Immer mehr Menschen haben mit ihrem Übergewicht zu kämpfen. Dieses ist meist Folge bloßer Überernährung, also einer Versorgung des Körpers mit mehr Nährstoffen als eigentlich von ihm benötigt werden. Das wichtigste zu erreichende Ziel für Menschen, die aus diesem Grund die Folgen eines zu hohen Gewichts ausstehen müssen, sollte es sein, Mahlzeiten auszulassen. Da der Körper jedoch meist schon an die viele, ihm zugeführte Nahrung gewöhnt ist, ist es für betroffene Menschen oftmals schwierig zu Zeiten, zu denen sie gewöhnlich geschlemmt haben, vollkommen auf Nahrung zu verzichten. Diät-Drinks sollen in diesem Fall Abhilfe schaffen. Hier findet ihr ein kleines Rezept für einen leckeren und sättigenden Drink, der hoffentlich hilft, über das „Nahrungsdefizit“ hinwegzukommen.
Zubereitung:
Die Banane wird geschält und grob zerkleinert. Sie kommt anschließend in den Mixer. Es gilt demnach lediglich etwas Vorarbeit zu leisten. Alternativ kann sie nach dem Zerkleinern natürlich auch vorerst in eine Schüssel gegeben und später mit Hilfe eines Pürierstabs verquirlt werden. Die Milch wird anschließend ebenfalls in den Mixer gegeben, oder eben in die Schüssel zu der Banane, falls man auf einen Pürierstab zurückgreifen möchte. Hinzu kommen außerdem die Weizenkeime und der Vanillezucker. Anschließend gilt es alles mit Hilfe der zur Verfügung stehenden Gerätschaften zu pürieren. Die Bananenmilch wird nun in ein großes Glas gefüllt und nach Belieben mit Zitronensaft und Zimt abgeschmeckt. Zum Schluss werden nur noch die Pistazien klein gehackt und über das Getränk gestreut. [...mehr]
Joghurt wird gerne als kleine, leichte Zwischenmahlzeit gegessen. Es gibt ihn in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen, sodass es kaum Menschen gibt, die ihn nicht schätzen. Sogar Joghurts mit lebenden probiotischen Kulturen und rechts-, oder linksdrehenden Milchsäuren, findet man heutzutage vermehrt in den Kühlregalen unterschiedlichster Supermärkte. Doch wie gesund ist Joghurt in Wirklichkeit und was taugen die genannten Sonderprodukte?
Generell gilt, dass die Becherchen für Zwischendurch wirklich eher als gesund angesehen werden, als dass von ihrem Verzehr abgeraten wird. Joghurt enthält essentielle Mineralstoffe, so zum Beispiel jede Menge Calcium, welches unsere Knochen und Zähne stärkt und auch Magnesium, was am Aufbau körpereigener Proteine beteiligt ist. Er enthält somit die auch für Milch typischen Stoffe, allerdings noch viele mehr: Wird in Werbespots davon berichtet, dass die angebotene Milchmahlzeit die Verdauung, sowie das Immunsystem unterstütze, ist das nicht so abwegig, wie man vielleicht vermuten könnte. Tatsächlich enthält Joghurt Milchsäurebakterien, welche sich positiv auf unsere Darmflora auswirken können und außerdem scheinbar in der Lage sind den Cholesterienspiegel zu senken. Kaum zu glauben, aber unser Darm trägt einen großen Teil zu unserer Gesundheit bei und so führt die darmschützende Wirkung des Joghurts automatisch zu einer Stärkung des Immunsystems. Übrigens beinhaltet Joghurt auch sehr viele B-Vitamine, welche das zentrale Nervensystem unterstützen. Das ebenfalls enthaltene Eiweiß fördert dazu auch noch den Aufbau von Muskeln.
Hinter den oftmals in Werbeslogans verwendeten Fremdwörtern und Ausdrücken, welche nur Mediziner verstehen, verbergen sich meist leicht verständliche Sachverhalte, welche kurz und knapp zu erklären sind: Wenn möglich sollte man stets auf Joghurt mit besonders vielen rechtsdrehenden Milchsäuren zurückgreifen. Der Grund hierfür ist lediglich, dass das menschliche Verdauungssystem diese schneller verwerten kann als die linksdrehenden. Linksdrehende Milchsäuren sind jedoch nicht schädlich! Joghurt mit probiotischen Kulturen ist generell förderlich. Sie sind extra für den Zweck gezüchtet worden Magen-Darm-Erkrankungen zu vertreiben. Sie überleben die Magensäure einige Tage lang und können so die für den Körper schädlichen Bakterien abtöten. Außerdem haben sie die Fähigkeit den Stoffwechsel zu unterstützen.
Da Zucker sich relativ negativ auf unsere Darmflora auswirkt und eine der postivsten Wirkungen des Joghurts somit fast aufhebt und natürlich weil Zucker die Entstehung überflüssiger Pfunde unterstützt, sollte Joghurt bestenfalls pur oder zumindest mit so wenig Zuckerzusatz wie möglich genossen werden. [...mehr]
Molke ist eine fettarme Flüssigkeit, die bei der Käseproduktion entsteht. Molke enthält nicht nur sehr wenig Fett, sondern außerdem auch viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Die enthaltenen B-Vitamine unterstützen das Nervensystem und den Stoffwechsel. Und auch der enthaltene Milchzucker fördert die Verdauung. Immer wieder wird der Molke nicht zuletzt aus diesem Grund eine gesundheitsstärkende Wirkung nachgesagt. Durch die vielen enthaltenen Nährstoffe und die Kalorienarmut wird die Molke oftmals bei Diätvorhaben verwendet. In erster Linie steigert das Molke-Fasten jedoch das Wohlbefinden.
Beim Molke-Fasten, das nach Möglichkeit eine Woche bis etwa 20 Tage aufrechterhalten werden soll, bildet die Molke die Hauptnahrungsquelle, auf andere Lebensmittel wird so weit wie möglich verzichtet. Etwa ein Liter Molke wird hier über den Tag verteilt, in etwa fünf Einheiten, zu sich genommen. Viel Wasser trinken ist hier unumgänglich, denn dieses hilft beim Entschlacken des Körpers. Das Trinken von Fruchtsäften ist nur in Maßen erlaubt.
Da es aber bei der Molke-Diät zu keiner dauerhaften Ernährungsumstellung kommt, ist die Zunahme von Gewicht nach der Entschlackung mit Hilfe der Molke fast unumgänglich. Eine Menge Eigeninitiative ist gefragt, will man das reduzierte Gewicht beibehalten. Hier kommt wohl kein Abnehmwilliger darum herum vollwertige Kost und viel Bewegung an die Molke-Kur anzuschließen. Kritisiert wird an der Molke-Diät unter anderem außerdem, dass sie nicht allzu lange aufrechterhalten werden kann, da die einseitige Ernährung auf Dauer schädlich sein kann. Aus diesem Grund wird auch teilweise empfohlen, nur eine Mahlzeit durch den Molke-Drink zu ersetzen und die restliche Verpflegung durch herkömmliche, jedoch fettarme Kost, zum Beispiel durch Vollkornprodukte, Obst und Gemüse abzudecken. Dies trägt außerdem dazu bei, dass kein Hungergefühl aufkommen kann. Langsames Abnehmen ist generell sinnvoller, da es nachhaltiger ist. [...mehr]
Einen leckeren und frischen Vanillepudding selbst zu machen ist gar nicht schwer. Und man darf nicht vergessen, dass man sich trotz aller Bemühungen sich gesund zu ernähren auch ab und zu etwas gönnen sollte, denn man muss schließlich auch seiner Seele öfter mal etwas Gutes tun. Ich bin mir sicher, dieser Vanillepudding macht glücklich- Viel Spaß!
Zutaten:
einen halben Liter frische fettarme Milch (1,5 % Fett)
Zuerst wird die Speisestärke mit etwa drei bis vier Teelöffeln Milch vermischt. Es sollte so lange gerührt werden, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Die verbliebene Milch wird mit dem Zucker versetzt und aufgekocht, bevor das Stärke-Milch-Gemisch hinzugefügt wird. Dann wird das Ganze erneut zum Kochen gebracht. Die Vanilleschote wird nun in der Mitte, seitlich aufgeschnitten und ebenfalls in den Topf zu den restlichen Zutaten gegeben. Die Schale der Zitrone sollte mit einer Reibe abgerieben werden, bis man etwa einen Teelöffel Zitronenschale-Raspeln erhält. Diese werden anschließend in das Milch-Gemisch gegeben. Wieder sollte gut umgerührt werden. Während das Eiweiß der Eier steif geschlagen wird, sollte das Eigelb bereits mit in den Topf gegeben und gut untergemischt werden. Die Milch wird nun nicht mehr zum Kochen gebracht, sondern lediglich bei niedriger Temperatur warm gehalten. Die Vanilleschote wird nun entfernt. Anschließend wird der Eiweiß-Schnee untergerührt und hinterher muss der Pudding nur noch abkühlen.
Tipp: Für alle, die ihren Pudding ungern pur genießen: Frische Früchte eignen sich als leckere, gesunde und kalorienarme Beilage! [...mehr]
Milch- und Milchprodukte sind nicht nur lecker, sondern auch ein guter Kalziumlieferant, das unabdingbar für den Knochenaufbau ist. Viele Menschen leiden jedoch unter einer Laktoseunverträglichkeit. Für diese Menschen ist Kefir möglicherweise eine gute Alternative. Denn Milchkefir lässt sich selbst herstellen - mit laktosefreier Milch. Gerade für die Sommermonate ist Milchkefir ein gesundes, erfrischendes Getränk, das man leicht selbst zubereiten kann.
Aber was ist Kefir eigentlich genau? Mit Kefir bezeichnet man einen Pilz, der -legt man ihn in Wasser oder Milch- durch natürliche Gärungsprozesse (Mikroorganismen und Hefen, die den Milchzucker in der Milch „verdauen“) ein gesundes und schmackhaftes Getränk entstehen lässt. Man unterscheidet zwischen dem Milchkefir und dem weniger bekannten Wasserkefir.
Milchkefir ist in Tibet und dem Kaukasus seit Jahrtausenden bekannt. Man bezeichnet dem Milchkefir auch als “Das Getränk der Hundertjährigen”- man schreibt ihm große gesundheitliche Bedeutung zu, die jedoch wissenschaftlich nicht erwiesen sind. Milchkefir ist besonders gut verdaulich, da der Pilz die Laktose “auffrisst”, die sonst sehr schwer verdaulich ist.
Zur Zubereitung von echtem Milchkefir benötigt man einen Teelöffel Milchkefirpilze und Milch. Die Kefirpilze lässt man in einem halben Liter Milch (am besten fettarme Bio-H-Milch) zwei Tage an einem dunklen Ort stehen. Danach gießt man den Kefir über einem Plastiksieb ab und füllt ihn in ein fest zu verschließendes Gefäß. Kefir schmeckt am besten gekühlt und hält sich im Kühlschrank mehrere Tage.
Ich selbst habe meine beiden Kefirpilze bei Ebay sehr günstig ersteigert und kann mir gar nicht mehr vorstellen, nicht jeden Tag ein bisschen von diesem köstlichen Getränk zu mir zu nehmen. Im Internet gibt es viele Rezepte für die weitere Verarbeitung und Zubereitung von Kefir. Einfach mal ausprobieren!
Wenn man im Supermarkt vor dem Kühlregal mit den Milchprodukten steht, hat man den Eindruck, langsam aber sicher die Übersicht zu verlieren. Neben Vollmilch mit 3,5 % Fettanteil, ultrahocherhitzter H-Milch und fettarmer Milch, findet man inzwischen auch die sogenannten ESL-Milch.
Die Abkürzung ESL steht für “extended shelf life” und bedeutet, dass ESL-Milch länger haltbar ist als konventionelle Frischmilch. Während normale Frischmilch (also Vollmilch) sich 5-6 Tage im Kühlschrank hält, ist ESL-Milch bis zu drei Wochen haltbar. ESL-Milch muss jedoch - im Gegensatz zur H-Milch- im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Normalerweise wird Milch durch Pasteurisierung haltbar gemacht. Bei diesem Prozess wird die Milch kurz auf 60-90 Grad erwärmt; dabei werden Mikroorganismen abgetötet. Pasteurisierung steigert die Haltbarkeit von Milch enorm. Während H-Milch auf 150 Grad ultrahocherhitzt wird, erwärmt man ESL-Milch einige Sekunden auf eine Temperatur von ca. 120 Grad; dann wird aber sofort wieder auf 90 Grad abgekühlt. ESL-Milch sagt man nicht nur eine längere Haltbarkeit, sondern auch besseren Geschmack und einen höheren Vitamingehalt nach. Auch Discounter-Biomilch wird als ESL-Milch angeboten.
Für den Handel hat die längere Haltbarkeit von ESL-Milch natürlich jede Menge Vorteile. Die Milch hält sich einfach länger, das heißt, das man sie auch länger im Kühlregal aufbewahren und verkaufen kann. Die Rechtslage in der Europäischen Union unterscheidet sich jedoch von Staat zu Staat. Während ESL-Milch in der Bundesrepublik das Prädikat “frisch” tragen darf, ist dies in Ländern, wie Österreich und Italien, nicht erlaubt.
Und Kunden aufgepasst: ESL-Milch ist nach dem Öffnen genauso lang (oder kurz) haltbar, wie normale Vollmilch. Die längere Haltbarkeit ist lediglich bei geschlossenen Zustand garantiert.
Eine grüne Weide, Sonnenschein, daneben eine Almhütte. Die schöne Bäuerin kommt mit ihrem gusseisernen Eimer und einem kleinen Holzschemel auf die Weide. Nachdem sie eine der Kühe gemolken hat schöpft sie mit der Milchkelle einen Schluck aus dem Eimer und probiert die Milch: Ah, lecker!
Dieses Stereotyp, unterstützt von Günter Euringers Kinderschokoladengesicht und dem Märchen von der Extraportion Milch, machen uns bis heute glauben, wie gesund Milch ist, und dass man ohne sie nicht leben kann (oder sollte). Da kann man nur sagen: Das ist ausgemachter Quatsch! Die soziale Realität zeigt eher das Gegenteil. Immer mehr Menschen in westlichen Industrieländern leiden an Milchallergien oder sogenannter Laktoseintoleranz.
Die Symptome werden von Ärzten häufig übersehen: Blähungen, unreine Haut, unerklärlicher Juckreiz sind nur einige davon. Eine allergische Reaktion hat immer individuelle Gründe, doch rührt die Häufigkeit dieser Intoleranz sicherlich auch daher, dass Milch artfremde Kuhmuttermilch bleibt und in unserer Gesellschaft zu einem Massenkonsumprodukt geworden ist. Der Körper kann den Milchzucker, die sogenannte Laktose in solchen Massen einfach nicht verdauen. Das Enzym, das die Laktose im Darm spaltet, ist bei erwachsenen Menschen nur noch sporadisch vorhanden. Milchallergien und -unverträglichkeiten werden durch die vielen Zusätze, die im konventionellen Landwirtschaftsbetrieb beigemischt werden, verstärkt. Spuren von Antibiotika, Hormone und Mastmittel sind nur einige davon.
Wer unter Milchunverträglichkeit leidet, hat heute die Möglichkeit auf Ersatzprodukte zurückzugreifen. Sojamilch oder die etwas süßer schmeckende Reismilch ersetzen die Milch im Kaffee oder Müsli. Den Kalziumhaushalt kann man durch Gemüse und durch Nüsse ausgleichen. Vor allem grünes Gemüse, Haselnüsse und Mandeln enthalten einen hohen Kalziumanteil. Die Milch macht’s eben doch nicht immer.
• 500 ml fettarme Vollmilch
• 2 St Messerspitzen Zimtpulver
• 2 kleine reife Bananen
• nach Belieben noch Honig
Den gesamten Diät-Zeitraum lediglich mit Mineralwasser zu bestreiten kann auf die Dauer ziemlich langweilig werden. Da Fruchtsäfte zwar unheimlich gesund sind, aber mit jeder Menge Kalorien behaftet sind, empfehlen sich eigene Kreationen. Dies könnte zum Beispiel heiße Bananenmilch sein. Dazu muss man die fettarme Milch zusammen mit dem Zimt in einen Topf geben und das Ganze dann langsam aufkochen lassen. Die zwei Bananen währenddessen in einem Mixer pürieren. Anschließend den Bananenbei unter die warme Milch rühren und je nach Geschmack mit Honig anreichern. Dann kann die leckere Bananenmilch serviert werden. [...mehr]