Das richtige Öl
Öl gibt es in den verschiedensten Variationen! Doch welches nehmen für einen leckeren Salat? Welches eignet sich zum Braten und für den Wok?
Raffiniert, kalt gepresst, neutral oder fein-würzig – Neutrales Sonnenblumenöl, kraftvolles Olivenöl oder feines Nussöl. So viele Ausführungen, für die unterschiedlichsten Zubereitungsarten. Nicht jedes eignet sich zum Braten und ebenso wenig ist jedes für Dressings bestimmt.
Zum Frittieren und Braten dürfen nicht alle Öle benutzt werden. Handelt es sich um eines, das beim Erhitzen anfängt zu „qualmen“, so werden schädliche Transfettsäuren freigesetzt. Demnach muss auf ein raffiniertes Öl zurückgegriffen werden, das bedeutet, dass es heiß gepresst und anschließend gereinigt wurde.
Allrounder wie Sonnenblumen- und Maiskeimöl ist bestens für die Pfanne geeignet; doch auch Kokosöl hält großer Hitze Stand. Olivenöl hingegen bietet sich für Saucen und zum Dünsten von Gemüse an. Bestmöglich verwendet man hier eine milde Variante aus reifen, schwarzen Früchten.
Etwas geschmacksintensiver ist ein Öl aus grünen Oliven. Hiermit werden zum Beispiel Pastagerichte oder Salate verfeinert.
Das hochwertigste Olivenöl heißt „natives Olivenöl extra“ und dieses darf bis zu 180 ° erhitzt werden. Raffiniertes kann bis zu 210 ° vertragen.
Neutrales Rapsöl ist ideal für Saucen und Distelöl wird gerne für Mayonnaise verwendet.
Kalt gepresste Öle sollten nicht erhitzt werden.
Walnussöl ist äußerst aromatisch und passt daher gut zu Salaten, ebenso wie Kürbiskernöl, welches auch über Suppen geträufelt werden kann.
Sesamöl ist sehr intensiv und aromatisiert asiatische Gerichte.
Öle sollten nach Möglichkeit dunkel und kühl gelagert werden und kalt gepresste binnen 12 Wochen aufgebraucht werden, da sie rasch ranzig werden.




