Lebkuchen- weihnachtlich und aromatisch

Autor: Svea

Lebkuchen gehören für uns genauso zu Weihnachten dazu, wie Christstollen, Gewürzspekulatius, Glühwein, Plätzchen, die Weihnachtsgans und der Tannenbaum. Das würzige Gebäck darf einfach auf keinem Weihnachtsteller fehlen, denn es ist einfach schmackhaft und stimmt uns auf das bevorstehende Fest ein. In der Weihnachtszeit neigen viele Menschen dazu, die gesundheitlichen Aspekte der Schlemmereien unter den Tisch fallen zu lassen. In gewisser Hinsicht ist das natürlich falsch und das wissen wir alle. Aus diesem Grund ist es wohl angebracht, Lebkuchen einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Lebkuchen-Plätzchen © Flickr / SuperFantastic

Wie wir alle wissen, enthalten auch Lebkuchen, wie fast alle Naschereien, jede Menge Zucker. Dieser macht das weihnachtliche Gebäck ohne Frage zu einer kalorienreichen Angelegenheit. Die vielen Gewürze, die sich in den so genannten Pfefferkuchen verbergen, sind dagegen oftmals förderlich für unseren Körper. Dem weihnachtlichen Zimt-Gewürz wird beispielsweise nachgesagt, er könne den Blutzuckerspiegel senken. Ingwer, welches sich ebenfalls in den weihnachtlichen Süßigkeiten findet, wirkt angeblich antibakteriell. Das enthaltene Kardamom regt, genauso wie der Koriander, unsere Verdauung an und soll zudem krampflösend wirken. Ferner enthalten Lebkuchen oftmals Muskatnuss. Dieses soll unserem Verdauungssystem auf die Sprünge helfen. Aufgrund des vielen Zuckers, empfiehlt es sich natürlich, dem aromatischen Gebäck nicht allzu oft zu verfallen. Ab und zu ist es allerdings vollkommen legitim, sich ein Lebkuchen-Herz auf der Zunge zergehen zu lassen, schließlich sind die Lebkuchen-Gewürze nicht zu unterschätzen.

Lebkuchenhaus © Flickr / terren in Virginia

Als Risikofaktor beim Lebkuchenverzehr wird allerdings immer wieder der Acrylamid-Gehalt angeführt. Besagter Stoff kann zu der Entstehung von Krebsgeschwüren beitragen. Um belasteten Sorten zu entgehen, empfiehlt es sich, Gebäck, welches mittels Hirschhornsalz gebacken wurde, zu meiden, heißt es.



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Svea schreibt
am 3. Dezember 2008 um 11:16 Uhr

Hey Svea,
deswegen mag ich auch so gerne meinen Chai-Tee, denn der schmeckt so gut nach Zimt. Außerdem genieße ich meinen Cappuccino schon länger statt Kakao einfach mit Zimt. :-) Mir schmeckt es jedenfalls und in WOK-Gerichten ist der Zimt-Geschmack neben der Schärfe ein tolles Gaumen-Highlight! Viele Weihnachtsgrüße aus Darmstadt Svea

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Laura schreibt
am 4. Dezember 2008 um 14:43 Uhr

Ich habe neulich erst gelesen, dass man gerade in der Weihnachtszeit viel zu viel Zimt zu sich nimmt. Das kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit und sogar Leberschäden führen! Schon 7 Zimtsterne enthalten mehr Zimt als man am Tag zu sich nehmen sollte. Auch in vielen Kosmetika ist Zimt enthalten, so dass man unbewusst (über die Haut) auch noch Zimt zu sich nimmt. Ich bin eher dafür nicht ständig “zimtige” Dinge zu essen und zu trinken.

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Svea schreibt
am 4. Dezember 2008 um 16:01 Uhr

Stimmt Laura, da schneidest du auch einen wichtigen Punkt an. Zimt ist, in Maßen genossen eher als gesund anzusehen, der übermäßige Verzehr steht allerdings in Verdacht äußerst schädigend zu sein. Genau aus diesem Grund habe ich auch auf meinen Zimt-Artikel verwiesen.
Ich allerdings finde Zimt auch äußerst schmackhaft, Svea. Solange wir es mit dem Zimt-Konsum nicht übertreiben, geht das schon in Ordnung. ;-)

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