Beiträge vom: Juni, 2009

Autor: Svea

Deutschland wird zu den fortschrittlichsten Industrienationen der Welt gezählt. Es stellt die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt dar und versteht sich zudem als soziale Demokratie. Immer mehr Menschen kommt es allerdings so vor, als handelten einflussreiche Bewohner Deutschlands nur noch selten wirklich im Sinne der Bevölkerung. In Hinblick auf Lebensmittel führe dies zu einer geringen Wertschätzung und Verfälschung.

Nur wenige wissen, dass der Käse auf der Pizza oft keinerlei Milch beinhaltet. © Flickr / Esparta

Deutsche Konsumenten, so scheint es, können sich nur noch selten darauf verlassen, dass Lebensmittel wirklich das beinhalten, was sie enthalten sollten. Die Vorsitzende des Verbraucherausschusses, Ulrike Höfken (s. hier), welche zudem Mitglied der Grünen ist, betitelte diese Verhältnisse vor kurzem gar als „maßlose Panscherei“. Es hat den Anschein als versehe man nur in Deutschland Nahrungsmittel vermehrt mit unnötigen Zusatzstoffen.

Die Produktion mittels Milchprodukten beispielsweise ist vielen Herstellern mittlerweile zu kostspielig geworden, sodass ohne Rücksicht auf den Konsumenten auf günstigere Stoffe zurückgegriffen wird, welche auf den ersten Blick über den Verlust hinwegtäuschen, bei genauerer Betrachtung allerdings einen waschechten Betrug am Konsumenten darstellen. Wer rechnet schon damit, dass der Käse auf der Pizza oder das Eis aus der Tiefkühltruhe des Supermarkts nebenan, vollkommen ohne Milch hergestellt sein könnte und liest auf der Packung nach? Schließlich werden die billigen Imitate oft mit Geschmacksverstärkern versehen, damit Verbraucher bloß nicht misstrauisch werden und doch einmal auf die Idee kommen die Inhaltsstoffe zu überprüfen.

Das Vertrauen der Verbraucher wird zweifellos missbraucht, damit die Hersteller selbst in der Lage sind, noch mehr Gewinne machen. Die neuen Erkenntnisse über Lebensmittel, welche wir intensiven Forschungen verdanken, werden somit unglücklicherweise nicht zum Vorteil des Konsumenten verwendet. Vielmehr scheint die Qualität unserer Lebensmittel immer mehr darunter zu leiden.    [...mehr]


Autor: Svea

Um dauerhaft gesund zu bleiben und seine Figur zu halten, sollte man unbedingt darauf achten, nicht zu fetthaltig zu speisen. Wer Rezepte mit frischem Obst und Gemüse zubereitet, befindet sich bereits auf dem richtigen Weg. Eintöpfe beispielsweise sind oftmals kalorienarm und trotzdem äußerst sättigend.

Ein Gemüseeintopf ist schmackhaft und gesund. © Flickr / Kanko*

Zutaten für zwei Portionen:

  • Ein Bund Petersilie
  • Eine mittelgroße Stange Porree
  • Zwei Mohrrüben
  • Zwei Zehen Knoblauch
  • Zwei Esslöffel Olivenöl
  • Zwei Esslöffel Sonnenblumenkerne
  • 150 g Champignons
  • 450 ml Gemüsebrühe
  • 450 g Kartoffeln
  • Etwas Salz
  • Etwas Pfeffer

Zubereitung:
Zuerst wendet man sich dem Gemüse zu. Der Porree und die Champignons werden gründlich gewaschen. Die Pilze schneidet man anschließend in Scheiben, während der Lauch in Form von Ringen zerkleinert wird. Im Anschluss werden Möhren und Kartoffeln geschält und in mundgerechte Würfel geschnitten. Auch der Knoblauch wird nun zerkleinert, indem man ihn vorsichtig in dünne Scheiben schneidet.

Nun bereitet man die Gemüsebrühe, wie auf der Packung vermerkt, zu. Ist sie fertig, fügt man den Knoblauch, den Lauch, die Möhren- und Kartoffelwürfel hinzu und kocht sie bei mittlerer Temperatur mit. In der Zwischenzeit gilt es das Olivenöl in einer Pfanne zu erhitzen. Ist das Öl heiß, gibt man die Pilze hinein und brät sie etwa 8 Minuten an, bis sie einiges an Flüssigkeit verloren haben. Dann können auch die Champignons zu dem restlichen Gemüse in die Brühe gegeben werden. Während das Gemüse weitere fünf Minuten köchelt, nimmt man die Sonnenblumenkerne ( s. hier) zur Hand und brät sie ohne Öl in einer kleinen Pfanne an. Zusätzlich hackt man die Petersilie. Beides wird, nachdem man kräftig mit Salz und Pfeffer gewürzt hat, auf den Eintopf gestreut und sorgt nicht nur für Zierde, sondern auch für zusätzlichen Geschmack.    [...mehr]


Autor: Svea

Das Klonen ist vielen Menschen nur aus weniger guten Science-Fiction-Romanen oder -filmen bekannt. Nicht selten erscheint es uns suspekt und fremdartig. Eine Tatsache ist allerdings, dass das Klonen von Tieren, welches bis heute noch eine relativ kostspielige Angelegenheit darstellt, schon bald ein ganz alltäglicher Prozess sein könnte. Ein Großteil der Lebensmittelindustrie ist jedenfalls der Meinung, aus diesem technischen Fortschritt erhebliche Vorteile ziehen zu können. Möglicherweise könnten Fleisch und Milch demnach schon bald von geklontem Vieh stammen.

Könnten unterschiedliche Kühe schon bald eine Minderheit darstellen? © Flickr / flikr

Bisher war es nicht möglich Fleisch oder Milch geklonter Tiere in europäischen Supermärkten anzutreffen. Nun allerdings existiert eine neue EU-Regelung, welche Zulassungs- und Bewertungsverfahren besagter Lebensmittel ermöglicht. Umfragen beweisen, dass die Mehrheit der Einwohner Europas das Klonen skeptisch sieht und auch Verbraucherschützer sind demnach bemüht, den kritischen Konsumenten die Konfrontation mit Klon-Fleisch und -milch weitestgehend zu ersparen.

Nachdem Lebensmittelschützer verschiedenste Klon-Lebensmittel sechs Jahre lang unter die Lupe genommen haben, sind sie nun sicher, dass der Verzehr von Fleisch geklonter Tiere keinerlei Gefahren birgt. Nicht umsonst wurde in den USA bereits Anfang letzten Jahres der Verkauf besagter Nahrungsmittel gestattet. Kritiker sind allerdings der Meinung, dass die Bedenken, welche in Europa immer wieder geäußert werden, aus ethischen Gründen unbedingt berücksichtigt werden sollten. Es müsse aus diesem Grund zumindest durch die Verpackung der Produkte ersichtlich werden, dass das Thema Klonen bei der Produktion eine Rolle gespielt habe. Schließlich seien beispielsweise relativ viele Tierschützer unter den Konsumenten. Man müsse den Menschen generell ermöglichen, sich für oder gegen Klon-Lebensmittel zu entscheiden, äußern auch Mitglieder der Organisation Foodwatch. Eine Kennzeichnungspflicht besagter Lebensmittel wurde in den USA übrigens nicht eingeführt.    [...mehr]


Autor: Svea

Die Makrobiotik soll ein langes Leben garantieren, Krankheiten fernhalten und auf diese Weise auf Dauer glücklich machen. Es geht hier um eine besondere Lebensweise, zu der auch eine spezielle Form der Ernährung zählt. Liest man diese Zeilen, könnte man vermuten, es handele sich bei besagter Ernährungsweise um die vielfach angepriesene fettarme, abwechslungsreiche Kost mit viel frischem Obst und Gemüse. Die makrobiotische Ernährung allerdings geht von vollkommen anderen Normen aus und wird aus diesem Grund heiß diskutiert und immer wieder kritisiert.

Vertreter der Makrobiotik weisen Yin und Yang eine bedeutsame Rolle zu. © Flickr / dno1967

Die Wurzeln der Makrobiotik sind in Japan zu suchen. So gilt beispielsweise Georges Ohsawa (s. hier) als einer der wichtigsten Vertreter dieser Lebensweise. Von seiner Seite heißt es, man solle seine Essgewohnheiten den Prinzipien von Yin und Yang anpassen. Diesen zwei Gegenpolen werden verschiedene Lebensmittel, Inhaltsstoffe und Geschmacksrichtungen zugeordnet. Diesbezüglich sollen die angeblichen energetischen Eigenschaften von Nahrungsmitteln eine große Rolle spielen. Yin, welches als ausdehnend gilt, steht beispielsweise für den süßen und den sauren Geschmack, für Obst und Gemüse und Kalium, während Yang, was als zusammenziehend bezeichnet wird, unter anderem den salzigen Geschmack, Getreide und Kalium verkörpert, wobei allerdings anzumerken bleibt, dass die Einteilung nicht immer gleich ausfällt. Um gesund und glücklich zu bleiben, müsse man jedoch, so die Vertreter der Makrobiotik, ein Gleichgewicht zwischen Yin und Yang schaffen.

Vollkornprodukte sollten nach Meinung der Anhänger makrobiotischer Ernährung als Basis der Ernährung fungieren, da sie Yin und Yang gleichermaßen zuzuordnen seien. Desweiteren heißt es, man solle jegliche Nahrung so naturbelassen wie möglich und bestenfalls in einem Stück verzehren. Zudem solle man auf regionale Lebensmittel zurückgreifen. Die Vorstellung von Viren und Bakterien teilen die Makrobioten nicht. Wer an einer Krankheit leide, habe dies ausschließlich seiner falschen Ernährung zuzuschreiben. Fleisch beispielsweise bilde Gifte im Körper und sei genau wie Milchprodukte, Nachtschattengewächse, viele Genussmittel und Zucker schwerverdaulich und nicht zu empfehlen. Ohsawa machte sich sogar für eine Ernährung stark, welche ausschließlich aus Vollkorngetreide bestünde.

Die Makrobiotische Ernährung wird von den meisten Ernährungswissenschaftlern als problematisch angesehen. Sie sei zu einseitig und lasse wichtige Lebensmittel bzw. Inhaltsstoffe vollkommen außer Acht.    [...mehr]


Autor: Svea

Frische Kräuter werten jede Mahlzeit auf. Nicht umsonst gibt es immer mehr Menschen, die auf die getrockneten und weniger schmackhaften Kräuter aus dem Supermarkt verzichten und lieber selbst anpflanzen. Auf dem Balkon beispielsweise richten sich viele einen kleinen Kräutergarten ein. Andere versehen ihr Fensterbrett mit Basilikum, Petersilie und Co., denn dies garantiert nicht nur eine ansehnliche und wohlduftende Küche, sondern auch viele schmackhafte Mahlzeiten und Spaß am Kochen.

Frische Kräuter sind schmackhaft und gesund. © Flickr / Shawn Allen

Wer noch nicht davon überzeugt ist, selbst zum Hobbygärtner zu mutieren und derzeit lieber auf die getrocknete Variante zurückgreift, dem sei gesagt, dass es unglaublich viel Spaß machen kann, die eigens angelegten Kräuter zu ernten. Zudem stecken in frischen Kräutern viele Vitamine, Mineralstoffe und ätherische Öle. Mit diesem Plus an Gesundheit kann kein Kräuter-Streuer aus dem Supermarkt mithalten. Wer einmal ein Gericht gekostet hat, welches mit frischem Oregano, gerade geerntetem Basilikum oder erst vor kurzem gehackter Petersilie zubereitet wurde, der weiß, dass auch der Geschmack frischer Kräuter ein ganz anderer, um längen besserer, ist.

Wer bereits davon überzeugt ist, dass man von frischen Kräutern nur profitieren kann, der tut gut an seiner Meinung, sollte allerdings einige Dinge beachten, um auf den ultimativen Genuss zu kommen. Für den Anbau zu Hause eignen sich zum Beispiel Kräuter wie Basilikum, Petersilie, Dill, Schnittlauch, Rosmarin, Oregano, Thymian und Pfefferminze. Damit sie problemlos gedeihen sollte man ihnen einen sonnigen, windgeschützten Platz zur Verfügung stellen. Einige Sorten allerdings wachsen auch unter schattigen Bedingungen, so zum Beispiel Pfefferminze, Schnittlauch und Petersilie. Lockere Erde eignet sich besonders, um Kräutern ein gesundes Dasein zu garantieren. Nun sollte man, den Witterungsverhältnissen entsprechend, etwa einmal am Tag gießen und zudem alle zwei Wochen etwas düngen.

Tipp: Frische Kräuter sollten keinesfalls lange mitgekocht werden. Auf diese Weise nämlich verlieren sie Geschmack und Vitamine. Bestenfalls würzt man also ganz zum Schluss, kurz vor dem Servieren.    [...mehr]


Autor: Svea

Wer kennt sie nicht, die Non-Profit-Organisation Greenpeace, welche sich vor allem für unsere Umwelt einsetzt? Allerdings beschränken sich die Aktionen der bekannten Organisation nicht nur auf Tierschutz und Proteste gegen Atom-Müll. Was nicht jeder weiß und doch nicht weniger wissenswert ist: Greenpeace setzt sich auch mit Lebensmitteln auseinander. Derzeit werden von der Organisation beispielsweise Bedenken hinsichtlich Kirschen geäußert.

Kirschen können noch so schmackhaft aussehen, einige von ihnen enthalten Pestizide. © Flickr / ali edwards

Die Kirschen, welche in den Supermärkten Deutschlands angeboten werden, sind scheinbar nicht immer von besonders guter Qualität. Manchen Früchten sieht man es natürlich auf den ersten Blick an: Sie haben braune, matschige Stellen oder gar Wurmlöcher. Viel schlimmer allerdings sind jene Defizite, die nicht visuell wahrgenommen werden können und deshalb ungewollt außer Acht gelassen werden. Die Kirschen sind prall und leuchtend rot, also werden sie gekauft und gegessen und keiner merkt, dass der Verzehr schädlich sein könnte. Greenpeace (s. hier) nämlich teilte vor kurzem mit, dass sich in vielen Kirschen beachtliche Mengen an Pestiziden nachweisen lassen.

Bei den Untersuchungen der Stichproben habe glücklicherweise keine die Grenzwerte überschritten. Es handele sich allerdings um einige Früchte, die keinesfalls empfehlenswert seien. Die Organisation soll nun sogar Bedenken geäußert haben, der Verzehr der enthaltenen Stoffe könnte Krebserkrankungen hervorrufen und weitere körperliche Einschränkungen zur Folge haben.

Doch die positive Entwicklung hinsichtlich des Umfangs von Pestiziden in Obst und Gemüse sollte nicht außer Acht gelassen werden. Jahr für Jahr gibt es mehr Bemühungen, unsere Lebensmittel sicherer zu machen. Die Konzentration an Pflanzenschutzmitteln in Obst und Gemüse wird stetig geringer. Diese erfreulichen Ergebnisse allerdings resultieren erst aus Kontrollen wie jene der Greenpeace-Organisation.    [...mehr]


Autor: Svea

Vitamin D, auch Cholecalciferol genannt, kommt in fast allen Lebewesen vor. Im menschlichen Körper wird es gebildet, wenn UV-B-Strahlen auf die Haut treffen. Wir nehmen dieses sogenannte Vitamin somit nur in geringen Mengen aus unserer Nahrung auf. Besonders erwähnenswert allerdings ist der Vitamin-D-Gehalt in Fettfischen, doch auch Nahrungsergänzungsmittel gibt es käuflich zu erwerben. Die Ergebnisse einer Studie könnten nun dazu beitragen, dass besagte Mittelchen schon bald immer mehr im Kommen sind.

Eine Gewichtsreduktion wird durch den Vitamin-D-Gehalt im Körper unterstützt. © Flickr / JasonRogersFooDogGiraffeBee

Wissenschaftler der Universität in Minnesota haben es sich zum Ziel gesetzt, die Auswirkungen von Vitamin D auf den Gewichtsverlust zu erforschen. Im Zuge einer Studie ermittelte man den Vitamin-D-Gehalt im Körper übergewichtiger Menschen. Insgesamt stellten sich 38 Teilnehmer beiderlei Geschlechts zur Verfügung, welche sich einer Reduktionsdiät unterziehen sollten. Die Diät sah vor, die Probanden über einen Zeitraum von elf Wochen lediglich mit so viel Nahrung zu versorgen, dass sie 750 Kalorien weniger aufnahmen, als ihr täglicher Bedarf es eigentlich verlangte.

Der Gewichtsverlust war keinesfalls bei allen Teilnehmern gleich. Man stellte also die Vitamin-D-Konzentrationen und die verlorenen Kilos der verschiedenen Teilnehmer gegenüber und es stellte sich heraus, dass jene Menschen, in deren Blut ein höherer Gehalt an Vitamin D nachgewiesen werden konnte, mehr abgenommen hatten, als die Probanden mit einem niedrigeren Gehalt. Insbesondere das gefährliche Bauchfett hatte sich verringert.

Die Forscher nehmen nun an, dass eine Diät besonders von Erfolg gekrönt ist, wenn man vorher Vitamin D zuführt. Dies gilt allerdings bisher noch nicht als bewiesen. Es folgen aber mit Sicherheit weitere Studien zum Thema, sodass besagte Wirkung, falls sie denn wirklich existieren sollte, wahrscheinlich schon in Kürze von Abnehmwilligen getestet werden kann.    [...mehr]


Autor: Svea

Schon in den frühen Jahren erlernen wir Menschen unser Essverhalten. Schließlich ist die Nahrungsaufnahme von Anfang an lebensnotwendig. Wer sich in dieser prägenden Zeit ungesunde ernährt, kommt später nur sehr schwer von den alten Gewohnheiten ab und muss sogar mit gesundheitlichen Folgen rechnen. Doch wie sollten sich Kinder eigentlich ernähren?

Damit Kinder groß, stark und lebenslustig werden, sollte man ihre Ernährung im Auge behalten. © Flickr / Meanest Indian

Im Allgemeinen gilt, dass auch Kinder, genau wie wir Erwachsene, bestimmte Nährstoffe benötigen. Da sehr junge Menschen sich zudem noch im Wachstum befinden, ist die Versorgung mit ausreichend Vitaminen, Kohlenhydraten, Eiweiß und Mineralstoffen äußerst wichtig. Mangelzustände können ernsthafte Folgen haben. Doch auch wenn Eltern es mit ihren Schützlingen zu gut meinen und oftmals die heiß geliebten Süßigkeiten mitbringen, ist dies als negativ zu betrachten. Auch Kinder können beispielsweise durch den Verzehr von zu viel Fett und Zucker ernährungsbedingte Krankheiten wie Herz-Kreislauf- und Stoffwechsel-Erkrankungen oder Bluthochdruck davontragen. Da sie im Normalfall noch ein besonders langes Leben vor sich haben, sollte die Prävention besagter Unpässlichkeiten unbedingt im Sinne jedes Erziehungsberechtigten sein. Schließlich wünschen sich alle Eltern für ihre Zöglinge ein Leben voller Gesundheit und wenn möglich gänzlich ohne Beschwerden.

Die beste Ernährung für Babys, die bis zu einem halben Jahr alt sind, ist das Stillen. Hierdurch werden gänzlich alle ernährungsbezogenen Bedürfnisse des kleinen Menschen gedeckt. Anschließend sollte eine sanfte Einführung von Lebensmitteln angestrebt werden. In den 7.- 8. Lebensmonaten empfiehlt sich die so genannte Babynahrung, bzw. Beikost. Später, etwa ab dem 10. Monat, ist es an der Zeit auch Brot und Milchprodukte zu füttern. Kinder ab dem zweiten Lebensjahr sollten dann mit einer vollwertigen Mischkost ernährt werden. Süßigkeiten stellen hier kein Tabu dar, sollten nur nicht zu häufig gereicht werden. Frisches Obst und Gemüse, Kartoffeln oder Getreideprodukte und etwas Milchprodukte Fleisch bzw. Fisch bilden dagegen die Grundlage der Ernährung. Hierbei sollten Eltern auch die individuell variierenden Geschmäcker der Heranwachsenden beachten. 55 Prozent Energie sollte allerdings aus Kohlenhydraten bezogen werden. Es bietet sich an, die Mahlzeiten wie folgt aufzuteilen: 3 Hauptmahlzeiten: 2 Brotmahlzeiten und 1 warme Mahlzeit; 2 Zwischenmahlzeiten (s. hier). Besonders wichtig ist auch die Flüssigkeitszufuhr. Kinder sollten schon in diesem Alter mindestens einen Liter Wasser zu sich nehmen.




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Autor: Svea

Einige Menschen sind der Meinung, Ingwer sei das Heilmittel schlechthin. Kein Wunder, denn bereits der würzig-scharfe Geschmack, welcher der beliebten Pflanze eigen ist, hat Auswirkungen auf uns Menschen. Das enthaltene Capsaicin nämlich kann uns zu Glücksgefühlen verhelfen. Ob Ingwer allerdings auch dazu beitragen kann, überflüssige Pfunde loszuwerden, wird immer noch heiß diskutiert.

Beispielsweise Sushi wird gerne mit Ingwer gereicht. © Flickr / adactio

Man weiß inzwischen, dass sich im Ingwer-Wurzelstock Oleoresin befindet. Dies ist ein Stoff, welcher unter anderem aus ätherischen Ölen, Scharfstoffen und Wachsen besteht. Oleoresin soll unter anderem den menschlichen Magen und Darm unterstützen. Es ist somit durchaus möglich, dass Ingwer so sehr auf die Verdauung einwirkt, dass unsere Figur davon profitiert. Als bewiesen kann diese Wirkung allerdings nicht angesehen werden und trotzdem sind einige der festen Überzeugung, Ingwer sei ein sogenannter Fatburner.

Insbesondere die Tatsache, dass der scharfe Ingwer eine entwässernde Wirkung haben soll, wird diesbezüglich von Ingwer-Freunden häufig angeführt. Dadurch, dass überflüssige Wassereinlagerungen durch den Genuss des besonders beliebten Ingwer-Knoblauch-Tees (s. hier) oder mittels des Würzens mit Ingwer verloren gehen könnten, wäre es schließlich auch möglich, dass Pfunde eingespart werden. Zudem soll das bereits erwähnte Capsaicin die Körpertemperatur ein wenig erhöhen, sodass Kalorien schneller verbraucht werden.

Wer allerdings hofft, durch den bloßen Verzehr von ingwerhaltigen Produkten eine Traumfigur zu ergattern, den gilt es zu enttäuschen. Ingwer steht zwar im Verdacht den Abnehmprozess zu unterstützen, was sogar noch umstritten ist. Es ist jedoch keinesfalls ein Wundermittel. Wer tatsächlich Erfolge erzielen möchte, sollte sich zudem viel bewegen und seine Ernährung umstellen- Es gilt fettarm zu essen und dem Körper viele Vitamine zuzuführen.    [...mehr]


Autor: Svea

Viele haben das Gefühl, dass eine bloße Diät oder Ernährungsumstellung bei ihnen nicht reicht, um dauerhaft abzunehmen. Sie essen einfach zu gerne und somit auch in rauen Mengen. Für besagte Menschen dürfte das Slimcup-Prinzip besonders verlockend sein, denn Slimcup soll angeblich helfen, das Hungergefühl und sogar den gefürchteten Jojo-Effekt in den Griff zu bekommen.

Slimcup soll Hungerattacken bekämpfen und somit zum Abnehmen beitragen. © Flickr / Pink Sherbet Photography

Slimcup ist eine weiße, „patentrechtlich geschützte Emulsion aus Wasser, Palm- und Haferöl“ (s. hier). Diese soll helfen, Hungerattacken, bei denen dem Körper häufig vollkommen überflüssige Kalorien zugeführt werden, zu vermeiden. Das Prinzip ist relativ einfach: Etwa eine halbe Stunde vor jeder Hauptmahlzeit werden 7,5 ml der Emulsion verzehrt, wobei dem Körper höchstens drei Cups täglich zugeführt werden sollten. Es heißt, es sei nicht nötig ganze Mahlzeiten einzusparen, da die Emulsion das Sättigungsgefühl verstärke, sodass man sich ohnehin nur eine geringe Menge an Lebensmitteln zuführen könne.

Die Lipide innerhalb der Emulsion seien weitgehend gegen Verdauungsenzyme resistent, was dazu führe, dass sie unbeschadet an die Dickdarmwand gelängen, wo sie vom Körper als Überschuss an Nahrung interpretiert würden, heißt es. Das Hungergefühl mache so, auf ganz natürliche Weise, dem Sättigungsgefühl Platz.

Slimcup benötigt keine Kühlung. Zudem befindet sich die passende Menge der Emulsion in kleinen Plastikbehältern, den sogenannten Portionscups und muss somit nicht eigens dosiert werden. Es scheint sich somit um ein sehr praktisches Verfahren zu handeln, welches besonders einfach zu handhaben ist, wenn es auch auf Kosten der Umwelt das vermehrte Entstehen von Müll provoziert.

Durch den Verzehr der Slimcup-Emulsion sollen angeblich keinerlei Nebenwirkungen entstehen. Auch Wechselwirkungen mit Medikamenten oder mit anderen Diäten seien nicht zu erwarten. Außerdem scheint das Produkt auch für Vegetarier, Veganer, sowie Diabetiker geeignet zu sein. Verschiedene Studien sollen Slimcup für positiv befunden haben. Ob die Emulsion es allerdings bewältigt, wirklich bei allen die gewünschte Wirkung zu erzielen, bleibt fraglich.    [...mehr]


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