Fett ist ein Geschmacksverstärker. Dies ist auch der Grund dafür, dass viele Menschen gerne fetthaltige Speisen verzehren. Da Fett allerdings auch der Figur schadet, versuchen die meisten Verbraucher, ihren Fettkonsum einzuschränken. Wissenschaftler konnten nun einen weiteren Grund dafür aufdecken, warum es sinnvoll ist, auf zu viel Fett zu verzichten.

Im Zuge einer Studie fanden Forscher heraus, dass Fett das Kurzzeitgedächtnis schädigt und somit bewirkt, dass Betroffene sowohl körperlich, als auch geistig weniger schnell interagieren können. Ursache sei nach Meinung der Experten, ein gestörter Energiekreislauf der Zellen, der durch den Fettverzehr bewirkt werde. Scheinbar genügen wenige Tage Fastfood, um diesen Effekt auszulösen.
Da die Forscher der University of Cambridge im Zuge der Studie lediglich Ratten testeten, ist bisher fraglich, ob auch Menschen derart drastisch reagieren. Die Ratten allerdings entpuppten sich so schnell als vergesslich, dass Experten davon ausgehen, dass auch bei Menschen ein Effekt auftreten muss.
In der Studie teilten die Wissenschaftler die Nagetiere in Gruppen ein. Während ein Teil der Ratten fettarme Kost, mit einem Fettanteil von 7,5 Prozent, erhielt, bekamen die anderen Nager Futter mit einem Fettanteil von 55 Prozent. Schon wenige Tage nach Beginn der Fütterung mit dem Fett, konnten die Forscher feststellen, dass die Muskeln der betroffenen Ratten anfingen, Sauerstoff weniger effektiv zu verbrauchen. Es stellte sich heraus, dass der Körper vermehrt ein Protein hergestellt hatte, das diesen Effekt bewirkte. Die Auswirkung war eine Aufwandssteigerung des Herzens. Das Herz fing daraufhin an, anzuwachsen. Eine Woche später gelang es besagten Tieren weniger gut, ein Labyrinth zu meistern, während die Ratten, die fettarm ernährt worden waren, keinerlei Schwierigkeiten hatten.
Es liegt nahe, dass eine fettarme Ernährung sowohl dem Körper, als auch unserem Geist gut tut und Menschen ihren Fettkonsum unbedingt einschränken sollten.
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23. August 2009

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