Knäckebrot Rezept: Das Schwedenbrot selber backen

Autor: Stefanie

Das Knäckebrot stammt ursprünglich aus Schweden, ist inzwischen hierzulande aber genauso beliebt. Seit vielen Jahrzehnten knabbern sich die Deutschen durch die unzähligen Varianten, in denen es das Knäckebrot mittlerweile zu kaufen gibt.

Das Knäckebrot wird aus Vollkornmehl hergestellt und über kurze Zeit bei hoher Temperatur knusprig gebacken. Ein einheitliches Rezept gibt es nicht, gerade die Vielfalt der verwendbaren Körner macht das Knäckebrot zu einem niemals langweilig werdenden Snack. Ob mit Sesam oder Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen oder Leinsamen – der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt, ganz nach Geschmack lässt sich das Rezept mit verschiedensten Zutaten immer wieder abwandeln.

Knäckebrot: Rezept für 1 Backblech

Zutaten

  • 150 g Vollkornmehl Roggen
  • 50 g Haferflocken
  • 50 Sesam
  • 170 ml Milch
  • 20 g Margarine
  • 1 Prise Salz
  • 1 Messerspitze Backpulver

Zubereitung

  1. Mehl und Haferflocken mit der Hälfte des Sesam mischen. Margarine, Milch, Salz und Packpulver dazugeben und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Ein mittleres Backblech mit Backpapier auslegen, darauf den Teig dünn ausrollen (3 Millimeter sind ideal). Etwas Mehl zum Bestäuben verwenden, wenn der Teig zu sehr klebt.
  3. In schmale Rechtecke schneiden und mit einer Gabel Löcher in die Stücke stechen. Tipp: wer es echt schwedisch gestalten möchte, muss den Teig rund ausrollen, denn der Kreis ist die traditionelle Form des Knäckebrots in Schweden.
  4. Die restlichen Sesamkörner auf das Brot streuen und leicht andrücken.
  5. Bei 220° im Elektroherd oder bei 180° Umluft etwa 20 Minuten backen. Wenn das Brot zu schnell dunkel wird, die Temperatur etwas herunter regeln.
  6. Offen lagern, damit es vollkommen austrocknen kann und nicht weich wird.

Dank der Grundlage aus Getreide ist das Knäckebrot sehr reich an Ballaststoffen und dadurch gut sättigend. Man kann es als Knabberei zwischendurch oder als Brot zur vollwertigen Mahlzeit genießen. Bestrichen mit ein wenig Pflanzenmargarine und belegt zum Beispiel mit frischen Tomaten wird eine nahrhafte vegetarische Zwischenmahlzeit daraus.



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Marcia schreibt
am 10. März 2012 um 11:58 Uhr

Super, es wurde sofort gegessen. Ichhabe direkt noch eine Portion gebacken, mit kokosflocken und amaranth.

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