Ein vermehrter Verzehr kalorienreicher Lebensmittel ist ungesund, so viel steht fest. Kalorienreiche Nahrung kann zu Übergewicht führen, welches viele lebensbedrohliche Erkrankungen mit sich bringen kann. Nun wurde allerdings noch in eine andere Richtung geforscht.
Natürlich ist während einer Schwangerschaft ein erhöhtes Verlangen nach Nahrung ganz normal. Schwangere haben schließlich die Aufgabe gleich zwei Menschen zu versorgen. Diäten während der Schwangerschaft kommen aus diesem Grund auf gar keinen Fall in Frage- Sie können dem ungeborenen Kind erheblichen Schaden zuführen! In dieser Zeit ist Kalorienzählen für die Traumfigur wirklich unangebracht. Einige Frauen mit Kinderwunsch werden nun, nach dem Öffentlichwerden einer gewissen Studie, insbesondere in der Schwangerschaft ihren Kalorienverbrauch im Auge behalten. Doch es geht hierbei nicht um die Bikini-Figur. Eine Biologin namens Fiona Mathews hat einen Zusammenhang zwischen der Ernährung, insbesondere der Kalorienzufuhr, während der Schwangerschaft und dem Geschlecht des ungeborenen Kindes feststellen können.
Wer während der Schwangerschaft besonders viel Nahrung zu sich nimmt, welche einen hohen Energiegehalt aufweist, so heißt es, bekommt eher einen Sohn. Seit etwa 40 Jahren achten junge Frauen immer mehr auf ihren Körper und ihre Gesundheit und akzeptieren kalorienreiche Lebensmittel kaum noch auf ihrem Speiseplan. Kaum zu glauben, aber exakt seit dieser Zeit sollen tatsächlich weniger Babys männlichen Geschlechts geboren werden. Frauen, die an besagter Studie teilnahmen und einzelne Mahlzeiten, insbesondere das Frühstück, gerne ausfallen ließen, wurden oftmals Mütter von Töchtern. Ob der Verzehr ganz bestimmter Lebensmittel ebenso das Geschlecht beeinflussen kann, konnte bisher nicht mit Sicherheit bestätigt werden, allerdings nahmen Studienteilnehmerinnen, welche später Mütter von Söhnen wurden, während der Schwangerschaft mehr Calcium, Kalium, Vitamin B12 und Vitamin C zu sich. Außerdem bekamen Frauen welche Frühstücks-Cerealien zu sich nahmen in den meisten Fällen einen Sohn- Zufall?
Liebe werdende Mütter! Weder hungern noch zügellos schlemmen ist gut- in keiner Lebenslage! Lasst der Natur am besten einfach ihren Lauf und richtet euch bei eurer Ernährung nicht nach Studien, schließlich haben beide Geschlechter ihre ganz besonderen Vorzüge!
Die Menschen wissen schon lange, dass zuckerhaltige Limonaden ihrem Körper keinesfalls gut tun. Zucker lässt den Blutzuckerspiegel rapide ansteigen, sodass er kurze Zeit später schnell wieder absinkt. Nach dem Genuss zuckerhaltiger Lebensmittel verspürt man somit schon ganz bald wieder ein Hungergefühl. Zuckerkonsum führt demnach dazu, dass wir mehr essen als wir eigentlich sollten- Er fördert die Entstehung von Übergewicht. Dieses kann schlimme Krankheiten hervorrufen. Eine Studie, geleitet von einem Mitarbeiter der Harvard University und einem der University of British Columbia, erforschte nun weitere Auswirkungen von zuckerhaltigen Produkten, insbesondere von Limonade. Das Ergebnis ist erschreckend.
Der Limonadenkonsum führt bei Männern zu einem erhöhten Risiko an Gicht zu erkranken. Trinkt ein Mann pro Tag zwei Gläser Limonade, so besteht für ihn eine um 85 % erhöhte Chance an Gicht zu erkranken, im Vergleich zu einem Mann, der nur einmal im Monat ein Glas zu sich nimmt.
Vermutet wird nun, dass Fructose (Fruchtzucker), das in Saccharose (Haushaltszucker) enthalten ist, welches wiederum in fast jeder Limonade zu finden ist, für das erhöhte Gichtrisiko verantwortlich ist. Fructose, so weiß man nämlich mittlerweile, regt die Produktion von Harnsäure innerhalb des Körpers an. Eine hohe Konzentration dieser führt zu Gicht, einer Erkrankung, welche Knochen, Knorpel, sowie die Nieren schädigt und Betroffenen heftige Schmerzen, vor allem in Gelenken, erleiden lässt.
Nun könnte man darüber nachdenken, dass auch Obst jede Menge Fructose enthält und die besagten Wissenschaftler haben sogar auch bei hohem Obstverzehr eine Risikoerhöhung verzeichnen können. Mediziner aber sind der Meinung, dass Obst beispielsweise durch das Beinhalten vieler nützlicher Vitamine, Mineralstoffe und sekundärer Pflanzenstoffe erheblich mehr förderliche Auswirkungen bietet als negative. Auf zuckerhaltige Limonade sollte man dagegen am besten ganz verzichten. [...mehr]
Wer sich besonders gesund ernähren möchte, der sollte unbedingt auch auf neue, die Ernährung betreffende Meldungen achten. Denn einige Menschen haben es sich zum Beruf gemacht, Lebensmittel zu erforschen, immer wieder zu testen und somit häufig neue Erkenntnisse präsentieren zu können. Immer wieder gerne untersucht werden die Auswirkungen bestimmter Lebensmittel auf ganz verschiedene Organe, sowie die Prävention von Erkrankungen durch spezielle Nahrung. Beispielsweise werden wieder und wieder neue Resultate der Erforschung von fettem Fisch veröffentlicht.
Die meisten älteren Menschen müssen unter ihrer stetig schwindenden Sehkraft leiden. Glaubt man der Britin Astrid Fletcher und ihren Mitarbeiterinnen, so könnte dies schon bald ein Ende haben, denn durch den regelmäßigen Verzehr von bestimmtem Fisch kann gutes Sehen scheinbar auch im Alter möglich sein. Zumindest soll das Risiko an der Augenkrankheit „Makuladegeneration“ zu erkranken durch Fischverzehr, mindestens einmal pro Woche, nachweislich gesenkt werden. Diese Krankheit tritt insbesondere bei älteren Menschen häufig auf und vor allem bei Rauchern, heißt es. Auch Menschen, die irgendwann von ihrer Sucht losgekommen sind, sollen trotzdem mit einem erhöhten Risiko leben müssen, wird gesagt.
Die positiven Auswirkungen fettreichen Fischs, wie zum Beispiel Aal, Hering, Lachs, Sardine und Thunfisch, geht scheinbar auf die in ihm enthaltenen Omega-3-Fettsäuren zurück. Diese sind für den menschlichen Körper lebensnotwendig und müssen über die Nahrung aufgenommen werden, da der Mensch nicht in der Lage ist, sie selbstständig herzustellen. Neben Fettfisch enthält beispielsweise auch Rapsöl die förderlichen Omega-3-Fettsäuren.
Also `ran an Fisch und Rapsöl, bestenfalls sogar mehrmals pro Woche! Insbesondere Raucher sollten die Chance auf gute Augen im Alter nicht verstreichen lassen!
Immer und immer wieder geht es durch alle Medien: „Fast Food macht dick“, „Fast Food macht krank“, „Fast Food sollte unbedingt gemieden werden“. Und doch sitzen tagtäglich mehrere Millionen Menschen in den Filialen der unterschiedlichsten Fast-Food-Ketten und verspeisen Pommes, Burger und Co.- Nun weiß man eventuell warum.
Fast Food macht süchtig- Dies glaubten vor einigen Jahren Forscher der Princeton University herausgefunden zu haben. Es wird berichtet, dass Tests mit Mäusen bzw. Ratten durchgeführt wurden: Die Tiere wurden eine gewisse Zeit lang mit besonders fettiger, bzw. süßer Kost gefüttert und zeigten, nachdem sie wieder „normale Nahrung“ erhielten, auffällige Verhaltensmuster, ähnlich wie bei einem Drogenentzug, so schrieb die Zeitschrift New Scientist. Nachdem eine Neurologin schließlich die Hirnaktivität gemessen hat, wurde das Ausmaß deutlich: Fast Food erzeugt scheinbar ähnliche chemische Veränderungen im Gehirn, wie süchtig machende Drogen. Je mehr Fett beziehungsweise Zucker unsere Speisen enthalten, desto abhängiger machen sie, allem Anschein nach.
Dass wir nachdem wir gegessen haben ein Sättigungsgefühl empfinden, liegt daran, dass nach der Aufnahme einer gewissen Menge an Nahrung, der Körper das Hormon Leptin ausschüttet. Dieses wirkt auf unser Gehirn. Durch den Verzehr von Fast Food wird allerdings Galanin produziert. Dieses soll genau das Gegenteil bewirken: Es regt den Appetit an und soll zudem die Fettverbrennung hemmen. Zucker dagegen ist in der Lage unsere Stimmung zu heben, wodurch er angeblich jede Art von Sucht unterstützen kann. Zudem lässt er den Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr schnell wieder sinken, sodass wir erneut Hunger verspüren.
Ob es eine echte Sucht ist, die Fast Food hervorbringen kann ist somit noch immer ungeklärt. Dass der Appetit durch den Verzehr von fettiger und süßer Nahrung verstärkt wird, ist allerdings klar.
Wer kennt das nicht? Man hat den ganzen Tag kaum etwas gegessen, kommt nach Hause und stellt fest, dass der Kühlschrank leer ist. Es hilft nichts, der Gang in den Supermarkt ist nun obligatorisch. Dort angekommen scheint es als würde jedes Lebensmittel, aber auch wirklich jedes, unglaublich lecker aussehen. Vor lauter Appetit kauft man am Ende den halben Laden leer.
Ghrelin ist die Ursache dieses Phänomens. Dieses ist ein Hormon, welches unter anderem appetitanregend wirkt und im Magen produziert wird. Hat man Hunger, so wird Ghrelin vermehrt hergestelltt. Forscher der Universität Montreal fanden heraus, dass Speisen generell ansprechender anmuten und plastischer wirken, wenn besonders viel Ghrelin augeschüttet wird, und dass dieser Stoff demnach der Grund dafür ist, dass wir uns maßlos überschätzen, wenn wir mit leerem Magen einkaufen gehen. Unser Magen, so weiß man nun, wirkt auf unser Gehirn und verführt uns so bei Hunger durch Ghrelin zum Kaufen.
Ein hoher Ghrelin-Spiegel soll zudem oftmals dafür verantwortlich sein, dass wir, wenn wir lange Zeit ein Hungergefühl verspürt haben, bevor wir etwas zu uns nehmen konnten, oftmals dazu neigen mehr zu essen, als eigentlich nötig.
Fazit: Um einen ungezügelten Kaufrausch im Supermarkt zu vermeiden, sollte man vor dem Einkaufen stets etwas zu sich nehmen. Klar, meist geht man einkaufen, weil man nichts mehr im Hause hat, allerdings dürfte eine Kleinigkeit, wie ein Apfel, oder eine Banane wirklich schon ausreichen und sollte deshalb unbedingt immer parat liegen. Wer diese Regel beachtet, tut nicht nur seinem Portemonnaie, sondern zudem auch noch seinem Körper einen großen Gefallen!
Man kennt das: Ein Übergewichtiger geht die Straße entlang und soweit das Auge reicht, sieht man Leute mit dem Kopf schütteln und Worte wie „unfassbar“, oder „Wie kann man nur?!“ murmeln. Viele Menschen sind schockiert und reagieren mit Unverständnis auf Übergewicht. Sie begreifen nicht, wie man seinem Körper so etwas antun kann und sind sicher, dass wenn sie so aussähen, sie etwas dagegen unternehmen würden. In vielen Fällen sollte auch unbedingt etwas passieren. Schließlich kann eine Ernährungsumstellung besagte Menschen häufig vor schlimmen Krankheiten bewahren. Viele argumentieren jedoch damit, dass sie nichts für ihre Kilos können, dass ihre Erbanlagen die Schuld an ihrem Gewicht tragen. Kann das sein?
In einer Studie der Universität Leipzig wurde belegt, dass insbesondere eine bestimmte Genvariante, genannt FTO, Übergewicht begünstigen kann. Menschen mit diesem Gen nehmen das Sättigungsgefühl weniger wahr, sodass sie dazu neigen einfach weiter zu essen, wenn der Körper eigentlich längst genug hat. Das besagte Gen soll jedoch die Hälfte aller Menschen in sich tragen, sodass klar ist, dass nicht einzig und allein diese Erbanlage die Ursache für überflüssige Pfunde ist. Das Gen FTO in Verbindung mit fettiger, ungesunder Kost ist dagegen nahezu ein Garant für Fettleibigkeit. Selbst Menschen, welche aufgrund ihrer Erbanlagen zu Übergewicht neigen, können jedoch durch gesunde, vollwertige Ernährung und genügend Bewegung ein Normalgewicht erreichen! Man sollte sich somit bei der Erkenntnis betroffen zu sein, nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, sondern sich im Gegenteil besonders bemühen.
Wissenschaftler fanden allerdings heraus, dass mehrere Gene existieren, die beispielsweise für den Fettstoffwechsel verantwortlich sind und somit Übergewicht begünstigen können. Für Menschen, welche viele dieser Gene in sich vereinen, sind die Gewichtsreduktion und das Halten eines Normalgewichtes sehr schwierig und nur mit sehr viel Disziplin möglich. [...mehr]
Acrylamid, welches insbesondere in Nahrungsmitteln enthalten ist, die Stärke bergen und dazu bei hohen Temperaturen erhitzt werden, steht schon einige Zeit unter Verdacht Auslöser gefährlicher Krankheiten zu sein. Dieser ist, wie sich nun herausstellte auch wahr, jedoch anders als bisher gedacht. Acrylamid selbst ist wahrscheinlich weniger folgenschwer als lange Zeit vermutet, allerdings spielt es bei der Bildung eines verhängnisvollen Stoffes eine bedeutende Rolle. Wird Acrylamid nämlich mit Sauerstoff und ungesättigten Fettsäuren in Verbindung gebracht, entsteht Glycidamid. Dieses ist allem Anschein nach ein auffällig krebserregender Stoff. Er ist insbesondere in Lebensmitteln zu finden, welche extrem hohen Temperaturen, ab etwa 120°C, ausgesetzt wurden.
Insbesondere Kartoffelprodukte sind stark stärkehaltig und beinhalten damit oftmals Acrylamid, was der Grund dafür ist, dass sie immer wieder aufs Neue überprüft, getestet und erforscht werden. Vor wenigen Tagen hat sich nun gezeigt, dass diese vermehrten Kontrollen keinesfalls unnötig sind, denn in Kartoffelchips, sowie Pommes frites haben Lebensmittelchemiker der Technischen Universität München nun wirklich Spuren von Glycidamid gefunden.
Verbraucher sind nun unbedingt dazu aufgefordert ihre Pommes bei unter 180°C zu frittieren, denn erst ab 180°C entstehen sehr große Mengen des angeblich hochgiftigen Stoffes. Auch scheint es von Bedeutung zu sein weniger Öl zu verwenden, das vorwiegend ungesättigte Fettsäuren enthält. Palmöl und Kokosöl sind beispielsweise Alternativen, die weniger Glycidamid entstehen lassen. Sonnenblumenöl sei dagegen ungeeignet, heißt es. Übrigens sind bereits etliche Lebensmittelproduzenten bemüht den Acrylamid-Gehalt einzudämmen, was dazu führt, dass auch weniger Glycidamid entstehen kann. Trotzdem, besser ist es natürlich, wenn man Pommes und Co. ganz von seinem Speiseplan streicht, schließlich lassen sie zudem lästige Fettpölsterchen entstehen und können zur Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen.
Wie die “taz” berichtet, beraten Politiker seit Veröffentlichung der aufsehenerregenden nationalen Verzehrstudie, die eine direkte Korrelation zwischen Körpergewicht und Bildungsniveau nachgewiesen hat, über eine Kennzeichnung von Lebensmitteln.
Verbraucherschutzminister Seehofer favorisiert ein Kennzeichnungs-Modell, das “die Nährwerte in einem Produkt in Bezug zu einer vernünftigen Tagesration setzt”. Renate Künast - Verbraucherschutzministerin vor Seehofer - sähe lieber eine einfachere Kennzeichnung nach englischem Vorbild: Dort werden Lebensmittel mit grünen, gelben und roten Siegeln versehen - das war’s. Künasts pragmatisches Argument leuchtet ein: “Wer rechnet schon den ganzen Tag nach, wieviel Prozent er wovon schon konsumiert hat?”
Ob - und wenn ja: wann - eine solche Kennzeichung kommen könnte, steht allerdings noch offen. Spätestens seit Veröffentlichung der nationalen Verzehrstudie ist aber klar, dass ein Umdenken stattfinden muss in Deutschland. Seit Längerem wird erwogen, Ernährung und Kochen als Unterrichtsfach einzuführen. Dafür spricht einiges; nicht zuletzt der Umstand, dass verschiedene Studien jetzt schon vorhersagen, dass 2050 rund 50% der Bevölkerung Europas an Diabetes erkrankt sein werden - infolge von schlechter Ernährung. [...mehr]
Bundesverbraucherminister Horst Seehofer präsentierte gestern eine Nationale Verzehrstudie, die ein Ergebnis zu Tage brachte, was man im Alltag schon längst bemerkt hat. Die Hälfte aller Bundesbürger verfügen über einen BMI-Wert zwischen 25 und 30 und sind somit eindeutig zu dick.
Bei den Geschlechtern gib es natürlich weitere Unterschiede, wobei sich die Damengesellschaft den Herren immer weiter annähern. 51 Prozent aller Frauen sind zu dick, bei den Männern sind es sogar mehr als zwei Drittel – eine irgendwie doch erschreckende Studie! Inzwischen muss sogar jeder fünfte Mann als fettleibig bezeichnet werden, weil deren BMI über 30 liegt.
Eine ganz gegensätzliche Entwicklung herrscht jedoch bei jungen Frauen unter 17 Jahren. Zehn Prozent jener Altersgruppe werden als wesentlich zu dünn beziffert, womit sie sich in ähnlichen gesundheitlichen Gefahren begeben, wie zu dicke Menschen. Die gravierendste Erkenntnis dieser Studie ist jedoch, dass lediglich zehn Prozent der Befragten ihren täglichen Kalorienbedarf richtig einschätzen – ein klarer Fall von Informationsmangel.
Da man ja selbst nie davon betroffen ist, möchte man natürlich gerne wissen, wo all diese dicken Menschen denn wohnen? Führend in dieser Statistik sind das Saarland und Schleswig-Holstein. Im norddeutschen Bundesland sind 44,5 Prozent der Männer übergewichtig und 25 Prozent sogar fettleibig – also in der Summe sind fast 70 Prozent definitiv zu dick. Die meisten dicken Frauen leben hingegen im Saarland, 60 Prozent von ihnen sind übergewichtig, wobei hier sogar mehr fettleibige (34%) als übergewichtige Menschen (26%) leben. Die meisten normalgewichtigen Bundesbürger leben übrigens in Bremen und Hamburg.
Die Studie lieferte aber interessante Ergebnisse im Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Übergewicht. So liegt der Anteil von Fettleibigen in den unteren sozialen Schichten wesentlich höher als bei Menschen der oberen sozialen Schichten. Hier stehen bei den Männern 24 Prozent einem Wert von 13 Prozent gegenüber, während das Verhältnis bei den Frauen mit 35 zu 10 Prozent noch gravierender ist.
Diese Studie wird von der Bundesregierung als Basis für die Kampagne „Aktionsplan Ernährung und Bewegung genutzt“, welche Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und Verbraucherminister Horst Seehofer ins Leben rufen wollen. Kein schlechter Ansatz aus Sicht der Bundesregierung, schließlich gilt Fettleibigkeit inzwischen als eine der häufigsten Krankheitsursachen in Deutschland. [...mehr]