Vegetarier vor- Viehhaltung schädigt die Umwelt

Autor: Svea

Wenn man den Medien glaubt, wäre es wohl besser für unsere Umwelt, wenn wir alle Vegetarier würden. Die Viehhaltung nämlich, die aufgrund unseres Fleischkonsums immer größere Formen annimmt, soll katastrophale Auswirkungen auf die Erde haben. Beispielsweise Kühe, so heißt es immer wieder, lassen nicht nur Kohlendioxid entstehen, genau wie beispielsweise unsere Autos, Schiffe und Flugzeuge, sie produzieren zudem Methangas in ihren Mägen, welches sie an die Luft abgeben. Dieses soll ungefähr 20-mal so verhängnisvoll sein wie CO2.

kühe auf der weide © Flickr / atomicjeep

Durch die Massentierhaltung, die aufgrund des immer größer werdenden Bedarfs an Fleischereiprodukte aufkam, wurden natürlich auch immer mehr Futterpflanzen gebraucht. Zu leiden hat darunter unter anderem der südamerikanische Regenwald, welcher mehr und mehr abgeholzt wird um beispielsweise Getreide und Soja zu pflanzen, welches der Versorgung der vielen Tiere dient. Exotische Tiere verlieren ihren natürlichen Lebensraum und sterben letztlich aus- und das nur damit wir täglich Wurst und Fleisch auf dem Teller haben.

Es ist mehrfach die Rede davon, dass mittlerweile das meiste des zur Verfügung stehenden Ackerlandes in irgendeiner Weise für die Viehzucht verwendet wird- ob für den Anbau von Futterpflanzen, oder aber für die Unterbringung der Nutztiere selbst. Übrigens steigt auch der Preis von Gemüse und Getreide aufgrund des hohen Verbrauchs dieser Waren durch die Viehhaltung. Der Effekt wird wohl sein, dass finanziell schwächere Menschen sich schon in nicht allzu ferner Zukunft keine gesunden, natürlichen Lebensmittel mehr leisten können.

Niemand kann von allen Menschen dieser Welt verlangen von heute auf morgen zum Vegetarier zu werden, doch jeder sollte sich aufgrund besagter Fakten unbedingt sein Essverhalten vor Augen führen und zumindest ab und zu auf Schnitzel, Steak und Co. verzichten. Gemüsegerichte können mindestens genauso schmackhaft sein!



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Chris schreibt
am 10. September 2008 um 08:37 Uhr

Na auf jeden Fall. Hab selber vor längerer Zeit den Fleischkonsum eingeschränkt und versuche seitdem maximal 2 Fleischmahlzeiten und maximal noch 1 bis 2 Mal Wurst pro Woche zu mir zu nehmen. Und es funktioniert auf jeden Fall. Gibt wirklich sehr, sehr viele gute Rezepte und Speisen ohne Fleisch.

Es würde übrigens ja schon helfen, speziell auf das Problem der Abholzung des Regenwaldes bezogen, wenn Menschen mehr Bio-Fleisch essen würden, denn da kommt die Tiernahrung oft vom eigenen Bauernhof oder zumindest von der Umgebung. Klar, eine Kug produziert immer gleich viel “Abgase”, egal ob Bio oder konventionell, aber es kommt ja auch auf das “Drumherum” an.

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Vegetarier schreibt
am 30. Oktober 2008 um 02:39 Uhr

Hi Svea,

danke für den fundierten Artikel und das geniale Foto- hoffentlich lebt die Kuh noch…
Heute las ich, daß bereits 2030 wir theoretisch zwei Welten für Nahrung und andere Ressourcen bräuchten…wenn alle Vegetarier würden, hätten wir dieses Problem nicht…

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KH schreibt
am 7. März 2011 um 17:18 Uhr

Wir sollten uns nun wirklich um ernstere Probleme auf der Welt kümmern!
Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg ;)

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