» Zutaten

Autor: Svea

Die Artischocke ist eine distelartige Kulturpflanze, welche bei Gourmets aufgrund ihrer essbaren, leicht bitter schmeckenden geschlossenen Blütenstände sehr beliebt ist. Und nicht nur der Geschmack und das Aussehen des ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammenden Blütengemüses sind äußerst interessant. Nicht umsonst wurde die Artischocke im Jahre 2003 zur Arzneipflanze des Jahres gewählt.

Artischocken © Flickr / *clairity*

Viele sehen die Artischocke als wahre Delikatesse an. Der feinherbe Geschmack der essbaren Teile, nämlich der dickeren Schuppenblätter und der Blütenböden, ist gerade in den Monaten von Juni bis November ein wahrer Genuss. Besonders beliebt ist es, die Artischocke mit einer Knoblauch-Oliven-Füllung zu versehen, oder sie als Vorspeise mit verschiedenen Dips zu servieren. Beim Kauf sollte besonders darauf geachtet werden, dass die Blüte noch geschlossen ist, aber bereits einzelne äußere Blätter leicht abstehen und darauf, dass die Pflanze frisch wirkt und keinerlei trockene oder braune Stellen aufweist.

Das Beste an der Artischocke ist allerdings, dass ihr Verzehr äußerst gesund ist. Die Artischocke enthält nicht nur viele Vitamine wie zum Beispiel Pro-Vitamin A, B-Vitamine, und Vitamin E, sowie wichtige Mineralstoffe wie beispielsweise Calcium, Eisen, Magnesium und Phosphor. Die Artischocken-Pflanze wirkt zudem appetitanregend und ist aufgrund der Bitterstoffe, die in ihr zu finden sind, ein beliebtes Naturheilmittel. Bei Magen-Darm-Beschwerden und insbesondere bei der Verdauung von Fetten sind ihre Blätter äußerst hilfreich. Es heißt, dass besonders die im Handel erhältlichen Artischocken-Präparate diese Wirkung haben, da bei der Zubereitung zu Hause viele der gesunden Inhaltsstoffe verloren gehen.

Der in der Artischocke enthaltene Stoff Cynarin soll außerdem den Cholesterinspiegel senken.

Ein paar interessante Artischocken-Rezepte findet ihr hier.    [...mehr]


Autor: Svea

Die Petersilie, welche wahrscheinlich ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt, gehört zu den beliebtesten Küchenkräutern überhaupt. Zudem wurde die Petersilie einst, im antiken Griechenland, als heilige Pflanze verehrt. Mit ihr geschmückt zu werden, war demnach eine große Ehre. Grund genug, die Petersilie einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Petersilie © flickr / Joylitas

Einige ziehen sie ohne viel Mühe im eigenen Garten oder gar in ihren Balkonkästen. Die Petersilie ist somit sehr pflegeleicht und wahrscheinlich nicht zuletzt deshalb das meistverkaufte Küchenkraut überhaupt. Natürlich spielt hierbei auch der unverwechselbar aromatische Geschmack eine Rolle. Die Petersilie wird insbesondere als Gewürz für Gerichte aus dem Mittelmeerraum eingesetzt. Ist das Kraut roh, so kommt der Geschmack besonders gut zur Geltung. Man sollte dagegen vermeiden, Petersilie lange zu erhitzen, dann nämlich gehen Geschmack sowie Geruch allmählich verloren.

Doch nicht nur Aufzucht und Geschmack der Petersilie sind angenehm. Auch die Inhaltsstoffe bringen der Petersilie einen großen Pluspunkt ein. Die Petersilie gilt als Heilpflanze und ist beispielsweise sehr reich an Vitamin C. Wer sich in der Winterzeit leicht eine Erkältung zuzieht, kann somit schon durch ein wenig gehackte Petersilie, sein Immunsystem trimmen. Wichtig ist auch ihre verdauungsfördernde sowie harntreibende Wirkung. Außerdem wirkt die Petersilie angeblich krampflösend und steht zudem im Verdacht, ganz natürlich, eine Stärkung der Potenz zu bewirken.

Übrigens ist die Bezeichnung “Petersilie” keinesfalls eindeutig. Vielmehr unterscheidet man zwischen den Zuchtformen “Wurzelpetersilie” und “Blattsellerie”. Der Unterschied dieser Petersilie-Arten liegt darin, dass die Wurzelpetersilie eine essbare rübenförmige Wurzel besitzt, während der Blattsellerie nur eine kleine Wurzel aufweist, welche nicht essbar ist. Wurzel und Blätter gleichen sich übrigens in ihren Inhaltsstoffen. Die Petersilienwurzel allerdings schmeckt sehr viel aromatischer.

Tolle Rezepte mit Petersilie findet ihr hier.    [...mehr]


Autor: Svea

Der Fenchel ist eine auf der ganzen Welt verbreitete Gewürz-, Gemüse- und Heilpflanze. Erstaunlich und zugleich traurig ist, dass viele ihn trotzdem ausschließlich in flüssiger Form, nämlich als Tee verarbeitet, kennen. Die Nachricht, dass ein Fenchel-Salat beispielsweise auch äußerst schmackhaft und zudem sehr gesund ist, sollte unbedingt verbreitet werden. Denn nicht umsonst wurde der Fenchel zur “Arzneipflanze des Jahres 2009″ gekürt.

Fenchel ist nicht nur schmackhaft und gesund, sondern zudem äußerst ansehnlich.

Die Samen der aus dem Mittelmeerraum stammenden Pflanze, die so genannten “Fenchelfrüchte”, helfen bekanntermaßen bei Magen-Darm-Problemen, oder in Form von Fenchelhonig, bei Hustenreiz. Die aromatischen Fenchel-Knollen finden dagegen vermehrt in der Küche Verwendung. Nicht nur besagter Salat, sondern auch schmackhafte Gemüsegerichte lassen sich mit Hilfe der vielseitigen Knolle zubereiten. Zudem erhalten viele Suppen  erst durch das Würzen mit Fenchel ihren ganz besonderen Geschmack. Insbesondere jedoch zu Fischgerichten passt Fenchel besonders gut.

Dass es sich lohnt immer wieder auf die Gemüsepflanze zurückzugreifen, machen die gesunden Inhaltsstoffe deutlich. Dem ätherischen Öl, welches sich im Fenchel verbirgt, wird beispielsweise die lindernde Wirkung bei Hustenreiz zugeschrieben, ebenso wie die Unterstützung der Magen-Darm-Tätigkeit und die Aufhebung von Atemwegsbeschwerden. Außerdem sind in Fenchel übrigens förderliche Mineralstoffe zu finden, sowie die Vitamine A, B und C. Während Vitamin A zum Beispiel für unser Wachstum und den Aufbau unserer Zellen unerlässlich ist, stärkt das Vitamin C unser Immunsystem, was uns besonders in den Wintermonaten zugute kommt. Das in hoher Dosierung enthaltene Kalium trägt im menschlichen Körper unter anderem zur Weiterleitung der Nervenimpulse bei, während das Calcium, welches ebenfalls in Fenchel zu finden ist, unsere Knochensubstanz stärkt.

Fenchel hat den Titel somit voll und ganz verdient. Ein paar Rezepte für leckere Fenchel-Gerichte findet ihr zum Beispiel hier.    [...mehr]


Autor: Svea

Die aus dem Mittelmeerraum stammende Gemüsepflanze Mangold ist nicht nur überaus gesund, sondern zudem äußerst vielseitig, da sowohl die Blätter als auch der Stiel essbar sind. Es ist demnach äußerst schade, dass Mangold lange Zeit nur selten in unsere Küchen Einzug hielt. Mittlerweile lernen jedoch glücklicherweise immer mehr Menschen das so genannte Gänsefußgewächs kennen und lieben.

Mit Hilfe von Mangold kann man sehr delikate Speisen kreieren.

Mangold kann ähnlich wie Spinat zubereitet werden und ist dabei angenehm herb im Geschmack. Viele allerdings wickeln die Gemüsepflanze auch um eine Fleisch-, Getreide- oder Gemüsefüllung. Wie bereits erwähnt gibt es eine Vielzahl von Verwendungsarten- Beachtet werden sollte lediglich, dass die Stiele eine etwas längere Garzeit benötigen, als die Mangoldblätter. Bei der Zubereitung der Blätter sollte man hingegen auf die Reinigung besonders großen Wert legen. Dadurch, dass sie sehr faltig und kraus sind, beherbergen sie oftmals Sand oder gar kleine Insekten.

Wer die relativ anspruchsvolle Zubereitung allerdings überstanden hat, wird reich belohnt. Mangold enthält viele Vitamine und Mineralstoffe. Insbesondere der Anteil an Vitamin K ist erwähnenswert. Dieses fettlösliche Vitamin dient unserem Körper insofern, als dass es verschiedene Proteine aktiviert. Ferner enthät Mangold Vitamin A und C.

Eisen, welches für die Blutbildung eine wichtige Rolle spielt und auch das essentielle Kalium sind außerdem in Mangold zu finden. Damit die vielen Inhaltsstoffe des aromatischen Mangolds allerdings so gut wie vollständig erhalten bleiben und unserem Organismus nützlich sein können, bietet es sich an, das Garen schonend vorzunehmen. Ein Dampfgarer ist hier beispielsweise sehr gut geeignet. Vollkommen roh sollte Mangold keinesfalls verzehrt werden, da sein Gehalt an Oxalsäure in diesem Fall gesundheitsschädigend wirken kann.    [...mehr]


Autor: Svea

Einige verziehen allein schon bei dem Gedanken an den saueren Kohl das Gesicht, andere jedoch lieben das winterliche Kohlgemüse- und das zu Recht. Sauerkraut hat nicht nur einen einzigartigen Geschmack, es ist zudem äußerst gesund und kann unseren Körper durch seine wertvollen Inhaltsstoffe über trübe, kalte und regnerische Tage hinweg trösten.

würstchen und sauerkraut © Flickr / VirtualErn

Sauerkraut wird aus Weißkohl hergestellt und das schon seit sehr langer Zeit. Die Herstellung hat sich seit der Antike nicht wesentlich verändert. Noch heute steht die Konservierung mittels der Milchsäuregärung im Vordergrund. Das bekannteste Nationalgericht Deutschlands ist jedoch nicht nur bekannt für seine Herstellung und sein besonderes Aroma. Sauerkraut ist vor allem sehr kalorienarm. Wenn uns im Winter also der Sinn nach deftigen Fleischgerichten steht, ist es niemals verkehrt Sauerkraut zum fettigen Braten zu reichen. Natürlich kann man sich ab und zu mal ein bisschen mehr gönnen und gerade zur Weihnachtszeit ist gegen Weihnachtsgans, Ente oder Eisbein nichts einzuwenden, doch empfiehlt es sich über alle Maßen bei der Sauerkraut-Beilage besonders zuzulangen- der nächste Sommer kommt bestimmt und spätestens beim nächsten Bikini-Kauf ärgert man sich über die überflüssigen Pfunde, die einem das weihnachtliche Festmahl beschert hat. ;-)

Sauerkraut tut unserem Körper in jeglicher Hinsicht gut. Die bereits erwähnten Milchsäurebakterien beeinflussen unsere Darmflora positiv und lassen den Kohl generell bekömmlicher werden. Die ebenso enthaltenen Ballaststoffe regen unsere Darmtätigkeit an und lassen uns außerdem schneller ein Sättigungsgefühl verspüren. Nicht zu vergessen sind natürlich zudem die vielen Vitamine, welche sich im Sauerkraut finden. Vitamin C, welches unsere Immunabwehr stärkt, ist ebenso im Sauerkraut enthalten wie Vitamin A und B. Natürlich finden sich auch einige wichtige Mineralstoffe in dem sauren Kohl, genauso wie antibakteriell wirkende sekundäre Pflanzenstoffe.    [...mehr]


Autor: Svea

Porree wird zu den Lauchgewächsen gezählt. Er ist sehr intensiv im Geschmack und kann aus diesem Grund sowohl als Gemüse verspeist als auch einem Salat beigemischt oder sogar als Gewürz verwendet werden. Aufgrund seiner Vielfalt war der Lauch schon frühzeitig eine sehr beliebte Gemüseart. Beispielsweise im alten Griechenland und Rom galt er als Delikatesse und Wundermittel. Bis heute hält sich der Lauch in unseren Supermärkten und ist für einen erschwinglichen Preis zu haben - sogar in der kalten Jahreszeit.

porree-stangen © Flickr / LollyKnit

Lauch ist nicht nur äußerst vielseitig, sondern überzeugt auch durch seine gesundheitsfördernde Zusammensetzung. Porree beinhaltet zum Beispiel wertvolles Vitamin C, welches unserem Immunsystem gerade im Winter zugute kommt. Auch das fettlösliche Vitamin K findet sich in ihm, genauso wie Folsäure. Um den Erhalt der Vitamine bei der Zubereitung zu garantieren, sollte auf schonende Garmethoden zurückgegriffen werden (s. „Dampfgaren statt Kochen“). Auch bietet es sich an, den Porree roh zu verzehren, denn dann ist er besonders kraftvoll im Geschmack. Doch die Vitamine und das würzige Aroma sind noch lange nicht alles, was der Lauch zu bieten hat. Auch wichtige Mineralstoffe sind im Porree vertreten. So zum Beispiel Eisen, welches maßgeblich an der Blutbildung beteiligt ist. Nennenswert ist zudem das Calcium-Vorkommen, denn dieses stärkt unsere Knochen und Zähne. Beachtlich sind zudem die im Porree enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe. Insbesondere die Schwefelverbindung Allicin, welche dem Lauch seinen unverwechselbaren Geschmack verleiht, ist bedeutsam, da es antibakteriell wirkt und zudem in Verdacht steht das Krebs-Risiko zu mindern.

Porree wird oftmals als eine Art natürliche Medizin angesehen. Der Lauchverzehr soll beispielsweise die Entschlackung des menschlichen Körpers unterstützen, Atemwegserkrankungen lindern und die Entstehung von Nierensteinen vorbeugen.    [...mehr]


Autor: Svea

Sie ist bekannt für ihre leuchtend rote Farbe und beliebt aufgrund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe und ihres erdig-säuerlichen Geschmack- die Rote Bete. Sie stammt wahrscheinlich von der gemeinen Rübe ab, welche die Römer aus dem Mittelmeerraum nach Europa brachten. Möglich ist jedoch auch, dass die Wildbete ein Vorläufer der Roten Rübe ist. Sicher ist nur, dass die auffällig rote Farbe der Rübe erstmals im 19. und 20. Jahrhundert aufkam und bis heute auch Knollen mit unscheinbareren Farbgebungen existieren.

rote-bete-knollen © Flickr / Indigo Goat

Die Rote Bete, auch rote Rübe genannt, wird erst in der warmen Jahreszeit gesät und im Herbst geerntet. Sie wird somit zum Wintergemüse gezählt. Das hohe Vorkommen zur Herbst- und Winterzeit ist aus dem Grund äußerst hilfreich für uns Menschen, da die rote Knolle etliche Inhaltsstoffe enthält, welche beispielsweise unser Immunsystem stärken. So beinhaltet Rote Bete viele B-Vitamine, Vitamin C und vor allem Folsäure. Folsäure unterstützt zum Beispiel die Blutbildung im menschlichen Körper. Sogar der unübersehbare Farbstoff der Roten Rübe ist gesundheitsfördernd. Er nennt sich Betanin und soll angeblich unsere Immunabwehr stärken. Er steht zudem im Verdacht das Krebs-Risiko zu mindern. Viele Mineralstoffe wie zum Beispiel Calcium, Magnesium und Kalium sind zudem ebenso in der Knolle zu finden, wie jede Menge wertvolles Eiweiß.

Ein weiterer Vorteil der Roten Bete ist ihre Vielseitigkeit. die Rote Rübe ist nämlich sowohl roh, als auch gekocht ein Genuss. Beachtet werden sollte lediglich, dass die Knolle nicht ein zweites Mal erwärmt werden sollte, da enthaltenes Nitrat in diesem Fall zu Nitrit umgewandelt werden kann. Das besagte Nitrit ist giftig und kann somit Magenverstimmungen hervorrufen.

Für alle, die ich von der Roten Bete überzeugen konnte, findet sich hier ein Rezept für einen schmackhaften Rote-Bete-Salat.    [...mehr]


Autor: Svea

Der Kohlrabi ist äußerst vielseitig. Insbesondere aus dem Grund, dass die Gemüsepflanze sowohl roh als auch gekocht ein Gaumenschmaus ist. Entstanden ist der Kohlrabi aus der Kreuzung von Kohl und Rübe. Besonders hier in Deutschland erfreut sich die Zuchtform des Kohls aufgrund des angenehm süßlichen sowie nussigen Geschmacks einer großen Beliebtheit. Hierzulande und ferner auch in Spanien wird er kultiviert und benötigt zum Wachsen einen nährstoffreichen Boden und ein gemäßigtes Klima.

pinker kohlrabi © Flickr / annia316

Kohlrabi ist nicht nur äußerst vielseitig in der Verwendung, sodass er sowohl als Rohkost, als auch für das Kochen sowie Dampfgaren geeignet ist, nein, Kohlrabi ist zudem sehr gesund. Kohlrabi beinhaltet sehr viel Wasser, was ihn äußerst kalorienarm erscheinen lässt. Aus diesem Grund steht er gerade bei Abnehmwilligen hoch im Kurs. Doch nicht nur die Kalorienarmut lässt den Kohlrabi zu einem äußerst gesunden Lebensmittel werden. Das Wintergemüse ist außerdem reich an Ballaststoffen, was sich positiv auf die menschliche Darmflora auswirkt. Zudem enthält die Gemüsepflanze sehr viel Vitamin C, welches unser Immunsystem unterstützen kann. Mineralstoffe wie zum Beispiel Calcium finden sich ebenfalls im Kohlrabi. Calcium ist äußerst nützlich, da es den Aufbau unserer Zähne und Knochen unterstützt. Ein weiterer Pluspunkt des Kohlrabis ist das Vorkommen von sekundären Pflanzenstoffen, das sich in ihm nachweisen lässt. Diese stehen in diesem Fall in Verdacht entzündungshemmend zu wirken.

Erwähnt werden sollte an dieser Stelle unbedingt, dass nicht nur der Kohlrabi selbst sich hervorragend für den Verzehr eignet, sondern auch die zu ihm gehörenden Blätter. Diese sind sogar noch reichhaltiger in Bezug auf Nährstoffe. Besonders nennenswert ist beispielsweise das Vorkommen von Carotinoiden.    [...mehr]


Autor: Svea

Speisequark ist ein beliebtes Milchprodukt. Er ist sehr verträglich und liefert wertvolles Calcium, welches den Aufbau unserer Zähne, sowie Knochen stärkt. Auch beinhaltet Quark jede Menge Eiweiß. Dieses kann die Entstehung von Muskeln unterstützen, weshalb gerade Sportler gerne auf Magerquark-Produkte zurückgreifen. Quark wird oftmals für die Zubereitung von Desserts verwendet, kann sich allerdings auch in bestimmten Teig-Variationen finden, oder zur Grundlage bestimmter Dips und Soßen werden. Der Fettgehalt von Speisequark kann gänzlich unterschiedlich sein, weshalb es auch nicht möglich ist zu sagen, Quark sei generell gesund, oder ungesund.

quark-zitronen-kuchen © Flickr / Saquan Stimpson/monstershaq2000

Genau genommen handelt es sich bei Quark um Frischkäse, also eine Käsesorte, welche keine Reifezeit benötigt. Gewonnen wird Quark, indem herkömmlicher Milch, Milchsäurebakterien und zudem häufig etwas Lab, zugefügt werden. Anschließend wird der flüssige Anteil, welcher aus Molke besteht, von dem dickerem Part getrennt. Der festere Anteil ist der Quark, welcher je nachdem, wie hoch der Fettgehalt des Endprodukts sein soll, entweder direkt abgefüllt, oder aber mit Sahne versetzt wird. Je nachdem wie viel Sahne letztendlich in dem Produkt zu finden ist, entscheidet darüber wieviel Fett in dem Produkt zu finden ist und somit auch darüber, wie gesundheitsfördernd das Produkt ist. Bestenfalls greift man natürlich auf Magerquark zurück. Dieser weist einen Fettgehalt von unter 10 % auf. Das andere Extrem bildet die Doppelrahmstufe. Da diese bis zu 85 % Fett beinhaltet, ist sie Abnehmwilligen keinesfalls zu empfehlen. Wer den Magerquark nicht mag, den Doppelrahm-Quark dagegen gerne genießt, aber aus Vernunftgründen darauf verzichtet, sollte unbedingt die Zwischenstufen probieren. Quark ist nämlich mit gänzlich unterschiedlichem Fettgehalt bzw. Sahneanteil erhältlich. Auch Quark mit zehn, 20, 30, 40, 45 und 50 Prozent Fett ist im Kühlregal zu finden!    [...mehr]


Autor: Svea

Fisch und Fleisch können ein echter Gaumenschmaus sein, allerdings kann beides durch zu viel Fett und Öl vollkommen verdorben werden! Beim Einkauf und auch nach dem Erwerb, zu Hause, sollte man Fisch, sowie Fleischereiprodukte unbedingt genau unter die Lupe nehmen. Dies schont nicht nur die Figur, sondern kommt oftmals auch dem Geschmack zugute.

Lust auf ein leckeres Wurstbrot? Das Angebot ist größtenteils riesig, sodass sich die Auswahl sehr anstrengend gestalten kann. Abnehmwillige sollten beim Einkauf im Supermarkt darauf achten, weniger fetthaltige Wurstsorten zu wählen. Wurst aus Geflügelfleisch ist beispielsweise meist fettarmer als Wurstprodukte, die aus Schweinefleisch bestehen. Beachtet werden sollte zudem, dass Kochschinken dem herkömmlichen Räucherschinken aufgrund des geringeren Fettgehalts meist vorzuziehen ist. Fans von Räucherschinken sollten allerdings, können sie nicht vollkommen verzichten, wenigstens den auffälligen Fettrand entfernen, bevor das Schinkenbrot genüsslich verzehrt wird. Dass Corned Beef weniger Fett enthält als Salami sieht man auf einen Blick und sollte dies auch beim Einkauf bedenken.
Übrigens: Inzwischen gibt es wirklich in jedem Laden fettreduzierte Wurst und die Auswahl wird immer größer, sodass wirklich für jeden etwas dabei sein sollte.

verschiedene wurstsorten © Flickr / WordRidden

Panierter Fisch, sowie Fleisch, welches mit einer Panade überzogen ist, ist unbedingt zu meiden! Beim Braten nimmt die knusprige Hülle jede Menge Öl in sich auf und wenn man sich vornimmt nur sehr geringe Mengen an Öl zu verwenden, geht dieses Vorhaben mit Sicherheit in die Hose, das Fleisch brennt an, oder die gold-braune Umhüllung löst sich ab. Wer klug ist, kauft am besten vollkommen naturbelassenen, unverarbeiteten Fisch. Wem es auf die Kalorienarmut des Fisches ankommt, der entscheidet sich zudem nicht für Fettfische wie beispielsweise Aal, Hering, Lachs, Sardelle, Sardine oder Thunfisch. So genannte Weißfische enthalten sehr viel weniger Fett. Besonders fettarme, beliebte Speisefische sind zum Beispiel der Kabeljau, der Rotbarsch und die Scholle.    [...mehr]


Seite 5 von 11« Start...«34567»...Ende »