Autor: Stefanie
„Einfach besser essen und schlank bleiben“, ist der Untertitel des neuen Diät Ratgebers der bekannten Food-Journalistin und Expertin Dagmar von Cramm. Na toll, ganz was Neues… - Ja! Ist es tatsächlich. Das Buch ist nämlich kein Diätratgeber im eigentlich Sinne, sondern eher eine Anleitung zu einem gesunden Leben – unnötige Pfunde purzeln dann von ganz alleine.

Simplify Diät von Dagmar von Cramm– Diät Tipps, die wirklich was bringen
Simplify Diät holt den Leser im Prinzip da ab, wo er nach einigen (meist kurzfristigen) Diäten steht. Man ist so klug, wie zuvor, merkt, dass sich die Diät langfristig nicht mit dem Alltag oder den Lebensumständen vereinbaren lässt oder hat einfach keine Lust mehr das Xte Diät-Experiment über sich ergehen zu lassen.
Aber warum lassen Menschen überhaupt zu, dass sich unnötige Polster ansetzen? Bei dieser Frage setzt Dagmar von Cramms Buch an, und der Leser erfährt eine Mengen über die Evolution des Essens und erkennt seine eigenen Ernährungsangewohnheiten. So lässt sich mit unschönen und ungesunden Eigenschaften leichter aufräumen, davor ist jedoch der Kühlschrank dran.
Auch für das Einkaufen gibt es nützliche Tipps, ebenso, wie man die eigenen Schwächen so in die Ernährung einbaut, dass es danach keine bösen Überraschungen gibt. Mit Diät-Mythen und Programmen wird ebenso aufgeräumt, wie mit faulen Ausreden. [...mehr]
29. Januar 2010

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Autor: Stefanie
Alle Jahre wieder findet eine neue, meist schon recht suspekt klingende Wunderdiät Erwähnung in zahlreichen Diat- und Abnehm-Communities. Meist handelt es sich um eine gefährliche Radikaldiät nach dem Mono-Prinzip, die schnelle Ergebnisse verspricht. Der neuste Trend: Die Fett Diät.

Die Fett Diät: Das Prinzip der Monodiät
Die Fett Diät setzt ähnlich wie die Atkins-Diät auf eine Ernährung, die arm an Kohlenhydraten ist, um den Körper möglichst schnell in die Ketose zu führen. Das heißt also, dass man Fett von Kohlenhydraten trennen muss. So weit so gut, doch welche Lebensmittel erfüllen diese Ansprüche? Reines Öl, Fleisch und Fisch, denn selbst Obst ist reich an Kohlenhydraten und ist deswegen nach der Fett Diät tabu.
Tatsächlich wird man in kurzer Zeit etwas abnehmen, da der Körper auf diese einseitige Ernährung geschockt reagiert und überflüssiges Fett ausscheidet. Doch dürfte klar sein, dass die Fett-Diät keine langfristige Ernährungsform ist, da lebenswichtige Vitamine und eine ausreichende Versorgung mit Calcium und anderen Spurenelementen nicht gegeben ist. Sobald man dann anfängt sich wieder normal zu ernähren, wird der Körper seine Depots auffüllen wollen. - Der Jojo-Effekt setzt ein. [...mehr]
20. Januar 2010

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Autor: Svea
Süßigkeiten in Tarnfarben? Das scheint undenkbar. Von klein auf kennen wir Fruchtgummi, Schokolinsen und Bonbons lediglich grell und bunt. Was allerdings nur wenige wissen: Der Verzehr von Farbstoffen, die einige Lebensmittel bergen, ist riskant. Um Verbraucher zu schützen, forderten Experten die Kennzeichnung bestimmter Zusatzstoffe auf den Verpackungen. Ab Juli 2010 können Azofarbstoffe leicht gemieden werden.

Für die eigene Gesundheit, das wohl wichtigste Gut eines jeden Menschen, würden die meisten mit Sicherheit auf die auffällige Farbgebung der Süßigkeiten verzichten. Natürlich sagt man nicht umsonst: „Das Auge isst mit“, doch zählt doch vor allem der Geschmack, wie der wenig appetitliche Braunton der beliebtesten Nascherei überhaupt beweist. Allerdings wissen die wenigsten Verbraucher von der gefährlichen Wirkung einiger Farbstoffe und greifen vollkommen ohne Bedenken zu Produkten mit Azofarbstoffen. Diese Inhaltsstoffe werden zudem erst im Sommer 2010 ausdrücklich auf Verpackungen vermerkt. Selbst wenn Konsumenten also von den vermeintlichen Risiken der färbenden Substanzen wussten, waren sie nur bedingt fähig, diese zu meiden: lediglich unauffällige E-Nummern in der Zutatenliste wiesen auf ihr Vorkommen hin. [...mehr]
9. Januar 2010

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Autor: Svea
Das vergangene Jahr endete mit einer weiteren Hiobsbotschaft für den Verbraucher: Noch immer existieren Lebensmittellügen. Konsumenten können weiterhin nicht auf die Angaben auf den Verpackungen ihrer Nahrungsmittel vertrauen. Die Verbraucherorganisation Foodwatch warnt vor falschen Inhaltsangaben beziehungsweise geschickten Formulierungen, die den Käufer in die Irre leiten, beispielsweise auf Puddingpackungen bekannter Hersteller.

Das Jahr 2009 könnte als Jahr des Betrugs am Kunden betitelt werden. Experten konnten mehrere Skandale hinsichtlich der Qualität verschiedener Lebensmittel aufdecken: Man denke da nur an Analogkäse und Mogelschinken. Es scheint als hätten Lebensmittelproduzenten nichts anderes mehr im Sinn, als ihre Produkte für einen höchstmöglichen Preis an den Mann zu bringen. Die Güteklasse ihrer Waren spielt scheinbar nur noch eine untergeordnete Rolle. Es gilt so wenig Geld wie möglich für die Herstellung eines Produkts auszugeben und durch den Verkauf der Ware anschließend so viel Kapital wie möglich zu erzielen. Die Erwartungen, die Kunden an die Qualität ihres Einkaufs stellen, werden selten erfüllt. Vielmehr vertuschen Produzenten den mangelhaften Wert durch ansprechende Verpackungen und ausgeklügelte Werbeslogans.
Die Organisation Foodwatch bezeichnet sich zu Recht als Essensretter: Sie deckt Praktiken von Lebensmittelherstellern auf und verhilft der Kundschaft zu sicheren Nahrungsmitteln. Kürzlich thematisierte Foodwatch auf ihrer Internetpräsenz die irreführenden Aufschriften eines Produkts des größten international tätigen deutschen Familienkonzerns Dr. Oetker. Es scheint als habe das Unternehmen die Bedürfnisse des modernen Verbrauchers eingehend studiert: Da Bitterschokolade sich gut verkauft, hat es nun auch einen „edelbitteren“ Schokoladenpudding in sein Sortiment aufgenommen: „Pur Choc“. Dieser allerdings enthält weniger als 40 % des würzigeren Edelkakaos und leitet durch seine Beschreibung so manchen Käufer in die Irre. Auch die Aufschrift „75 % Kakao in der Schokolade“ ist nicht leicht zu verstehen. Auf den ersten Blick scheint der Pudding viel Kakao zu enthalten. Weiß man aber, dass das Milchprodukt nur zu 2,5 % aus Schokolade besteht, wird deutlich, dass noch nicht einmal 2 % Kakao im Pudding zu finden sind.
Dr. Oetker ist natürlich kein Einzelfall. Viele verschiedene Hersteller versehen ihre Waren mit schwer verständlichen oder gar zweideutigen Beschreibungen. Das Kleingedruckte verrät meist die Wahrheit, um dieses zu entziffern und zu verstehen, müssten Konsumenten jedoch mit Lupe und Taschenrechner in den Supermarkt gehen. Es bleibt zu hoffen, dass die Maßnahmen von Foodwatch erfolgreich sind und dieses Jahr in Sachen Lebensmittel weniger geschummelt wird. [...mehr]
5. Januar 2010

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Autor: Stefanie
Die Atkins Diät ist umstritten. Einige halten sie für den Geheimtipp schlechthin, wenn es um schnelles Abnehmen mit Genuss geht, andere für ungesund und einseitig. Fakt ist, dass Atkins Rezepte stark von tierischen Inhaltsstoffen, Fleisch und Fett dominiert werden und Gemüse und Obst oft zu kurz kommen. Ein Graus für Vegetarier.

Atkins Diät Rezepte ungesund?
Atkins Diät Rezepte für Vegetarier sucht man meist vergebens. Das Prinzip der Schlankheitskur basiert ja auch auf dem Low-Carb-Prinzip: Je nach Diät Phase deckt man den Energiebedarf fast ausschließlich über tierische Fette und Proteine und versucht auf Kohlenhydrate fast komplett zu verzichten. Da aber eben vor allem Obst sehr reich an Kohlenhydraten ist und auch Gemüse nicht ganz ohne, stellt sich ziemlich schnell ein Mangel an Vitaminen und Spurenelementen ein, wenn man keine Supplemente schluckt.
Gerade für Vegetarier ist das wohl einer der Hauptgründe, sich gegen Atkins zu entscheiden, mal ganz davon abgesehen, dass Ärzte und Ernährungswissenschaftler die Diät langfristig als ungesund (!) einstufen.
Wer sich trotzdem nicht von Atkins abbringen lassen will, der sollte zumindest hin und wieder Gerichte mit Gemüse in den Speiseplan einbauen, da sonst die Cholesterinwerte schnell in die Höhe schießen. [...mehr]
4. Januar 2010

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