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Autor: Svea

Themen wie Analogkäse und Mogelschinken bewegten Konsumenten im vergangenen Jahr: Da Produzenten Lebensmittelimitate noch immer für qualitativ hochwertig ausgeben, bleibt auch im neuen Jahr das Gefühl, keinen Einfluss darauf zu haben, was sie ihrem Körper zuführen. Für mehr Transparenz und Sicherheit sollen Käse- und Schinkenimitate jedoch nun EU-weit gekennzeichnet werden.

Ab 2011 können Verbraucher Käseimitat und Mogelschinken aus dem Weg gehen © Flickr / dags1974

Wie Verbraucher im vergangenen Jahr erfahren mussten, ist Käse nicht grundsätzlich ein Milchprodukt und Schinken nicht immer tierischen Ursprungs. Um möglichst kostengünstig zu produzieren, verwenden Hersteller häufig preiswerte Inhaltsstoffe wie Schwarte, Gelatine oder Brühe um kostenintensives aber qualitativ hochwertiges Muskelfleisch einzusparen. Ebenso wird Käse nicht länger aus teuerer Milch hergestellt. Produzenten ersetzen Milchfette und Milcheiweiß durch preiswerte Alternativen – Ohne dass der Verbraucher davon weiß. Durch CSU-Politikerin Ilse Aigner wird dieses Vorgehen erneut heiß diskutiert. Damit Konsumenten auf den ersten Blick sehen, was wirklich in den Produkten steckt, fordern Experten eine verbindliche Kennzeichnung für Lebensmittelimitate, nicht nur in Deutschland sondern EU-weit.    [...mehr]


Autor: Svea

Sprossen schmecken nicht nur würzig, sondern werten auch aufgrund ihrer Inhaltsstoffe verschiedene Mahlzeiten auf. Entwicklungsstufen vom Keimling zur Jungpflanze enthalten manchmal sogar mehr gesundheitsförderliche Stoffe als ausgewachsenes Gemüse. Sprossen liefern beispielsweise essentielle Vitamine sowie Mineralstoffe und Spurenelemente.

Kresse ist gesund und leicht zu ziehen. © Flickr / Albertas Agejevas

Schon lange wissen die Chinesen vom Wert der Sprossen und bereiten ihre aromatischen Gerichte mit Hilfe der Keimlinge zu. Sie verwenden sie roh, zum Beispiel für die Zubereitung von Salaten, verzehren sie allerdings auch in gekochtem Zustand oder braten sie kurz im Wok an. Denn Sprossen haben viele Vorteile: Sie dienen als vielseitige Würzmittel. Einige haben einen starken Eigengeschmack und ergänzen herzhafte Speisen auf ideale Weise. Andere Sprossen schmecken mild und eignen sich für leichte Gerichte sowie Nachspeisen. Sie alle jedoch ergänzen eine gesunde Ernährungsweise: Sie enthalten wenige Kalorien, dafür jedoch wertvolle Vitamine, qualitativ hochwertige Fette und Proteine, Ballast- und sekundäre Pflanzenstoffe sowie wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, wie etwa Eisen, Magnesium, Calcium, Fluor und Zink. Experten vermuten aufgrund der Zusammensetzung der Keimlinge sogar, dass ihr Verzehr Krebserkrankungen vorbeugen kann.    [...mehr]


Autor: Svea

Die Mandarine zählt zu den beliebtesten Obstsorten der Deutschen. Ursprünglich jedoch ist sie eine exotische Frucht und stammt aus dem Nordosten Indiens sowie dem Südwesten Chinas. Die aromatische Zitrusfrucht ist ergänzt vor allem aufgrund ihres Gehalts an wertvollem Vitamin C die Ernährung während der kalten Wintermonate.

Mandarinen sollten in keinem Obstkorb fehlen.  © Flickr / lepiaf.geo

Insbesondere Länder im Mittelmeerraum, etwa Spanien und Griechenland beliefern Deutschland mit der ursprünglich asiatischen Mandarine. Aufgrund der Erntezeit im Herbst, profitieren die Bewohner Deutschlands überwiegend im Winter von den vielen Vorteilen der kleinen Zitrusfrucht.    [...mehr]


Autor: Svea

Süßigkeiten in Tarnfarben? Das scheint undenkbar. Von klein auf kennen wir Fruchtgummi, Schokolinsen und Bonbons lediglich grell und bunt. Was allerdings nur wenige wissen: Der Verzehr von Farbstoffen, die einige Lebensmittel bergen, ist riskant. Um Verbraucher zu schützen, forderten Experten die Kennzeichnung bestimmter Zusatzstoffe auf den Verpackungen. Ab Juli 2010 können Azofarbstoffe leicht gemieden werden.

Farbstoffe in Schokolinsen können ein Risiko darstellen. © Flickr / Professor Rogers

Für die eigene Gesundheit, das wohl wichtigste Gut eines jeden Menschen, würden die meisten mit Sicherheit auf die auffällige Farbgebung der Süßigkeiten verzichten. Natürlich sagt man nicht umsonst: „Das Auge isst mit“, doch zählt doch vor allem der Geschmack, wie der wenig appetitliche Braunton der beliebtesten Nascherei überhaupt beweist. Allerdings wissen die wenigsten Verbraucher von der gefährlichen Wirkung einiger Farbstoffe und greifen vollkommen ohne Bedenken zu Produkten mit Azofarbstoffen. Diese Inhaltsstoffe werden zudem erst im Sommer 2010 ausdrücklich auf Verpackungen vermerkt. Selbst wenn Konsumenten also von den vermeintlichen Risiken der färbenden Substanzen wussten, waren sie nur bedingt fähig, diese zu meiden: lediglich unauffällige E-Nummern in der Zutatenliste wiesen auf ihr Vorkommen hin.    [...mehr]


Autor: Svea

Das vergangene Jahr endete mit einer weiteren Hiobsbotschaft für den Verbraucher: Noch immer existieren Lebensmittellügen. Konsumenten können weiterhin nicht auf die Angaben auf den Verpackungen ihrer Nahrungsmittel vertrauen. Die Verbraucherorganisation Foodwatch warnt vor falschen Inhaltsangaben beziehungsweise geschickten Formulierungen, die den Käufer in die Irre leiten, beispielsweise auf Puddingpackungen bekannter Hersteller.

Nicht jeder Schokoladenpudding enhält viel Schokolade. © Flickr /  Lin Pernille ♥ Photography

Das Jahr 2009 könnte als Jahr des Betrugs am Kunden betitelt werden. Experten konnten mehrere Skandale hinsichtlich der Qualität verschiedener Lebensmittel aufdecken: Man denke da nur an Analogkäse und Mogelschinken. Es scheint als hätten Lebensmittelproduzenten nichts anderes mehr im Sinn, als ihre Produkte für einen höchstmöglichen Preis an den Mann zu bringen. Die Güteklasse ihrer Waren spielt scheinbar nur noch eine untergeordnete Rolle. Es gilt so wenig Geld wie möglich für die Herstellung eines Produkts auszugeben und durch den Verkauf der Ware anschließend so viel Kapital wie möglich zu erzielen. Die Erwartungen, die Kunden an die Qualität ihres Einkaufs stellen, werden selten erfüllt. Vielmehr vertuschen Produzenten den mangelhaften Wert durch ansprechende Verpackungen und ausgeklügelte Werbeslogans.

Die Organisation Foodwatch bezeichnet sich zu Recht als Essensretter: Sie deckt Praktiken von Lebensmittelherstellern auf und verhilft der Kundschaft zu sicheren Nahrungsmitteln. Kürzlich thematisierte Foodwatch auf ihrer Internetpräsenz die irreführenden Aufschriften eines Produkts des größten international tätigen deutschen Familienkonzerns Dr. Oetker. Es scheint als habe das Unternehmen die Bedürfnisse des modernen Verbrauchers eingehend studiert: Da Bitterschokolade sich gut verkauft, hat es nun auch einen „edelbitteren“ Schokoladenpudding in sein Sortiment aufgenommen: „Pur Choc“. Dieser allerdings enthält weniger als 40 % des würzigeren Edelkakaos und leitet durch seine Beschreibung so manchen Käufer in die Irre. Auch die Aufschrift „75 % Kakao in der Schokolade“ ist nicht leicht zu verstehen. Auf den ersten Blick scheint der Pudding viel Kakao zu enthalten. Weiß man aber, dass das Milchprodukt nur zu 2,5 % aus Schokolade besteht, wird deutlich, dass noch nicht einmal 2 % Kakao im Pudding zu finden sind.

Dr. Oetker ist natürlich kein Einzelfall. Viele verschiedene Hersteller versehen ihre Waren mit schwer verständlichen oder gar zweideutigen Beschreibungen. Das Kleingedruckte verrät meist die Wahrheit, um dieses zu entziffern und zu verstehen, müssten Konsumenten jedoch mit Lupe und Taschenrechner in den Supermarkt gehen. Es bleibt zu hoffen, dass die Maßnahmen von Foodwatch erfolgreich sind und dieses Jahr in Sachen Lebensmittel weniger geschummelt wird.    [...mehr]


Autor: Svea

Um sich und seiner Familie ein unvergessliches Weihnachtsfest zu bescheren, legen viele Menschen Wert darauf, an den Weihnachtsfeiertagen ein unvergleichbares Festmahl zu zaubern. Damit dies gelingt, muss jedoch nicht etwa die größte Gans aufgetrieben oder der beste Rotkohl gekocht werden. Weihnachten ist das Fest der Liebe. Ein perfektes Weihnachtsessen sollte somit auf Verantwortungsbewusstsein basieren und Klima sowie Fairness im Auge behalten.

Auf die ideale Weihnachtstafel gehören klimafreundliche und menschenwurdige Produkte. © Flickr / Tracy Hunter

Weihnachtspäckchen ohne Geschenkpapier sind kaum denkbar. Um unsere Umwelt zu schonen, können wir jedoch auch zu Weihnachten Maßnahmen ergreifen. Wer im Supermarkt beispielsweise darauf achtet, dass nur heimische Produkte im Einkaufswagen landen, tut nicht nur der Natur, sondern auch seiner Familie einen großen Gefallen: Durch den kurzen Transportweg, den jene Waren zurücklegen mussten, wurden nur geringfügige Mengen an klimaschädigendem Kohlenstoffdioxod an die Luft abgegeben und gleichzeitig konnten Geschmack und Frischegrad der Speisen erhalten bleiben.

Doch beim Weihnachtseinkauf sollten weitere Regeln beachtet werden. Um die Umwelt zu schonen, gilt es, unnötigen Verpackungsmüll zu vermeiden. Dies gelingt, indem beispielsweise der einzeln verpackte Käse oder die Konservendosen gemieden werden. Ganze Käselaibe und frisches Obst und Gemüse sind ohnehin sehr viel schmackhafter.

Umwelt- und zudem Tierschutz gewährleisten außerdem Produkte mit dem sogenannten Bio-Gütesiegel. Sie stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. Das Fairtrade-Gütesiegel ist nicht minder empfehlenswert (s. transfair.org). Es gewährleistet, dass die Produktion, die von Menschen in Entwicklungsländern übernommen wurde, unter menschenwürdigen Bedingungen ablief. Bio- und Fairtrade-Gütesiegel entlasten somit das Gewissen und werten jedes Festessen auf.

Zu einem guten Essen gehört natürlich auch ein passendes Getränk. Dieses sollte nach Möglichkeit aus Mehrwegflaschen stammen. Diese werden mehrmals befüllt und landen nicht nach einmaligem Gebrauch in der Mülltonne. Sie sind aus diesem Grund äußerst klimafreundlich.    [...mehr]


Autor: Svea

Durchschnittlich enthalten 100 g Trauben 192 mg Kalium, 18 mg Calcium, 9 mg Magnesium und 4 mg Vitamin C. Trauben sind somit reich an gesundheitsförderlichen Inhaltsstoffen, was sie zu einem gesunden Snack für Zwischendurch macht – Solange sie keine Pestizide beinhalten. In den vergangenen Jahren verbreiteten die Medien, dass das Essen der kleinen runden und ovalen Früchte aufgrund von Pflanzenschutzmittelrückständen auch gesundheitsschädigend sein kann.

Weintrauben enthalten weniger Pestizide. © Flickr / ndrwfgg

Seit nunmehr sechs Jahren führt die Umweltorganisation Greenpeace jährlich einen Pestizidtest durch, nimmt Traubenproben und kontrolliert ob die Pestizidbefunde innerhalb der Referenzdosis (ARfD) liegen. Noch im Jahre 2007 erschütterten die Ergebnisse dieser Untersuchung viele Konsumenten: In unzähligen der in deutschen und österreichischen Supermärkten erhältlichen Weintrauben befanden sich damals so große Mengen an akut giftigen Pestiziden, dass bereits der Verzehr einer Portion ausreichen konnte, um gesundheitliche Schäden hervorzurufen. Scheinbar jedoch können die Verbraucher nun wieder aufatmen. Mittlerweile bestätigt Greenpeace, dass heute nur noch wenige Giftstoffe in den Trauben zu finden sind. Doch die Befunde waren nicht ausschließlich positiver Natur: Noch immer gebe es nur wenige Tafeltrauben, die vollständig frei von Pestizidrückständen seien.

Insgesamt habe Greenpeace im Oktober dieses Jahres 34 Proben genommen, wobei vier von diesen den Angaben der Hersteller nach biologisch angebaut worden waren. Die Proben wurden einem Labor übergeben und auf mehr als 300 verschiedene Pestizide untersucht. Wie zu erwarten, schnitten die Biofrüchte besonders gut ab, wobei allerdings auch eine Probe der Früchte aus biologischem Anbau ebenfalls nicht akzeptabel war. Die Aldi-Trauben waren hingegen frei von Rückständen und somit uneingeschränkt empfehlenswert.

Noch immer sollten Konsumenten Vorsicht walten lassen und auf rückstandsarmes Obst zurückgreifen. Die jährlichen Kontrollen der handlungsorientierten Umweltschutzorganisation scheinen allerdings schon  positive Auswirkungen zu haben.    [...mehr]


Autor: Svea

Die Gurke zählt zu den beliebtesten Gemüsearten der Deutschen und ist kaum noch aus dem Speiseplan wegzudenken: Nahezu jeder Salat kann durch die Zugabe einiger Gurkenscheiben aufgepeppt werden. Doch erst im 19. Jahrhundert kam die Gurke nach Nordeuropa und wurde Schritt für Schritt in die heimische Kost integriert.

Die Gurke ist gesund und hilft beim Abnehmen © Flickr / viZZZual.com

Ursprünglich stammt die Gurke vermutlich aus Indien und hatte einen bitteren Geschmack. Heutzutage finden sich geschmacklich milde Variationen allerdings im Gemüseregal jeden deutschen Supermarktes. Vor allem Dank der Kultivierung in den Niederlanden ist die Gurke seit Jahrzehnten voll und ganz in den Speiseplan der Deutschen integriert. Kein Wunder, denn sie ist nicht nur schmackhaft sondern auch sehr gesund. 97 von 100 Gramm einer Gurke bestehen aus Wasser. Ihr Wassergehalt ist somit äußerst hoch und bewirkt eine Kalorienarmut. Mit 70 Kilokalorien pro 100 Gramm gilt die Gurke sogar als kalorienärmstes Gemüse überhaupt. Durch das gleichzeitige Vorkommen an wertvollen Vitalstoffen, wie Vitamin C und blutdrucksenkendem Kalium, trägt die Gurke zusätzlich zu einer gesunden Ernährungsweise bei. Da die Gurke zudem arm an Kohlenhydraten ist, eignet sie sich sogar für die Low-Carb-Diät.

Doch auch die kosmetische Wirkung der Gurke ist nicht zu unterschätzen. In Film und Fernsehen hat die Gurkenmaske schon nahezu Kultstatus erreicht: Geht es um Beauty und Wellness, empfiehlt fast jede Sendung Gurkenscheiben auf die Augen zu legen. Eine besonders wohltuende Gurkenmaske allerdings besteht aus einem Mix aus Gurke, Joghurt und Eigelb. Experten nach liefere diese wertvolle Vitalstoffe und spende Feuchtigkeit. Dadurch stärkt sie die Haut und lässt sie jünger erscheinen, indem sie Falten reduziert. Zudem lindert sie sogar Augenringe.    [...mehr]


Autor: Svea

Der tägliche Obstverzehr ist gesund. Er sorgt für die optimale Versorgung des Körpers mit Vitaminen. Was viele Menschen jedoch davon abhält, sich einen großen Obstvorrat zuzulegen, hat mit der geringen Haltbarkeit vieler Früchte zutun. Äpfel und Birnen beispielsweise weisen bereits nach wenigen Tagen matschige Stellen auf und sind ungenießbar. Australische Wissenschaftler haben sich mit der Verderblichkeit des Lieblingsobstes der Deutschen auseinandergesetzt.

Der neue Apfel ist länger haltbar. © Flickr / tanakawho

Schon in wenigen Monaten könnte eine vollkommen neuartige Frucht die Regale der Supermärkte besiedeln: ein Apfel, der bis zu mehreren Monaten frisch bleibt. Die neuartige Zucht trägt bisher den wenig aussagekräftigen Namen „RS103-130“ und ist eine Erfindung australischer Forscher. Nach Aussage des „Telegraph“, einer Tageszeitung aus Großbritannien, arbeiteten die Erfinder ganze 20 Jahre an ihrer Neuentwicklung – eine lange Zeit, die sich jedoch scheinbar gelohnt hat. Im Obstkorb halte sich die neue Obstkreation etwa 14 Tage ohne matschige und runzlige Stellen zu bekommen. Im Kühlschrank jedoch sollen Konsumenten den Apfel bis zu mehreren Monaten aufbewahren können.

Der Anbau des neuartigen Apfels erfordere zudem weder den Einsatz von Genmanipulation noch werden Pflanzenschutzmittel benötigt. Konsumenten müssen demnach keine schädlichen Rückstände oder Bakterienbefall befürchten. Die Resistenz gegen Krankheitserreger rührt nach Angaben der Züchter daher, dass sie eine Kreuzung mit einem Apfel namens „malus floribunda“, der aus dem japanischen Raum stammt, geschaffen haben. Dieser sei von Natur aus immun gegen viele Krankheiten.

Zukünftig dürfte es Verbrauchern somit möglich sein, immer frisches und gesundes Obst im Haus zu haben, ohne auf die täglichen Neulieferungen der Supermärkte angewiesen zu sein, beziehungsweise auf gezuckertes kalorienreiches Dosenobst zurückzugreifen.    [...mehr]


Autor: Svea

Anfälligkeit für Erkältungen, schlecht heilende Entzündungen der Haut, Verfärbungen der Nägel und Durchfallerkrankungen können auf eine unausgewogene Ernährungsweise hindeuten. Die Unterversorgung mit dem essentiellen Spurenelement Zink ist eine mögliche Ursache.

Fleisch enthält Zink. © Flickr / Meg Zimbeck

Jeder Mensch ist auf das essentielle Spurenelement Zink angewiesen. Denn der menschliche Körper benötigt Zink beispielsweise im Zuge des Stoffwechsels, um die Sehfähigkeit zu gewährleisten und die Funktionen der Haut aufrecht zu erhalten.

Um einem Zinkmangel vorzubeugen, ist es normalerweise nicht nötig, täglich Zink-Präparate zu schlucken, da der Zinkbedarf durch eine ausgewogene Ernährungsweise problemlos gedeckt wird. Der Zinkbedarf von schwangeren Frauen und Kindern und Jugendlichen, die sich noch in der Wachstumsphase befinden, ist allerdings höher und ein Mangel an Zink ist bei ihnen nicht selten, sodass sie ihre Zinkversorgung unbedingt kontrollieren sollten. Einige Krankheiten können ebenfalls eine Zinkunterversorgung begünstigen. Diabetiker benötigen beispielsweise mehr Zink, da sie diesen vermehrt ausscheiden. Krebspatienten und Menschen mit Bluthochdruck bekommen zudem häufig Medikamente, die den Zinkbedarf erhöhen. Menschen, die sich einseitig ernähren und beispielsweise viel Fastfood konsumieren, können allerdings auch an einem Zinkmangel leiden. Doch wer seinem Körper häufig Haferkleie zuführt, sollte gleichermaßen auf seine Zinkversorgung bedacht sein, denn eine hohe Zufuhr an Phosphor, Calcium und Phytaten kann die Aufnahme von Zink verhindern und genauso einen Mangel hervorrufen. Um die Leistungsfähigkeit bei sportlicher Betätigung zu gewährleisten, müssen Sportler zudem in besonderem Maße auf ihre Versorgung mit Zink achten.

Die Integration von Rind-, Schweinefleisch und Fisch in den Speiseplan bietet sich besonders an, um einen Zinkmangel zu verhindern. Vegetarier können ihren Zinkbedarf beispielsweise decken, indem sie auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, die Zinkhistidin oder Zinkorotat enthalten.    [...mehr]


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