Gute Laune durch Low-Fat-Diät
Mediziner raten von etlichen Diäten ab. Viele Schlankheitskuren fördern eine einseitige ungesunde Ernährung, können Mangelzustände hervorrufen und das Wohlbefinden negativ beeinflussen. Diäten, die eine fettarme Ernährungsweise vorsehen, sollen allerdings das Wohlergehen fördern, indem sie für gute Laune sorgen.
Schokolade hebt die Stimmung – Mittlerweile ist dies kein haltloses Gerücht mehr, sondern konnte von Experten bestätigt werden. Bei Liebeskummer, Prüfungsdruck und Winterdepressionen ist diese Erkenntnis durchaus hilfreich. Wer allerdings abnehmen will, nutzt die braune Süßigkeit selten, um sich bei Laune zu halten. Zu groß ist die Gefahr, dass Zucker- und Fettgehalt ein neues Stimmungstief erzeugen, indem sie lästige Pfunde an Bauch und Oberschenkeln zurücklassen. Glücklicherweise müssen auch figurbewusste Menschen nicht dauerhaft mit hängenden Mundwinkeln leben. Wie Spezialisten aus Australien nun nachweisen konnten, ist auch eine fettarme Kost der Heiterkeit zuträglich.
Sowohl Low-Fat- als auch Low-Carb-Diäten können den Gewichtsverlust begünstigen: Wer auf Fett oder Kohlenhydrate verzichtet, spart Kalorien ein. Der Frohmut allerdings kann bei Low-Carb-Diäten auf der Strecke bleiben, während der Fettverzicht sich positiv auf den Gemütszustand auswirkt. Wie im Zuge einer Befragung festgestellt wurde, können alle Probanden zwei Monate nach Beginn der Diät über eine Grundstimmung der Zufriedenheit berichten. Diese allerdings führen die Experten auf den ersten Abnehmerfolg zurück. Vergehen weitere Wochen und Monate, können nur noch jene Personen, die sich fettarm ernähren, weiterhin von positiver Verfassung berichten. Teilnehmer, welche kohlenhydratarm essen, geben hingegen seltener an, ein Stimmungshoch zu haben.
Wie die Spezialisten in den „Archives of Internal Medicine“ vermuten, könnte der Verzicht auf Kohlenhydrate aus dem Grund der Seelenverfassung abträglich sein, dass kohlenhydrathaltige Speisen wie Nudeln, Kartoffeln, Reis und Brot normalerweise wesentliche Bestandteile der Ernährung darstellen. Der Verzehr vieler Eiweiße und Fette könnte allerdings auch den Serotoninspiegel negativ beeinflussen und auf diese Weise die psychische Verfassung beherrschen.


