Saftfasten: Heilfasten mal anders

Autor: Stefanie

Das Saftfasten funktioniert genau wie andere Fastenformen ohne feste Nahrung. Es ist eine gute Möglichkeit, zu entschlacken und Gewicht zu verlieren, doch wie alle Fastenformen birgt auch diese gewisse Risiken.

Saftfasten ist eine mildere Variante des Tee- oder Wasserfastens, bei dem der Körper ganz ohne fest Nahrung und nur mit Tees und Wasser auskommen muss. Beim Saftfasten trinkt man dagegen auch Frucht- und Gemüsesäfte und führt dem Körper so Mineralstoffe und Vitamine, aber durch den enthaltenen Fruchtzucker natürlich auch mehr Kalorien zu. Idealerweise beschränkt man die Auswahl auf selbst gepresste Säfte oder solche mit 100% Fruchtgehalt, damit der Zuckeranteil nicht noch unnötig höher ist.

Durch Saftfasten den Körper reinigen

Wie alle Fastenkuren beginnt auch diese mit einigen Entlastungstagen, an denen man leichte Kost in reduzierter Menge zu sich nimmt. Die Saftkur selbst besteht dann zum Beispiel aus 4-5 Saft-Mahlzeiten, die man über den Tag verteilt trinkt, wobei Sie zwischen verschiedenen Säften wechseln sollten, damit nicht zu schnell Langeweile aufkommt. Auch zum Ausklang der Kur folgen dann wieder einige sogenannte Aufbautage mit leichten und kleinen Mahlzeiten, durch die der Körper langsam wieder an feste Nahrung gewöhnt wird.

Einer bis anderthalb Liter Säfte aus Obst und Gemüse sowie anderthalb bis zwei Liter Wasser und Tee für zwischendurch werden als Tageszufuhr empfohlen. Manche Experten raten auch zum Genuss von Gemüsebrühe, die ab und an die Säfte im Ernährungsplan ersetzen oder ergänzen kann.

Saftfasten mit Vernunft und ärztlichem Rat

Eine bis drei Wochen umfasst eine komplette Kur in einem Heilbad unter medizinischer Betreuung, aber schon einzelne Fastentage, die man regelmäßig in seinen Alltag integriert, können den Stoffwechsel entlasten und den Körper entsäuern. Durch die geringere Kalorienzufuhr ist außerdem eine Gewichtsreduzierung möglich, ohne dass es sofort zu extremen Mängelerscheinungen kommt. Die eigentliche Fastenzeit sollte aber auf höchstens fünf Tage beschränkt werden.

Menschen mit ohnehin geschwächtem Immunsystem, werdenden Müttern oder Frauen, die gerade stillen, sowie Diabetikern können Fastenkuren unter Umständen eher schaden als nützen. Fastenkuren, gerade wenn sie über mehrere Tage gehen sollen, muss man daher immer mit einem Arzt absprechen und unter dessen genauer Anleitung durchführen, niemals auf eigene Faust. Für einen langfristigen Erfolg vor allem in der Gewichtsreduzierung ist ohnehin eine dauerhafte Umstellung der Ernährung notwendig, gelegentliches Fasten funktioniert nur zur Entgiftung und Entschlackung.



verwandte Beiträge

avatar
Simone schreibt
am 20. Juni 2011 um 16:07 Uhr

Den Beitrag finde ich sehr spannend und interessant. Zum grössten Teil stimme ich vollständig zu. Wobei ich hinzufügen möchte, dass man, wenn einmal begleitet gefastet, sehr gut auch ohne ärtzliche Betreuung fasten kann. Natürlich muss die fastende Person in guter körperlicher Verfassung sein, um keine Risiken einzugehen. Ich persönlich habe das erste Mal unter Anleitung teegefastet und faste seit her immer ohne ärztliche Begleitung. Ich finde Fasten prinzipiell gut, weil es das Gespühr und die Eigenverantwortung für Körper und Geist schärft.

Deine Meinung:

  Name [*]

  Email [*]

  Website

Kommentar schreiben: