» Allergie

Autor: Katharina Azar

Zahlreiche Menschen leiden, häufig bereits im Kindesalter, unter einer gefährlichen Allergie und  den damit verbundenen Reaktionen auf Erdnüsse. Doch endlich haben Forscher erste positive Erfolge erzielt!

Erstickungsgefahr und Atemnot wirken oft lebensbedrohlich und kommen durch Anschwellen von Schleimhäuten im Rachen und der Zunge zustande. Auch kann der Kreislauf bei einem allergischen Schock kollabieren, weswegen Betroffene immer Notfall-Präparate bei sich tragen sollten.
Diese Allergieform ist äußerst tückisch, da sich Erdnussspuren in sämtlichen Lebensmitteln, wie Pommes, Müsli oder Schokolade, wiederfinden, ohne dass es auf den Verpackungen vermerkt ist.    [...mehr]


Autor: Svea

Längst nicht alle Menschen können essen, was ihnen beliebt und der Grund dafür liegt nicht etwa im Figurbewusstsein. Unverträglichkeiten und Lebensmittelallergien beziehungsweise –intoleranz prägen die Essgewohnheiten vieler. Eine dieser Unveträglichkeiten nennen Experten Zöliakie – Es ist die Überempfindlichkeit gegenüber Gluten.

Egal ob Weiß- oder Vollkornbrot, Gluten, auch Klebereiweiß genannt, findet sich in verschiedenen Backwaren, denn es ist ein natürlicher Inhaltsstoff verschiedener Getreidesorten. Es handelt sich um eine Substanz bestehend aus 90 Prozent Proteinen, acht Prozent Lipiden und zwei Prozent Kohlenhydraten. Liegt eine Glutenunverträglichkeit vor, äußert sich diese meist in Appetitlosigkeit, Verdauungsproblemen, insbesondere der Fettverdauung, Durchfall und Erbrechen. Sie wirkt sich jedoch auch auf den Gemütszustand des Betroffenen auf, indem sie Missmut und Lustlosigkeit auslöst. Da die Glutenunverträglichkeit allerdings verschieden stark ausfallen kann und auch individuell variierende Symptome entstehen lässt, haben Mediziner häufig Schwierigkeiten sie zu diagnostizieren. Wenn sie allerdings erkannt wird, verschreiben Ärzte eine glutenfreie Diät. Weitere wirksame Maßnahmen sind bisher nicht bekannt. Führen Zöliakie-Patienten sich jedoch weiterhin glutenhaltige Lebensmittel zu, setzen sie sich einem hohen Risiko aus, an Darm- oder Lymphdrüsenkrebs zu erkranken.

Bei Betroffenen löst glutenhaltige Nahrung eine Entzündung der Dünndarmschleimhaut aus. Diese bewirkt, dass Nährstoffe aus den Lebensmitteln unverdaut im Darm verweilen, während der Körper selbst weniger Nährstoffe aus der Nahrung erhält und für sich nutzen kann.

Experten vermuten, dass als Ursache der Zöliakie erbliche Faktoren in Frage kommen, doch auf Infektionen gelten als mögliche Auslöser. Menschen mit Zöliakie weisen zudem häufig eine Begleiterkrankung auf, da Zöliakie eine Autoimmunerkrankung ist, in deren Zuge sich das Immunsystem körpereigenes Gewebe bekämpft. Besonders häufig leiden Betroffene auch unter Diabetes mellitus Typ 1.    [...mehr]


Autor: Svea

Einige Menschen haben es schwieriger als andere sich gesund zu ernähren. Die Rede ist von Personen, die an Allergien leiden. Nicht nur, dass sie einige Lebensmittel, die für den Körper eigentlich sehr förderlich sind, gänzlich verschmähen müssen. Sie sind zudem gezwungen bei ihren Einkäufen unglaublich vorsichtig zu sein. Spuren bestimmter Stoffe finden sich nämlich in Lebensmitteln, von denen man es nie vermuten würde. Mit vielen Allergien ist zudem nicht zu Spaßen, weshalb Allergiker oftmals Stunden damit zubringen müssen ihren Einkaufswagen mit Lebensmitteln zu füllen, die garantiert keine Allergene beherbergen.

pusteblume © Flickr / spakattacks

Um besagten Menschen das Leben ein wenig zu vereinfachen, gibt es Jahr für Jahr mehr Bestrebungen die Waren im Supermarkt auf Allergene hin zu prüfen und anschließend zu kennzeichnen. Der November des Jahres 2005 brachte beispielsweise beträchtliche Besserungen für Allergiker. So wurde beschlossen, dass jedes noch so kleine Vorkommen der zwölf Hauptallergene, die etwa 90% aller Lebensmittelallergien hervorrufen, auf den Etiketten der Waren in allen Ländern der EU verzeichnet werden muss. Enthält ein Produkt beispielsweise glutenhaltiges Getreide, Fisch, Soja, Milch, Spuren von Schalenfrüchten oder Eiern, so muss dies auf der Packung vermerkt werden. Allerdings sollte an dieser Stelle erwähnt werden, dass es fünf Erzeugnisse gibt, die von dieser Regel ausgenommen sind. So muss das Vorkommen bessagter Allergene, macht es lediglich einen Anteil von unter 2% aus, auf den Etiketten von Fruchtsäften, Gewürzen, Marmeladen und Schokolade zum Beispiel nicht gekennzeichnet werden.

wal- und haselnüsse © Flickr / steffenz

Seit November 2007 ist die Allergenkennzeichnung noch strenger und soll Allergikern das Leben noch weiter erleichtern. Das Aufkommen zweier weiterer Allergene muss nun beispielsweise auf Packungen vermerkt werden.    [...mehr]


Autor: Svea

amaranth-blüten © Flickr / angela7dreams

Amaranth, sowie Quinoa und Buchweizen werden beispielsweise zum Pseudogetreide gezählt. Pseudogetreide bzw. Pseudocerealien sind Pflanzensamen, welche ähnlich wie Getreide (zum Beispiel Weizen, Roggen, Hafer, Reis, Mais und Hirse) sehr stärkehaltig sind und aus diesem Grund oftmals als Getreide betitelt werden, allerdings nicht wie dieses zu der Familie der Gräser zählen. Pseudogetreide ist meist ebenso reich an Mineralstoffen, Eiweiß und Fett bestehend aus ungesättigten Fettsäuren, wie „richtiges“ Getreide und wird zudem auf ähnliche Weise angebaut und verarbeitet. Der größte Unterschied zwischen Pseudocerealien und Getreide ist, dass Pseudogetreide keine Gluten aufweist. Gluten, auch als Klebereiweiß bekannt, sind von zentraler Wichtigkeit für die Backeigenschaft von Mehl. Sie sind nämlich dafür verantwortlich, dass Mehl in Verbindung mit Wasser eine knetbare Masse hervorbringt. Gluten sind allerdings der Grund dafür, dass einige Menschen Getreide nicht vertragen. Die allergische Reaktion auf besagtes Klebereiweiß nennt sich Zöliakie. Hierbei handelt es sich um eine Krankheit, welche bei Glutenverzehr auftritt und die Darmschleimhaut befällt. Bisher ist bei Gluten-Unverträglichkeit keine Behandlungsmethode bekannt, welche wirklich wirkt. Allergiker sind aus diesem Grund auf Pseudogetreide als Alternative zu herkömmlichem Getreide angewiesen. Aus diesem lässt sich allerdings, aufgrund des besagten Fehlens der Eigenbackfähigkeiten, lediglich Fladenbrot herstellen.

buchweizen-buletten © Flickr / rusvaplauke

Insbesondere bei Diäten, sowie in der Vollwertkost spielt Pseudogetreide zudem eine große Rolle. So findet man mittlerweile Bio-Amaranth-Riegel, Amaranth-Müsli, Buchweizen-Grütze, Buchweizen-Flocken und Soba-Nudeln in den Regalen unzähliger Naturkostläden. Aus Quinoa lässt sich zudem Bier herstellen, welches im Gegensatz zu dem herkömmlichen, welches vorwiegend aus Malz und Hopfen produziert wird, keine Gluten enthält. Dies kommt wieder den besagten Gluten-Allergikern zugute.    [...mehr]


Autor: Svea

Honig ist ein Naturprodukt. Er wird von Bienen aus dem Nektar der Blüten von Blumen hergestellt und landet meist völlig unbehandelt auf unserem Brot, oder in unserem Tee. Trotzdem, er ist süß wie reiner Zucker. Ist Honig gesünder als herkömmlicher Haushaltszucker, oder wird er allgemein unterschätzt und ist ungesund?

bienenwaben © flickr / Todd Huffman

Honig enthält viele verschiedene Inhaltsstoffe. Neben etwa 75-80% Zucker, besonders Frucht- und Traubenzucker, sind auch Enzyme, Mineralstoffe, Vitamine und ungefähr 20 % Wasser in ihm zu finden. Zu den etwa 180-240 Inhaltsstoffen kommt es dadurch, dass die Honigbienen den Nektar mit körpereigenen Substanzen anreichern.

Egal ob Saccharose (Haushaltszucker), Fructose (Fruchtzucker), oder Glucose (Traubenzucker), Zucker enthält generell viele Kalorien, weshalb er nur in Maßen konsumiert werden sollte. Andere Kohlenhydrate, wie z.B. Stärke bringen den Blutzuckerspiegel bedeutend langsamer dazu, sich zu erhöhen, was dazu führt, dass das Sättigungsgefühl erheblich länger anhält. Honig ist reich an Zucker, weshalb er nur ab und zu verzehrt werden sollte, allerdings soll er den Blutzuckerspiegel ein wenig langsamer erhöhen als Haushaltszucker. Die anderen Inhaltsstoffe jedoch sind es, die den Honig zu etwas besonderem machen. Nicht ohne Grund nutzen Naturheilkundler ihn als natürliche Medizin. Bei Erkältungen und Hals- und Rachenproblemen wird schon seit langem Honig in Tee, oder warme Milch gegeben und sogar auf die Zähne soll der Honig positiv wirken. Mittlerweile ist nämlich erwiesen, dass Honig gegen Entzündungen wirkt, die Wundheilung unterstützt und Bakterien und Säuren stoppt. Es wird vermutet, dass der Honig seine antibakterielle Wirkung den enthaltenen Enzymen zu verdanken hat. Auch wird behauptet, die im Honig enthaltenen Enzyme würden die Verdauung anregen. Honig, der für medizinische Zwecke, insbesondere für Wundauflagen, verwendet wird, ist jedoch behandelter, keimfreier Honig. Die Vitamine und Enzyme sind allerdings sehr wärmeempfindlich, der Honig sollte deshalb nicht unnötig erwärmt werden.

Anders als herkömmlicher Zucker ist Honig hingegen weniger verträglich. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Substanzen, die sich in ihm verbergen, kommen vermehrt Allergien vor.

honigbiene © flickr / dhruvaraj

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Autor: Steffi

Eine grüne Weide, Sonnenschein, daneben eine Almhütte. Die schöne Bäuerin kommt mit ihrem gusseisernen Eimer und einem kleinen Holzschemel auf die Weide. Nachdem sie eine der Kühe gemolken hat schöpft sie mit der Milchkelle einen Schluck aus dem Eimer und probiert die Milch: Ah, lecker!

by Wollombi flickr

Dieses Stereotyp, unterstützt von Günter Euringers Kinderschokoladengesicht und dem Märchen von der Extraportion Milch, machen uns bis heute glauben, wie gesund Milch ist, und dass man ohne sie nicht leben kann (oder sollte). Da kann man nur sagen: Das ist ausgemachter Quatsch! Die soziale Realität zeigt eher das Gegenteil. Immer mehr Menschen in westlichen Industrieländern leiden an Milchallergien oder sogenannter Laktoseintoleranz.by David G. Romero flickr
Die Symptome werden von Ärzten häufig übersehen: Blähungen, unreine Haut, unerklärlicher Juckreiz sind nur einige davon. Eine allergische Reaktion hat immer individuelle Gründe, doch rührt die Häufigkeit dieser Intoleranz sicherlich auch daher, dass Milch artfremde Kuhmuttermilch bleibt und in unserer Gesellschaft zu einem Massenkonsumprodukt geworden ist. Der Körper kann den Milchzucker, die sogenannte Laktose in solchen Massen einfach nicht verdauen. Das Enzym, das die Laktose im Darm spaltet, ist bei erwachsenen Menschen nur noch sporadisch vorhanden. Milchallergien und -unverträglichkeiten werden durch die vielen Zusätze, die im konventionellen Landwirtschaftsbetrieb beigemischt werden, verstärkt. Spuren von Antibiotika, Hormone und Mastmittel sind nur einige davon.

Wer unter Milchunverträglichkeit leidet, hat heute die Möglichkeit auf Ersatzprodukte zurückzugreifen. Sojamilch oder die etwas süßer schmeckende Reismilch ersetzen die Milch im Kaffee oder Müsli. Den Kalziumhaushalt kann man durch Gemüse und durch Nüsse ausgleichen. Vor allem grünes Gemüse, Haselnüsse und Mandeln enthalten einen hohen Kalziumanteil. Die Milch macht’s eben doch nicht immer.



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