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Autor: Svea

„Döner ist gesund!“, heißt es oftmals. Argumentiert wird damit, dass der türkische Snack ja fast ausschließlich aus Salat bestehe. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist die Fleischtasche mit Salat heutzutage das wohl beliebteste Fastfood-Gericht der Deutschen.

döner © Flickr / Alex Kehr
Anzumerken ist, dass der Döner durch seine Gemüsefüllung eindeutig gesünder ist als beispielsweise fettige Pommes, denn durch das enthaltene frische Gemüse und oftmals fettarme Joghurtsoße, beinhaltet der Döner existenzielle Vitamine und Mineralstoffe, Ballaststoffe, sowie Spurenelemente. Allerdings enthält auch der Döner eine große und meist unterschätzte Menge Fett. Generell gilt: Je weniger Fleisch der Döner enthält, desto gesünder ist er. Die Variante mit Puten-, oder Hähnchenfleisch, welche seit den 1990er Jahren in vielen Imbissständen vertreten ist und welche aufgrund der vorherrschenden Angst vor BSE entwickelt wurde, ist übrigens eine etwas fettärmere Alternative zu dem weit verbreiteten Döner aus Rind-, oder Lammfleisch.

Serviert wird die Fladenbrottasche oftmals mit Reis, oder fungiert als Snack für zwischendurch. Der Döner enthält jedoch selbst schon so viele Kalorien, dass er unbedingt als alleinige Hauptmahlzeit dienen sollte.

Neuste Studien haben gezeigt, dass das gefüllte Fladenbrot oftmals viele Bakterien und Krankheitserreger in sich vereint. Dies hängt wahrscheinlich mit der Gartechnik zusammen, mit der das Fleisch zubereitet wird. Während die äußeren Schichten des Drehspießes viel Hitze abbekommen, wird das Fleisch im Inneren nur dürftig erwärmt, was das Bakterienwachstum begünstigt. Ein weiteres Problem stellt die Tatsache dar, dass das Fleisch, das für den Döner verwendet wird, gelegentlich von mangelhaftem Wert ist. Es gilt demnach, dass nicht unbedingt dort gekauft werden sollte, wo der Döner besonders günstig ist, denn gute Qualität hat meist ihren Preis.    [...mehr]


Autor: Svea

kontrolle des bauchumfangs © Flickr / EndangeredAngelSeit einigen Jahren ist es in aller Munde- das Abspeck-Programm der Weight Watchers, einer Firma aus den Vereinigten Staaten. Das Prinzip, auf dem das Abnehmen hier beruht, ist an sich nicht schwer zu verstehen: Einzelnen Lebensmitteln wird ein Punkte-Wert zugeschrieben, der von den enthaltenen Kalorien und dem vorhandenen Fett in den Produkten abhängig ist. Zur Orientierung existieren Tabellen, aus welchen die Punktzahlen ersichtlich werden. Jeder Abnehm-Kandidat bekommt eine individuell angelegte Punktzahl, welche zum Beispiel mit dem Geschlecht, dem Alter, dem Gewicht, dem Job, den man täglich ausführt und mit den Kilos, die es zu verlieren gilt, zusammenhängt. Man addiert nun täglich die Punkte der Lebensmittel, welche man zu sich nimmt hat und soll dabei seine individuelle Punktzahl weder unter-, noch überschreiten.

Das Weight-Watchers-Programm soll zu einer Umstellung der Ernährung führen, zu einer bewussten und kontrollierten Ernährung, welche anhaltend aufrechterhalten werden soll. Auch muss bei dieser Methode niemand Hunger leiden, schließlich gibt es einige Nahrungsmittel, welche ohne Begrenzung konsumiert werden dürfen, dies ist bei vielen Obst- und Gemüsesorten der Fall. Außerdem können beispielsweise Nudeln und Kartoffeln in beliebigen Mengen verzehrt werden. Der Punkte-Wert bleibt immer gleich, egal ob man nun zwei oder acht Kartoffeln verspeist.

tomate-mozzarella © Flickr / visualpanic

Bewegung spielt beim Abnehmen durch die Weight Watchers in so fern eine Rolle, dass es durch sportliche Aktivität möglich ist, sich Punkte dazu zu verdienen.

Übrigens gibt es auch eine soziale Komponente dieses Verfahrens: Es finden so genannte Weight-Watchers-Treffen statt, bei denen besondere Leistungen, die Diät betreffend, gelobt und Erfahrungen, Rezepte und Tipps ausgetauscht werden.

Ein Vorteil dieser Abnehm-Methode ist sicherlich, dass den Abnehmenden keine Lebensmittel grundsätzlich versagt werden. Weder Schokolade noch die fettige Pizza sind verboten. Allerdings haben diese Produkte natürlich eine beachtliche Punktzahl, die ihre abschreckende Wirkung gewiss nicht verfehlt. Ein sehr gewichtiger Nachteil dieses Verfahrens ist ohne Zweifel, dass es für viele einfach aus finanziellen Gründen nicht möglich ist, sich zu beteiligen, denn das Weight-Watchers-Programm ist kostenpflichtig. Dabei sind es oftmals gerade sozial benachteiligte Menschen, welchen es in Sachen Ernährung an Aufklärung fehlt.    [...mehr]


Autor: Svea

Wer kennt das nicht? Man hat sich beim Kochen mal wieder gnadenlos verschätzt und steht nach dem Festmahl immer noch vor Bergen von Essen. Wegschmeißen wäre viel zu schade, schließlich hat es allen vorzüglich geschmeckt. Am nächsten Tag könnte man auf jeden Fall noch mal davon speisen, die Zutaten waren durchweg frisch, aber wenn sich anschließend immer noch das Essen im Kühlschrank türmt, sollte man sich schnell etwas überlegen. Am Liebsten würde man damit natürlich hungernden Kindern in fernen Ländern ein Festessen bescheren, allerdings ist das bei verderblichen Speisen wohl nicht ohne weiteres möglich. Was bleibt noch? Einfrieren!? An sich ist das natürlich eine tolle Sache- Plastikdosen herausgeholt, Portionen abgefüllt und ab in den Gefrierschrank damit. Aber wie ist das eigentlich mit den Nährstoffen? Bleiben sie bei den niedrigen Temperaturen überhaupt erhalten, oder gehen sie eventuell beim Auftauen verloren? Oder kann das Einfrieren die Lebensmittel noch auf andere Art schädigen? Was muss man beachten um gesund von eingefrorenen Nährmitteln zehren zu können?

gefrorene beeren © flickr / span

Erst einmal eine kleine Entwarnung: Durch das Tiefkühlen werden Lebensmittel nicht nur haltbar gemacht, es garantiert auch den Erhalt der meisten enthaltenen Nährstoffe und Vitamine. Nicht umsonst gibt es zu heutiger Zeit in jedem Supermarkt eingefrorenes Gemüse, Fisch, Fleisch und andere Tiefkühlprodukte, welche somit nicht weniger gesund sein müssen als frische Lebensmittel. Um ihre Qualität zu gewährleisten unterliegen diese übrigens der „Verordnung über tiefgefrorene Lebensmittel“. Zu Hause müssen wir uns selbst darum kümmern, dass von uns zubereitete Speisen so eingefroren und wieder aufgetaut werden, dass sie nicht an Qualität verlieren, oder gar ungenießbar werden. Beachten sollte man hier, dass die Temperatur des Gefrierschrankes, oder der Gefriertruhe bei etwa -18 °C liegen sollte, erst dann kann die Konservierung garantiert werden. Die einzufrierenden Lebensmittel sollten natürlich frisch sein, das erneute Einfrieren von bereits einmal tiefgekühlten Nahrungsmitteln ist nicht zu empfehlen. Oftmals wird das Gefriergut nicht gleich ungenießbar, es kann jedoch vorkommen und zumindest ein Verlust der Qualität ist immer zu verzeichnen. Wichtig ist außerdem, dass Nährmittel, die tiefgekühlt werden sollen, vorher luftdicht verpackt werden sollten. Im Handel erhältliche Gefrierbeutel mit den dazugehörigen Verschlussclipsen eignen zum Beispiel sehr gut.

gefrorene früchte © flickr / Tessss

Das Auftauen sollte von Nahrungsmittel zu Nahrungsmittel verschieden erfolgen. Während Gemüse sofort nach dem Herausholen, aus dem Gefrierschrank, gekocht werden sollte, ist es sinnvoll die meisten Lebensmittel langsam im Kühlschrank zum Tauen zu bringen, so haben Bakterien so gut wie keine Chance, sich auszubreiten. Ansonsten empfiehlt sich auch das Auftauen in der Mikrowelle.    [...mehr]


Autor: Svea

Die erste Mahlzeit des Tages ist wohl die wichtigste überhaupt. Viele wissen es und doch wird es oft genug missachtet: Geschäftsleute sowie Schulkinder lassen die morgendliche Stärkung einfach ausfallen. Einige argumentieren mit Zeitmangel, andere klagen über Appetitlosigkeit am frühen Morgen, wieder andere sind mit dem Kopf schon bei der Tagesplanung und vergessen das Frühstück vollends. Dabei kann die frühe Mahlzeit wahre Wunder bewirken.

frühstücksmüsli © Flickr / Guillermo Esteves

Nach der nächtlichen Ruhephase, der stundenlangen Fastenzeit, in der der Blutzuckerspiegel erheblich sinkt, braucht jeder Körper Energie um den Tag über aktiv sein zu können. Das morgendliche Essen macht uns somit leistungsstark, körperlich und auch geistig. Darüber hinaus kann es erheblich dazu beitragen die Laune zu heben. Eine Stärkung am Morgen kann außerdem Heißhungerattacken und überhöhte Kalorienaufnahmen vorbeugen, man könnte also durchaus sagen, dass das Frühstück einen Teil dazu beiträgt, dass wir schlank bleiben. Doch das ist längst nicht alles. Frühstücken erspart uns sogar Krankheiten. Es ist erwiesen, dass zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Menschen, welche täglich frühstücken, seltener auftreten. Natürlich ist es nicht das Toast mit Schokoladencreme, das uns den Tag versüßen sollte. Nein, es ist wichtig auf ein ausgewogenes und vollwertiges Frühstück zu achten. Beim Frühstücken gilt es besonders Kohlenhydrate, aber auch Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine aufzunehmen. Es ist wichtig den Blutzuckerspiegel langsam zu erhöhen und gleichzeitig zu gewährleisten, dass er nicht kurz nach der Nahrungsaufnahme schon wieder abfällt und man schnell wieder Hunger bekommt. Müsli, bestehend aus Haferflocken und Obst, und fettarm belegtes Vollkornbrot geben beispielsweise ein gesundes Frühstück ab. Weißbrot sättigt nicht annähernd so gut wie dunkles Brot, außerdem enthält Vollkornbrot erheblich mehr Vitamine und Nährstoffe.    [...mehr]


Autor: Svea

Um über den Tag verteilt Leistung bringen zu können, unwichtig ob körperliche oder geistige, braucht der menschliche Körper Energie. Die Energiezufuhr findet über die Aufnahme von Nahrungsmitteln statt. Es ist somit gerade tagsüber wichtig den Körper mit Lebensmitteln zu versorgen. Dies sollte unbedingt immer bedacht werden. Gerade wenn man Figurprobleme hat, verfällt man gerne darauf zurück, so lange wie möglich gar nichts zu sich zu nehmen. Dies ist allerdings ein großer Fehler, denn wer über den Tag hinweg hungert, muss damit rechnen am Abend von Hungerattacken heimgesucht zu werden. Es folgen entweder Stunden der Qual, oder aber wenige Minuten der Völlerei, in denen man alle guten Vorsätze über Bord wirft und alles Essbare in sich hineinstopft, was man nur finden kann. Am Ende hat man doch mehr Kalorien zu sich genommen, als man den ganzen Tag über verbraucht hat. Hungern bringt somit überhaupt nichts. Vielmehr hängt gesunde Ernährung und der damit verbundene gesunde, schlanke Körper mit regelmäßiger Nahrungszufuhr zusammen. Hiermit ist natürlich nicht gemeint, dass es förderlich für Gesundheit und Figur ist, viel zu essen. Es geht lediglich darum, dass mehrere, kleine Mahlzeiten am Tag dazu beitragen, dass der Körper jederzeit bestens mit Nährstoffen versorgt ist und sich so keine „Fressattacken“ anbahnen können.

hunger © Flickr / rickyrhodes

Eine allgemein geltende Regel darüber, wie oft man am Tag essen sollte, gibt es nicht. Es existieren viele Studien darüber, doch geeinigt wurde sich noch nicht. Bei diesem Thema lautet die Devise also eindeutig: am Ball bleiben. Allerdings: So unterschiedlich wie wir Menschen sind, kann es wahrscheinlich überhaupt keine Bestimmung geben, die für uns alle das Beste garantiert. Für den, der ohnehin dazu neigt zu viel zu essen, ist es sicherlich kein Segen von seinen drei Mahlzeiten am Tag auf fünf oder sechs aufzustocken. Jede zusätzliche Zwischenmahlzeit, könnte für notorische „Vielesser“ eine weitere Gefahr darstellen ihren Körpern überflüssige Kalorien zuzuführen. Doch diejenigen, die meinen sich zügeln zu können, profitieren in Situationen, in denen besondere Leistungsfähigkeit gefragt ist, bestimmt von einem guten Apfel zwischendurch.

Generell gilt wohl immer noch, dass man essen sollte, wenn man wirklich Hunger hat. Denn Hunger ist das körpereigene Zeichen dafür, dass Nährstoffe und Energie gebraucht werden um weiterhin zu funktionieren.    [...mehr]


Autor: Svea

Für viele von uns gehört es einfach zum Sommer dazu, genau wie Schwimmbadbesuche, Insektenschwärme und Sonnenbrand- das Grillen. Wer kennt das nicht? Man sitzt plaudernd in gemütlicher Runde, genießt das schöne Wetter und isst jede Menge Fleisch und Kartoffelsalat von Papptellern. Jeder, der einen Garten hat, ergreift wohl mehrmals pro Jahr die Gelegenheit sich dieser fast schon Kultstatus reifen Aktivität hinzugeben. Und auch die Balkone der Großstädte werden jeden Sommer aufs Neue zu kleinen Grill-Stationen umfunktioniert. Doch wie gesund ist das Grillen eigentlich? Schließen sich gesunde Ernährung und Grillen grundsätzlich gegenseitig aus, oder lässt sich beides irgendwie vereinen?

grillen © Flickr / ctaloi

Während man beim Braten von Fleisch und Gemüse meist Öl oder Butter verwendet, ist beim Grillen jeglicher Lebensmittel kein zusätzliches Fett von Nöten. Das Grillen ermöglicht somit relativ fettarmes Garen, bei dem außerdem viele Nährstoffe erhalten bleiben, die sich bei anderen Garmethoden verflüchtigen. Allerdings sollte unbedingt darauf geachtet werden, was auf den Grill kommt. Fleisch wird hier normalerweise bevorzugt, allerdings ist dieses meist mit Marinaden bestrichen und enthält jede Menge Fett, weshalb man unbedingt vermehrt auf Gemüse oder Fisch ausweichen sollte. Zu viel Fett führt bekanntermaßen zu Übergewicht, es hat beim Grillen jedoch noch weitere negative Begleiterscheinungen: Tropft Fett auf heiße Holzkohle, werden krebserregende Stoffe freigesetzt, so z.B. so genannte polyzykalische Wasserstoffe, wie Benzpyren. Diese gesundheitsschädigenden Stoffe lassen sich anschließend in den gegrillten Lebensmitteln nachweisen. Um dies zu verhindern empfiehlt es sich Alufolie auf den Grill zu legen, oder auf sehr fettarmes Fleisch zurückzugreifen. Verbrannte Stellen sollten keines Falls gegessen werden, denn auch diese enthalten viele der erwähnten Stoffe. Auf das Grillen von gepökeltem Fleisch sollte übrigens vollkommen verzichtet werden, da hier Nitrosamine entstehen, welche ebenfalls krebserregend sind.

Wer also auf fettarmes und vielseitiges Grillgut achtet und gefährlichen Rauch durch Alufolie vermeidet, der kann gesunde Ernährung und Grillsaison gut in Einklang bringen.    [...mehr]


Autor: Stefanie

Gesunde Kost kann so lecker sein. Immer mehr Restaurants entdecken die Bio-Küche für ihren Speiseplan. Wer nun denken mag, dass ökologische Gerichte und Gastronomie zwangsläufig an Hippistyle und Bio-Latschen erinnern, der irrt.

gemüse © flickr / Moe

Der Unterschied zu herkömmlichen Restaurants - die meist vegetarisch kochen - oder Bistros besteht eigentlich nur in der Zusammensetzung der Speisen. Es wird nur auf Chemikalien und Zusatzstoffe verzichtet, die den ursprünglichen Geschmack des Essens beeinflussen können. Die Zutaten stammen alle aus kontrolliert biologischem Anbau.

Es wird zwar auf gesunde Nahrung und Produkte wert gelegt, aber auch diese können der guten Figur zu Leibe rücken. Biologisch heißt ja nicht automatisch Zucker oder Fettfrei, aber was soll es – es schmeckt! Man muss als Anhänger der biologischen Küche eigentlich auf nichts in der Speisekarte verzichten, es ist nur eben gesünder als die meist industrielle hergestellten Lebensmittel.    [...mehr]


Autor: Stefanie

Die Fastenzeit ist u.a. im Christentum traditionell verankert © flickr / *clairity*Sicher kennt der eine oder andere sie noch von seinen Eltern: Die Fastenzeit. Das ist eine alte christliche Tradition, die sowohl in der katholischen wie evangelischen Kirche existiert, aber wie so vieles in der Religion unterschiedlich interpretiert wird. Natürlich ist sie nicht nur christlichen Ursprungs, das Fasten gibt es in allen Weltreligionen. Es geht klassisch darum, anderthalb Monate lang kein Fleisch zu essen und keinen Wein zu trinken. Das soll zum einen symbolische Trauer über den Tod Christi darstellen, zum anderen den Körper von ungesunden Einflüssen reinigen und den Geist disziplinieren.

Sozusagen die älteste Diät der Welt.
Fleisch - nichts für die Fastenzeit © flickr / lecasio Auf Süßigkeiten zu verzichten ist auch schon Fasten © flickr / Dan4th

Heutzutage existieren die verschiedensten Auffassungen über die Fastenzeit. Anhänger der katholischen Kirche sollten, zumindest nach dem, was der Papst sagt, mehr oder weniger streng fasten und neben Fleisch auch auf Süßigkeiten und Alkohol verzichten. Die Evangelische Kirche macht die Fastenzeit nicht zur Pflicht, lobt aber ihre gesunde Wirkung auf Körper und Geist und rät zu individuellem Fasten: Man soll auf das verzichten, auf das zu verzichten einem schwer fällt.

Rohkost- klassisch und gesund © flickr / laurentg80

Dann wäre da natürlich noch die dritte Fraktion – die meisten anderen Menschen. Für uns ist die Fastenzeit - wenn überhaupt - ein religiöses Relikt, was nicht befolgt wird. Eigentlich dumm, oder?

Vegetarisch und schön fürs Auge © flickr / VeganWarriorWir lassen uns von Hochglanz- Magazinen mit bunten Statistiken dazu bewegen, monatelang bestimmte Nahrungsmittel auszulassen, um dann zu festgelegten Zeitpunkten genau berechnete Mengen anderer Nährstoffe zu uns zu nehmen. Dann beschweren wir uns hinterher, dass es nicht funktioniert hat. Mal ehrlich: Abnehmen beginnt im Kopf. Wie beim Abnehmen mit Homöopathie, bei dem die Diät auch nur in Verbindung mit einer geänderten Einstellung funktioniert, ist es mit allen Diäten: Ohne die richtige Einstellung klappt gar nichts.

Salat mit Erdbeeren - auch ein Fastenessen © flickr / kochtopfWenn es aber um die Einstellung geht, können wir uns von der christlichen Tradition in ernährungstechnischer Hinsicht einiges aneignen. Man muss kein gläubiger Christ sein, um die Fastenzeit als Anlass zu nutzen, seine Ernährungsroutinen zu überprüfen. Sechs Wochen kein Fleisch und vor allem keine Süßigkeiten – das kann nur gesund sein. Wenn das zu extrem klingt, und Angst vor JoJo- Effekten herrscht, dann eben nur die Süßigkeiten weglassen und Fleisch in Maßen essen.

Ganz wichtig ist aber, dass es beim Fasten vor allem darum geht, den Geist auf andere Dinge zu lenken. Es bringt nichts, kein Fleisch, und dafür Weißbrot in Massen zu essen. Immer schön das Maß halten, und die wohlverdienten Eier an Ostern schmecken doppelt so gut!

Fastenzeit bedeutet auch gutes Essen © flickr / Sashertootie

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Autor: Steffi

Fast food. Jeder kennt das Wort und jeder weiß, was Fastfood ist. Wirklich? McDonald’s und Tiefkühlpizza oder steckt da noch mehr dahinter?

Die freie Enzyklopädie Wikipedia sagt: “Fastfood (engl. fast food = schnelle Nahrung) ist Essen, das für raschen Verzehr zubereitet wird. Die Zeitspanne zwischen Bestellung und Erhalt des Produktes beträgt meist weniger als 10 Minuten.” Hier kommt nun die Gretchenfrage oder sagen wir das “Gretchenbeispiel”: Einen leckeren und dazu gesunden Tomate-Mozzarella-Salat kann ich mir doch auch in zehn Minuten zubereiten.

Burger by Jef Poskanzer  flickr

Fastfood bezeichnet vor allem ein Konzept der Essenskultur, in dem sich Stress in Form von zu viel Arbeit, Karrierebestrebungen und Konsumrausch, zu Ungunsten des Essens verschoben hat. Fürs Essen ist keine Zeit mehr, deswegen ist es ja auch so einfach in der Mittagspause zur Currywurstbude zu gehen, zumal man am Abend vor lauter Müdigkeit und Entnervtheit auch keine Lust hat sich ein paar feine Stullen zu schmieren und einen Apfel zu vierteln, den man sich am nächsten Tag einpacken kann.

Es ist nicht nur ungesund, sondern vor allem schade, denn Essen soll nicht nur dem Körper die nötige Energie zuführen, sondern auch Spaß machen. Na klar, ein Burger macht auch mal Spaß, aber im Grunde genommen schmecken Currywurst, Döner und mit Dauerwurst belegtes Brötchen doch echt bescheiden. Besser und vor allem billiger isst man, wenn man sich Zeit nimmt zumindest einmal in der Woche etwas zu kochen. Es muss ja nicht immer “Wildlachs an Korianderbällchen in Kastanienjus” sein, oder?    [...mehr]


Autor: Steffi

Nach einer Studien des deutschen Krebsforschungsinstitutes von 2003 haben Vegetarier eine deutlich längere Lebensdauer. Grund genug dieser Spezies und dessen Ernährungsgewohnheiten genauer unter die Lupe zu nehmen!

Gemüse by Lollie-Pop flickr

Als Vegetarie_innen bezeichnet man Menschen, die weder Fleisch noch Fisch zu sich nehmen. Dabei unterscheidet man zwischen verschiedenen Motiven. Während manche aus gesundheitlichen Gründen auf Fleisch verzichten, habenandere ethische oder gar religiöse Motivationen. So ist der Vegetarismus im Buddhismus zwar nicht vorgeschrieben, wird jedoch wegen des Prinzips der Gewaltlosigkeit ausdrücklich empfohlen.

Seit einigen Jahren gibt es jedoch auch immer mehr ökologische Gründe für eine fleischlose Ernährung. Wer weiß schon, dass für die Herstellung von 1 kg Rindfleisch 7 kg Getreide gebraucht werden? Durch den hohen Fleischkonsum wird nicht nur immer mehr Wald für Weideflächen gerodet, nein, auch der Wasserbedarf steigt dadurch drastisch. Vegetarisch zu leben, heißt also auch ökologisch und nachhaltig zu leben und mit den natürlichen Ressourcen der Erde verantwortungsbewusst umzugehen.

Weiterhin hält sich das strikte Vorurteil, dass eine vegetarische Ernährung zu körperlichen Mangelerscheinungen führt, und dass Fleisch deswegen unverzichtbar für eine gesunde Ernährung ist. Dies ist nicht der Fall. Alle Nährstoffe, die in Fleisch enthalten sind, kann man über Obst, Gemüse, Getreide und Michprodukte dem Körper zuführen. Mittlerweile ist sogar erwiesen, dass eine vegetarische Ernährung überschüssige Pfunde purzeln lässt und den in der BRD durchschnittlich viel zu hohen Cholesterinspiegel senkt.

Dass Vegetarismus nicht nur gesund, sondern auch schön macht, beweisen prominente Vegetarier_innen, wie Jude Law Leonardo diCaprio oder Natalie Portman. Also warum nicht? Go Vegetarian!

Schaf by Pikaluk flickr

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