Beiträge vom: Dezember, 2009

Autor: Svea

Nicht nur eine Ernährungsumstellung ist nötig, um Gewicht zu verlieren und dieses dauerhaft zu halten. Für beste Resultate in Sachen Abnehmen ist es zusätzlich von Nöten, seine Freizeitgestaltung zu überdenken. Denn nicht nur exzessiv betriebener Sport kann zur Entstehung der Traumfigur beitragen. Jegliche körperliche Aktivität ist nützlich, um überflüssige Pfunde loszuwerden. Fernseher und Computer sind dem figurbewussten Leben hingegen weniger zuträglich.

Beim Fernsehen verbraucht der Mensch nur wenige Kalorien. © Flickr / stars alive

Wer den Traum hegt, abzunehmen, beginnt meist damit, diverse Diäten auszuprobieren und kommt über kurz oder lang zu der Erkenntnis, dass nur die dauerhafte Ernährungsumstellung kombiniert mit körperlicher Aktivität wirklich förderlich ist. Um dem Körper etwas Gutes zu tun, meldet man sich im Fitnessstudio an und verbringt ein- bis zweimal die Woche eine halbe Stunde auf Laufband oder Fahrrad. Dies ist tatsächlich ein guter Anfang. Wer allerdings die restliche Zeit vor dem Fernseher oder dem PC verbringt, verbaut sich die Chance auf einen schnellen Abnehmerfolg.

Während des Fernsehens und auch am Computer verbringen Menschen ihre Zeit im Sitzen oder gar im Liegen. Sie verharren nahezu bewegungslos, entspannen ihren Körper und verbrauchen kaum Kalorien. Natürlich benötigt der menschliche Organismus auch Ruhephasen, doch auf die Dauer ist das untätige Faulenzen eher hinderlich, insbesondere wenn man das Ziel verfolgt, abzunehmen. Wie eine Studie von Wissenschaftlern der Universität von Vermont in Burlington (s. uvm) beweist, gehen Menschen, die auf das Fernsehen verzichten in figurfreundlichere Tätigkeiten über. Sie gehen spazieren, machen Gartenarbeit oder besuchen das Schwimmbad. Während die Probanden vor der 3-wöchigen Testphase oftmals mehr Energie aufnahmen als sie benötigten, verbrauchten sie die aufgenommenen Kalorien meist vollständig, während sie drei Wochen auf den TV-Konsum verzichteten.

Experten sind nun der Meinung, dass kleine Verhaltensänderungen das Gewicht nachhaltig beeinflussen können, solange Abnehmwillige es schaffen, diese dauerhaft aufrechtzuerhalten.    [...mehr]


Autor: Svea

Um sich und seiner Familie ein unvergessliches Weihnachtsfest zu bescheren, legen viele Menschen Wert darauf, an den Weihnachtsfeiertagen ein unvergleichbares Festmahl zu zaubern. Damit dies gelingt, muss jedoch nicht etwa die größte Gans aufgetrieben oder der beste Rotkohl gekocht werden. Weihnachten ist das Fest der Liebe. Ein perfektes Weihnachtsessen sollte somit auf Verantwortungsbewusstsein basieren und Klima sowie Fairness im Auge behalten.

Auf die ideale Weihnachtstafel gehören klimafreundliche und menschenwurdige Produkte. © Flickr / Tracy Hunter

Weihnachtspäckchen ohne Geschenkpapier sind kaum denkbar. Um unsere Umwelt zu schonen, können wir jedoch auch zu Weihnachten Maßnahmen ergreifen. Wer im Supermarkt beispielsweise darauf achtet, dass nur heimische Produkte im Einkaufswagen landen, tut nicht nur der Natur, sondern auch seiner Familie einen großen Gefallen: Durch den kurzen Transportweg, den jene Waren zurücklegen mussten, wurden nur geringfügige Mengen an klimaschädigendem Kohlenstoffdioxod an die Luft abgegeben und gleichzeitig konnten Geschmack und Frischegrad der Speisen erhalten bleiben.

Doch beim Weihnachtseinkauf sollten weitere Regeln beachtet werden. Um die Umwelt zu schonen, gilt es, unnötigen Verpackungsmüll zu vermeiden. Dies gelingt, indem beispielsweise der einzeln verpackte Käse oder die Konservendosen gemieden werden. Ganze Käselaibe und frisches Obst und Gemüse sind ohnehin sehr viel schmackhafter.

Umwelt- und zudem Tierschutz gewährleisten außerdem Produkte mit dem sogenannten Bio-Gütesiegel. Sie stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. Das Fairtrade-Gütesiegel ist nicht minder empfehlenswert (s. transfair.org). Es gewährleistet, dass die Produktion, die von Menschen in Entwicklungsländern übernommen wurde, unter menschenwürdigen Bedingungen ablief. Bio- und Fairtrade-Gütesiegel entlasten somit das Gewissen und werten jedes Festessen auf.

Zu einem guten Essen gehört natürlich auch ein passendes Getränk. Dieses sollte nach Möglichkeit aus Mehrwegflaschen stammen. Diese werden mehrmals befüllt und landen nicht nach einmaligem Gebrauch in der Mülltonne. Sie sind aus diesem Grund äußerst klimafreundlich.    [...mehr]


Autor: Svea

Weihnachten, das Fest der Liebe, ist zugleich auch das Fest der Schlemmereien: In den Weihnachtsfeiertagen liegen die meisten Diätpläne brach und die Menschen geben sich kalorienhaltigen Genüssen hin. Einmal im Jahr sollte das natürlich erlaubt sein und doch ist es ratsam zu bedenken, dass Leckereien nicht unbedingt gänzlich ungesund sein müssen. Gebäck aus Honig und Vollkornteig beispielsweise, stellt eine schmackhafte Alternative zu gehaltvollen Butter-Ausstechplätzchen dar.

Honig-Vollkorngebäck ist schmackhaft und gesund © Flickr / visualpanic

Zutaten:

  • Ein Päckchen Backpulver
  • Ein gestrichener Teelöffel Ingwerpulver
  • Sieben Esslöffel Weizenkeime
  • 100 g Honig
  • 150 g Margarine
  • 150 g Sirup
  • 450 g Weizenvollkornmehl
  • Rosinen und Mandelns zum Verzieren

Zubereitung:
Vor der eigentlichen Zubereitung wird das Backblech mit etwas Margarine eingefettet. Diese gewährleistet, dass sich das Honiggebäck nach dem Backen problemlos entnehmen lässt. Alternativ kann Backpapier verwendet werden – Das spart zusätzliche Kalorien. Nun kommt eine Schüssel zum Einsatz: In ihr werden Mehl, Weizenkeime, Back- und Ingwerpulver vermengt. In einer Pfanne mischt man anschließend Sirup und Honig mit der Margarine und erwärmt die Mixtur bei mittlerer Temperatur. Damit nichts anbrennt, sollte regelmäßig umgerührt werden, bis eine zähflüssige Masse entsteht. Nach dieser Prozedur ist es Zeit, die Masse zum Abkühlen beiseite zu stellen. Ist die Sirupmasse lauwarm, wird sie allerdings bereits mit dem Schüsselinhalt verrührt. Nach kräftigem Durchkneten entsteht ein Teig, welcher nun in Folie verpackt eine Stunde lang im Kühlschrank ruhen sollte. Kurz bevor der Teig wieder zum Einsatz kommt, gilt es, den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen. Dann wird die Kentmasse ausgerollt. Damit sie nicht an der Arbeitsfläche kleben bleibt, sollte man diese vorher mit etwas Mehl bestäuben. Danach kommen die Ausstechformen zum Einsatz. Die entstandenen Plätzchen können nach Belieben verziert werden, zum Beispiel  mit Nüssen und Rosinen. Anschließend wandert das Honiggebäck für 11 Minuten in den Ofen. Nach dem Abkühlen empfiehlt es sich, die Plätzchen mit einem kleinen Stück Apfel in einer Dose zu lagern - So werden sie schnell zart.    [...mehr]


Autor: Svea

Die Schweinegrippe ist ein wichtiges Thema: Nahezu täglich berichten die Medien von Neuinfektionen, gefährlichen Symptomen und sogar von Todesfällen. Die Bevölkerung ist alarmiert, meidet Körperkontakt so gut es geht, achtet darauf, Hygienemaßnahmen einzuhalten und immer mehr Menschen ziehen eine Impfung gegen den Influenza-A-Virus H1N1 in Erwägung. Der Impfstoff jedoch ist umstritten und kann riskante Nebenwirkungen hervorrufen. Menschen stehen vor einem Dilemma: Sie fürchten einerseits, sich zu infizieren und hegen andererseits Argwohn gegen die Injektion. Um ihre Gesundheit zu wahren und einer Erkrankung zu entgehen, suchen sie nach risikolosen Alternativen.

Auch gesunde Ernährung bietet Schutz vor der Schweinegrippe. © Flickr / Esparta

Was die Wenigsten in ihre Überlegung mit einbeziehen: Bereits eine intakte Immunabwehr kann helfen, der Schweinegrippe vorzubeugen. Das Abwehrsystem schützt den Organismus vor Krankheitserregern wie Bakterien und Viren. Glücklicherweise haben wir, mittels der Nahrungszufuhr die Möglichkeit, aktiv auf unser Immunsystem einzuwirken und Krankheiten zu vermeiden. Das Abwehrsystem profitiert von einer vielseitigen, vitamin- und mineralstoffreichen Ernährungsweise. Diese bildet gar die Grundlage für ein gesundes Immunsystem.

Einige Milchprodukte, so zum Beispiel Joghurt, enthalten oftmals wertvolle probiotische Bakterien, welche die Immunabwehr begünstigen, indem sie auf den Darm einwirken. Zur Stabilisierung der Abwehrkräfte ist jedoch vor allem darauf zu achten, eine ausgewogene Versorgung mit allen essentiellen Vitaminen und Mineralien, wie Eisen, Zink und Selen, zu gewährleisten.

Um sich bestmöglich vor einer H1N1-Infektion zu schützen kann es zudem nützlich sein, auf eine ausreichende Energiezufuhr zu achten. So besitzen unterernährte Menschen ein weit höheres Risiko als Normalgewichtige an der Schweinegrippe zu erkranken. Ebenso jedoch kann eine Überernährung die Entstehung von Krankheiten begünstigen, sodass ein gesundes Mittelmaß erstrebenswert ist.

Die Infektion mit der Schweinegrippe kann allerdings lebensgefährlich sein, weshalb es auch dann positiv sein kann, ein Beratungsgespräch mit dem Arzt in Betracht zu ziehen, wenn man glaubt, sich mit Hilfe gesunder Ernährung ausreichend zu schützen.    [...mehr]


Autor: Svea

In der kalten Jahreszeit sind Erkältungskrankheiten keine Seltenheit. Ob in Bus und Bahn, im Supermarkt oder am Arbeitsplatz, überall wird man derzeit mit Schnupfennasen konfrontiert und die Ansteckungsgefahr ist groß. Glücklicherweise kann eine angemessene Ernährungsweise der Erkältung vorbeugen. Gewürze beispielsweise können diesbezüglich wahre Wunder bewirken.

Gewürze und Vitamine senken den Taschentuchverbrauch. © Flickr / stevendepolo

Dass kräftige Gewürze gesund sind, stellt kein Geheimnis dar: Chili, Paprika und Co. enthalten Capsaicin, welches die Freisetzung von Endorphinen bewirkt, das wiederum Glücksgefühle hervorruft. Doch wer es gerne scharf mag, hat scheinbar einen weiteren gesundheitlichen Vorteil. Wie Ernährungsspezialisten behaupten, können einige Gewürze Erkältungen vorbeugen. Liegt bereits eine Erkältungskrankheit vor, sollen die kräftigen Pulver sogar die Heilung ankurbeln.

Insbesondere Pfeffer, Senf und Chili gehören in der kalten Jahreszeit auf den Speiseplan. Während die frostigen Temperaturen im Winter das Immunsystem schwächen, können scharf gewürzte Speisen die Abwehrkräfte stärken. Scharfe und heiße Speisen wirken zudem  gewinnbringend auf die Nasenschleimhaut ein, indem sie für eine bessere Durchblutung fördern. Auch Lauch, Zwiebeln und Knoblauch haben eine positive Auswirkung auf die schwächelnden Resistenzen im Winter: Enthaltene ätherische Öle und sekundäre Pflanzenstoffe wirken desinfizierend.

Doch nicht nur scharfe Gewürzpflanzen tragen zur Gesundheit in der kalten Jahreszeit bei. Auch die würzige Paprika kann beispielsweise den Schnupfen vertreiben. Ihr Verzehr ist hilfreich, um das Immunsystem durch viel Vitamin C zu unterstützen. Für die beste Erkältungsvorsorge sorgt zudem die ausreichende Zufuhr an Gemüse, Obst, Vollkorn- und Milchprodukten. Heimische Gewächse wie Kohl, Rote Bete, Pastinake oder Schwarzwurzel enthalten derzeit besonders viele gesundheitsförderliche Inhaltsstoffe, die durch ausreichend Flüssigkeit ergänzt, dazu beitragen, die Gesundheit zu wahren, beziehungsweise Krankheitserreger aus dem Körper zu befördern.    [...mehr]


Autor: Svea

Durchschnittlich enthalten 100 g Trauben 192 mg Kalium, 18 mg Calcium, 9 mg Magnesium und 4 mg Vitamin C. Trauben sind somit reich an gesundheitsförderlichen Inhaltsstoffen, was sie zu einem gesunden Snack für Zwischendurch macht – Solange sie keine Pestizide beinhalten. In den vergangenen Jahren verbreiteten die Medien, dass das Essen der kleinen runden und ovalen Früchte aufgrund von Pflanzenschutzmittelrückständen auch gesundheitsschädigend sein kann.

Weintrauben enthalten weniger Pestizide. © Flickr / ndrwfgg

Seit nunmehr sechs Jahren führt die Umweltorganisation Greenpeace jährlich einen Pestizidtest durch, nimmt Traubenproben und kontrolliert ob die Pestizidbefunde innerhalb der Referenzdosis (ARfD) liegen. Noch im Jahre 2007 erschütterten die Ergebnisse dieser Untersuchung viele Konsumenten: In unzähligen der in deutschen und österreichischen Supermärkten erhältlichen Weintrauben befanden sich damals so große Mengen an akut giftigen Pestiziden, dass bereits der Verzehr einer Portion ausreichen konnte, um gesundheitliche Schäden hervorzurufen. Scheinbar jedoch können die Verbraucher nun wieder aufatmen. Mittlerweile bestätigt Greenpeace, dass heute nur noch wenige Giftstoffe in den Trauben zu finden sind. Doch die Befunde waren nicht ausschließlich positiver Natur: Noch immer gebe es nur wenige Tafeltrauben, die vollständig frei von Pestizidrückständen seien.

Insgesamt habe Greenpeace im Oktober dieses Jahres 34 Proben genommen, wobei vier von diesen den Angaben der Hersteller nach biologisch angebaut worden waren. Die Proben wurden einem Labor übergeben und auf mehr als 300 verschiedene Pestizide untersucht. Wie zu erwarten, schnitten die Biofrüchte besonders gut ab, wobei allerdings auch eine Probe der Früchte aus biologischem Anbau ebenfalls nicht akzeptabel war. Die Aldi-Trauben waren hingegen frei von Rückständen und somit uneingeschränkt empfehlenswert.

Noch immer sollten Konsumenten Vorsicht walten lassen und auf rückstandsarmes Obst zurückgreifen. Die jährlichen Kontrollen der handlungsorientierten Umweltschutzorganisation scheinen allerdings schon  positive Auswirkungen zu haben.    [...mehr]