Pfundskur nach Dr. Pudel - Eine Diät mit Langzeiteffekt

Autor: Stefanie

Bei der Pfundskur handelt es sich nicht wirklich um eine Diät im klassischen Sinne, sondern um ein Programm zur langfristigen Ernährungsumstellung. Das Besondere: Es gibt keine wirklichen Verbote, alles kann in entsprechenden Massen genossen werden.

Prof. Dr. Pudel, ein Ernährungspsychologen aus Göttingen, entwickelte die Pfundskur als eine Art Training gegen schlechte Essgewohnheiten. Seine zentrale These besagt, das der menschlicher Körper Kohlenhydrate erst dann in Fett umwandelt, wenn täglich mehr als 500 Gramm verzehrt werden. Der Grund für massives Übergewicht sei der übermässige Verzehr von Fetten in Kombination mit mangelnder Bewegung. Die Ernährung nach der Pfundskur hingegen basiert auf dem Verzehr von vollwertiger und ausgewogener Mischkost.

Das System der Pfundskur - Einfach und effektiv

Jeder, der einmal eine Diät ausprobiert hat, weiss um die Verlockungen von Verboten. Bei der Pfundskur wird dieses Risiko geschickt umgangen, denn prinzipiell gibt es keine strikten Verbote, auch Süssigkeiten sind erlaubt. Es gibt allerdings Richtlinien zum täglichen Fettkonsum.

Dr. Pudel entwickelte ein System von Punkten, die man bequem zählen kann. Demnach wird Fett in “Fettaugen” gezählt. Ein Fettauge entspricht 3 Gramm Fett. Der Fettkonsum sollte auf 20 Fettaugen täglich bzw. 140 Fettaugen in der Woche reduziert werden.

Neben den Fettaugen gibt es bei der Pfundskur die sogenannten “Fittis“, die je nach verrichteter körperlicher Aktivität an die Teilnehmer verteilt und in Relation zum jeweiligen Körpergewicht berechnet werden. Ein Fitti ist also das Gegenstück zu einem Fettauge.

Die Pfundskur - Sind Dr. Pudels Ansätze noch zeitgemäss?

Gewiss lässt sich eine der Grundideen der Pfundskur kritisieren, denn unbegrenzt Kohlenhydrate zu essen hilft nicht unbedingt beim schlank werden, sondern erinnert an die fälschliche Ernährungspyramide auf Cornflakespackungen. Auch die Unterbewertung von Eiweissen im Ernährungsplan wirft Zweifel auf.

Der Hauptaugenmerk der Pfundskur liegt aber trotzdem auf der Begrenzung von Fetten in der Nahrung, und der Ermunterung zu körperlicher Aktivität, was grundsätzlich einen richtigen Ansatz darstellt. Zur Umgewöhnung sind Diäten mit dem Zählen von Punkten sicherlich hilfreich, und sollten beispielsweise in Form der Pfundsdiät durchaus mal ausprobiert werden als Starthilfe für eine langfristige Ernährungsumstellung.



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Daniel Vogler schreibt
am 29. Mai 2010 um 19:58 Uhr

Hi, habe auch von der Methode gehört und finde es gut!
Bin überzeugt das wenn man abnehmen will dann muss man das langfristig einplanen nicht nur wegen dem jojo Effekt. Interessanterweise wurde ich auf die Kur nach Dr. Pudel in einem Beraterportal aufmerksam gemacht.
http://www.vistano-ernaehrung.de/
Ich bin dabei diese auszuprobieren, ich setze mir als Ziel 10 Kilo langfristig abzunehmen und meine Ernährung dauerhaft umzustellen.
Gruß.

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Anette v. Laffert schreibt
am 11. Februar 2011 um 13:50 Uhr

Abgesehen von der sehr fragwürdigen “Kur”, die unbegrenzten Gummibärchen- und Colakonsum akzeptiert, Fett verteufelt und keine Langzeiterfolge vorweisen kann, ist die Rechtschreibung in diesem Artikel nicht nur falsch, sondern auch irreführend!
Die Formulierung: “Alles kann in entsprechenden Massen genossen werden.” klingt eher scherzhaft, denn es sind doch wohl Maße gemeint. Das Wort “übermässig” gibt’s gar nicht und man könnte hier in diesem Zusammenhang denken, es käme von “massiv”, weil dieses Wort vorher verwendet wurde…
Dass das ß nach langem (Dehnungs-)vokal auch in der neuen Rechtschreibung bestehen bleibt, sollte man doch berücksichtigen, da es sonst, wie hier, leicht zu Missverständnissen kommt. Und dies soll doch eine Art Fachartikel sein?! Also, einfach mal ‘ne Rechtschreibprüfung drüberlaufenlassen.:-)

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Heike schreibt
am 9. September 2011 um 08:03 Uhr

Es funktioniert sehr gut ich habe bisher in 3 monaten 7 kilo abgenommen. Gummibärchen unbegrenzt ? Wer sagt das ? Ich habe diese Methode bei einer kur vermittelt bekommen und da war nie die rede davon die mengen kann man mit seiner hand abmessen zum beispiel eine hand voll ist eine portion bei kohlenhydraten bzw beilagen wie kartoffeln sind beide hände zusammen voll eine portion fleisch zum beispiel 2 mal in der woche und dann aber keine wurst mehr aufs brot ;) und das stück fleisch darf nur so groß wie der handteller sein cola und andere zuckerwasser sind wenn überhaupt in ganz kleinen mengen möglich fruchtsaft am besten nur als schorle und obst in maßen rohkost dagegen in massen erlaubt aber auch nicht unbegrenzt. Wichtig sind drei besser noch 5 mahlzeiten einzuhalten 3 große und 2 zwischnmahlzeiten und bei den warnen mahlzeiten einen kuchenteller verwenden und viel trinken vor jeder mahlzeit erstmal ein glas wasser mehr bewegung wobei hcg keinen sport mache nur mehr laufe in alltag lässt es . Euch allem viel glück und seit mir meine schreibweise nach ich schreibe über mein handy das ist sehr schwierig :)

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