Süßigkeiten sind beliebt- besonders bei Berlinern
Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit türmen sich in den Supermarkt-Regalen die Schlemmereien. Lebkuchen, gebrannte Mandeln, Spekulatius, aber auch herkömmliche Schokolade-Tafeln und Fruchtgummis in jeder erdenklichen Form und Farbe, locken verführerisch. Wer kann da schon widerstehen? Scheinbar üben besagte Süßigkeiten eine enorme Anziehungskraft aus- besonders auf uns Deutsche und das nicht nur zur Weihnachtszeit!
Im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände startete infas eine Umfrage, deren Ergebnisse relativ schockierend anmuten. Insgesamt wurden 3370 Deutsche über ihre Essgewohnheiten bezüglich Naschereien befragt. Es stellte sich heraus, dass viele Deutsche tagtäglich zu Süßigkeiten greifen- und wie es scheint sind insbesondere die Bewohner unserer Hauptstadt, der Nascherei voll und ganz verfallen. Ganze 27 % der Einwohner Berlins naschen Tag ein Tag aus, während 35 % der Berliner angaben, mindestens zweimal in der Woche zu Süßigkeiten zu greifen. Am wenigsten naschen dagegen deutschlandweit die Bewohner Thüringens. Hier verspeisen etwa 10 % der Einwohner täglich Schokolade, Bonbons, Fruchtgummi und Co. Besonders besorgniserregend erscheint die Tatsache, dass auch in Familien mit Kindern vermehrt zu süßen Schlemmereien gegriffen wird. Bekannt ist nämlich, dass gerade im Kindesalter die Essgewohnheiten geprägt werden. Viele Kinder, welche demnach häufig naschen, neigen auch im Erwachsenenalter dazu, allzu häufig süß zu speisen und sich somit ungesund zu ernähren.
Es steht fest, dass insbesondere Eltern kleiner Kinder sich beherrschen sollten und zumindest um ihrer Kinder willen, versuchen sollten ihre Ernährung zu kontrollieren und ihren Speiseplan mit frischen, vitaminreichen Lebensmitteln anzureichern. Natürlich ist es vollkommen legitim ab und zu ein Bonbon zu lutschen, oder sich ein Stück Schokolade zu gönnen. Dies sollte allerdings nicht zur Gewohnheit werden.


