» Mineralstoffe

Autor: Svea

Anfälligkeit für Erkältungen, schlecht heilende Entzündungen der Haut, Verfärbungen der Nägel und Durchfallerkrankungen können auf eine unausgewogene Ernährungsweise hindeuten. Die Unterversorgung mit dem essentiellen Spurenelement Zink ist eine mögliche Ursache.

Fleisch enthält Zink. © Flickr / Meg Zimbeck

Jeder Mensch ist auf das essentielle Spurenelement Zink angewiesen. Denn der menschliche Körper benötigt Zink beispielsweise im Zuge des Stoffwechsels, um die Sehfähigkeit zu gewährleisten und die Funktionen der Haut aufrecht zu erhalten.

Um einem Zinkmangel vorzubeugen, ist es normalerweise nicht nötig, täglich Zink-Präparate zu schlucken, da der Zinkbedarf durch eine ausgewogene Ernährungsweise problemlos gedeckt wird. Der Zinkbedarf von schwangeren Frauen und Kindern und Jugendlichen, die sich noch in der Wachstumsphase befinden, ist allerdings höher und ein Mangel an Zink ist bei ihnen nicht selten, sodass sie ihre Zinkversorgung unbedingt kontrollieren sollten. Einige Krankheiten können ebenfalls eine Zinkunterversorgung begünstigen. Diabetiker benötigen beispielsweise mehr Zink, da sie diesen vermehrt ausscheiden. Krebspatienten und Menschen mit Bluthochdruck bekommen zudem häufig Medikamente, die den Zinkbedarf erhöhen. Menschen, die sich einseitig ernähren und beispielsweise viel Fastfood konsumieren, können allerdings auch an einem Zinkmangel leiden. Doch wer seinem Körper häufig Haferkleie zuführt, sollte gleichermaßen auf seine Zinkversorgung bedacht sein, denn eine hohe Zufuhr an Phosphor, Calcium und Phytaten kann die Aufnahme von Zink verhindern und genauso einen Mangel hervorrufen. Um die Leistungsfähigkeit bei sportlicher Betätigung zu gewährleisten, müssen Sportler zudem in besonderem Maße auf ihre Versorgung mit Zink achten.

Die Integration von Rind-, Schweinefleisch und Fisch in den Speiseplan bietet sich besonders an, um einen Zinkmangel zu verhindern. Vegetarier können ihren Zinkbedarf beispielsweise decken, indem sie auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, die Zinkhistidin oder Zinkorotat enthalten.    [...mehr]


Autor: Svea

Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler lebte im 19. Jahrhundert und gilt als Erfinder der „Biochemischen Heilweise“. Er wird heute meist als homöopathischer Arzt bezeichnet, obwohl er sich zu Lebzeiten gegen diesen Titel aussprach. Schüßler war davon überzeugt, dass 12 verschiedene Mineralstoffe in der Lage seien, das Wohlbefinden eines jeden Menschen zu regulieren. Er war der Meinung, dass unsere Gesundheit von der Konzentration dieser Stoffe abhänge und man unter Krankheiten leide, sobald man sich zu wenige dieser Funktionsmittel zuführe.

Schüßler-Salze werden in Form von Tabletten vertrieben. © Flickr / weisserstier

Schüßlers (s. hier) alternativmedizinische Empfehlung besagte, man solle sogenannte Schüßler-Salze in potenzierter Form und in Gestalt von Tabletten zu sich nehmen, damit sie von der Mundschleimhaut aufgenommen werden und die Zellen im Blut sie schließlich zur Heilung verschiedener Krankheitsbilder verwenden könnten. Bei besagten Salzen handelt es sich um: Calcium fluoratum D12 (Calciumfluorid), Calcium phosphoricum D6 (Calciumphosphat), Ferrum phosphoricum D12 (Eisenphosphat), Kalium chloratum D6 (Kaliumchlorid), Kalium phosphoricum D6 (Kaliumphosphat), Kalium sulfuricum D6 (Kaliumsulfat), Magnesium phosphoricum D6 (Magnesiumphosphat), Natrium chloratum D6 (Natriumchlorid), Natrium phosphoricum D6 (Natriumphosphat), Natrium sulfuricum D6 (Natriumsulfat), Silicea D12 (Kieselsäure) und Calcium sulfuricum D6 (Calciumsulfat). Über die Dosierung besagter Mittel war und ist man sich allerdings uneinig.
Die von Schüßler entwickelte Therapie hat viele Kritiker und ihre Wirksamkeit ist bis heute nicht belegt. Doch noch heute gibt es Befürworter Schüßlers, welche seine Ideen vollkommen übernommen haben oder in leicht abgeänderter Form von ihr sprechen und versuchen, durch sie zu überzeugen. Vor allem wenn man hinsichtlich Diäten recherchiert, trifft man immer wieder auf besagte Theorie und die dazugehörigen Präparate. Es heißt, mit Hilfe der richtigen Dosierung, sei es möglich, überflüssige Kilos loszuwerden.    [...mehr]


Autor: Svea

Ob in Form von Algen, Aloe vera, Apfelessig, Mineralstoff-, oder Vitaminpräparaten, Nahrungsergänzungsmittel finden sich sowohl in Supermärkten als auch in Apotheken. Die Pillen und Pulver wirken angeblich positiv auf den menschlichen Organismus, indem sie ihn zusätzlich zu der Versorgung mit „normalen“ Lebensmitteln, mit bestimmten Nähr- oder Wirkstoffen versorgen. Besagte Produkte sollen den Herstellern nach zwar die Ernährung ergänzen und dem Körper äußerst positiv beeinflussen, allerdings haben Nahrungsergänzungsmittel nicht den Status von Arzneimitteln, da sie keine Krankheiten heilen. Ist es trotzdem sinnvoll sie einzunehmen, oder eher nicht?

verschiedene pillen © Flickr / blmurch

Die Produzenten der „Wundermittel“ versprechen Gesundheit, Wellness, oder gar Anti-Aging. Kritiker dagegen betiteln den Konsum von Nahrungsergänzungsmittel dagegen häufig als „vollkommen wirkungslos“, oder vertreten die Meinung die Präparate seien größtenteils einfach überflüssig. Ähnlicher Ansicht ist beispielsweise auch das Bundesinstitut für Risikobewertung. Menschen, welche sich normal ernähren, so heißt es, benötigen keinerlei zusätzliche Nährstoffe. Bei wem dagegen häufig Fastfood auf den Tisch kommt, kommt die Versorgung mit beispielsweise Vitaminen oftmals zu kurz. Nahrungsergänzungsmittel könnten hier Abhilfe schaffen, oder etwa nicht? Nein! Am gesündesten lebt man immer noch, wenn man seine Ernährung umstellt und häufiger zu frischem Obst und Gemüse greift und Pommes und Co. die kalte Schulter zeigt. Im Gegensatz zu den künstlichen Produkten, welche oftmals lediglich einen Nährstoff in konzentrierter Form darreichen, beinhalten Obst und Gemüse häufig eine große Menge verschiedener nützlicher Stoffe. Für eine normale gesunde und abwechslungsreiche Ernährung, statt der Einnahme von Pillen spricht zudem auch der Preis der Mittelchen, welcher meist unangemessen hoch angesetzt ist.

Schädlich sind Nahrungsergänzungsmittel allerdings nicht direkt, zumindest dann nicht, wenn man sie in sehr geringer Dosierung zuführt. Eine zu hoch dosierte Zufuhr mit einem bestimmten Stoff kann allerdings das Nährstoffgleichgewicht des Körpers durcheinander bringen, was negative Folgen haben kann    [...mehr]


Autor: Svea

Das Folgende klingt vollkommen grotesk und unglaubwürdig und ist doch scheinbar wahr: Viele Kenianer verzehren mittlerweile Steine neben ihrer üblichen Nahrung, um ihrem Körper genug Mineralstoffe zuführen zu können, so schreibt “Die Welt”.

kenianerinnen © Flickr / Marc from Borft

Mineralstoffe sind von größter Bedeutung für den menschlichen Körper. Sie sind an der Bildung bestimmter Hormone beteiligt, sind von Bedeutung für unsere Muskeln, die Blutbildung, unsere Knochen, den Stoffwechsel, unsere Abwehrkräfte und die Nerven, oder sorgen dafür, dass bestimmte Organe überhaupt erst funktionieren. Sie können nicht vom Körper selbst hergestellt werden und müssen aus diesem Grund über die Nahrung aufgenommen werden. Schwangere Frauen benötigen besonders viele Vitamine und Mineralstoffe. Insbesondere Eisen ist für den Aufbau der Organe eines ungeborenen Kindes von größter Bedeutung und auch genügend Calcium ist für Schwangere äußerst wichtig. Dies wissen auch werdende Mütter in Kenia. Insbesondere sie sind es, die vermehrt Steine verspeisen. Die Mütter plagt allem Anschein nach die Angst sich selbst und dem Baby auf normalem Weg nicht genügend Mineralstoffe zuführen zu können. Dieser Kult geht schon so weit, dass besagte Steine mittlerweile bereits auf kenianischen Märkten verkauft werden. Und das ist noch nicht alles! Manche Menschen sollen derzeit schon regelrecht süchtig nach dem Verzehr von Steinen sein. Mediziner haben sogar schon einen Namen für dieses Phänomen: „Pica“.

steine © Flickr / Ryan McD

Es ist wahr: Steine beinhalten tatsächlich Mineralstoffe. Der Verzehr dieser ist jedoch sehr gefährlich: Innere Verletzungen in Magen und Darm sind bei Pica nicht selten! Doch auch wenn sie starke Unterleibsschmerzen verspüren, nur wenige Menschen schaffen es von der lebensgefährlichen Gewohnheit abzulassen. Es wird gemeinhin vermutet dies liege daran, dass viele Menschen in Kenia an erheblichem Eisenmangel leiden, welcher die Menschen quasi zu solch unnatürlichem Verhalten zwingt- erschreckend wozu die stetig steigenden Lebensmittelpreise manche Menschen treiben…    [...mehr]


Autor: Svea

Spurenelemente sind nichts anderes als Mineralstoffe. Der Grund dafür, dass man sie trotzdem von ihnen unterscheidet, hängt mit der Menge zusammen, die unser Körper fassen kann. Der menschliche Körper ist lediglich in der Lage höchstens 50 g der einzelnen Spurenelemente in sich zu speichern. Herkömmliche Mineralstoffe liegen im Körper in größerer Zahl vor. Aus diesem Grund müssen auch weniger Spurenelemente mit der Nahrung aufgenommen werden, als Mineralstoffe. In größeren Mengen aufgenommen, wirken sie oft toxisch.
vollkornbrot- reich an spurenelementen © flickr / WordRidden
Einige Spurenelemente sind, wenn auch in kleiner Dosierung, lebensnotwendig und müssen dem Körper über die Nahrung zugeführt werden. Bei anderen Stoffen ist noch immer unklar, ob sie für den Menschen von Bedeutung sind. Zu den unbedingt notwendigen Spurenelementen zählen zum Beispiel: Chrom, Eisen, Fluor, Jod, Kobalt, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Silizium und Zink.

Chrom ist höchst wahrscheinlich für den menschlichen Stoffwechsel von Bedeutung und lässt Enzyme und Hormone wirken. Es findet sich unter anderem in Vollkornprodukten. Eisen ist vor allem in Fleisch enthalten. Es ist insbesondere an der Bildung von Blut beteiligt. Durch die Menstruation der Frau, ist sie häufiger von Eisenmangel betroffen als der Mann. Eisenmangel äußert sich vor allem durch Kraftlosigkeit und Erschöpfung. Fluor stärkt Knochen und Zähne und ist beispielsweise in Fisch und Nüssen enthalten. Besonders in Meeresfisch, aber auch oftmals in Speisesalz findet sich Jod. Es unterstützt den Stoffwechsel. Kobalt wird benötigt um das Vitamin B12 zu bilden. Dieses bringt Enzyme hervor und ist für das Wachstum von Nöten. Kupfer ist an der Blutbildung beteiligt und kommt vor allem in Fleisch vor. Mangan findet sich in Vollkornprodukten und stärkt vor allem die Knochen und das Bindegewebe. Das menschliche Immunsystem wird durch Molybdän unterstützt. Dieses treibt außerdem Enzyme an und ist beispielsweise in Vollkornprodukten enthalten. Fleisch, sowie Eier enthalten meist Selen. Selen aktiviert Enzyme. Silizium festigt das menschliche Gewebe und findet sich ebenfalls in Vollkornprodukten. Zink dagegen ist in Milchprodukten und Fleisch zu finden und regt die Wirkung von Enzymen an.

nüsse enthalten spurenelemente © flickr / steffenz

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Autor: Svea

Für viele ist Salz ein Gewürz wie jedes andere auch. Es ist schlicht und einfach dazu da, geschmacklosen und langweiligen Speisen das gewisse Etwas zu geben, sie aufzupeppen. Dies ist wohl die allgemein vorherrschende Meinung über das weiße Pulver, doch Salz ist eigentlich viel mehr. Kaum zu glauben, aber Salz, beziehungsweise Natriumchlorid, ist für den menschlichen Körper unabdingbar, wie Wasser und Vitamine.

salzstreuer © Flickr / Leonid Mamchenkov

Seitdem die Medien das Salz nahezu verteufeln, weil Salz angeblich den Blutdruck erhöhe, gehen die meisten Menschen sehr sparsam damit um. Dass in Wahrheit gar nicht erwiesen ist, dass Salzaufnahme und Bluthochdruck in irgendeiner Weise zusammenhängen und dass wahrscheinlich nur etwa jeder Fünfte dazu neigen könnte, durch die Aufnahme von zu viel Speisesalz einen hohen Blutdruck davon zu tragen, wird oftmals verschwiegen und die vielen guten Eigenschaften des Speisesalzes werden gerne unter den Tisch gekehrt.

Salz spielt eine wichtige Rolle für viele überlebenswichtige Funktionen des Körpers. So ist es zum Beispiel unverzichtbar für das menschliche Nervensystem. Es ermöglicht nämlich das Überliefern von Informationen an bestimmte Knotenpunkte. Muskeln und Organe sind nur dann fähig zu arbeiten, wenn ihnen genug Salz zur Verfügung steht und auch die Verdauung könnte ohne Salz, welches einen großen Anteil der Magensäure ausmacht, gar nicht funktionieren. Auch der Wasserhaushalt des Körpers wird erst durch Salz reguliert.

Salz besitzt außerdem die Gabe, Lebensmittel zu konservieren. Diese kommt besonders Fleisch- und Wurstwaren zugute. Sogar wenn man sich verletzt, ist es von Vorteil Salz im Haus zu haben. Es eignet sich nämlich um damit Wunden zu desinfizieren und auch bei Hautkrankheiten kann Salz die Beschwerden lindern. Ebenfalls beim Kochen von Gemüse übernimmt das Salz eine wichtige Aufgabe. Es vertreibt nicht nur faden Geschmack, es ermöglicht zusätzlich eine wesentlich kürzere Garzeit, wodurch die in Gemüse enthaltenen Vitamine weitgehend erhalten bleiben.

Natürlich sollte trotzdem darauf geachtet werden, dass nicht zu viel Salz den Weg in unseren Körper findet. Bei Überdosierung kommt es zu einem erheblichen Flüssigkeitsverlust. Schon etwa sechs Gramm Salz pro Tag gelten als angemessen.    [...mehr]


Autor: Steffi

Um seinen Körper gesund und fit zu halten ist eine ausgewogene Ernährung unabdingbar. Ausgewogen, das bedeutet ein ausgewogenes Maß an Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten, die die wichtigsten Bausteine in der Ernährung darstellen. Kohlenhydrate liefern Energie, Proteine sind für den Muskelaufbau zuständig und Fette sind ebenfalls Energielieferanten, tragen aber auch zum Aufbau der Zellmembran bei und sind Ausgangpunkt wichtiger Verbindungen.

Lebensnotwendig sind jedoch neben diesen Ernährungsgrundbausteinen auch Vitamine und Mineralstoffe. Mineralstoffe und Spurenelemente müssen zwar nur in sehr kleinen Dosen aufgenommen werden, führen aber - bei Mangel- schnell zu gesundheitsgefährdenden Symptomen. Die wichtigsten Mineralstoffe sind Eisen, Magnesium und Kalzium, doch ist es notwendig, dass alle weiteren Mineralstoffe, wie Kalium, Zink, Phosphor und Jod, ebenfalls eingenommen werden.

Eisen ist notwendig zur Bildung von roten Blutkörperchen. In westlichen Industriegesellschaften herrscht - trotz hohem Fleischkonsum- Eisenmangel. Besonders Frauen sind durch die monatliche Regelblutung besonders betroffen. Eisenpräparate stellen oft keine Lösung des Problems dar, da diese Darreichungsform vom Körper oft nicht assimiliert wird. Eisen findet sich in Amaranth, grünem Gemüse, Hirse und in Hülsenfrüchten wie Linsen und Kichererbsen.

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Magnesium hat einen großen Einfluss auf das Nervensystem und wird deswegen auch das “Salz der inneren Ruhe” genannt. Es stärkt die Nerven und hilft die Muskeln zu entspannen. Sportlerinnen/Sportler und Menschen, die unter Stress stehen, haben einen erhöhten Bedarf an Magnesium. Es findet sich vor allem in Nüssen, Vollkornprodukten, Kakao und in Naturreis.

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Kalzium ist unabdingbar für den Knochenaufbau und kann bei Nichtzufuhr zu Osteoporose und anderen Krankheiten führen. Der beste Kalziumlieferant ist und bleibt die gute Milch. Aber auch Kohlgemüse und Nüsse haben einen hohen Kalziumanteil. Gerade Kinder und Jugendliche, die sich im Wachstum befinden, aber auch ältere Menschen sollten auf eine ausreichende Zufuhr an Kalzium achten.

Jede/r sollte auf eine ausreichende Zufuhr an Mineralstoffen achten. Es muss nicht immer die große Ernährungsumstellung sein: Manchmal hilft schon eine Handvoll Nüsse und ein Apfel am Tag.    [...mehr]


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