Autor: Steffi
“Kein Fastfood” ist Titel dies Blogs und sein Credo darüber zu informieren, wie man gut und gesund essen kann. Gut und gesund essen, das heißt am Abend nicht mehrmals die Woche nur Tiefkühlpizza und Cola einzuwerfen, sondern Pizza vielleicht mal selber zu machen oder mal einen Salat dazu zu essen. Kein Fastfood, das heißt auch, auf seine Ernährung zu achten, denn (ok, ich zitiere diesen abgeschmackten Spruch jetzt leider auch, weil es so wahr ist) man ist, was man isst.
Aber muss es dazu eigentlich immer Bio und Öko sein? Klare Antwort ist: Nein. Denn nur weil Bio draufsteht ist noch nichts automatisch gesünder und besser geworden. Ja, es stimmt sicherlich, dass konventionelles Obst und Gemüse mit Pestiziden belastet sind, und es stimmt auch, dass in einem Bioladen einzukaufen bestimmt stressfreier ist, als Freitag Abend an einer überfüllten Supermarktkasse zu stehen.
Aber wer sich gut und gesund ernähren kann, der kann das auch, ohne alles im Bioladen zu kaufen. Dabei gibt es natürlich ein paar Tricks, die man beachten sollte: So ist Wurzelgemüse, wie Möhren und Kartoffeln, immer belasteter als Blattgemüse. Ab und zu sollte man deswegen doch zur Biotüte greifen, zumal Biomöhren und -kartoffeln recht erschwinglich sind und sich preislich von der konventionellen Möhre kaum unterscheiden. Auch Fleisch und Milchprodukte sind belasteter, da sie Spuren von Antibiotika, Mastmittel und genmanipulierter Futtermittel enthalten, die man nicht einfach abwaschen kann, sondern die immer mitgegessen werden. Davon ist zwar auch noch keiner gestorben, aber besonders apettitlich ist das auch nicht.
Die Faustregel von der Mischung, die es macht, gilt eben auch beim Einkauf und der großen Frge, ob Bio oder nicht. In diesem Sinne: Viel Spaß beim nächsten Einkauf! [...mehr]
20. Februar 2008

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Autor: Steffi
Seitdem die Wissenschaft die Gentechnik entdeckt hat, reißt die Diskussion um die Bedenklichkeit, aber vor allem um die Kennzeichnung genmanipulierter Lebensmittel in Deutschland, nicht ab. Zwar hält die Europäische Union an ihrer Kennzeichnung für genmanipulierte Lebensmittel fest, doch gilt dies bisher nur für den Bauern, der seine Tiere mit genmanipuliertem Mais füttert und der darüber entscheidet womit er seine Tiere füttert. Der Endverbraucher bleibt weiterhin ahnungslos, zumindest wenn man im normalen Supermarkt einkauft und auf Bio-Produkte verzichtet.

Landwirtschaftsminister Horst Seehofer versprach 2007 eine Erleichterung der Kennzeichnung von gentechnikfreien Lebensmitteln, doch bisher wird noch um die Details gestritten. Verschiedene Umweltistitute, wie beispielsweise das Umweltinstitut in München, haben jedoch darauf aufmerksam gemacht, dass die CDU ihren Versprechungen nicht gerecht wird. Stattdessen werden sogar oft irreführende Argumente eingesetzt und die Forderung nach Kennzeichnung von Futtermitteln als “abstrus” abgetan.
In den meisten Lebensmitteln finden sich glücklicherweise keine genmanipulierten Zusätze, außer vielleicht in den Sojaprodukten einiger Asia-Läden. Doch durch konventionelle Futtermittel landet das Genfood über Fleisch und Milchprodukte auch in unseren Mägen. Deswegen fordern viele Verbraucher auch hier eine Kennzeichnung. Bisher lehnen Teile der Bundesregierung dies jedoch stur ab.
Die einzige Möglichkeit sicherzugehen, dass sich auch wirklich kein Genfood im Frischkäse befindet, ist auf das Bio-Gütesiegel zu achten. Ökobauern sind auf eine Kennzeichnung nämlich gar nicht erst angewiesen. Das Bio-Gütesiegel steht automatisch auch für “frei von genmanipulierten Futtermitteln”. Jeder soll selbst darüber entscheiden könne, ob er Genfood essen will oder nicht. Aber diese Entscheidung wird erst durch die Kennzeichnung möglich. [...mehr]
20. Februar 2008

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