Fastfood ist unbeliebt - Neue Devise: selber kochen
Läuft man an einer Filiale einer Fastfood-Kette vorbei, kann es schon passieren, dass man ungläubig feststellen muss, wie beliebt fettige, kalorienreiche Kost noch immer ist. Bundesweit gesehen, scheint sich diese Tendenz allerdings rückläufig zu entwickeln. Allem Anschein nach, werden Deutsche immer gesundheitsbewusster und fangen an, vermehrt frisch zubereitete Mahlzeiten, fetttriefenden Tiefkühlprodukten vorzuziehen.
Die Gfk Panel Services Deutschland (s. hier) haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Kunden mit Informationen hinsichtlich des Konsumverhaltens zu beliefern. Durch Beobachtungen und Analysen bilden sie sich ein Urteil über die Entscheidungen beim Einkauf von Verbrauchern 26 verschiedener europäischer Länder. Ein aktuelles Projekt der Gfk Panel Services, welche ihren Sitz in Nürnberg haben, stellt die Studie „Küche und Kochen in Deutschland“ dar. Diese beschäftigte sich mit dem Essverhalten Deutscher Konsumenten und befragte neben 2009, auch im Jahre 2003, 2005 und 2007 jeweils 5000 deutsche Haushalte.
Die Auswertung der Befragung brachte erfreuliches zutage. Ganze 75 Prozent der Teilnehmer gaben an, frisch zubereitete Mahlzeiten und deren gesunde Zutaten hoch zu achten. Dies ist insbesondere deshalb erwähnenswert, da die Umfrage vor sechs Jahren gänzlich andere Werte hervorbrachte. Hier hatten nur 63 Prozent der Befragten ausgesagt, auf jene gesundheitsfördernde Kost viel zu geben.
Auch wenn es nicht immer danach aussieht, die aktuelle Studie macht zudem deutlich, dass derzeit viel weniger Menschen in Fastfood-Restaurants speisen. Vor sechs Jahren waren es noch etwa 10 Prozent der Teilnehmer, welche angaben, mindestens eine Mahlzeit in der Woche in einem solchen Snack-Lokal zu sich zu nehmen. Heute ist dieses Ergebnis um vier Prozentpunkte gefallen: Nur noch sechs Prozent lassen sich mindestens einmal wöchentlich Fastfood auftischen.


