Beiträge vom: Juli, 2009

Autor: Svea

Schon im Säuglingsalter ernähren wir uns überwiegend von Milch- und Milchprodukten. Dies gilt zumindest als Normalfall und sollte auch zukünftig nicht anders gehandhabt werden. Milch, mit ihrem hohen Gehalt an Calcium, kann beispielsweise das Wachstum begünstigen. Eine aktuelle Studie beweist zudem, dass Milch auch in der späteren Kindheit einen großen Stellenwert einnehmen sollte. Scheinbar vermag sie es, die Lebenserwartung zu verlängern.

Das Trinken von Milch ist besonders Kindern zu empfehlen. © Monika Tugcu / PIXELIO

Im Zuge einer Langzeitstudie machten australische und britische Forscher eine wichtige Entdeckung. Vor mehr als 70 Jahren wurden die Ernährungsgewohnheiten von etwa 4300 aus England und Schottland stammenden Kindern registriert. Die Daten  wurden nun erneut gesichtet und der Werdegang der Kinder von damals überprüft. Es stellte sich heraus, dass etwa ein Drittel der Teilnehmer bis zum Jahr 2005 verstorben waren. Erstaunlich war nun insbesondere, dass von jenen Probanden, welche damals angegeben hatten, regelmäßig Milch und Milchprodukte zu verzehren, die meisten noch immer lebten.

Die häufigsten Todesursachen waren Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle. Jene Testpersonen, welche damals einen besonders hohen Milchkonsum hatten, waren in den meisten Fällen besonders von letzteren verschont geblieben. Die Wissenschaftler gehen nun davon aus, dass Milch und Milchprodukte Hirnschlägen vorbeugen. Dies hänge mit dem enthaltenen Calcium zusammen, welches den Blutdruck reguliere. Erwachsene sollten nun jedoch keinesfalls mehrere Liter Vollmilch am Tag trinken, sondern stattdessen vor allem auf fettarme Milchprodukte, in Maßen, zurückgreifen. Kinder jedoch könnten vermehrt aufgefordert werden, Vollmilch zu konsumieren. Es heißt allerdings, 0,3 Liter Milch pro Tag seien ausreichend, um das Schlaganfallrisiko eines Kindes aktiv um 60 Prozent zu senken, da schon durch diese geringe Menge, 400 Milligramm Calcium aufgenommen würden.

(Bildquelle: www.pixelio.de; Das Trinken von Milch ist besonders Kindern zu empfehlen. © Monika Tugcu / PIXELIO)    [...mehr]


Autor: Svea

Im heimischen Garten sind sie bisher keineswegs gern gesehen. Wildkräuter gelten als Unkraut und werden meist sofort entfernt, damit sie gar nicht erst in der Lage sind, den restlichen Pflanzen die Nährstoffe zu rauben. Dies könnte sich allerdings schon bald ändern. Brennnessel, Löwenzahn und Co. können ihrer Erscheinung wegen nicht jeden überzeugen, geschmacklich allerdings vermag es, so manch ein ungewöhnliches Kraut, wahre Gourmets zu erstaunen.

Die piekenden Blätter der Brennnessel sind besonders unbeliebt. Ist man im Sommer einmal barfuß unterwegs und trifft auf die gezackten Pflänzchen, kann man sich schnell einen kratzenden roten Ausschlag zuziehen. Wer die Brennnessel allerdings schon einmal gewalzt, in frischem Salat oder aber zubereitet wie Spinat verzehrt hat, könnte beinahe auf den Gedanken kommen, dass das Kraut es wirklich nötig hat, sich zu verteidigen. Wüsste jedermann wie schmackhaft diese unscheinbare Pflanze eigentlich ist, wäre sie wahrscheinlich schon längst ausgestorben. Die Brennnessel ist nicht nur nussig im Geschmack, sondern zudem reich an Vitaminen.

Giersch (s. hier) mit seinen weißen Blütendolden hat jeder schon einmal gesehen. So verbreitet wie es ist, würde man nie darauf kommen, dass auch die Blätter dieser Pflanze einen Hochgenuss darstellen können. Ob im Salat oder in der Suppe. Sind die Blätter frisch sind sie unglaublich knackig, lecker und gesund.

Auch die gewöhnliche Vogelmiere (s. hier) mit ihren dicken, kräftig grünen Blättern kann als Wildgemüse und zudem als Heilpflanze verwendet werden. Aufgrund ihrer ätherischen Öle wirkt sie schmerzlindernd, insbesondere bei Rheuma. Geschmacklich erinnert sie an Mais und zudem enthält sie sehr viel Vitamin C.

Die charakteristisch geformten Löwenzahn-Blätter sind sehr mild im Geschmack und eignen sich hervorragend für die Zubereitung von Salaten.

Wem das Erscheinungsbild seines Gartens besonders am Herzen liegt, der muss auf den Genuss trotzdem nicht unbedingt verzichten. Unkraut wächst fast überall. Ganz besonders an Wegesrändern und auf spärlich besuchten Wiesen fühlt es sich wohl. Und das Beste ist: Es wird niemandem missfallen, wenn man sich ein paar dieser Pflänzchen mitnimmt. Allerdings sollte man, um Verwechslungen ausschließen zu können, einen Experten oder ein gutes Bestimmungsbuch mitnehmen, wenn man sich auf die Suche macht.



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Autor: Svea

Gerne erinnert man sich an den Sommerurlaub zurück. Man hat viel erlebt, Spaß gehabt und sich erlaubt, kurzzeitig über die Stränge zu schlagen und einmal alle guten Vorsätze in Sachen Ernährung über Bord zu werfen. Ist der Alltag wieder aktuell, fällt es umso schwerer, erneut auf gesunde Kost umzusteigen. Für alle Freunde des Griechenlandurlaubs, gibt es glücklicherweise eine gute Nachricht: Mit Hilfe von Putenschnitzeln und den passenden Gewürzen, kann Gyros alltagsgerecht und fettreduziert zubereitet werden.

Zutaten für vier Portionen:

  • Eine Prise gemahlener Koriander
  • Eine Prise Kreuzkümmel
  • Eine Prise Cayennepfeffer
  • Ein halber Teelöffel Rosmarin
  • Ein halber Teelöffel Paprikapulver
  • Ein Teelöffel Basilikum
  • Ein Teelöffel Thymian
  • Eine Zehe Knoblauch
  • Eine Zwiebel
  • Ein Esslöffel Oregano
  • Drei Esslöffel Rapskernöl
  • 400 g Putenschnitzel
  • Etwas Salz

Zubereitung:
Koriander (s. hier), Kreuzkümmel, Cayennepfeffer, Rosmarin, Paprikapulver, Basilikum, Thymian und Oregano werden in eine kleine Schüssel gegeben und gut vermischt – nur so erhält das Putenfleisch später das typische Aroma.

Nun nimmt man die Putenschnitzel zur Hand, wäscht sie ab, schneidet sich anschließend in dünne, schmale Streifen und stellt sie vorerst zur Seite.

Die Zwiebel wird von ihrer Pelle befreit und anschließend gehackt, bzw. in Ringe geschnitten. Die Knoblauchzehe wird ebenfalls gepellt und anschließend so fein wie möglich zerkleinert. Danngilt es, zwei Esslöffel des Öls mit den Gewürzen, der zerkleinerten Zwiebel und den Knoblauchwürfelchen zu vermischen. Das Fleisch wird bestenfalls in eine Auflaufform gegeben, gut verteilt und mit der Gewürz-Soße bedeckt – gut umrühren! Damit das Fleisch wirklich genug Geschmack erlangt, muss es in Ruhe ziehen. Es gilt demnach, die Auflaufform mindestens eineinhalb Stunden, mit etwas Folie bedeckt, im Kühlschrank zu verstauen.

Im Anschluss wird das restliche Öl genutzt, um das gewürzte Fleisch anzubraten. Vor dem Servieren muss es nun noch mit etwas Salz versehen werden.

Tipp:
Am besten schmeckt der Gyros zu Zaziki mit Reis oder frischem Brot.



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Autor: Svea

Um eine Bikinifigur zu ergattern und um Krankheiten vorzubeugen, halten sich viele Konsumenten in Sachen Ernährung an bestimmte Regeln. Mit der Zufuhr spezieller Lebensmittel, so ist man sich bewusst, kann auf verschiedene Belange eingegangen werden. Auch wer abends nur schwer ein Auge zukriegt, kann durch den Verzehr passender Nahrungsmittel sein Problem abwenden. Bestimmte Lebensmittel helfen dabei, sich von Schlafstörungen loszusagen.

Schlaflosigkeit lässt sich verhindern. © Flickr / Perfecto Insecto

Dass eine ausgiebige Mahlzeit kurz vor dem Zubettgehen das Einschlafen verzögern kann, haben wohl die meisten schon am eigenen Leib erfahren. Möchte man sich eine friedliche Nachtruhe gönnen, ist es erforderlich, mindestens zwei Stunden vor Schlafenszeit auf das Speisen zu verzichten. Insbesondere Lebensmittel, deren Verdauung den Körper viel Kraft und Zeit kosten, gehören gegen Abend nicht auf den Teller, wenn man eine Mütze Schlaf nötig hat.

Das Zuführen einiger Lebensmittel jedoch, kann Schlaflosigkeit verhindern. Ein bewährtes Hausmittel kennt wohl jeder: die heiße Milch mit Honig. Es scheint sich hier faktisch um kein Ammenmärchen zu handeln. Calcium, Eiweiß und einige Substanzen im Honig erleichtern tatsächlich das Einschlafen. Und ein weiteres Heißgetränk ist äußerst wirksam: der Tee. Die Inhaltsstoffe vieler koffeinfreier Sorten können beruhigende Auswirkungen haben.

Wer nur ab und zu ein wenig Alkohol zu sich nimmt, kennt wahrscheinlich die Müdigkeit, welche Wein, Bier und Co. bewirken können. Ein kleines Gläschen kann hier wahre Wunder bewirken. Allerdings sollte man sich wirklich zügeln, denn sonst kann sich die Wirkung ins Gegenteil verkehren.

Zudem kann Obst Abhilfe schaffen, wenn es mit dem Schlummern nicht klappen will. Bananen enthalten Tryptophan (s. hier), welches stimmungsaufhellend und beschwichtigend wirkt, und somit den Schlaf fördert.    [...mehr]


Autor: Stefanie

Ein erfrischender Orangen-Kiwi-Salat ist genau das richtige Rezept für einen warmen Sommertag. Doch ist Obstsalat wie man ihn kennt, zwar lecker, aber meistens nicht besonders spektakulär. Anders sieht es allerdings aus, wenn das Gericht mit einer leckeren Sauce verfeinert wird.

Kiwis © wikipedia

Die einfachsten Obstsalat Rezepte können mit ein paar Tricks verfeinert werden, so dass sie auch bei einem edlen Dinner serviert werden können. Hier mein erster Rezeptvorschlag für einen außergewöhnlichen Fruchtsalat:

Orangen-Kiwi-Salat mit Maripansahne

Für die Zubereitung des leckeren Salats einfach Orangen und Kiwis schälen, Orangen anschließend filetieren und Kiwis in Scheiben schneiden. Das Obst mit einem Esslöffel Puderzucker und zwei Esslöffeln Zitronensaft kurz ziehen lassen und anschließend den Fruchtsaft abgießen und auffangen.

Soweit zu den Früchten, jetzt geht’s an die Sauce: In dem aufgefangenen Fruchtsaft etwa 50 Gramm Marzipanrohmasse zerdrücken und zu einer semigen Masse verrühren, 100 Milliliter Sahne steif schlagen und beides vermengen. Den Orangen-Kiwi-Salat mit der Marzipansahne anrichten und mit gerösteten Mandelblättchen bestreuen. Fertig ist ein edles, aber fruchtiges Dessert, auch ideal zum Abnehmen!    [...mehr]


Autor: Svea

In der heutigen Zeit, welche von tagtäglichem Fast-Food-Konsum und Übergewicht gekennzeichnet ist, werden immer drastischere Schritte unternommen, um lästige Fettpolster loszuwerden. Auch die Forschung hat sich längst darauf spezialisiert, ein Wundermittel zu entwickeln, um ungesundes Körperfett schmelzen lassen zu können. Nun scheint es sogar geglückt zu sein, ein künstliches Hormon zu entwickeln, welches überflüssige Kilos verschwinden lassen könnte.

maus und mensch © Flickr / Todd Huffman

Im Zuge einer US-amerikanischen Studie der Indiana University in Bloomington (s. hier) beschäftigte man sich damit, ein Hormon zu erschaffen, welches den Hormonen Glucagon und Glucagon-like-peptide-1 ähnelt. Diese sind dafür bekannt, dass sie es bewerkstelligen, das Hungergefühl verschwinden zu lassen und dafür, dass sie gleichzeitig bewirken, dass der Körper mehr Kalorien verbraucht. Da die Hormone allerdings nur für kurze Zeit, nach der Nahrungsaufnahme, ausgeschüttet werden, haben sie normalerweise keinen erwähnenswerten Einfluss auf unser Gewicht. Die neu entwickelte Substanz allerdings wurde künstlich hergestellt und bleibt, wenn man sie spritzt, längere Zeit im Körper erhalten.

Bisher wurde das vielversprechende Präparat lediglich Testmäusen zugeführt. Die Entwicklung dieser allerdings verspricht großes Potenzial. Die Tiere bekamen das Mittel einmal pro Woche verabreicht und wurden schon wenige Tage nach der ersten Anwendung 28 Prozent ihres Gewichts los. Nach einem Monat hatten sie 62 Prozent ihres Körperfetts verloren.

Das künstliche Hormon wurde bisher nicht am menschlichen Organismus getestet. Forscher hoffen allerdings, dass besagte Wirkung auch beim Menschen einsetzt. Auf diese Weise könnte fettleibigen Menschen in Zukunft schnell geholfen werden. Zudem streben die Wissenschaftler an, auch das Krankheitsbild von Diabetes mellitus zukünftig besser unter Kontrolle zu halten. Es ist hingegen nicht geplant, Menschen, welche lediglich gerne wenige Kilos verlieren würden, die Substanz  zugänglich zu machen.    [...mehr]


Autor: Svea

Immer mehr Verbraucher werden durch neueste Entwicklungen in Sachen Lebensmittel vollkommen verunsichert. Die meisten lehnen Analog-Käse und Schinkenimitat ab, wissen allerdings auch, dass betroffene Produkte derzeit noch ungekennzeichnet in den Supermarktregalen stehen. Der Einkauf wird somit nicht selten zur Tortur. Dieser verheerenden Lage scheint man sich jedoch glücklicherweise bewusst zu sein – Der Senat bietet Hilfe an.

Im Jahre 2008 hat die Senatverwaltung eine Abteilung für Verbraucher- und Gesundheitsschutz ins Leben gerufen. Nun soll es interessierten Verbrauchern mit Internetzugang erleichtert werden, sich für qualitativ hochwertige Lebensmittel zu entscheiden, denn die Senatsverwaltung für Gesundheit geht online.

Die Internetpräsenz hat sich nicht direkt darauf konzentriert, über Lebensmittel zu informieren und Konsumenten somit die Chance zu bieten, im Supermarkt die richtige Entscheidung zu treffen. Diese Thematik ist zwar, gerade in den letzten Wochen immer aktueller geworden und stellt aus diesem Grund auch eine zentrale Angelegenheit auf besagter Webpräsenz dar. Der Senat nutzt sie allerdings auch um über andere, nicht weniger interessante Aspekte der gesundheitlichen Thematik aufzuklären. So findet das Thema gesunde Ernährung ebenso Beachtung, wie beispielsweise die Punkte Arzneimittel, sicheres Spielzeug, Kennzeichnung von Produkten, Gesundheitsschutz, Notfallversorgung und Tierschutz.

Beunruhigten Verbrauchern wird auf diese Weise die Möglichkeit geboten, sich rund um die Uhr zu informieren (s. hier). Es bleibt zu hoffen, dass sich der Senat tatsächlich um Aktualität und Verständlichkeit bemüht, dann nämlich könnten Einkäufe sich künftig weniger kräftezehrend gestalten. Gerade in Sachen Ernährung tun sich zweifellos immer wieder neue Fragen auf. Wir dürfen gespannt sein, ob wir in Zukunft gut informiert und ohne Bedenken am Esstisch Platz nehmen dürfen.    [...mehr]


Autor: Svea

Bei Naschkatzen ist nichts beliebter als Schokolade. Es scheint kein vergleichbares Produkt zu geben, welches so schön auf der Zunge zergeht und es vermag, jeden noch so betrüblichen Tag ins Gegenteil zu verkehren. Schade ist bloß, dass der Verzehr der zartschmelzenden Versuchung sich nicht so recht mit dem heutigen Schönheitsideal und natürlich mit dem Streben nach Gesundheit in Einklang bringen lässt. Schokolade ist unglücklicherweise eine wahre Kalorienbombe. Das allerdings könnte schon bald ein Ende haben.

Besteht eine Chance auf gesunde Schokolade? © Flickr / EverJean

Barry Callebaut (s. hier), ein Hersteller aus der Schweiz, könnte den Traum vieler Schokofans verwirklichen. Angeblich soll dieser es bewerkstelligt haben, kalorienarme Schokolade zu entwickeln. Genau genommen soll die sogenannte „Vulcano“ neun Zehntel weniger Kalorien beinhalten als herkömmliche Schokolade. Und Barry Callebaut soll sich einem weiteren Problem der beliebten Süßigkeit angenommen haben. Der Schokoheißhunger soll zukünftig keine klebrig-braunen mehr zur Folge haben. Die „Vulcano“ schmelze erst bei 55 °C und störe sich somit keinesfalls an noch so warmen Händen.

Experten und Freunde schokoladiger Naschereien sehen der neuen Entwicklung jedoch nicht nur optimistisch entgegen. Die fehlenden Kalorien und auch die verminderte Reaktion auf Temperatur, könnten die figurfreundliche Schokolade weniger schmackhaft gestalten. Die angenehme Konsistenz der schmelzenden Schokolade auf der Zunge könnte verloren gehen. Barry Callebaut soll jedoch bestrebt sein, das Zergehen im Mund auch bei der neuartigen Schokolade beizubehalten. In Zukunft sei es nicht mehr die Körperwärme, welche zur Zersetzung beitrage. Zukünftig soll der Speichel diese fördern.

Sollte es wirklich möglich sein, dass die neue „Vulcano“ mit kalorienreichen, schnell schmelzenden Schoko-Sorten mithalten kann? Wir dürfen gespannt sein.    [...mehr]


Autor: Svea

Über die Tatsache, dass in vielen Speisen, die eigentlich käsehaltig sein sollten, keinerlei Milch enthalten ist, es sich also um sogenannten Analog-Käse handelt, welcher uns ahnungslosen Konsumenten vorgesetzt wird, wurde in der Vergangenheit vielfach diskutiert. Hinsichtlich der Themen Ernährung und Gesundheit wird in den letzten Wochen immer wieder über einen ähnlichen Skandal berichtet, den sogenannten „Mogelschinken“ betreffend.

Lebensmittelhersteller lassen sich immer neue Strategien einfallen, um mit geringem Aufwand und so wenigen Investitionen wie nur möglich, besonders hohe Einnahmen zu machen. Dies geschieht in letzter Zeit vermehrt auf Kosten der Verbraucher: Es wird immer weniger Wert auf die Qualität ihrer Lebensmittel gelegt. Sodass nichtsahnenden Konsumenten billiger Käse ohne Milch vorgesetzt wird, oder man verkauft ihnen Schinken, welcher genau genommen gar kein echter Schinken ist und sogar nur zu einem Bruchteil aus Fleisch besteht.

Analysen des in Hessens Gaststätten angeblich verwendeten Kochschinkens, brachten schwerwiegende Ergebnisse zutage. Immer häufiger wird das Vertrauen der Gäste missbraucht, denn in 68 Prozent aller Fälle wird ihnen ein Schinkenimitat, bestehend aus Stärkegel und einem geringen Anteil an Fleisch, serviert. Experten sind der Meinung, dass auch in anderen Bundesländern ähnlich vorgegangen würde.

Dass der Mogelschinken vor allem bei der Herstellung von Pizza verwendet wird, hat den Grund, dass das Imitat beim Backen weniger schnell anbrennt. Ein hoher Wassergehalt macht den falschen Schinken zudem zu einem wahren Schnäppchen.

Bisher wurden betroffene Gerichte nicht gekennzeichnet. Die Lebensmittelkontrolle soll in Zukunft jedoch bewirken, dass der Einsatz von falschem Schinken zumindest für den Verbraucher ersichtlich werden soll, sodass er in der Lage ist, minderer Qualität aus dem Weg zu gehen.



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Autor: Svea

In der Sommerzeit haben viele Menschen das Verlangen nach frischen Salaten. Heiße herzhafte Kost, ist hingegen eher an kalten Wintertagen beliebt. Wer es nicht versäumt hat, sich einen kleinen Kräutergarten anzulegen, kommt derzeit somit besonders auf seine Kosten. Enthalten Salate nämlich selbstgezogene Zutaten aus dem eigenen Garten oder vom Balkon, schmecken sie nicht selten noch viel besser. Das Pflanzen und Pflegen von Küchenkräutern ist glücklicherweise keine große Kunst. Ist man aber stolzer Besitzer besagter Pflänzchen, ist man für den Sommer gewappnet und täglich in der Lage, schmackhafte und erfrischende Salate zu zaubern.

Frische Kräuter werten jeden Salat auf. © Flickr / thomas pix

Zutaten für zwei Portionen:

  • Ein Viertel Bund frische Minze
  • Eine grüne Paprikaschote
  • Eine halbe Gurke
  • Ein Esslöffel Olivenöl
  • Ein Teelöffel Zitronensaft
  • Zwei Bund glatte Petersilie
  • Zwei mittelgroße Tomaten
  • Küchenkräuter-Salat
  • Etwas Salz
  • Etwas Pfeffer

Zubereitung:

Die Kräuter, Petersilie und Minze (s. hier), werden gründlich gewaschen, damit sie keinerlei Erde oder kleine Insekten enthalten. Anschließend werden sie so fein gehackt, wie nur möglich. Nur so kann sich das Aroma der Pflanzen richtig entfalten. Die zerkleinerten Kräuter können im Anschluss in eine große Schüssel gegeben werden. Nun nimmt man das Gemüse zur Hand. Die Tomaten werden gesäubert und zerkleinert, während die Grurke, je nach Geschmack, entweder geschält oder lediglich gewascchen und gewürfelt wird. Die Paprikaschote wird halbiert, entkernt, gewaschen und ebenfalls in Würfel geschnitten. Hat man das Gemüse gesäubert und zerkleinert, kann es zu den Kräutern in die Schüssel gegeben werden. Danach mischt man Joghurt, Olivenöl und Zitronensaft unter und schmeckt alles mit Salz und Pfeffer ab. Hat man alles gründlich umgerührt, ist der Küchenkräuter-Salat auch schon servierfertig und tröstet mit Sicherheit über noch so drückende Hitze hinweg. ;-)

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