Der menschliche Organismus besteht zu 50 bis 60 Prozent aus Wasser. Durch sportliche Aktivität, aber auch durch bloße geistige Tätigkeit verliert der Mensch über den Tag verteilt etwa zwei Liter Wasser. Dieses muss dem Körper durch das Trinken unbedingt wieder zugeführt werden. Tut man dies nicht, so sind in jedem Fall Einbußen der Leistungsfähigkeit zu verzeichnen, denn Wasser ist indirekt für alle körperlichen Prozesse von Nöten. Besonders der Stoffwechsel ist nur durch Flüssigkeitszufuhr aufrechtzuerhalten. Außerdem Transportiert Wasser Nährstoffe im Körper und hat die Fähigkeit den Körper zu entgiften. Wassermangel führt dazu, dass das Blut weniger gut im Körper zirkulieren kann, Kreislaufprobleme sind die zwangsläufige Folge.
Im Gegensatz zu beispielsweise Softdrinks enthält Wasser keinen Zucker und trägt deshalb aktiv zur gesunden Ernährung bei. Stattdessen enthält Mineralwasser verschiedene Mineralstoffe, die für den Menschen von größter Bedeutung sind. Calcium, Magnesium, Natrium und Kalium birgt das Mineralwasser beispielsweise. Calcium stärkt zum Beispiel Zähne und Knochen und ist zudem für den Stoffwechsel von Nöten. Magnesium ist für die menschlichen Muskeln und Nerven von Bedeutung, während
Natrium den Wasserhaushalt regelt und Kalium ist ein wichtiger Bestandteil unserer Zellen. Das deutsche Leitungswasser ist übrigens vorwiegend von guter Qualität und sein Genuss ist deshalb unbedenklich. Wer jedoch auf Nummer sicher gehen möchte, greift allerdings am Besten auf Mineralwasser zurück.
Wem es zu langweilig ist nur Wasser zu trinken kann übrigens auf Tee und Fruchtsaft-Schorlen zurückgreifen. Der größte Teil des Flüssigkeitsverlustes solllte jedoch in jedem Fall durch das Ttrinken von Mineralwasser gedeckt werden.
Übrigens: Nicht nur Sportler sollten mehr trinken, als weniger sportliche Menschen. Auch Abnehmwillige, welche eine Diät machen, benötigen besonders viel Wasser!
Tee ist gesund und hilft bei Erkältungen, das wissen schon die ganz Kleinen. Viele trinken ihn täglich und das nicht nur wegen der angeblichen Heilkraft. An kalten Tagen spendet er Wärme und ansonsten schmeckt er einfach. Um die 25 Liter des Heißgetränks trinkt jeder Deutsche im Durchschnitt. Doch was ist eigentlich das Besondere am Tee und wie gesund ist er wirklich?
Wird weder Milch, noch Zucker, oder Honig hinzugefügt, besteht das ursprünglich aus China stammende Heißgetränk lediglich aus Wasser und Pflanzenteilen. Wie könnte er also auch nur annähernd ungesund sein? Tee enthält nur wenige Mineralstoffe. Als einziges nennenswertes, im Tee enthaltenes Spurenelement, gilt Fluor. Dieses stärkt Knochen und Zähne und wirkt vorbeugend gegen Karies und Osteoporose, einer Knochenkrankheit. Anders als oft angenommen sind außerdem nur wenige Vitamine im Tee enthalten. Durch die Verarbeitung und den späteren Aufguss gelangen sie gar nicht erst in die Tasse. Doch Teefans sollten nun keinesfalls resignieren, denn ganz andere Stoffe machen den Tee bedeutsam und gesund: die sekundären Pflanzenstoffe. Genauer gesagt handelt es sich hierbei um die so genannten Polyphenole. Diese hemmen Entzündungen und man sagt ihnen nach, sie würden Krebs, die Schlagadererkrankung Arteriosklerose vorbeugen und die menschlichen Gefäße schützen.
Hier gilt es jedoch zu beachten, dass Tee nicht gleich Tee ist. Manche Sorten können bis zu drei Prozent Koffein beinhalten, welches einerseits die Konzentrationsfähigkeit verbessert und Müdigkeit verschwinden lässt, aber andererseits zur Ausschüttung von Adrenalin führen kann. Dieses kann bei hoher Dosierung die Denkfähigkeit einschränken. Zu den koffeinhaltigen Tees zählt unter anderem der verbreitete schwarze Tee. Ebenfalls zu den beliebtesten Teesorten gehört der grüne Tee. Er soll angeblich zum Beispiel bei Bluthochdruck, Erkältung und Durchfall helfen. Kräutertees wie beispielsweise Hagebutten-, Kamillen- und Pfefferminztee enthalten kein Koffein, aber meist etwas mehr Vitamine, Mineralstoffe und ätherische Öle. Sie wirken oftmals harntreibend, erkältungs- und entzündungshemmend und gegen Bauchschmerzen.
Zucker und Honig im Tee können Karies entstehen lassen. Milch lässt höchst wahrscheinlich einige positive Auswirkungen der Polyphenole verschwinden, so zum Beispiel den Schutz der Gefäße. Wem es also nicht nur auf den Geschmack, sondern zusätzlich auf die gesundheitsstärkende Wirkung des Tees ankommt, der sollte seinen Tee ohne Zusätze genießen. [...mehr]
Der Mensch besteht zu 50-55 % aus Wasser und verliert im Laufe des Tages bis zu drei Liter dieser lebenswichtigen Substanz. Die Zufuhr von Flüssigkeit ist somit für den menschlichen Körper unerlässlich. Doch heißt gesund Trinken, dass es wirklich immer Wasser sein muss? Dass Softdrinks Unmengen an Zucker beinhalten und das Trinken solcher deshalb nicht zur Routine werden sollte, ist uns wohl allen klar, doch wie ist das eigentlich mit Fruchtsäften? Sind Säfte gesund und sind sie für den täglichen Konsum geeignet?
Zuerst einmal sollte wohl klargestellt werden, dass Saft nicht gleich Saft ist. Es existiert sogar eine so genannte „Verordnung über Fruchtsaft, einige ähnliche Erzeugnisse und Fruchtnektar“, in welcher festgelegt ist, welche Produkte überhaupt als „Säfte“ bezeichnet werden dürfen. Beschäftigt man sich mit dem Thema stößt man immer wieder auf die grobe Einteilung in „Fruchtsaftgetränk“, „Nektar“ und „Saft“.
Insbesondere der Fruchtgehalt variiert hier von Getränk zu Getränk. Das Fruchtsaftgetränk beinhaltet je nach Obstsorte einen Fruchtgehalt von sechs bis zu 40 %, während der Nektar 25- 50 % Fruchtgehalt aufweisen muss. Der „echte“ Saft besteht dagegen zu 100% aus Obst. Doch alle drei „Safttypen“ haben eines gemeinsam: eine ganze Menge Kalorien. Kaum zu glauben, doch Säfte beinhalten fast genauso viel Zucker wie Softdrinks. Dass es sich zumindest beim „echten“ Saft ausschließlich um Fruchtzucker handelt, spielt hierbei keine große Rolle. Saccharose (Haushaltszucker) und Fructose (Fruchtzucker) liefern die gleiche Menge an Kalorien. Doch das ist kein Grund zur Resignation: Säfte, zumindest solche mit 100% Fruchtgehalt, sind wahre „Vitaminbomben“ und somit gesund. Wer seinem Körper etwas Gutes tun will, der greife also ab und zu zur Saftflasche. Doch vergiss nicht auf den Fruchtgehalt zu achten, denn je weniger Fruchtgehalt ein Saft hat, desto weniger Vitamine sind natürlich auch enthalten- und unbedingt Maß halten! Ein kleiner Tipp: Verdünne deinen Saft mit Wasser, so ersparst du dir überflüssige Kalorien.
Es gibt nur wenige, geradezu gesegnete Menschen, die keinen Kater kennen. Den Kater, der am Wochenede nach dem Aufwachen zuschlägt und einem mit pochenden Lauten im Kopf mitteilen will: Du hast gestern zu lange und zu viel gefeiert!
Meist hilft nur Schlaf und viel Mineralwasser. Doch kann man dem Ganzen auch mit einem speziellen Drink auf die Sprünge helfen, den ich im folgenden kurz vorstellen will.
Das, was den Kater nämlich verursacht ist ein schlechter Elektrolythaushalt. Alkohol frisst Mineralstoffe und Flüssigkeit auf. Die verursachen die Kopfschmerzen und das Gefühl, als sei man krank. Das heißt, es gilt den Elektrolythaushalt mit viel Mineralstoffen und Flüssigkeit wieder auszugleichen. Hierzu kann ich folgenden Hangover-Drink empfehlen:
ANTI-KATER-DRINK
Zutaten:
Ein halber Liter Gemüsebrühe
Eine Handvoll Reis
Eine kleine Möhre
Eine Zwiebel
Zitronensaft
Salz/Pfeffer
Die Zwiebel würfeln, die Möhre in Scheiben schneiden. Beides in einem Topf drei Minuten andünsten. Dann den Reis hinzufügen, kurz rühren und mit der Gemüsebrühe aufgießen. 10 Minuten auf niedriger Flamme leicht köcheln lassen, bei Bedarf mit mehr Gemüsebrühe aufgießen und anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Dieser Drink, der eher eine Suppe ist, sollte am besten heiß serviert werden. Danach ist man schön müde und kann gut einschlafen. Nach dem Aufwachen kann man noch einen schluck Milch- oder Wasserkefir trinken. Spätestens dann fühlt man sich wieder so fit, dass es gleich wieder auf die Piste gehen kann.
Milch- und Milchprodukte sind nicht nur lecker, sondern auch ein guter Kalziumlieferant, das unabdingbar für den Knochenaufbau ist. Viele Menschen leiden jedoch unter einer Laktoseunverträglichkeit. Für diese Menschen ist Kefir möglicherweise eine gute Alternative. Denn Milchkefir lässt sich selbst herstellen - mit laktosefreier Milch. Gerade für die Sommermonate ist Milchkefir ein gesundes, erfrischendes Getränk, das man leicht selbst zubereiten kann.
Aber was ist Kefir eigentlich genau? Mit Kefir bezeichnet man einen Pilz, der -legt man ihn in Wasser oder Milch- durch natürliche Gärungsprozesse (Mikroorganismen und Hefen, die den Milchzucker in der Milch „verdauen“) ein gesundes und schmackhaftes Getränk entstehen lässt. Man unterscheidet zwischen dem Milchkefir und dem weniger bekannten Wasserkefir.
Milchkefir ist in Tibet und dem Kaukasus seit Jahrtausenden bekannt. Man bezeichnet dem Milchkefir auch als “Das Getränk der Hundertjährigen”- man schreibt ihm große gesundheitliche Bedeutung zu, die jedoch wissenschaftlich nicht erwiesen sind. Milchkefir ist besonders gut verdaulich, da der Pilz die Laktose “auffrisst”, die sonst sehr schwer verdaulich ist.
Zur Zubereitung von echtem Milchkefir benötigt man einen Teelöffel Milchkefirpilze und Milch. Die Kefirpilze lässt man in einem halben Liter Milch (am besten fettarme Bio-H-Milch) zwei Tage an einem dunklen Ort stehen. Danach gießt man den Kefir über einem Plastiksieb ab und füllt ihn in ein fest zu verschließendes Gefäß. Kefir schmeckt am besten gekühlt und hält sich im Kühlschrank mehrere Tage.
Ich selbst habe meine beiden Kefirpilze bei Ebay sehr günstig ersteigert und kann mir gar nicht mehr vorstellen, nicht jeden Tag ein bisschen von diesem köstlichen Getränk zu mir zu nehmen. Im Internet gibt es viele Rezepte für die weitere Verarbeitung und Zubereitung von Kefir. Einfach mal ausprobieren!
Vergesst Bionade, Apfelschorle, Kirsch-Banane-Saft, Hefeweizen und Kölsch! Hier kommt etwas, was nicht nur preiswert, sondern auch noch gesund ist, super schmeckt und man selber zuhause herstellen kann: Der Wasserkefir.
In unseren Breitengraden dürfte sowohl der Kefirpilz, als auch der Kombucha-Pilz geläufig sein. Beide Pilzgetränke findet man in gut sortierten Supermärkten. Sie schmecken nicht nur köstlich, nein, es werden ihnen auch gesundheitsfördernde Wirkungen zugesprochen. Der Wasserkefirpilz ist im allgemeinen nicht so bekannt.
Der Wasserkefir ist ein ursprünglich aus Japan stammender Wasserpilz, der deswegen auch unter dem Begriff “Japanischer Kefir” geläufig ist. Wasserkefir sind kleine, fast durchsichtige kristallartig erscheinende Kügelchen. Gibt man diese Kügelchen zusammen mit Zucker und Trockenfrüchten in Wasser, entwickeln sie sich innerhalb von 24 Stunden zu einem leicht sprudelnden süß-sauer schmeckenden Getränk, das vor allem gekühlt besonders lecker ist. Wasserkefir schmeckt ein wenig wie eine Mischung aus Apfelschorle und nicht zu süßer Orangenlimonade.
Die kleinen knorpeligen Knöllchen sind Mikroorganismen, hauptsächlich Hefen und Milchsäurebakterien, die eine Symbiose eingehen. Sowohl den einen als auch den anderen Organismen werden bei Verzehr verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt. So wirken sich Milchsäurebakterien vor allem auf den Verdauungstrakt aus, verbessern die Darmflora und sorgen für einen gesunden Stoffwechsel. Hefen enthalten viele B-Vitamine, die für das Nervensystem zuständig sind. Wasserkefir soll auch das Immunsystem stärken und bei Hautausschlägen und Ekzemen wirken. Allerdings sind diese Wirkungen wissenschaftlich nicht belegt.
Wasserkefir kann man nicht im Supermarkt kaufen. Man kann ihn aber im Internet kaufen oder bei Ebay ersteigern. Die Pilze werden zuhause in einer speziell angerührten Flüssigkeit angesetzt. Eine Beschreibung dazu findet ihr hier. Wasserkefir enthält – lässt man ihn länger als 24 Stunden gären- 1-2 Prozent Alkohol. Prost!
• 2 EL Artischocken-Saft
• 0,2 l Tomatensaft
• je 1 Prise Zwiebelsalz und Pfeffer
• Worcestersauße
• 30 g schwarze Oliven
Die Zutaten bis auf die Oliven gut miteinander vermengen. Je nach Geschmack können einige Tropfen Worcestersauße hinzugefügt werden. Alles eine geraume Zeit in den Kühlschrank stellen und dann genüsslich zusammen mit den Oliven verspeisen.
126 kcal (527 kJ), 2,3 g Eiweiß, 9,1 g Fett, 7,4 g Kohlenhydrate (0,6 BE) [...mehr]