegen war. Auffällig war zudem, die Verminderung eines gewissen Proteins, wodurch Funktionen des Gehirns, insbesondere die Gedächtnisleistungen, leiden müssen.
Die Studie kann noch nicht als handfester Beweis angesehen werden, allerdings deutet sie an, dass Fastfood weitere katastrophale Auswirkungen auf unseren Organismus haben könnte, welche nicht in Richtung Übergewicht gehen. Dies stellt meiner Meinung nach einen weiteren Anreiz dar, selbst zu Kochen und zwar gesund- mit viel frischem Gemüse und ohne viel Fett. [...mehr]
Der eine oder andere wird bereits davon gehört haben: Wieder einmal spricht einiges für einen Betrug an uns Konsumenten. Diesmal geht es um Produkte, genauer gesagt um Eier, welche als Bio-Waren gekennzeichnet wurden und nun eventuell gar nicht aus ökologischer Landwirtschaft stammen.
Viele Menschen greifen auf Produkte zurück, welche das Bio-Siegel tragen, weil diese sehr viel strengeren Kontrollen unterliegen. So kann man normalerweise davon ausgehen, dass Bio-Produkte keine Spuren synthetischer Pflanzenschutzmittel enthalten, oder gar gentechnisch verändert sind. Konsumenten besagter Waren versprechen sich somit einiges von den teureren Alternativprodukten. Sie gelten nicht nur vielfach als gesünder, sondern das Gütesiegel ist zudem ein Garant dafür, dass die Herstellung der Produkte mit artgerechter Haltung von Tieren einhergeht. Zumindest geht das Versprechen an uns Verbraucher in diese Richtung. Bis vor wenigen Tagen, haben wohl die meisten an diese Qualitäts-Zusicherung geglaubt. Warum auch nicht? Muss man denn wirklich immer vom Schlechtesten ausgehen? Es scheint ganz so. In den vergangenen Tagen hat die Tierschutz-Organisation „PETA“ nämlich die Ergebnisse einer ihrer umfassenden Recherchen veröffentlicht. Nach Angaben der Organisation habe eine brandenburgische Firma, deutsche Supermarktketten mit Eiern beliefert, welche teilweise fälschlich als Bio-Eier deklariert wurden. Mittlerweile ist „PETA“ bereits gegen den Betrug vorgegangen, indem die Organisation gegen besagte Firma und einen Zwischenhändler, Anzeige erstattete. Und auch einige der betroffenen Supermärkte wollen insofern etwas gegen die Ungerechtigkeit unternehmen, als dass sie die Firmen, welche sie beliefern, überprüfen lassen.
Schade, dass einigen Herstellern scheinbar nicht viel daran gelegen ist, wirklich die Qualität zu liefern, die sie versprechen. Gerade weil besagter Betrug auf Kosten bewusster Konsumenten geht, die für Qualität und gute Lebensbedingungen von Tieren, gerne etwas mehr bezahlen, finde ich die ganze Aktion, sollte sie wirklich so abgelaufen sein, absolut niederträchtig. [...mehr]
Wer mag es schon bei heißen Temperaturen im Sommer, eine warme Suppe zu essen? Die wenigsten suchen bei Badewetter nach zusätzlicher Erwärmung, jedoch sieht es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ganz anders aus. Suppen sind genau das richtige für die winterliche Jahreszeit. Sie spenden Wärme und enthalten zudem oftmals frisches Gemüse, welches uns mit Vitaminen versorgt, die wir gerade bei Kälte und damit einhergehender Erkältungsgefahr, dringend benötigen.
Zutaten für zwei Portionen:
- Eine mittelgroße Zwiebel
- Zwei Knoblauchzehen
- 100 ml frische Vollmilch
- 150 g frischer Blumenkohl
- 150 g frischer Broccoli
- 370 ml Gemüsebrühe
- Etwas Salz
- Etwas Pfeffer
- Etwas frischer Oregano
- Etwas Öl
Zubereitung:
Broccoli sowie Blumenkohl werden gründlich gewaschen und anschließend zerkleinert. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Stückchen eine mundgerechte Form aufweisen, schließlich wird beides an einem späteren Zeitpunkt püriert. Die Zwiebel sollte dagegen in kleine Würfel geschnitten werden. Sie landet anschließend mit etwas Öl in einem großen Topf. Broccoli und Blumenkohl werden ebenfalls hinzu gegeben, genauso wie die mittels einer Knoblauchpresse zerkleinerten Knoblauchzehen. Dann sollte das Gemüse ein paar Minuten dünsten. In der Zwischenzeit kocht man, wie auf der Packung vermerkt, etwa 370 ml Gemüsebrühe. Diese kann anschließend zusammen mit der Milch in den Topf gegeben werden. Das Gemisch sollte nun aufkochen. Im Anschluss dreht man die Temperatur etwas niedriger (mittlere Temperatur) und lässt die Suppe 20 Minuten lang köcheln. Dann nimmt man einen Pürierstab zur Hand und zerkleinert das Gemüse so lange, bis eine cremige Suppe entsteht. Gewürzt wird zum Schluss mit Salz, Pfeffer und frisch gehacktem Oregano. [...mehr]
Um noch mal auf den Kaugummi zurückzukommen: Das Kauen kann äußerst gesundheitsfördernd sein, allerdings enthalten viele Kaugummi-Sorten übermäßig viel Zucker. Abnehmwillige greifen aus diesem Grund gerne zu zuckerfreien Alternativen, doch ob dies wirklich die richtige Methode ist, bleibt umstritten. Der Stoff mit dem viele der zahn- und figurfreundlichen Kaugummis gesüßt werden, nennt sich Aspartam. Einige sind der festen Überzeugung, die Verwendung des besagten synthetisch hergestellten Süßstoffs sei äußerst gefährlich und somit mehr als verwerflich. Andere sind sich sicher, dass der Süßstoff, der unter anderem auch bei der Herstellung von Diät-Softdrinks, Speiseeis, Marmelade, Obstkonserven und Fertiggerichten zum Einsatz kommt, vollkommen unbedenklich ist.
Der Süßstoff Aspartam besteht aus zwei Aminosäuren, nämlich
aus L-Asparaginsäure und L-Phenylalanin, die Zusammensetzung ist somit weitestgehend sicher, schreibt die technische Universität Berlin. Beide Bestandteile finden sich angeblich auch in natürlichen Lebensmitteln, wie zum Beispiel Obst und Gemüse. Generell sei der Vorwurf, die Aufnahme von Aspartam könne Krebs, Hirntumore und Multiple Sklerose verursachen, abzuweisen. Das Methanol, welches beim Abbau entstünde, sei zwar nicht als vollkommen ungefährlich einzustufen, allerdings führe auch der Verzehr apartamfreier Lebensmittel zur Freisetzung von Methanol und zwar in höherer Dosierung. Die TU räumt allerdings ein, dass Aspartam ein Gesundheitsrisiko für Menschen darstellt, welche an der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie leiden.
Das Epazoola-Magazin vertritt in Bezug auf Aspartam eine vollkommen andere Meinung. In einem Artikel aus dem Jahre 2006, heißt es hier: „Aspartam ist es eine der gefährlichsten Substanzen, die jemals als “Lebensmittel” auf die Menschheit losgelassen worden ist.“ Im weiter Verlauf des Artikels werden etliche Nebenwirkungen des Süßstoffs aufgeführt, so zum Beispiel Depressionen, Gehirnkrebs, Herzrhythmusstörungen und auch Gewichtszunahme.
Mir bleibt unklar, welche der Quellen vertrauenswürdiger ist. Man fragt sich immer häufiger, ob man nicht auf alle Lebensmittel verzichten sollte, welche eventuell Gefahren bergen könnten. Zuckerfreien Kaugummi könnte man wahrscheinlich relativ leicht entbehren, aber es scheint fast als umfasse heutzutage jeglicher Verzehr von Lebensmitteln irgendein Risiko. [...mehr]
Stevia rebaudiana Bertoni ist eine Pflanze, welche ursprünglich aus Paraguay stammt. Sie enthält einen Süßstoff, welcher etwa 300-mal so süß ist, wie herkömmlicher Haushaltszucker. Das Beste an der Süße, welche die Stevia-Pflanze liefert, ist allerdings, dass sie einen kaum nennenswerten Anteil an Kalorien aufweist. Süßigkeiten, welche natürlichen Stevia-Süßstoff enthalten sind somit äußerst figurfreundlich. Es gibt jedoch einen Haken. Stevia hat keinerlei schlimme Nebenwirkungen, sondern gilt sogar als erstaunlich gesundheitsfördernd- Erzeugnisse, welche Stevia enthalten, sind jedoch in der EU nicht als Lebensmittel zugelassen.
Was sich viele Naschkatzen schon seit Jahrzehnten wünschen, scheint zum Greifen nahe und ist doch so weit entfernt- zumindest einige Flugstunden. Beispielsweise in Japan boomt das Geschäft mit Stevia-Produkten, schreibt die Welt Online. Während sich etliche Menschen hierzulande tagtäglich quälen, indem sie sich so oft es geht verbieten, auch nur an die heiß geliebten Süßspeisen zu denken, da ihr Verzehr zur Entstehung von Übergewicht beitragen kann, sind viele Asiaten wie es scheint längst über Probleme dieser Art hinweg. Weltweit handelt es sich scheinbar bereits um 150 Millionen Konsumenten, beispielsweise auch aus Israel, Korea und Mexiko. Es scheint, das Ganze wirft wirklich einige Gründe für Neid auf. Denn damit nicht genug, dass Stevia unsere Figur schont. Der natürliche Süßstoff soll sogar die menschliche Gesundheit fördern. Der Stevia-Verzehr schadet beispielsweise keineswegs unseren Zähnen, vielmehr soll Stevia sogar die Plaquebildung hemmen. Die Zeit schreibt zudem, das süße Kraut habe darüber hinaus die Fähigkeit „bei Diabetikern den Blutzuckerspiegel [zu] senken und bei Hypertonikern den Bluthochdruck [zu] mildern“.
Hier in Deutschland findet man Stevia höchstens mal in Badzusätzen oder Putzmitteln. Auch die Verwendung als Nahrungsergänzungsmittel bleibt hierzulande vollkommen untersagt. Stevia-Erzeugnisse gelten EU-weit als „Novel-Food“ (neuartige Lebensmittel) und unterliegen einer strengen Verordnung. Dieser Umstand ist nicht nur ärgerlich sondern zudem auch äußerst unverständlich, hört man von der Tatsache, dass Stevia bereits mehrere Jahre lang in Europa zugelassen war und lediglich aufgrund neuer Gesetzmäßigkeiten vom Markt genommen wurde.
Wer sich für das Thema interessiert, sollte unbedingt die Internetpräsenz des Förderkreises „Free Stevia“ besuchen.
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Eis im Winter? Für viele scheint die gefrorene Süßspeise keineswegs in die winterliche Jahreszeit zu passen. Jene Menschen werden wohl damit argumentieren, dass die Temperaturen, welche zurzeit herrschen, einen schon oft genug frieren lassen und, dass Eis lediglich der sommerlichen Erfrischung diene. Natürlich ist da etwas Wahres dran, allerdings ist Eis einfach in jeder Jahreszeit schmackhaft und man muss es ja nicht im Freien genießen, sondern kann es gemütlich eingekuschelt im warmen zu Hause verspeisen. Zudem passt dieses Rezept gerade jetzt so gut, da sich langsam wieder die Supermarktregale mit Bergen von Orangen zu füllen beginnen.
Zutaten für zwei Portionen:
- Zwei Orangen (unbedingt unbehandelt)
- Zwei Teelöffel Zimt
- Zwei Teelöffel Orangenlikör
- 200 g Rohrzucker (bzw. Süßstoff- dann evtl. etwas weniger)
- 1, 5 Liter frisch gepresster Orangensaft, bzw. Orangensaft (100 % Fruchtgehalt) ohne Fruchtfleisch
- Etwas frische Minze
Zubereitung:
Wer sich für den frisch gepressten Orangensaft entschieden hat, sollte ihn, bevor er weiterverwendet wird, durch ein feines Sieb gießen, sodass er vom Fruchtfleisch befreit wird. Anschließend füllt man den Fruchtsaft in einen großen Topf und bringt ihn zum Kochen. Nun ist es an der Zeit den Zucker, bzw. den Süßstoff unterzurühren. Ist von ihm nichts mehr zu sehen, so kann der Saft zur Seite gestellt werden, bis er schließlich abgekühlt ist. Aus den beiden Orangen werden in der Zwischenzeit hauchdünne Streifen aus der oberen Schicht entnommen. Besagte Streifchen geben ein ganz besonderes Aroma und werden nun zusammen mit dem Zimt und dem Orangenlikör in den abgekühlten Saft eingerührt. Das Gemisch wird anschließend in ein geeignetes Gefäß gefüllt und im Gefrierschrank platziert. Zwei Stunden lang sollte das Sorbet nun alle 20 Minuten kräftig umgerührt werden. Anschließend bestreut man es mit frischer Minze und serviert es mit einigen Orangenscheiben. [...mehr]
So wie es aussieht ist das Kauen eine über alle Maßen unterschätzte Prozedur. Oft dient uns der Kaugummi in erster Linie dazu, frischen Atem zu spenden, doch unterschwellig bewirkt er viel mehr, heißt es. Davon, dass das Kauen von Zahnpflegekaugummis die Mundgesundheit unterstützen kann, haben wahrscheinlich die meisten schon gehört, allerdings kann der Kaugummi neuesten Studien zufolge sogar beim Abnehmen helfen und noch vieles mehr.
Was wohl die wenigsten wissen: Seit dem Jahr 2006 existiert eine wissenschaftliche Einrichtung, welche sich der näheren Erforschung von Kaugummi widmet. Das so genannte „Wrigley Science Institute“ hat seinen Sitz in Chicago und wird von einem Ernährungsexperten geleitet. Beispielsweise auf der überaus interessanten Internetpräsenz des Instituts werden die Ergebnisse einiger aufschlussreicher Studien veröffentlicht. Hierbei stehen weniger die Kaugummi-Inhaltstoffe im Vordergrund als vielmehr die Bedeutung des Kauens an sich.
Eine besonders interessante Studie („Auswirkungen des Kaugummikauens auf Zwischenmahlzeiten und den Appetit“) hat ergeben, dass das Kauen von Kaugummi den Abnehmprozess unterstützen kann und das natürlich nicht nur deshalb, weil zuckerfreier Kaugummi relativ kalorienarm ist, oder weil wir allein durch das Kauen Kalorien verbrennen. Das Kaugummikauen soll angeblich Heißhungerattacken aus dem Weg räumen und dafür sorgen, dass wir beim Essen weniger beherzt zulangen, indem es unseren Appetit zügelt. Und der Kaugummi kann scheinbar noch sehr viel mehr. Zum Beispiel verhilft er unserer gestressten Nation zu Entspannung. Kaut man einen Kaugummi, so werden Hirnareale angeregt, welche den Stressabbau begünstigen, sodass die Hürden des Alltags als sehr viel erträglicher wahrgenommen werden. Dadurch sind wir der Lage, in Job, Schule oder Studium, bessere Leistungen zu erzielen. Hinzukommt zudem die durch das Kaugummikauen verbesserte Konzentrationsfähigkeit, welche wahrscheinlich daher rührt, dass das Kauen die Gehirndurchblutung erhöht.
Ein weiterer Vorteil beispielsweise, dass der Kaugummi Rauchern helfen kann vom Glimmstängel loszukommen. Zudem haben wohl schon die meisten den Kaugummi bei Start und Landung eines Flugzeugs, gegen Ohrendruck verwendet. Hinzu kommt, dass das Kaugummikauen etwa ein bis zwei Stunden nach der Nahrungsaufnahme, Sodbrennen entgegenwirken kann.
Schaut euch doch mal auf der Seite des „Wrigley Science Institute“ um, und kaut vor allem vermehrt Kaugummi! Auch ich werde in Zukunft mit Sicherheit öfter zu den wirkungsvollen Streifen greifen.
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Die Ernährung unserer Kinder ist meist vollkommen unangemessen. Um Konflikte aus dem Weg zu gehen, kaufen Eltern ihren Schützlingen immer öfter Süßigkeiten, oder setzen ihnen Fastfood vor. Klar, Kinder lieben ungesunde Kost, doch leidet ihre gesamte Entwicklung unter falscher Ernährung. Das Gerücht, Kinder würden kein Obst und Gemüse mögen, basiert zudem auf vollkommen falschen Tatsachen. Wer Kinder schon frühzeitig an gesunde Kost gewöhnt, wird keineswegs mit einer ablehnenden Haltung zu rechnen haben. Ein neues europäisches Progamm soll nun ab 2009 einer weiteren Verschlechterung der Essgewohnheiten der der kleinen Bürger Deutschlands entgegenwirken.
In Brüssel kam es gestern, am 21. November 2008, durch den Agrarministerrat der Europäischen Union zur Einigung auf ein europaweit angelegtes Schulobst-Programm, welches bereits im Juli vorgeschlagen wurde, schreibt news.de. Durch das Verteilen von Obst an Schulen und Kindergärten, sollen die Ernährungsgewohnheiten der Kleinen in eine positive Richtung gelenkt werden. Das Programm sieht zudem aufklärerische Tätigkeiten vor, in die auch Lehrer und Eltern involviert werden sollen und welche das Ziel des Programms, die Prägung auf gesunde Essgewohnheiten in jungen Jahren, unterstützen sollen. Die Kinder werden somit nicht nur öfter mit gesunden Lebensmitteln konfrontiert, sondern gleichzeitig auch darüber informiert, wie richtige Ernährung aussieht und funktioniert.
Durch das Programm stehen insgesamt 90 Millionen Euro zur Verfügung, allerdings müssen sich beteiligende Staaten 50 % ihrer Ausgaben selbst aufbringen. Wie sie den eigenen Anteil der Summe beschaffen, können die Staaten jedoch grundsätzlich selbst entscheiden, sodass wahrscheinlich auch Eltern in Zukunft aufgefordert werden, das Programm finanziell zu unterstützen.
Meiner Meinung nach ist das Programm absolut sinnvoll. Gerade bei Kindern trifft man immer wieder auf erschreckende Wissenslücken in Bezug auf Ernährung und natürlich auf eine ablehnende Haltung Obst und Gemüse gegenüber, die einfach vollkommen unbegründet und unnötig ist. [...mehr]
Fette und Öle werden von den meisten als unnütz angesehen, nein, vielmehr als eine Last, der es zu entkommen gilt. Viele vergessen dabei, dass Fette und Öle für den Menschen überlebenswichtig sind. Sie werden zu den Grundnährstoffen gezählt und sind, zusammen mit Kohlenhydraten, die wichtigsten Energielieferanten überhaupt.
Wir sollten unbedingt unsere Haltung bezüglich Fetten und Ölen überdenken. Natürlich ist es nicht richtig, übermäßig viele der Stoffe aufzunehmen, schließlich sind alle Fette äußerst kalorienreich und können bei Überversorgung überflüssige Pfunde entstehen lassen. Es sollte jedoch unbedingt bedacht werden, dass vor allem zu wenig körperliche Aktivität zu einer solche Entwicklung beiträgt und nicht nur mit der Nahrung aufgenommene Fette, gänzlich schuld sind. Man sollte im Leben keinesfalls darauf bedacht sein, jegliche Aufnahme von Fett zu vermeiden. Die in Fetten enthaltenen Fettsäuren werden nämlich für wichtige Funktionen unseres Körpers benötigt- nicht nur für die Energiegewinnung. Einige Vitamine können beispielsweise nur in Verbindung mit Fett für unseren Organismus nutzbar werden. Zudem ist Fett für die Instandsetzung unserer Zellen von Nöten. Indirekt tragen die Fettsäuren, der von uns aufgenommenen Fette, außerdem dazu bei, unseren Blutfluss zu konfigurieren.
Wichtig ist zudem die oftmals betonte Tatsache, dass Fett nicht gleich Fett ist. Die Zusammensetzung aus ungesättigten und gesättigten Fettsäuren spielt bei der Unterteilung eine große Rolle. Einfach ungesättigte Fettsäuren, welche beispielsweise in Olivenöl vertreten sind, werden im Normalfall als äußerst gewinnbringend für unseren Körper angesehen. Sie stehen in Verdacht, vor gewissen Krankheiten zu schützen. Zudem sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus beispielsweise Sonnenblumenkernen und Sojabohnen sehr förderlich und sollen sich positiv auf den menschlichen Cholesterinspiegel auswirken. Nennenswert sind jedoch vor allem die in einigen Fetten enthaltenen Omega-3-Fettsäuren. Diese schützen vor Gefäßerkrankungen. Insbesondere Fettfisch wie beispielsweise Aal, Hering, Lachs, Sardelle, Sardine und Thunfisch enthält diese wertvollen Fette. Tierische Fette entsprechen dagegen eher dem verbreiteten Bild: Sie begünstigen die Entstehung bestimmter Erkrankungen. [...mehr]











