Heilfasten: Anleitung für eine Fastenkur zum Entschlacken
Das Heilfasten erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Hier eine Anleitung zum Entschlacken mit einer Fastenkur.
Die Anhänger des Heilfastens schwören nicht nur auf die körperlichen Vorteile des Entschlackens, sondern auch auf die seelische Reinigung.
Das Heilfasten kann zwar ein Einstieg in eine gesunde Ernährung sein, darf aber nicht mit einer Diät verwechselt werden.
Bei solch einer Fastenkur für Körper und Geist sollte einiges beachtet werden.
Es gibt verschiedene Anleitungen für eine Fastenkur. Sie variieren in der Form der Nahrungszufuhr von ausschließlich flüssiger Nahrung bis breiiger oder teilweise fester Nahrung und der Kalorienzufuhr.
Bei der bekanntesten Form des Heilfastens nach dem Deutschen Arzt Dr. Otto Buchinger nimmt man nur 250 Kalorien pro Tag zu sich, beim Früchtefasten dagegen sogar bis zu 1000 Kalorien.
Das Ziel des Heilfastens ist bei allen Varianten gleich. Der Körper soll durch die Veränderung der Nahrungsaufnahme entschlacken und Gifte ausscheiden.
Heilfasten: Anleitung zum Entschlacken
Das Heilfasten sollte ohne ärztliche Betreuung nicht länger als eine Woche dauern. Bei Fastenkuren in der Gruppe unter Aufsicht kann die Fastenzeit auch länger andauern.
Vor dem eigentlichen Beginn der Fastenkur sollten ein bis zwei Entlastungstage eingelegt werden. In dieser Zeit gewöhnt der Fastende seinen Körper an die kommenden Tage, indem er auf Fleisch verzichtet und nur Obst, Gemüse oder Reis zu sich nimmt. Dabei sollte nur so viel gegessen werden bis man satt ist. Das klappt am besten, wenn man besonders langsam isst.
Fast alle Fastenkuren beginnen am ersten Tag mit einer Darmreinigung. Es gibt die Möglichkeit zwischen einem Einlauf oder dem Abführen mit Glaubersalzen. Hierbei sollte man beachten, möglichst zu Hause zu bleiben und sich auszuruhen.
Fastenkuren steigern Abwehrkräfte
Anschließend beginnt das eigentliche Heilfasten. Das bedeutet, man nimmt nur Flüssigkeit in Form von Säften, Tees und klaren Suppen zu sich.
In den ersten zwei bis drei Tage ist der Körper noch in der Gewöhnungsphase und das ist auch die schwerste Zeit beim Heilfasten. Hunger, Schwindel und Kopfschmerzen sind lästige Nebenwirkungen des Entschlackens. Das einzige Mittel dagegen ist Ablenkung. Der Fastende kann sich beispielsweise ein gutes Buch, schöne Musik oder ein warmes Bad gönnen.
Nach dieser Hürde beginnt man sich besser zu fühlen und erkennt die Vorteile einer Fastenkur. Der Körper braucht beim Heilfasten durch die geringe Verdauungsaktivität weniger Schlaf und die Abwehrkräfte steigen.
Nach Beendigung des Heilfastens sollte man den Körper nur langsam wieder an feste Nahrung gewöhnen. Beginnen sie mit Obst oder Gemüse und achten sie darauf, anfänglich nur kleine Mengen zu sich zu nehmen.


