Schweinegrippe: gesunde Ernährung anstatt Impfung?
Die Schweinegrippe ist ein wichtiges Thema: Nahezu täglich berichten die Medien von Neuinfektionen, gefährlichen Symptomen und sogar von Todesfällen. Die Bevölkerung ist alarmiert, meidet Körperkontakt so gut es geht, achtet darauf, Hygienemaßnahmen einzuhalten und immer mehr Menschen ziehen eine Impfung gegen den Influenza-A-Virus H1N1 in Erwägung. Der Impfstoff jedoch ist umstritten und kann riskante Nebenwirkungen hervorrufen. Menschen stehen vor einem Dilemma: Sie fürchten einerseits, sich zu infizieren und hegen andererseits Argwohn gegen die Injektion. Um ihre Gesundheit zu wahren und einer Erkrankung zu entgehen, suchen sie nach risikolosen Alternativen.
Was die Wenigsten in ihre Überlegung mit einbeziehen: Bereits eine intakte Immunabwehr kann helfen, der Schweinegrippe vorzubeugen. Das Abwehrsystem schützt den Organismus vor Krankheitserregern wie Bakterien und Viren. Glücklicherweise haben wir, mittels der Nahrungszufuhr die Möglichkeit, aktiv auf unser Immunsystem einzuwirken und Krankheiten zu vermeiden. Das Abwehrsystem profitiert von einer vielseitigen, vitamin- und mineralstoffreichen Ernährungsweise. Diese bildet gar die Grundlage für ein gesundes Immunsystem.
Einige Milchprodukte, so zum Beispiel Joghurt, enthalten oftmals wertvolle probiotische Bakterien, welche die Immunabwehr begünstigen, indem sie auf den Darm einwirken. Zur Stabilisierung der Abwehrkräfte ist jedoch vor allem darauf zu achten, eine ausgewogene Versorgung mit allen essentiellen Vitaminen und Mineralien, wie Eisen, Zink und Selen, zu gewährleisten.
Um sich bestmöglich vor einer H1N1-Infektion zu schützen kann es zudem nützlich sein, auf eine ausreichende Energiezufuhr zu achten. So besitzen unterernährte Menschen ein weit höheres Risiko als Normalgewichtige an der Schweinegrippe zu erkranken. Ebenso jedoch kann eine Überernährung die Entstehung von Krankheiten begünstigen, sodass ein gesundes Mittelmaß erstrebenswert ist.
Die Infektion mit der Schweinegrippe kann allerdings lebensgefährlich sein, weshalb es auch dann positiv sein kann, ein Beratungsgespräch mit dem Arzt in Betracht zu ziehen, wenn man glaubt, sich mit Hilfe gesunder Ernährung ausreichend zu schützen.


