» Fastfood

Autor: Svea

Gesundes Fast Food? Das klingt einfach zu schön um wahr zu sein. Kaum zu glauben, aber es scheint tatsächlich zu funktionieren. Bereits in unterschiedlichen Großstädten Deutschlands ist es möglich, ganz auf die Schnelle einen gesunden und zudem umweltfreundlichen Imbiss zu sich zu nehmen.

Bio-Sandwich © flickr / moriza

Die Arbeit, das Studium oder die Schule nehmen einen Großteil unseres Lebens ein. Was daraus resultiert ist, dass die Freizeit viel zu kurz kommt und Urlaub, Wochenenden und Abende in vollen Zügen genossen werden. Die wenigsten haben Lust diese kostbare Zeit in der Küche und am Herd zu verbringen. Dies ist ein entscheidender Grund dafür, dass immer mehr Menschen sich mittels Tiefkühlpizza, öligen Pommes und fettigen Hamburgern ernähren, welche schnell zubereitet sind, jedoch ihre Gesundheit gefährden.

Folgen wie Übergewicht oder gar Fettleibigkeit in Kauf zu nehmen fällt einigen sehr schwer. Allerdings schien es eine lange Zeit, als müsse man sich zwischen Freizeit und gesunder Ernährung entscheiden. Damit ist nun jedoch Schluss. Die Bio-Fast-Food-Bistros sind da.

Sie tragen Namen wie „Gorilla“, „Bistro Organic“, „Waku-Waku“, „Nat. Fine Bio Food“ oder „Fresh N Friends“, führen Speisen, die aus der ökologischen Landwirtschaft stammen, welche gesund und außerdem für den raschen Verzehr geeignet sind. Auf den Speisekarten stehen beispielsweise Snacks wie Vollkorn-Sandwiches, Gemüsesuppen, unterschiedlichste Salate und Gemüse-Bratlinge. Bisher sind die Öko-Imbisse lediglich in den größten deutschen Städten wie München, Berlin und Hamburg zu finden, doch das gesunde Fast Food liegt im Trend und fördert zudem die Gesundheit der Menschen sowie ihrer Umwelt. Es bleibt zu hoffen, dass sich die kleinen Bistros einen großen Namen machen, und dass sie es schaffen sich auch in kleineren Orten zu etablieren. Wer weiß, vielleicht können die Bio-Fast-Food-Restaurants schon in ein paar Jahren mit herkömmlichen Fast-Food-Ketten konkurrieren.    [...mehr]


Autor: Svea

Die Alzheimer-Krankheit ist eine Form von Demenz und tritt aufgrund der Bildung bestimmter Stoffe im Gehirn auf. Weltweit leiden über 20 Millionen Menschen an der Krankheit, welche vor allem in höherem Alter auftritt. Die Erkrankung ist vor allem durch eine Abwärtsentwicklung der kognitiven Fähigkeiten gekennzeichnet. Bisher lagen die Ursachen für die Entstehung von Alzheimer weitestgehend im Dunklen. Nun deuten die Ergebnisse einer Studie an, dass womöglich falsche Ernährung Alzheimer fördern könnte.

Fastfood- Burger und Pommes © Flickr / ebruli

Ja, es könnte tatsächlich ein weiterer Grund gefunden worden sein, warum man besser auf Fastfood verzichten sollte. Im Zuge einer Studie ernährten schwedische Wissenschaftler einige Mäuse, über einen Zeitraum von neun Monaten hinweg, auffallend ungesund. Vor allem zucker- und fetthaltige Nahrung und Lebensmittel, welche den Cholesterinspiegel erhöhen, standen auf ihrem Speiseplan. Nennenswert ist hierbei, dass besagte Versuchsmäuse vorher genverändert wurden, um die Auswirkungen eines spezifischen menschlichen Gens zu überprüfen. Dieses Gen wird bereits einige Zeit lang als eventueller ein Auslöser für die Alzheimer-Krankheit gehandelt. Nach besagter Verabreichung fastfood-ähnlicher Nahrung, nahmen die Forscher das Gehirn der einzelnen Mäuse genauer unter die Lupe, berichtete das Karolinska-Forschungsinstitut in Stockholm. Es stellte sich heraus, dass ihr Gehirn eine ähnliche Veränderung aufwies, wie das von Alzheimerpatienten. Es heißt, dass insbesondere die Phosphat-Konzentration in den Mäusegehirnen erstaunlich gestiegen war. Auffällig war zudem, die Verminderung eines gewissen Proteins, wodurch Funktionen des Gehirns, insbesondere die Gedächtnisleistungen, leiden müssen.

Die Studie kann noch nicht als handfester Beweis angesehen werden, allerdings deutet sie an, dass Fastfood weitere katastrophale Auswirkungen auf unseren Organismus haben könnte, welche nicht in Richtung Übergewicht gehen. Dies stellt meiner Meinung nach einen weiteren Anreiz dar, selbst zu Kochen und zwar gesund- mit viel frischem Gemüse und ohne viel Fett.    [...mehr]


Autor: Sarah

Liebhaber von Fastfood wie Chips und Pommes, aber auch Keksen und Knäckebrot, werden seit Jahren immer und immer wieder aufs Neue verschreckt. Krebsgefahr droht durch Acrylamid, das beim Braten, Backen und Frittieren von allen Lebensmitteln mit einem hohen Kohlenhydratgehalt entsteht.

Damit nicht genug, nein, jetzt ist auch noch das noch viel gefährlichere Glycidamid von Lebensmittelchemikern der TU München in eben jenen Lebensmitteln nachgewiesen worden. Hysterischen Berichten nach haben schon geringe Mengen ausgereicht, um die Zellen von Säugetieren genetisch in gefährlichem Ausmaß zu verändern. Entwarnung gibt Umwelttoxikologe und Lebensmittelchemiker Matthias Baum. Der stellt klar, dass der menschliche Organismus aus dem eh in den Lebensmitteln vorhandenem Acrylamid viel größere Mengen Glycidamid bildet, als jetzt in den einzelnen Nahrungsmitteln nachgewiesen wurde. Das bedeutet, dass das, was die Herren nachgewiesen haben, kein nennenswertes Risiko für den Menschen darstellen dürfte.

Pommes mit Mayo © adactio / flickr.com

Wer jetzt verschreckt beschließt, seine Chips nur noch im Bio-Laden zu kaufen, macht damit übrigens erst recht was verkehrt. Diese werden in reinem Sonnenblumen-Öl frittiert, weil dieses angeblich einen höheren Gehalt an ungesättigten Fettsäuren hat und damit gesünder ist als Kokosfett. Die Münchner Forscher fanden allerdings gerade in Produkten, die in Sonnenblumen-Öl frittiert wurden, die höchsten Glycidamid-Werte.

Also - Hysterie und Verzweiflung sind vergebene Liebesmüh - man entkommt sowieso nicht. Und wenn man sich von jeder Forscher-Entdeckung ängstigen ließe und diese beherzigen wollte, könnte man eh gar nichts mehr essen, es sei denn man hat es selbst angebaut und rein natürlich aufgezogen. ;)

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Autor: Sarah

Man kann es nicht anders sagen - so genau man auch weiß, dass McDonald’s und Burger King sicher nicht das ist, was das Prädikat “gesunde Ernährung” verdient - die Hamburger dort sind köstlich. Teuer, aber essen tut man sie in der Regel doch gern.

Aus offensichtlichen Gründen ist es selbstverständlich nicht ratsam, und das nicht nur zur Schonung des eigenen Geldbeutels, dort regelmäßig einzukehren. Stattdessen kann man, wie so oft, auch wieder in der eigenen Küche ein köstliches und vor Allem gesünderes und fettärmeres Equivalent zubereiten. Hier also ein Rezept für selbstgemachte Hamburger.

Zutaten für vier Burger:
- 500g Hackfleisch (gemischt)
- vier Hamburger-Brötchen
- eine Zwiebel
- Eisbergsalat
- ein paar saure Gurken
- Senf und Ketchup
- ein bisschen Öl
- Salz und Pfeffer
- Käse (wer Cheeseburger machen möchte)

Hamburger © Darwin Bell / flickr.com

Zubereitung:
Hackfleisch, Salz und Pfeffer vermengen. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in Öl anbraten, dann raus aus der Pfanne. Das Hackfleisch auf vier “Burger” aufteilen, diese dann in der Pfanne, in der die Zwiebeln bereits zubereitet wurden, knusprig anbraten. Inzwischen die Gurken in Scheibchen schneiden und die Burger-Brötchen im Ofen kurz aufbacken. Wer Lust hat, kann kurz vorm rausnehmen der Burger aus der Pfanne noch eine Scheibe Käse drauflegen, bis diese leicht zerlaufen ist.
Im Anschluss auf die untere Burger-Brötchenhälfte Senf schmieren. Dann die Gurken, den Salat und die Zwiebeln darauf und schließlich das Stück Fleisch. Obendrauf einen Klecks Ketchup und dann den Deckel drauf - fertig.

Alternativ zu Senf und Ketchup kann man bei diesem Rezept natürlich auch alle möglichen anderen Saucen verwenden. Mayonnaise, Curry-Sauce, Barbeque-Sauce - was einem am besten schmeckt.

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Autor: Steffi

In Schweden gibt es neuestens gesundes Fastfood. Lifebox heißt das Konzept und gründet sich auf der Idee, dass Fastfood nicht immer ungesund sein muss.

Jede Lifebox-Mahlzeit, die man “to go” -also sofort- mitnehmen kann, enthält eine Vorspeise, ein Getränk, ein Stück Obst und eine Hauptspeise. Bisher befindet sich Lifebox noch in der Testphase und wird in Südschweden, vor allem in Malmö, getestet.

Die Ergebnisse sind aber schon jetzt frappierend. Die Testpersonen, die sich bis dahin in den Mittagspausen von anderem Fastfood ernährten, verbesserten in nur 12 Wochen nicht nur ihre Blut- sondern auch ihre Cholesterinwerte. “Der Test zeigt sehr deutlich, dass Fastfood nicht ungesund sein muss, sondern das gesundes Fastfood existiert und funktionieren kann”, sagt Suzan Thorén, Mitbegründerin von Lifebox.

Nach der Testphase planen Thorén und ihre Mitarbeiterin Erika Braun, Lifebox in der südlichen Region Schwedens und in Kopenhagen auf den Markt zu bringen. Anschließend möchten sie den gesamten skandinavischen Markt und natürlich Europa, erobern. Die Idee könnte aufgehen, ein potenzieller Markt für gesundes Fastfood ist nicht nur in Skandinavien vorhanden.

flag by logan_x flickr

“Wir planen individuell zusammenstellbare Lunchboxes, so dass jeder Kunde sich sein Essen so abstimmen kann, wie es am besten zu seinen persönlichen Ernährungsgewohnheiten passt”, so Erika Braun. Unterstützung bekommen Lifebox dabei auch von schwedischen Arbeitgebern. Einige Unternehmen haben bereits Schritte eingeleitet, die gesunde Ernährungsgewohnheiten von Arbeitsnehmern unterstützen wollen. Möglicherweise werden Lunchboxes dann auch Einzug in Betriebskantinen finden.

Nun ja: Wenn’s schmeckt, immer her damit!    [...mehr]


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