Polyphenole im Obst

Autor: Svea

Befürworter von Programmen für mehr Gesundheit predigen schon seit Jahren, man solle idealerweise fünfmal am Tag Obst und Gemüse essen. Ernährungsberater heben vor allem den Vitamingehalt von Früchten hervor. Doch in Äpfeln, Birnen und Co. steckt noch viel mehr Gesundheit als bisher gedacht – das jedenfalls behaupten einige international tätige Forscher.

Phenole im Obst machen Früchte noch gesünder. © Flickr / DeusXFlorida

Obst ist ein idealer Snack für Zwischendurch, denn viele Früchte passen in jede Handtasche und bedürfen keiner langen Zubereitung. Zudem verfeinern Früchte Desserts und sogar einige herzhafte Mahlzeiten und dadurch, dass so viele verschiedene Variationen von Früchten existieren, wird der Obstverzehr nie langweilig. Es gibt somit viele gute Gründe für das Essen von Obst. Der wohl wichtigste, von Ernährungsexperten immer wieder betonte Punkt allerdings bezieht sich auf den gesundheitlichen Aspekt von Früchten. Obst besteht zu einem Großteil aus Wasser, ist fettarm und enthält somit wenige Kalorien. Früchte sind zudem reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Zitrusfrüchte beispielsweise beinhalten besonders viel Vitamin C, das das menschliche Immunsystem stärkt. In Äpfeln hingegen lassen sich große Mengen an Biotin nachweisen, einem Stoff, der vor allem für die Bildung von Hornsubstanz wichtig ist und somit das Haarwachstum unterstützt. Das ebenfalls im Apfel vorliegende Eisen hilft beispielsweise bei der Blutbildung.

Dass Obst auch sekundäre Pflanzenstoffe, die sogenannten Polyphenole enthält, ist ebenfalls kein Geheimnis. Wissenschaftler haben sie schon lange entdeckt und ihre gesundheitsförderliche Wirkung nachgewiesen. Polyphenole wirken entzündungshemmend und krebsvorbeugend, halten die Blutgefäße sauber und verhindern so die Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Eine neue Studie allerdings ergab, dass sich in Früchten noch viel mehr Polyphenole befinden als bisher angenommen: Einige Obstsorten, darunter auch der Apfel, beinhalten fünfmal mehr der gesunden sekundären Pflanzenstoffe. Nicht extrahierbare Polyphenole nämlich fielen aus den Messergebnissen der Vergangenheit heraus. Internationale Wissenschaftler konnten allerdings bestätigen, dass der menschliche Körper auch diese aufnimmt und von ihnen profitiert.



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