Heilende Chili
Klein, rot, exotisch und ungeheuer scharf – Und dazu noch gut für den Körper. Chilischoten bergen besondere Heilkräfte in sich.
In allen tropischen Ländern sind die roten Teufelchen zu Hause und bereits die altmexikanischen Azteken machten sich die Chilipflanzen und ihre heilende Wirkung zu nutze. Die meisten werden diese Schoten als Kochzutat kennen, die dem Gericht eine exotisch-würzige Schärfe verleiht. Doch auch in der modernen Pflanzentherapie stehen deren Wirkungen an einer führenden Stelle und sind gerne gesehen.
Cayennepfeffer, der durch das Mahlen von Chilis entsteht, kommt beispielsweise bei der Behandlung von Arthrose und rheumabedingten Muskel-, Gelenk- und Nervenschmerzen zum Einsatz. Die enthaltene Schärfe sorgt für eine Optimierung der Durchblutung, da sie die Schmerz- und Wärmerezeptoren der Haut anregt.
Ein positiver Vorteil: Tinkturen, Cremes und Salben entfalten ihre Wirkung äußerst schnell. Bereits nach wenigen Minuten werden die Stoffe von der Haut aufgenommen und der Milderungsprozess in Gang gesetzt.
So helfen auch Cayenne-Wärmepflaster bei einem schmerzhaften Hexenschuss.
Als abschließende Fazit lässt sich also sagen, dass die scharfen Schoten robust gegen Schmerzen machen.
Und noch ein kleiner Tipp: Wenn es im Mund mal zu heißt wird, dann bloß die Finger weg von Wasser! Hier muss Milch her!


