Beiträge vom: Juli, 2009

Autor: Svea

Tatsache ist, dass viele Eltern nicht sonderlich auf ihre Ernährung achten, auf das Wohl ihrer Zöglinge hingegen sehr bedacht sind und vermehrt darauf verzichten, sie täglich mit gesundheitsschädigenden Süßigkeiten und fettigem Fastfood zu „verwöhnen“. Dass ein Programm ausgearbeitet wurde, welches EU-weit die Esserziehung ihrer Kleinen unterstützen sollte und das Verteilen frischen Obstes vorsah, wurde positiv aufgenommen. Vorerst allerdings sind Erzieher und Eltern wieder auf sich gestellt. Das Programm wurde gestoppt.

Kinder sollten mehr Obst essen. © Flickr / said&done

Wäre man in der Lage, Schulkinder in ihren Pausen mit frischem Obst und Gemüse zu versorgen, würde dies gleich zwei Ziele verwirklichen, heißt es. Kindern, welche immer mehr zu Übergewicht tendieren und teilweise schon fettige Snacks und klebrig-süße Bonbons in den Schulpausen verspeisen, würde eine gesunde Ernährung wieder näher gebracht und zudem würden landwirtschaftliche Produkte wieder mehr Abnehmer finden, wodurch die Landwirtschaft gestärkt würde. Was sich vorerst für alle gut anhörte, ist mittlerweile umstritten. Die Finanzierung des Projektes gestaltet sich nämlich schwieriger als erwartet.

Der Anteil der Kosten, welchen die EU übernehmen würde, beläuft sich auf 12,5 Millionen Euro. Die durch das Programm entstehenden Kosten, sollten somit kofinanziert werden. Um genügend Obst und Gemüse bezahlen zu können, müssten sich die Länder in Deutschland allesamt finanziell beteiligen. Auf den Beschluss des Bundestages reagieren diese allerdings mit Unverständnis und weigern sich, ihren Anteil zu begleichen. Aufgrund der Gewinne, welche die Landwirtschaft durch das Programm machen könne, sei die Finanzierung Angelegenheit des Bundes.

Bisher ist unklar, ob sich Bund und Länder in nächster Zeit einigen können. Ist dies nicht der Fall, könnte das soziale Projekt scheitern.    [...mehr]


Autor: Svea

Grüne Bohnen werden maßlos unterschätzt. Sie werden meist nur als Beilagen gereicht und finden aus diesem Grund wenig Beachtung. Dabei sind die länglichen Schoten äußerst vielseitig und gesund und können sogar dazu beitragen, die Figur auf Vordermann zu bringen.

Mit Hilfe von frischen grünen Bohnen lassen sich unterschiedlichste Rezepte verwirklichen. © Flickr / ellievanhoutte

Mit Hilfe von grünen Bohnen lassen sich sowohl schmackhafte Suppen, als auch ausgefallene Salate und reichhaltige Hauptgerichte zaubern. Sie sind geschmackvoll und gleichzeitig glücklicherweise äußerst gesund. 100 Gramm grüne Bohnen enthalten gerade mal 27 Kilokalorien, dafür jedoch relativ viele Ballaststoffe, welche den Stoffwechsel unterstützen. In grünen Bohnen finden sich zudem wichtige Kohlenhydrate, Eiweiß und Mineralstoffe wie beispielsweise Calcium, Eisen, Magnesium und Zink. Wichtige Vitamine, etwa B-Vitamine, Vitamin C und Provitamin A, sind ebenfalls in grünen Bohnen enthalten und unterstützen vielfältige Körperfunktionen. Enthaltene sekundäre Pflanzenstoffe schützen außerdem vor Krebserkrankungen, stärken das Immunsystem und den Kreislauf.

Grüne Bohnen sind rund ums Jahr in der Tiefkühltruhe jedes Supermarkts erhältlich. Man ist somit sowohl in den Wintermonaten als auch im Sommer in der Lage mittels Bohnen zu kochen. Im Sommer allerdings stapeln sich auch frische grüne Bohnen in den Regalen vieler Läden. Entscheidet man sich dafür, sie frisch zu kaufen, sollte man unbedingt darauf achten, dass sie einige Qualitätsmerkmale aufweisen. Insbesondere die Farbe und Konsistenz der Schoten sollten Beachtung finden. Die Beschaffenheit guter grüner Bohnen ist fest und knackig, ihre Erscheinung sollte von einem satten Grün geprägt sein.

Wichtig ist zudem, dass man grüne Bohnen höchstens zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren sollte, bevor man sie zubereitet, um einen Qualitätsverlust zu vermeiden. Ist dies nicht möglich, sollte man sie einfrieren.  Der Verzehr roher Bohnen ist keinesfalls empfehlenswert, da erst beim Kochen das Gift Phasin verloren geht, welches Magen- und Darmbeschwerden hervorrufen kann.

Schmackhafte Rezepte mit grünen Bohnen findet ihr hier.    [...mehr]


Autor: Svea

Sogar einige Ernährungswissenschaftler sind der Meinung, die Ernährung, wie sie im Mittelmeerraum betrieben wird, sei nicht nur besonders schmackhaft, sondern auch vielseitig und gesund. Es heißt sogar, dass man sich durch mediterrane Kost ein längeres Leben sichern könne, frei von Krankheiten und Gewichtsproblemen. Dieses Idealbild gerät nun allerdings ein wenig ins Wanken.

Im Mittelmeerraum speist man schön gelegen und schmackhaft. Doch ist mediterrane Kost auch gesund? © Flickr / Wolfgang Staudt

Tatsache ist, dass Bewohner des Mittelmeerraums sehr viel mehr frisches Obst und Gemüse zu sich nehmen, als Einwohner anderer Regionen. Zweifellos stellt dies einen Pluspunkt ihrer Ernährung dar. Die mediterrane Küche ist zudem allerdings geprägt von Fisch, Olivenöl, Getreide und beispielsweise Wein. Auch diese Bestandteile werden, in Maßen verzehrt, weitestgehend als gesund angesehen. Die Ergebnisse einer US-amerikanischen Studie der Harvard Public School of Health (s. hier), dokumentiert nun jedoch, dass die Auswirkungen mediterraner Kost zum Teil maßlos überschätzt werden.

Im Zuge besagter Studie wurden 23.000 Menschen dazu aufgefordert, sich acht Jahre lang im Sinne der mediterranen Küche zu ernähren. Einige hielten sich tagtäglich an diese Auflage, andere nur ab und zu. Vor kurzem wurden die Daten ausgewertet. Das Ergebnis der Teilnehmer, die vermehrt auf Fisch und Getreide zurückgegriffen hatten, fiel hierbei überraschend negativ oder zumindest enttäuschend aus.

Freunde der Mittelmeerküche müssen ihre Ernährungsweise allerdings nicht gänzlich umstellen. Einige typisch mediterrane Vorlieben wie beispielsweise der Verzehr von Obst, Gemüse, Olivenöl, Hülsenfrüchten, Nüssen und von wenig Fleisch, hatten glücklicherweise auch einen nachweisbar positiven Effekt. Das viele Obst und Gemüse in Verbindung mit Olivenöl stellte sich, wie erwartet, als gewinnbringend heraus und auch die Probanden, welche angaben, besonders viel Gemüse und wenig Fleisch und Alkohol konsumiert zu haben, konnten einen besonders guten Gesundheitszustand vorweisen.    [...mehr]


Autor: Svea

Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler lebte im 19. Jahrhundert und gilt als Erfinder der „Biochemischen Heilweise“. Er wird heute meist als homöopathischer Arzt bezeichnet, obwohl er sich zu Lebzeiten gegen diesen Titel aussprach. Schüßler war davon überzeugt, dass 12 verschiedene Mineralstoffe in der Lage seien, das Wohlbefinden eines jeden Menschen zu regulieren. Er war der Meinung, dass unsere Gesundheit von der Konzentration dieser Stoffe abhänge und man unter Krankheiten leide, sobald man sich zu wenige dieser Funktionsmittel zuführe.

Schüßler-Salze werden in Form von Tabletten vertrieben. © Flickr / weisserstier

Schüßlers (s. hier) alternativmedizinische Empfehlung besagte, man solle sogenannte Schüßler-Salze in potenzierter Form und in Gestalt von Tabletten zu sich nehmen, damit sie von der Mundschleimhaut aufgenommen werden und die Zellen im Blut sie schließlich zur Heilung verschiedener Krankheitsbilder verwenden könnten. Bei besagten Salzen handelt es sich um: Calcium fluoratum D12 (Calciumfluorid), Calcium phosphoricum D6 (Calciumphosphat), Ferrum phosphoricum D12 (Eisenphosphat), Kalium chloratum D6 (Kaliumchlorid), Kalium phosphoricum D6 (Kaliumphosphat), Kalium sulfuricum D6 (Kaliumsulfat), Magnesium phosphoricum D6 (Magnesiumphosphat), Natrium chloratum D6 (Natriumchlorid), Natrium phosphoricum D6 (Natriumphosphat), Natrium sulfuricum D6 (Natriumsulfat), Silicea D12 (Kieselsäure) und Calcium sulfuricum D6 (Calciumsulfat). Über die Dosierung besagter Mittel war und ist man sich allerdings uneinig.
Die von Schüßler entwickelte Therapie hat viele Kritiker und ihre Wirksamkeit ist bis heute nicht belegt. Doch noch heute gibt es Befürworter Schüßlers, welche seine Ideen vollkommen übernommen haben oder in leicht abgeänderter Form von ihr sprechen und versuchen, durch sie zu überzeugen. Vor allem wenn man hinsichtlich Diäten recherchiert, trifft man immer wieder auf besagte Theorie und die dazugehörigen Präparate. Es heißt, mit Hilfe der richtigen Dosierung, sei es möglich, überflüssige Kilos loszuwerden.    [...mehr]


Seite 2 von 2«12