» Hülsenfrüchte

Autor: Stefanie

Die überbackenen Zucchini nehmen in ihrer Zubereitung nicht viel Zeit in Anspruch. Das Rezept ist dennoch lecker und gesund, da das Gemüse viele wertvolle Mineralstoffe und Vitamine liefert.

Zucchinis sind in ihrem Geschmack mild und nussig, weshalb sie vielfältig eingesetzt werden können.
Das Gemüse ist eng mit dem Kürbis verwandt und fand seinen Weg nach Europa mittels der spanischen Eroberer, welche es im 16. Jahrhundert aus Mexico und Westindien mitbrachten. Dennoch galten Zucchinis noch bis in die 1980er Jahre als exotische Zutat. Mittlerweile ist sie aus unseren Küchen aber nicht mehr wegzudenken, da sie zum einen über viele Mineralstoffe wie Jod und Kalzium, sowie viel Vitamin B1 und C verfügt, zum anderen aber auch arm an Kalorien ist.    [...mehr]


Autor: Stefanie

Glücklich und schlank zu sein verspricht der Ernährungswissenschaftler ganz ohne Light- und Diätprodukte: Essen, wie in der Steinzeit, mit viel Eiweiß und guten Fetten, lautet sein mutiges Credo zum Abnehmen und Wohlfühlen. Kohlenhydrate und Zucker entpuppen sich als wahre Übeltäter.

Im Dschungel der Diäten sieht keiner mehr durch. Und nun kommt auch noch eine kontroverse Theorie, die einem genau das Gegenteil erzählt: Viel Fett und wenig Kohlenhydrate? Was ist dran an der Logi-schen Abnehmtaktik und wie neu sind diese Erkenntnisse wirklich?




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Autor: Katharina Azar

Endlich haben uns die warmen Temperaturen erreicht und mit ihnen die Gelüste auf erfrischende, leckere und frühlingshafte Speisen. Was bietet sich hier besser an als eine cremige Suppe mit Gemüsebeilage?

Im Handumdrehen gezaubert und dazu noch köstlich im Geschmack. Knackige Erbsen sorgen für Leichtigkeit und den gesunden Genuss, Mettbällchen für die fleischige Note, Curry sorgt für exotische Aromen und frische Kresse rundet alles zur Perfektion ab – Erbsen-Curry-Suppe mit Mettbällchen.

Wissenswert ist die Tatsache, dass Erbsen die Vorboten der modernen Genforschung sind, denn der österreichische Mönch Gregor Johann Mendel fand anhand von diesen Hülsenfrüchten heraus, dass bei einer Kreuzung von zwei verschiedenen Sorten, ein Nachkomme entsteht, der die Eigenschaften beider „Elternteile“ besitzt – Die Vererbungstheorie nahm ihren Lauf.    [...mehr]


Autor: Svea

Die Sojapflanze stammt aus Ostasien und wurde seit dem 18. Jahrhundert auch in Europa angebaut, erst im 20. Jahrhundert übrigens auch in Deutschland. Sie ist eine der ältesten Kulturpflanzen, gilt als vielseitig verwendbar und wird gemeinhin als gesund angesehen. Beliebt ist sie besonders bei Vegetariern, Naturkost-Fans und Allergikern. Ob zu Tofu verarbeitet, zu Soja-Öl, Sojasoße, oder in Form von Sojamilch- in vielen Haushalten hat die Sojapflanze Einzug gehalten. Gewonnen werden die Soja-Produkte aus der Sojabohne, einer Ölpflanze, welche zu den Hülsenfrüchten zählt, genauso wie zum Beispiel die Erbse. Geschätzt wird die Sojabohne insbesondere aufgrund ihres hohen Anteils an wertvollen pflanzlichen Proteinen und den enthaltenen Ballaststoffen. Zusätzlich enthält die Sojabohne Mineralstoffe und Vitamine in großen Mengen, welche ebenfalls eine besonders positive Wirkung auf den menschlichen Körper haben. Die enthaltenen B-Vitamine regulieren den Stoffwechsel und unterstützen die Denkfähigkeit. Die Folsäure, ebenfalls ein B-Vitamin, ist besonders in der Schwangerschaft von Bedeutung. Kalium, ebenso in Soja-Produkten zu finden, spielt für den Zelltransport eine wichtige Rolle und das Magnesium, das die Sojabohne birgt, ist an der Bildung von Eiweiß beteiligt.

gericht mit sojasoße © Flickr / Helga’s Lobster Stew

Die in den Soja-Produkten enthaltenen Phytoöstrogenen werden verdächtigt, das Risiko Krebserkrankungen, sowie Herzkrankheiten zu bekommen, zu senken. Dies wird vermutet, da Krankheiten dieser Art in Ländern mit hohem Soja-Konsum erheblich seltener auftreten als in anderen Teilen der Welt. Es wird allerdings gemeinhin davon abgeraten Babys mit Soja-Produkten zu versorgen, da vermutet wird, dass bei diesen eher eine krebsfördernde Wirkung auftritt. Dies gilt übrigens auch für Frauen, die sich in den Wechseljahren befinden.

Skeptisch registriert wird oftmals die Tatsache, dass besonders die Sojapflanze heutzutage nicht selten genverändert ist.

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Autor: Steffi

“Ääze, Bohne, Linse, dat sinse!” sagt man in Köln, und will damit eigentlich genau das benennen, weshalb “Erbsen, Bohnen, Linsen” leider nicht besonders beliebt sind: Viele Menschen bekommen bei “Genuss” Blähungen. Da man im Internet ja schließlich unter sich ist, kann ich jedoch unverblümt verraten, dass diese ungeschriebene Regel bei mir in keinster Weise zutrifft. Deswegen werde ich im folgenden eine ultimative Lobhudelei auf diese völlig unterschätzten, köstlichen „Früchtchen” starten.

by Texas Finn flickr

Hülsenfrüchten werden schon seit vielen Jahrtausenden auf der Erde kultiviert. Bereits im alten Mexiko und in Peru bauten alte Indianerstämme vor 7 000 Jahren Bohnen an. Mit der Kolonialisierung ab dem 16. Jahrhundert gelangten sie durch portugiesische Sklavenhändler nach Europa, wo sich ihr Siegeszug zunächst fortsetzte. Es gibt mehr als 100 verschiedene Bohnensorten. Ihre Vielfalt in Farbe, Form, Nährwert und Geschmack macht sie als Energielieferant für den Menschen noch wertvoller.

Nichts kann so vielfältig zubereitet werden wie Hülsenfrüchte. Im Winter werden sie zu Eintöpfen verarbeitet oder im Ofen gebacken. Im Sommer kann man sie zu Salaten verarbeiten oder köstliche Brotaufstriche herstellen. Tofu, der aus der Sojabohne gewonnen wird und knusprig frittierte Falafelbällchen, die aus Kichererbsen hergestellt werden, sind in der orientalischen und asiatischen Küche nicht mehr wegzudenken. Gekeimte Bohnen und Linsen strotzen nur so vor Vitaminen und Spurenelementen.

Am besten lagern kann man getrocknete Bohnen. Man legt Kichererbsen und Bohnen über Nacht in Wasser ein, und kocht sie anschließend auf mittlerer Hitze bis sie weich sind. Meist dauert dies einige Stunden. Danach kann man sie zu Suppen, Salaten und Brotaufstrichen weiterverarbeiten. Auch Dosenbohnen eignen sich gut. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass keine Zusatzstoffe beigesetzt sind. Im Sommer empfehle ich eine tolle Suppe aus Erbsen mit Buttermilch. Lecker! Und natürlich: Supergesund.

by sencha58 flickr




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Autor: Steffi

Erbsensuppe: Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber bei mir weckt das meist Assoziationen an das unglaubliche schlechte Mensaessen in unserer Schule, an Krankenhausfraß, an Gulaschkanonen – sprich- an alles, was man irgendwie nicht gern hat. Dann der Geruch. Das ganze Haus riecht nach Erbsensuppe, wenn man dann doch eine kocht, weil Hülsenfrüchte doch so wahnsinnig gesund sein sollen. Nee!

Peas by Aunt Owwee flickr

Ich habe aber jetzt ein (vegetarisches) Rezept für Erbsensuppe entdeckt, das so lecker ist, dass alle meine frühen Erbswurstsuppererinnerungen nach und nach weggelöffelt wurden. Und da ich die Suppe mit frischen oder Tiefkühlerbsen koche und das Ganze nur 10 Minuten garen muss, riecht’s danach auch nicht so streng. Also, hier das Rezept für alle, die der Erbsensuppe eine letzte Chance geben wollen.

Erbsensuppe für 2 Personen als Hauptmahlzeit

Zutaten:

1,2 kg frische Erbsenschoten oder 450 g tiefgekühlte Erbsen

2 Schalotten oder 1 kleine Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1/2 Bund Minze oder Brunnenkresse (muss nicht sein)

Peas by Aunt Owwee flickr

1 Stück unbehandelte Zitrone

3EL Butter

1/2 Liter Gemüsebrühe

2 EL Mandelblättchen (muss nicht sein)

250 ml Buttermilch

Salz, Pfeffer

4 EL saure Sahne (muss nicht sein)

2 TL Ahornsirup (muss nicht sein)Frische Erbsen aus den Schoten lösen. Schalotten und Knoblauch schälen und ganz fein hacken. Die Kräuter abbrausen und trockenschütteln. Stiele abknipsen und nur die dicken wegwerfen, die zarten fein hacken. Die Blättchen erst mal beiseite legen. Zitronenschale ganz fein schneiden.

Suppentopf auf den Herd stellen, 2 EL Butter darin zerlaufen lassen. Schalotten, Knoblauch, Kräuterstiele und Zitronenschale einrühren und ein paar Minuten andünsten. Immer gut rühren, damit nichts anbrennt. Erbsen dazugeben, Gemüsebrühe ebenfalls. Deckel auflegen und die Erbsen in der Brühe etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze garen.

In der Zeit die Vollendung vorbereiten: Kräuterblättchen mittelgrob hacken. Übrige Butter in einem Pfännchen zerlaufen lassen, Mandelblättchen einrühren und goldgelb bräunen. Immer schön rühren, die werden sonst ganz plötzlich zu dunkel.

Mit einem Schaumlöffel ein paar Erbsen aus dem Topf fischen. Übrigen Topfinhalt mit dem Pürierstab oder im Mixer ganz fein und cremig zerkleinern. Buttermilch und Kräuter einrühren und aufkochen. Ganze Erbsen wieder untermischen, Suppe mit Salz und Pfeffer würzen. Saure Sahne mit Ahornsirup und salz gut verrühren. Suppe in Teller schöpfen, mit saurer Sahne und Mandelblättchen garnieren und gleich essen.

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