Belastete Trauben
Weintrauben sind nicht nur gesund sondern auch schmackhaft. Kein Wunder, dass viele Menschen die farbenfrohen Weinbeeren nicht nur im September und Oktober genießen wollen, wenn die Früchte bei uns gereift sind und geerntet und verkauft werden. Leider sind die importierten Weintrauben auch heute noch stark mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln belastet.
Weintrauben sind wahre Fitmacher, denn sie beinhalten viele wichtige Vitamine, große Mengen an Ballaststoffen, Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium, Folsäure und krebshemmende sekundäre Pflanzenstoffe. Weintrauben enthalten zwar relativ viel Zucker und sind deshalb nicht unbedingt für den Verzehr zwischen den Mahlzeiten geeignet, sie gelten jedoch als sehr sättigend. Ihr Verzehr kann somit ganze Mahlzeiten ersetzen. Umso ärgerlicher erscheinen die Schadstoffwerte, welche die konventionell erzeugten Trauben aus Griechenland, Italien und Südafrika im vergangenen Jahr aufwiesen. Das Ergebnis gilt als unbefriedigend, bestätigt das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum in Stuttgart.
Müssen wir in Zukunft auf die kleinen runden Früchte, welche zu den ältesten und am weitesten verbreiteten Obstsorten der Welt gezählt werden, verzichten, um gesund zu bleiben? Diese Frage stellt sich ganz automatisch, wenn man erfährt, dass fast alle der getesteten Trauben, Schadstoffe enthielten. Glücklicherweise gibt es da noch die Bio-Trauben. Trauben, welche aus dem ökologischen Landbau stammen, können angeblich vollkommen ohne Bedenken verzehrt werden. Sie enthalten keinerlei Rückstände.
Es ist zu erwarten, dass die Kontrollen in Sachen Trauben auch in Zukunft vermehrt zum Einsatz kommen. Somit ist es sehr wahrscheinlich, dass irgendwann auch „normale“ Früchte aus dem Supermarkt ohne Einschränkungen empfehlenswert sind. Schließlich sind schon jetzt leichte Besserungen der Qualität zu verzeichnen.


