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Autor: Svea

Deutschland wird zu den fortschrittlichsten Industrienationen der Welt gezählt. Es stellt die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt dar und versteht sich zudem als soziale Demokratie. Immer mehr Menschen kommt es allerdings so vor, als handelten einflussreiche Bewohner Deutschlands nur noch selten wirklich im Sinne der Bevölkerung. In Hinblick auf Lebensmittel führe dies zu einer geringen Wertschätzung und Verfälschung.

Nur wenige wissen, dass der Käse auf der Pizza oft keinerlei Milch beinhaltet. © Flickr / Esparta

Deutsche Konsumenten, so scheint es, können sich nur noch selten darauf verlassen, dass Lebensmittel wirklich das beinhalten, was sie enthalten sollten. Die Vorsitzende des Verbraucherausschusses, Ulrike Höfken (s. hier), welche zudem Mitglied der Grünen ist, betitelte diese Verhältnisse vor kurzem gar als „maßlose Panscherei“. Es hat den Anschein als versehe man nur in Deutschland Nahrungsmittel vermehrt mit unnötigen Zusatzstoffen.

Die Produktion mittels Milchprodukten beispielsweise ist vielen Herstellern mittlerweile zu kostspielig geworden, sodass ohne Rücksicht auf den Konsumenten auf günstigere Stoffe zurückgegriffen wird, welche auf den ersten Blick über den Verlust hinwegtäuschen, bei genauerer Betrachtung allerdings einen waschechten Betrug am Konsumenten darstellen. Wer rechnet schon damit, dass der Käse auf der Pizza oder das Eis aus der Tiefkühltruhe des Supermarkts nebenan, vollkommen ohne Milch hergestellt sein könnte und liest auf der Packung nach? Schließlich werden die billigen Imitate oft mit Geschmacksverstärkern versehen, damit Verbraucher bloß nicht misstrauisch werden und doch einmal auf die Idee kommen die Inhaltsstoffe zu überprüfen.

Das Vertrauen der Verbraucher wird zweifellos missbraucht, damit die Hersteller selbst in der Lage sind, noch mehr Gewinne machen. Die neuen Erkenntnisse über Lebensmittel, welche wir intensiven Forschungen verdanken, werden somit unglücklicherweise nicht zum Vorteil des Konsumenten verwendet. Vielmehr scheint die Qualität unserer Lebensmittel immer mehr darunter zu leiden.    [...mehr]


Autor: Svea

Um dauerhaft gesund zu bleiben und seine Figur zu halten, sollte man unbedingt darauf achten, nicht zu fetthaltig zu speisen. Wer Rezepte mit frischem Obst und Gemüse zubereitet, befindet sich bereits auf dem richtigen Weg. Eintöpfe beispielsweise sind oftmals kalorienarm und trotzdem äußerst sättigend.

Ein Gemüseeintopf ist schmackhaft und gesund. © Flickr / Kanko*

Zutaten für zwei Portionen:

  • Ein Bund Petersilie
  • Eine mittelgroße Stange Porree
  • Zwei Mohrrüben
  • Zwei Zehen Knoblauch
  • Zwei Esslöffel Olivenöl
  • Zwei Esslöffel Sonnenblumenkerne
  • 150 g Champignons
  • 450 ml Gemüsebrühe
  • 450 g Kartoffeln
  • Etwas Salz
  • Etwas Pfeffer

Zubereitung:
Zuerst wendet man sich dem Gemüse zu. Der Porree und die Champignons werden gründlich gewaschen. Die Pilze schneidet man anschließend in Scheiben, während der Lauch in Form von Ringen zerkleinert wird. Im Anschluss werden Möhren und Kartoffeln geschält und in mundgerechte Würfel geschnitten. Auch der Knoblauch wird nun zerkleinert, indem man ihn vorsichtig in dünne Scheiben schneidet.

Nun bereitet man die Gemüsebrühe, wie auf der Packung vermerkt, zu. Ist sie fertig, fügt man den Knoblauch, den Lauch, die Möhren- und Kartoffelwürfel hinzu und kocht sie bei mittlerer Temperatur mit. In der Zwischenzeit gilt es das Olivenöl in einer Pfanne zu erhitzen. Ist das Öl heiß, gibt man die Pilze hinein und brät sie etwa 8 Minuten an, bis sie einiges an Flüssigkeit verloren haben. Dann können auch die Champignons zu dem restlichen Gemüse in die Brühe gegeben werden. Während das Gemüse weitere fünf Minuten köchelt, nimmt man die Sonnenblumenkerne ( s. hier) zur Hand und brät sie ohne Öl in einer kleinen Pfanne an. Zusätzlich hackt man die Petersilie. Beides wird, nachdem man kräftig mit Salz und Pfeffer gewürzt hat, auf den Eintopf gestreut und sorgt nicht nur für Zierde, sondern auch für zusätzlichen Geschmack.    [...mehr]


Autor: Svea

Das Klonen ist vielen Menschen nur aus weniger guten Science-Fiction-Romanen oder -filmen bekannt. Nicht selten erscheint es uns suspekt und fremdartig. Eine Tatsache ist allerdings, dass das Klonen von Tieren, welches bis heute noch eine relativ kostspielige Angelegenheit darstellt, schon bald ein ganz alltäglicher Prozess sein könnte. Ein Großteil der Lebensmittelindustrie ist jedenfalls der Meinung, aus diesem technischen Fortschritt erhebliche Vorteile ziehen zu können. Möglicherweise könnten Fleisch und Milch demnach schon bald von geklontem Vieh stammen.

Könnten unterschiedliche Kühe schon bald eine Minderheit darstellen? © Flickr / flikr

Bisher war es nicht möglich Fleisch oder Milch geklonter Tiere in europäischen Supermärkten anzutreffen. Nun allerdings existiert eine neue EU-Regelung, welche Zulassungs- und Bewertungsverfahren besagter Lebensmittel ermöglicht. Umfragen beweisen, dass die Mehrheit der Einwohner Europas das Klonen skeptisch sieht und auch Verbraucherschützer sind demnach bemüht, den kritischen Konsumenten die Konfrontation mit Klon-Fleisch und -milch weitestgehend zu ersparen.

Nachdem Lebensmittelschützer verschiedenste Klon-Lebensmittel sechs Jahre lang unter die Lupe genommen haben, sind sie nun sicher, dass der Verzehr von Fleisch geklonter Tiere keinerlei Gefahren birgt. Nicht umsonst wurde in den USA bereits Anfang letzten Jahres der Verkauf besagter Nahrungsmittel gestattet. Kritiker sind allerdings der Meinung, dass die Bedenken, welche in Europa immer wieder geäußert werden, aus ethischen Gründen unbedingt berücksichtigt werden sollten. Es müsse aus diesem Grund zumindest durch die Verpackung der Produkte ersichtlich werden, dass das Thema Klonen bei der Produktion eine Rolle gespielt habe. Schließlich seien beispielsweise relativ viele Tierschützer unter den Konsumenten. Man müsse den Menschen generell ermöglichen, sich für oder gegen Klon-Lebensmittel zu entscheiden, äußern auch Mitglieder der Organisation Foodwatch. Eine Kennzeichnungspflicht besagter Lebensmittel wurde in den USA übrigens nicht eingeführt.    [...mehr]


Autor: Svea

Frische Kräuter werten jede Mahlzeit auf. Nicht umsonst gibt es immer mehr Menschen, die auf die getrockneten und weniger schmackhaften Kräuter aus dem Supermarkt verzichten und lieber selbst anpflanzen. Auf dem Balkon beispielsweise richten sich viele einen kleinen Kräutergarten ein. Andere versehen ihr Fensterbrett mit Basilikum, Petersilie und Co., denn dies garantiert nicht nur eine ansehnliche und wohlduftende Küche, sondern auch viele schmackhafte Mahlzeiten und Spaß am Kochen.

Frische Kräuter sind schmackhaft und gesund. © Flickr / Shawn Allen

Wer noch nicht davon überzeugt ist, selbst zum Hobbygärtner zu mutieren und derzeit lieber auf die getrocknete Variante zurückgreift, dem sei gesagt, dass es unglaublich viel Spaß machen kann, die eigens angelegten Kräuter zu ernten. Zudem stecken in frischen Kräutern viele Vitamine, Mineralstoffe und ätherische Öle. Mit diesem Plus an Gesundheit kann kein Kräuter-Streuer aus dem Supermarkt mithalten. Wer einmal ein Gericht gekostet hat, welches mit frischem Oregano, gerade geerntetem Basilikum oder erst vor kurzem gehackter Petersilie zubereitet wurde, der weiß, dass auch der Geschmack frischer Kräuter ein ganz anderer, um längen besserer, ist.

Wer bereits davon überzeugt ist, dass man von frischen Kräutern nur profitieren kann, der tut gut an seiner Meinung, sollte allerdings einige Dinge beachten, um auf den ultimativen Genuss zu kommen. Für den Anbau zu Hause eignen sich zum Beispiel Kräuter wie Basilikum, Petersilie, Dill, Schnittlauch, Rosmarin, Oregano, Thymian und Pfefferminze. Damit sie problemlos gedeihen sollte man ihnen einen sonnigen, windgeschützten Platz zur Verfügung stellen. Einige Sorten allerdings wachsen auch unter schattigen Bedingungen, so zum Beispiel Pfefferminze, Schnittlauch und Petersilie. Lockere Erde eignet sich besonders, um Kräutern ein gesundes Dasein zu garantieren. Nun sollte man, den Witterungsverhältnissen entsprechend, etwa einmal am Tag gießen und zudem alle zwei Wochen etwas düngen.

Tipp: Frische Kräuter sollten keinesfalls lange mitgekocht werden. Auf diese Weise nämlich verlieren sie Geschmack und Vitamine. Bestenfalls würzt man also ganz zum Schluss, kurz vor dem Servieren.    [...mehr]


Autor: Svea

Schon in den frühen Jahren erlernen wir Menschen unser Essverhalten. Schließlich ist die Nahrungsaufnahme von Anfang an lebensnotwendig. Wer sich in dieser prägenden Zeit ungesunde ernährt, kommt später nur sehr schwer von den alten Gewohnheiten ab und muss sogar mit gesundheitlichen Folgen rechnen. Doch wie sollten sich Kinder eigentlich ernähren?

Damit Kinder groß, stark und lebenslustig werden, sollte man ihre Ernährung im Auge behalten. © Flickr / Meanest Indian

Im Allgemeinen gilt, dass auch Kinder, genau wie wir Erwachsene, bestimmte Nährstoffe benötigen. Da sehr junge Menschen sich zudem noch im Wachstum befinden, ist die Versorgung mit ausreichend Vitaminen, Kohlenhydraten, Eiweiß und Mineralstoffen äußerst wichtig. Mangelzustände können ernsthafte Folgen haben. Doch auch wenn Eltern es mit ihren Schützlingen zu gut meinen und oftmals die heiß geliebten Süßigkeiten mitbringen, ist dies als negativ zu betrachten. Auch Kinder können beispielsweise durch den Verzehr von zu viel Fett und Zucker ernährungsbedingte Krankheiten wie Herz-Kreislauf- und Stoffwechsel-Erkrankungen oder Bluthochdruck davontragen. Da sie im Normalfall noch ein besonders langes Leben vor sich haben, sollte die Prävention besagter Unpässlichkeiten unbedingt im Sinne jedes Erziehungsberechtigten sein. Schließlich wünschen sich alle Eltern für ihre Zöglinge ein Leben voller Gesundheit und wenn möglich gänzlich ohne Beschwerden.

Die beste Ernährung für Babys, die bis zu einem halben Jahr alt sind, ist das Stillen. Hierdurch werden gänzlich alle ernährungsbezogenen Bedürfnisse des kleinen Menschen gedeckt. Anschließend sollte eine sanfte Einführung von Lebensmitteln angestrebt werden. In den 7.- 8. Lebensmonaten empfiehlt sich die so genannte Babynahrung, bzw. Beikost. Später, etwa ab dem 10. Monat, ist es an der Zeit auch Brot und Milchprodukte zu füttern. Kinder ab dem zweiten Lebensjahr sollten dann mit einer vollwertigen Mischkost ernährt werden. Süßigkeiten stellen hier kein Tabu dar, sollten nur nicht zu häufig gereicht werden. Frisches Obst und Gemüse, Kartoffeln oder Getreideprodukte und etwas Milchprodukte Fleisch bzw. Fisch bilden dagegen die Grundlage der Ernährung. Hierbei sollten Eltern auch die individuell variierenden Geschmäcker der Heranwachsenden beachten. 55 Prozent Energie sollte allerdings aus Kohlenhydraten bezogen werden. Es bietet sich an, die Mahlzeiten wie folgt aufzuteilen: 3 Hauptmahlzeiten: 2 Brotmahlzeiten und 1 warme Mahlzeit; 2 Zwischenmahlzeiten (s. hier). Besonders wichtig ist auch die Flüssigkeitszufuhr. Kinder sollten schon in diesem Alter mindestens einen Liter Wasser zu sich nehmen.




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Autor: Svea

Wer kennt sie nicht, die charakteristisch geformten, silbernen Trinkpäckchen namens Capri-Sonne? Die bunten Bilder auf der Verpackung und der zuckersüße Geschmack der Fruchtsaftgetränke lassen Kinderherzen ohne Frage höher schlagen- und schon lange gibt es Schulkinder, welche den Schulalltag ohne ihr Lieblingserfrischungsgetränk nur noch schwer überstehen würden. Die Verbraucherorganisation Foodwatch äußerte nun Bedenken bezüglich des Getränks.

Die Capri-Sonne-Getränke im typischen Standbodenbeutel gibt es in vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Doch egal ob Orange, Multivitamin, Kirsch oder ähnliches draufsteht- Capri-Sonne enthält nicht sonderlich viel Frucht. Da der Hersteller Rudolf Wild GmbH & Co.KG nicht behauptet das Fruchtgetränk sei gesund, ist ihm jedoch nichts zur Last zu legen. Foodwatch (s. hier) bemängelt das Produkt trotzdem. Die auf den Beuteln abgebildeten Früchte täuschen einen hohen Fruchtgehalt vor, heißt es. Ein weiterer Kritikpunkt der Organisation stellt die fehlende Nährwertangabe dar.

Capri-Sonne enthält sehr viel Zucker. Dies sei für den Konsumenten allerdings nicht leicht ersichtlich. Foodwatch kam zudem darauf zu sprechen, dass der Hersteller auch für das Produzieren von Aromen bekannt ist. Diese Aromen seien auch in besagten Getränken zu finden. Die Verwendung wird auf der Verpackung allerdings nur sehr klein vermerkt und kann somit leicht übersehen werden. Die Irreführung gehe sogar noch weiter, indem die Firma sich für Kinder- und Jugendsport einsetze.

Capri-Sonne wurde schon mehrmals kritisiert. Hierbei bot auch die Verpackung einen immer wieder aufgegriffenen Kritikpunkt. Da diese zu einem Großteil aus Aluminium besteht, sei sie besonders schädlich für die Umwelt, da bei ihrer Herstellung sehr viel Energie aufgebracht werden müsse. Und auch der Preis den man für die „Fruchtsäcke“ zahlt, ist relativ hoch angesetzt.



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Autor: Svea

Auf nahezu allen Lebensmittelverpackungen prangen mittlerweile die sogenannten Ernährungsnavigatoren. Diese Tabellen sollen Konsumenten helfen, einen Überblick über die Inhaltsstoffe der Produkte zu bekommen. Trotz dieser und ähnlicher Aufklärungsversuche herrscht Übergewicht oder gar Fettleibigkeit, wohin man auch blickt. Die Frage, wie man Menschen dazu bringen kann, weniger ungesund zu essen, bewegt viele. Nun wird sogar über eine Steuer nachgedacht, die zumindest die Aufnahme flüssiger Kalorien reduzieren könnte.

Wenn zuckerhaltige Drinks teuerer werden, wird evtl. mehr Wasser und Tee getrunken. © Flickr / Darwin Bell

Der Einfluss zuckerhaltiger Getränke auf Figur und Gesundheit scheint noch erheblicher zu sein, als die Auswirkungen der Kalorien, welche in unseren Speisen stecken. Mittlerweile scheinen viele Menschen registriert zu haben, dass ein sparsamer Umgang mit fettiger Kost ein Muss ist. Softdrinks und zuckerhaltige Säfte werden allerdings nach wie vor bedenkenlos konsumiert- ihr negativer Einfluss wird leider vollkommen unterschätzt, wodurch auch Diabetes (s. hier) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen immer verbreiteter auftreten.

In den USA wurde immer wieder die Einführung einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke diskutiert. Nun wird diese Idee auch hierzulande vermehrt aufgegriffen. Einige Experten sind der Meinung, dass viele Konsumenten nur von Cola, Limonade und Co. ablassen, wenn es ihrem Geldbeutel an den Kragen geht. Es wird vermutet, dass man auf diese Weise die Gesundheit der Menschen stärken könnte, wovon nicht nur die Personen selbst, sondern auch ihre Krankenkassen und Arbeitgeber profitieren könnten. Auch eine Schokoladensteuer wird übrigens heiß diskutiert.

Es heißt, man überlege, die Gewinne, welche durch die Preissteigerungen entstehen würden, für das Vorbeugen von Übergewicht bei Kindern einzusetzen, oder bessere Lebensmittelkontrollen einzuleiten, damit auch die Bevölkerung der Maßnahme zustimme. Bisher gibt es allerdings viele Kritiker, sodass noch lange nicht feststeht, ob es wirklich zur Einführung einer solchen Steuer kommt.    [...mehr]


Autor: Svea

Die Banane zählt zu den beliebtesten Obstsorten überhaupt. So befindet sich in nahezu jedem Obstkorb mindestens eine der charakteristisch geformten, gelben Früchte. Man könnte fast schon behaupten die Banane sei heute in gänzlich jedem Supermarkt zu Hause, obwohl sie doch ursprünglich aus dem fernen südostasiatschen Raum stammt.

Reife Bananen haben eine gelbe Farbe. Gründ Bananen dagegen sind unreif und nur in gekochtem Zustand genießbar. © Flickr / ian_ransley

Bananen wachsen heutzutage meist auf Plantagen in tropischen und subtropischen Regionen. Vor allem Indien übernahm im Jahre 2006 mit einer Produktion von 16,5 Millionen Tonnen, einen sehr großen Anteil des Bananenanbaus. Allerdings verlässt nur ein Bruchteil dieser stattlichen Bananenernte jemals den Raum Indiens. Ecuador, welches im selben Jahr immerhin 7,56 Millionen Tonnen der gelben Früchte produzierte und somit hinsichtlich der Produktionsmenge auf Rang zwei anzusiedeln ist, zählt beispielsweise neben Costa Rica und Kolumbien zu den Hauptexportländern.

Etwa 15 Kg Bananen verspeist der durchschnittliche Deutsche innerhalb eines Jahres. Die Banane ist somit nach dem Apfel, das Lieblingsobst der Deutschen. Kein Wunder, denn die Banane ist durch ihr mildes und süßes Aroma und ihre zarte Konsistenz ein wahrer Gaumenschmaus. Zudem eignet sie sich hervorragend als Snack für zwischendurch, denn sie ist äußerst verträglich und anders als viele andere Obstsorten ein hervorragender Energielieferant: Etwa 88–95 Kilokalorien stecken in einer Banane. Dies ist allerdings auch der Grund dafür, dass bei einem Diätvorhaben eher zu anderen Obstsorten gegriffen wird.

Ein hohes Vitaminvorkommen hat die Banane zudem nicht zu bieten. Lediglich etwas Vitamin C ist in ihr enthalten. Allerdings finden sich einige Ballaststoffe in der beliebten tropischen Frucht, welche der Verdauung auf die Sprünge helfen können. Der Verzehr von Bananen hat in der Regel eine positive Auswirkung auf den Darm.

Grüne Bananen sind unreif und sollten keinesfalls roh verzehrt werden. Die enthaltene Stärke wird erst im Zuge der Reifung in Zucker umgewandelt, was den typischen Geschmack der Banane herbeiführt. Zudem enthalten unreife Bananen hohe Mengen unverdaulicher Zellulose, was zu vorübergehenden Schmerzen in der Bauchgegend führen kann. Kaufen sollte man Bananen allerdings bestenfalls, wenn sie noch grün sind, da sie äußerst schnell nachreifen. Wenn man sie getrennt von anderem Obst lagert und Druckstellen vermeidet, ist der Bananengenuss besonders groß. ;-)

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Autor: Svea

Nehmen übergewichtige Menschen ab, so werden sie unabwendbar zu Umweltschützern, behaupten Wissenschaftler aus Großbritannien. Wir sind uns zwar nicht darüber im Klaren, dass wir unser Verhalten der Umwelt gegenüber aktiv verändern, wenn wir überflüssige Kilos verlieren. Und doch geschieht es- unbewusst aber zwangsläufig, wie es scheint.

Wer zu viel isst tut auch der Umwelt keinen Gefallen. © Flickr / _neona_

Wer zu viele Kilos auf die Waage bringt, nimmt über den Tag verteilt mehr Lebensmittel zu sich, als ein Mensch mit einem geringen bzw. normalen Körpergewicht. Diese Tatsache steht wohl außer Frage. Phil Edwards und Ian Roberts von der London School of Hygiene & Tropical Medicine haben sich nun unter anderem diesem Umstand gewidmet und eine Berechnung aufgestellt, von welcher der Focus Online derzeit berichtet.

Die Aufstellung der Wissenschaftler mache deutlich, dass in den 70er Jahren, als nur 3,5 Prozent der Bevölkerung der Industrieländer übergewichtig war, 20 Prozent weniger Lebensmittel benötigt wurden, als voraussichtlich im nächsten Jahr verbraucht werden. Die Wissenschaftler gaben zu bedenken, dass schlanke Menschen dadurch, dass sie weniger Energie benötigen, das Klima schonen, indem weniger Lebensmittel für ihren Bedarf produziert werden müssen. Zudem entstünden durch den Transport der vielen Verbrauchsgüter übergewichtiger Menschen zwangsläufig reichlich Abgase, welche der Umwelt nicht zuträglich sind.

Im „International Journal of Epidemiology“, einer Fachzeitschrift, zogen die Forscher gar den Vergleich zwischen einem sehr schweren Körper, welcher Nahrung bzw. Energie benötigt um zu funktionieren und einem Automobil, das wiederum Treibstoff beansprucht, wenn man es nutzen will.

Nehmen übergewichtige Menschen ab, so dient dies demnach nicht nur ihrer eigenen Gesundheit, sondern auch dem Klimaschutz, was letztlich allen Lebewesen dieser Welt von Nutzen ist. ;-)

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Autor: Svea

Der Frühling mit all seinen bunten Farben und jeder Menge Sonnenschein ist endlich angebrochen. Nun werden auch vermehrt Gemüse- und Obstsorten wieder besonders schmackhaft- doch wir Deutschen greifen scheinbar lieber zur Tiefkühlvariante. Essen aus der Tiefkühltruhe steht derzeit hoch im Kurs, egal zu welcher Jahreszeit.

Gefrorene Himbeeren © Flickr / epSos.de

Gegen die Vorliebe für Tiefkühlkost, welche viele deutsche Familien betrifft, ist nicht generell etwas Negatives zu sagen. Schließlich findet man im Tiefkühlfach auch jede Menge gesunder Lebensmittel. Lange schon findet man nicht nur Pizza, Pommes, Brötchen, Kuchen und Eiscreme in den Kühltruhen der Supermärkte. Mittlerweile scheint es wirklich jede überhaupt existierende Obst- bzw. Gemüsesorte in tiefgekühlter Form zu geben. Das Angebot wächst eben ähnlich wie die Nachfrage.

Das Deutsche Tiefkühlinstitut mit Sitz in Köln hat das Kaufverhalten deutscher Konsumenten bezüglich Tiefkühlkost noch mal genau unter die Lupe genommen und stellte fest, dass im Jahr 2008 über zwei Prozent mehr tiefgekühlte Produkte verkauft wurden, als noch im Jahr 2007 (s. hier). Es handelt sich hier um mehr als drei Millionen Tonnen gefrorener Waren. Damit verzehrte jeder Einwohner Deutschlands fast 40 Kilogramm verschiedenster Nahrungsmittel aus dem Tiefkühlfach. Die Tiefkühlbranche verdient inzwischen elf Milliarden Euro im Jahr und in ein paar Jahren, kann der Umsatz schon wieder rapide zugenommen haben.

Der Grund für die Beliebtheit der Waren ist ohne Zweifel ihre Haltbarkeit. Während Obst und Gemüse oftmals bereits nach ein paar Tagen in der heimischen Küche, anfangen braune oder matschige Stellen zu bekommen und somit schnell nicht mehr genießbar sind, bleiben die gleichen Früchte über Monate hinweg frisch, lagert man sie im Kühlfach.    [...mehr]


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