Themen wie Analogkäse und Mogelschinken bewegten Konsumenten im vergangenen Jahr: Da Produzenten Lebensmittelimitate noch immer für qualitativ hochwertig ausgeben, bleibt auch im neuen Jahr das Gefühl, keinen Einfluss darauf zu haben, was sie ihrem Körper zuführen. Für mehr Transparenz und Sicherheit sollen Käse- und Schinkenimitate jedoch nun EU-weit gekennzeichnet werden.
Wie Verbraucher im vergangenen Jahr erfahren mussten, ist Käse nicht grundsätzlich ein Milchprodukt und Schinken nicht immer tierischen Ursprungs. Um möglichst kostengünstig zu produzieren, verwenden Hersteller häufig preiswerte Inhaltsstoffe wie Schwarte, Gelatine oder Brühe um kostenintensives aber qualitativ hochwertiges Muskelfleisch einzusparen. Ebenso wird Käse nicht länger aus teuerer Milch hergestellt. Produzenten ersetzen Milchfette und Milcheiweiß durch preiswerte Alternativen – Ohne dass der Verbraucher davon weiß. Durch CSU-Politikerin Ilse Aigner wird dieses Vorgehen erneut heiß diskutiert. Damit Konsumenten auf den ersten Blick sehen, was wirklich in den Produkten steckt, fordern Experten eine verbindliche Kennzeichnung für Lebensmittelimitate, nicht nur in Deutschland sondern EU-weit. [...mehr]
Typisch deutsche Fleischprodukte wie beispielsweise Currywurst und Eisbein sind in Deutschland gar nicht mehr so beliebt, wie man vielleicht vermuten könnte. Trotzdem neigen nicht alle Deutschen dazu, zu Vegetariern zu werden. Vielmehr ist Geflügelfleisch eine beliebte Alternative und Pute, Hähnchen und Co. sind die neuen Verkaufsschlager deutscher Supermärkte.
Fastfood ist unbeliebt – Neue Devise: selber kochen! Wie aus einer aktuellen Studie hervorgeht, greifen immer weniger Deutsche auf Fastfood zurück und kochen lieber am heimischen Herd und ernähren sich gesund. Die Europäische Marketig Agentur (EMA) mit Sitz in Bonn, gibt nun weitere Ernährungsgewohnheiten der Bewohner Deutschlands bekannt: Wir essen immer mehr Geflügelfleisch. Dies muss nicht bedeuten, dass die Geschmacksknospen heutzutage andere Aromen bevorzugen als noch vor wenigen Jahren, sondern könnte ebenfalls mit der Einstellungsänderung hinsichtlich ernährungsrelevanter Themen zusammenhängen. Schweinefleisch, Rindfleisch und Co. sind oftmals reich an Fett und somit ungesund. Studien haben mittlerweile sogar bewiesen, dass der regelmäßige Verzehr roten Fleisches die Lebenserwartung senken kann. Geflügelfleisch ist oftmals sehr viel gesünder, weil es meist ärmer an Fett ist. Der Verbrauch weißen Fleisches soll sich sogar positiv auf die Lebenserwartung auswirken.
So wie es aussieht nehmen sich deutsche Konsumenten Meldungen wie diese zu Herzen. Während der Durchschnittsdeutsche im Jahre 1999 nur 11,7 Kilogramm Geflügelfleisch pro Jahr aß, wurden im letzten Jahr durchschnittlich ganze 18,8 Kilogramm weißes Fleisch verzehrt. In diesem Jahr scheint der Verbrauch sogar noch zu steigen. Hähnchen- und Putenfleisch wurden in den vergangenen sechs Monaten etwa vier Prozent häufiger verkauft, als in den gleichen Monaten im Jahre 2008.
Im direkten Vergleich mit anderen EU-Mitgliedstaaten sei der Verbrauch an Geflügelfleisch allerdings noch nicht besonders hoch. Der Durchschnittskonsum liegt hier insgesamt bei über 20 Kilogramm pro Person. Ist die Wachstumsrate allerdings gleichbleibend hoch, könnte Deutschland schon bald mithalten. [...mehr]
Unglücklicherweise scheinen die Zeiten endgültig vorbei zu sein, in denen man tatsächlich wusste, was man auf dem Teller hatte. Sollte die Zukunft wirklich so aussehen, dass man sich nur noch dunkel daran erinnern kann, dass Fleisch einst tierischen Ursprungs war und Käse ein Milchprodukt? Mogelschinken und Analogkäse sprechen leider für eine solche Entwicklung. Schließlich sind Imitate billig in der Herstellung und lassen die Gewinne der Produzenten größer erscheinen. Neueste Testergebnisse zeigen, dass auch Corned Beef nicht mehr das ist, was es einmal war.
Einst bestand Corned Beef (s. hier) aus zerkleinertem Rindfleisch, welches gepökelt, im eigenen Saft gekocht und schließlich in Dosen gepresst wurde. Heute kann man sich in den meisten Fällen nicht mehr sicher sein, ob man hier tatsächlich noch von gepökeltem Rindfleisch sprechen kann. Dies beweisen die Befunde hessischer Lebensmittelkontrolleure. Ganze 87 Prozent der Corned-Beef-Proben entpuppten sich bei näherer Begutachtung als qualitativ minderwertig.
Normalerweise sind Hersteller verpflichtet, Produkte, welche sie unter dem Namen „Corned Beef“ verkaufen, einen gewissen Anteil an fettarmem Muskelfleisch und Bindegewebe beizumengen. Corned Beef muss mindestens 14, bzw. in den meisten Fällen sogar 18 Prozent Muskelfleisch enthalten, heißt es. Bedenklich viele besagter Proben beinhalteten jedoch deutlich weniger dieses hochwertigen, teureren Fleisches, wie man im Landeslabor feststellen musste. Stattdessen fügten Hersteller ihren Produkten erhebliche Mengen kostengünstige Schwarte, Gelatine oder Brühe zu. Zudem habe man bei vielen Produkten eine unzulängliche Kennzeichnung von Inhaltsstoffen auf der Verpackung feststellen müssen. Sodass minderwertige Ware für den Kunden nicht als solche erkennbar war, sondern als hochwertig ausgegeben wurde.
Auch in Sachen Corned Beef wird das Vertrauen von Konsumenten derzeit somit schamlos ausgenutzt. Es bleibt zu hoffen, dass vermehrte Kontrollen derartige Betrügereien, auf Kosten anderer, in Zukunft seltener werden lassen, und dass sie irgendwann ganz ausbleiben. Glücklicherweise kann man Corned Beef auch auf eigene Faust herstellen:
Gerne erinnert man sich an den Sommerurlaub zurück. Man hat viel erlebt, Spaß gehabt und sich erlaubt, kurzzeitig über die Stränge zu schlagen und einmal alle guten Vorsätze in Sachen Ernährung über Bord zu werfen. Ist der Alltag wieder aktuell, fällt es umso schwerer, erneut auf gesunde Kost umzusteigen. Für alle Freunde des Griechenlandurlaubs, gibt es glücklicherweise eine gute Nachricht: Mit Hilfe von Putenschnitzeln und den passenden Gewürzen, kann Gyros alltagsgerecht und fettreduziert zubereitet werden.
Zutaten für vier Portionen:
Eine Prise gemahlener Koriander
Eine Prise Kreuzkümmel
Eine Prise Cayennepfeffer
Ein halber Teelöffel Rosmarin
Ein halber Teelöffel Paprikapulver
Ein Teelöffel Basilikum
Ein Teelöffel Thymian
Eine Zehe Knoblauch
Eine Zwiebel
Ein Esslöffel Oregano
Drei Esslöffel Rapskernöl
400 g Putenschnitzel
Etwas Salz
Zubereitung:
Koriander (s. hier), Kreuzkümmel, Cayennepfeffer, Rosmarin, Paprikapulver, Basilikum, Thymian und Oregano werden in eine kleine Schüssel gegeben und gut vermischt – nur so erhält das Putenfleisch später das typische Aroma.
Nun nimmt man die Putenschnitzel zur Hand, wäscht sie ab, schneidet sich anschließend in dünne, schmale Streifen und stellt sie vorerst zur Seite.
Die Zwiebel wird von ihrer Pelle befreit und anschließend gehackt, bzw. in Ringe geschnitten. Die Knoblauchzehe wird ebenfalls gepellt und anschließend so fein wie möglich zerkleinert. Danngilt es, zwei Esslöffel des Öls mit den Gewürzen, der zerkleinerten Zwiebel und den Knoblauchwürfelchen zu vermischen. Das Fleisch wird bestenfalls in eine Auflaufform gegeben, gut verteilt und mit der Gewürz-Soße bedeckt – gut umrühren! Damit das Fleisch wirklich genug Geschmack erlangt, muss es in Ruhe ziehen. Es gilt demnach, die Auflaufform mindestens eineinhalb Stunden, mit etwas Folie bedeckt, im Kühlschrank zu verstauen.
Im Anschluss wird das restliche Öl genutzt, um das gewürzte Fleisch anzubraten. Vor dem Servieren muss es nun noch mit etwas Salz versehen werden.
Tipp: Am besten schmeckt der Gyros zu Zaziki mit Reis oder frischem Brot.
Über die Tatsache, dass in vielen Speisen, die eigentlich käsehaltig sein sollten, keinerlei Milch enthalten ist, es sich also um sogenannten Analog-Käse handelt, welcher uns ahnungslosen Konsumenten vorgesetzt wird, wurde in der Vergangenheit vielfach diskutiert. Hinsichtlich der Themen Ernährung und Gesundheit wird in den letzten Wochen immer wieder über einen ähnlichen Skandal berichtet, den sogenannten „Mogelschinken“ betreffend.
Lebensmittelhersteller lassen sich immer neue Strategien einfallen, um mit geringem Aufwand und so wenigen Investitionen wie nur möglich, besonders hohe Einnahmen zu machen. Dies geschieht in letzter Zeit vermehrt auf Kosten der Verbraucher: Es wird immer weniger Wert auf die Qualität ihrer Lebensmittel gelegt. Sodass nichtsahnenden Konsumenten billiger Käse ohne Milch vorgesetzt wird, oder man verkauft ihnen Schinken, welcher genau genommen gar kein echter Schinken ist und sogar nur zu einem Bruchteil aus Fleisch besteht.
Analysen des in Hessens Gaststätten angeblich verwendeten Kochschinkens, brachten schwerwiegende Ergebnisse zutage. Immer häufiger wird das Vertrauen der Gäste missbraucht, denn in 68 Prozent aller Fälle wird ihnen ein Schinkenimitat, bestehend aus Stärkegel und einem geringen Anteil an Fleisch, serviert. Experten sind der Meinung, dass auch in anderen Bundesländern ähnlich vorgegangen würde.
Dass der Mogelschinken vor allem bei der Herstellung von Pizza verwendet wird, hat den Grund, dass das Imitat beim Backen weniger schnell anbrennt. Ein hoher Wassergehalt macht den falschen Schinken zudem zu einem wahren Schnäppchen.
Bisher wurden betroffene Gerichte nicht gekennzeichnet. Die Lebensmittelkontrolle soll in Zukunft jedoch bewirken, dass der Einsatz von falschem Schinken zumindest für den Verbraucher ersichtlich werden soll, sodass er in der Lage ist, minderer Qualität aus dem Weg zu gehen.
Das Klonen ist vielen Menschen nur aus weniger guten Science-Fiction-Romanen oder -filmen bekannt. Nicht selten erscheint es uns suspekt und fremdartig. Eine Tatsache ist allerdings, dass das Klonen von Tieren, welches bis heute noch eine relativ kostspielige Angelegenheit darstellt, schon bald ein ganz alltäglicher Prozess sein könnte. Ein Großteil der Lebensmittelindustrie ist jedenfalls der Meinung, aus diesem technischen Fortschritt erhebliche Vorteile ziehen zu können. Möglicherweise könnten Fleisch und Milch demnach schon bald von geklontem Vieh stammen.
Bisher war es nicht möglich Fleisch oder Milch geklonter Tiere in europäischen Supermärkten anzutreffen. Nun allerdings existiert eine neue EU-Regelung, welche Zulassungs- und Bewertungsverfahren besagter Lebensmittel ermöglicht. Umfragen beweisen, dass die Mehrheit der Einwohner Europas das Klonen skeptisch sieht und auch Verbraucherschützer sind demnach bemüht, den kritischen Konsumenten die Konfrontation mit Klon-Fleisch und -milch weitestgehend zu ersparen.
Nachdem Lebensmittelschützer verschiedenste Klon-Lebensmittel sechs Jahre lang unter die Lupe genommen haben, sind sie nun sicher, dass der Verzehr von Fleisch geklonter Tiere keinerlei Gefahren birgt. Nicht umsonst wurde in den USA bereits Anfang letzten Jahres der Verkauf besagter Nahrungsmittel gestattet. Kritiker sind allerdings der Meinung, dass die Bedenken, welche in Europa immer wieder geäußert werden, aus ethischen Gründen unbedingt berücksichtigt werden sollten. Es müsse aus diesem Grund zumindest durch die Verpackung der Produkte ersichtlich werden, dass das Thema Klonen bei der Produktion eine Rolle gespielt habe. Schließlich seien beispielsweise relativ viele Tierschützer unter den Konsumenten. Man müsse den Menschen generell ermöglichen, sich für oder gegen Klon-Lebensmittel zu entscheiden, äußern auch Mitglieder der Organisation Foodwatch. Eine Kennzeichnungspflicht besagter Lebensmittel wurde in den USA übrigens nicht eingeführt. [...mehr]
Geflügelfleisch ist überwiegend fettarm, weshalb es bei Abnehmwilligen besonders beliebt ist. Gerade nach der schockierenden Nachricht, rotes Fleisch könne die Lebenserwartung senken, sind Pute, Hähnchen und Co. wohl noch gefragter. Passend zur Spargelsaison gibt es hier ein Rezept für Geflügelfreunde, die nach kreativen Anregungen suchen.
Zutaten für vier Portionen:
Eine große Zwiebel
Saft einer halben Zitrone
Drei Teelöffel Gemüsebrühe
150 g Crème Fraiche
400 g Putenschnitzel
400 g frische Tomaten
700 g Spargel
Etwas frischer Estragon
Etwas Olivenöl
Etwas Salz
Etwas Pfeffer
Zubereitung:
Die Putenschnitzel werden gewaschen und anschließend in etwa ein bis zwei Zentimeter breite Streifen geschnitten. Während man die Tomaten wenige Minuten in kochendem Wasser platziert, nimmt man die Zwiebel zur Hand, befreit sie von ihrer Pelle und zerteilt sie in feine Würfel. Die Tomaten lassen sich nach dem heißen Bad ebenso leicht pellen. Im Anschluss schneidet man sie in kleine Stücke. Nachdem der Spargel geschält wurde, schneidet man auch ihn in drei bis vier Zentimeter große Segmente.
Nun wendet man sich dem Estragon (s. hier) zu, säubert ihn und hackt ihn grob. Anschließend wird er gemeinsam mit etwas Olivenöl und dem geschnittenen Fleisch in eine Pfanne gegeben und angebraten. Ist das Fleisch gar wird es zur Seite gestellt, während die noch immer mit Estragon gefüllte Pfanne abermals zum Einsatz kommt. Nun werden die Spargelstücke, gemeinsam mit den Zwiebelwürfeln darin angebraten. Nach etwa drei Minuten auf mittlerer Temperatur, gibt man den Zitronensaft hinzu. Nachdem die Flüssigkeit zum Kochen gebracht wurde, rührt man dann Crème Fraiche und Gemüsebrühe unter. Auch das Fleisch wird nun noch etwa acht Minuten bei niedriger Temperatur mit erwärmt. Nachdem mit Salz und Pfeffer nachgewürzt wurde, kann der Inhalt der Pfanne bereits auf Teller verteilt werden.
Zum Schluss gilt es lediglich noch die Tomaten leicht anzubraten. Sie werden auf das Putengemüse gegeben.
Tipp: Als Beilagen sind besonders Reis oder Baguette geeignet. [...mehr]
Senf wird unterschätzt! Die meisten nehmen ihn kaum wahr, schließlich ist er „nur“ eine Zugabe zu Bratwurst und Co., oder nicht? Nein, denn eigentlich kann das scharfe Gewürz viel mehr. Dass Majonäse übermäßig viel Fett enthält und deshalb eingespart werden sollte, während viele Ketchupsorten vollkommen überzuckert sind und ebenfalls nicht zu oft auf dem Teller landen sollten, bringt viele auf den Gedanken, dass auch der Senfverzehr nicht zu empfehlen ist- falsch gedacht!
Grill-Fans können aufatmen: Wer sich gesund ernähren will, muss Fleisch nicht unbedingt pur essen, denn Senf ist, entgegen aller Vermutungen, zu empfehlen! Vor allem Menschen, die unter Verdauungsproblemen leiden, sollten die gelbe Paste unbedingt ab und zu verwenden, um Gerichte zu verfeinern, denn Senf ist sehr verträglich und fördert die menschliche Verdauung.
Wer Senf bereits probiert hat und feststellen musste, dass ihm der Geschmack nicht zusagt, sollte unbedingt einen weiteren Versuch starten. Senf gibt es nämlich mittlerweile in vollkommen unterschiedlich schmeckenden Variationen und nicht immer ist die Würzpaste außerordentlich scharf. Dies liegt übrigens an den, bei der Herstellung verwendeten Senfkörnern und dem Mischverhältnis dieser mit weiteren Zutaten wie beispielsweise Kräutern, Salz, weiteren Gewürzen, Wasser, Essig oder sogar Früchten. Hier findet ihr eine Liste der verschiedenen Senfsorten.
Die verdauungsfördernde Wirkung der gemahlenen Senfkörner innerhalb des Senfs, hängt mit den ätherischen Ölen, den so genannten Senfölen, welche zu den sekundären Pflanzenstoffen gerechnet werden und den Bitterstoffen zusammen, die sich in ihnen finden lassen. Gerade bei dem Verzehr fettiger Speisen ist eine Senfbeilage demnach sehr zu empfehlen. Zudem enthalten Senfkörner jedoch Vitamin C, welches unserem Immunsystem auf die Sprünge hilft, wichtige pflanzliche Proteine sowie verschiedene Mineralstoffe. [...mehr]
Wir alle wünschen uns ein langes, glückliches und vor allem gesundes Leben. Dass man, will man sich dieses sichern, unbedingt seine Lebensweise im Auge behalten, gesund essen und sich viel bewegen sollte, ist bekannt. Nun wurde herausgefunden, dass besonders der regelmäßige Verzehr von Fleischprodukten von Schwein, Rind und Lamm zu einem vorzeitigen Tod führen kann.
Putenmedaillons, Hähnchenbrustfilet und ein saftiges Brathähnchen sind nicht nur lecker sondern glücklicherweise auch völlig unbedenklich, wie es scheint. Geflügel ist so genanntes weißes Fleisch, welches scheinbar keinerlei negative Auswirkungen auf die Lebenserwartung von uns Menschen hat. Ganz im Gegenteil- Es heißt sogar, dass der Verzehr von Geflügelfleisch sich eher positiv auswirkt.
Der Genuss von Rind-, Lamm- und Schweinefleisch ist dagegen nicht empfehlenswert, fanden nun einige US-amerikanische Wissenschaftler im Zuge einer Studie heraus. Über zehn Jahre hinweg, beobachtete und analysierte man die Daten von 500.000 Probanden im Alter von 50 bis 70 Jahren. Fans von so genanntem roten Fleisch starben in der Regel früher als beispielsweise Anhänger von weißem Fleisch.
Es heißt, dass nicht etwa spezielle Krankheiten besonders häufig auftraten. Vielmehr versterben Schweine-, Rind- und Lammfleisch-Liebhaber scheinbar aufgrund unterschiedlicher gesundheitlicher Probleme, welche über kurz oder lang durch den Verzehr auftreten. Das National Cancer Institute allerdings berichtet zudem, dass das Essen von rotem Fleisch, Menschen besonders anfällig für Herz-Kreislauf- und verschiedene Krebserkrankungen macht. Grund hierfür sind wahrscheinlich die im Fleisch enthaltenen gesättigten Fettsäuren, sowie die gesundheitsschädigenden Stoffe, welche oftmals bei der Zubereitung entstehen.
Rotes Fleisch sollte demnach so selten wie nur möglich konsumiert werden. Fisch und mageres Geflügelfleisch können ebenso schmackhaft sein! Zudem sind auch vegetarische Gerichte erstaunlich geschmackvoll- Probiert es aus! [...mehr]
Nachdem uns nun die Experten versichern, dass auch das mit Dioxin belastete Schweinefleisch viel weniger schädlich ist, als gedacht, können wir diesbezüglich wieder kräftig zugreifen. Hier gibt es, für alle Fans von Schweinefleisch, ein sehr leckeres, japanisches Rezept.
Zutaten für zwei Portionen:
Vier Lenden vom Schwein
Ein Teelöffel Zucker
Ein Teelöffel Ingwersaft
Zwei Esslöffel Sojasoße
Zwei Esslöffel süßer Reiswein
Etwas Öl
Etwas Sake
Zubereitung:
Die Sojasoße wird zusammen mit dem süßen Reiswein und etwas Zucker in eine kleine Schüssel gegeben. Während man das Ganze vermischt, gießt man außerdem den Ingwersaft, sowie den Sake in die Schüssel. Wichtig ist natürlich, dass alle Zutaten vorsichtig aber gründlich vermengt werden sollten. Nun widmet man sich dem Fleisch. Zuerst sollte man es etwas einschneiden. Dies ist deshalb von Nöten, damit es im Anschluss, wenn man die einzelnen Stücke in die Schale mit der Soße legt, etwas Soße in sich aufnimmt. Es wird durch diese Prozedur somit sehr zart und schmackhaft. Insgesamt sollte das Fleisch bis zu zehn Minuten in der Soße verweilen, wobei es unbedingt mindestens einmal gewendet werden sollte, damit die Marinade auch wirklich überall hin gelangt. Anschließend greift man zu einer großen Pfanne, gibt etwas Öl in diese und erwärmt sie auf mittlerer Temperatur. Nun wird das Fleisch mit etwas Küchenpapier abgetupft und in der Pfanne gebraten bis es gar ist- natürlich von beiden Seiten. Im Anschluss gilt es das Fleisch herauszunehmen, die Soße stattdessen in die Pfanne zu geben und aufzukochen. Dann kommt das Fleisch erneut in die Pfanne. Ist es mit der Soße bedeckt, ist es fertig.
Tipp: Am besten serviert man das Fleisch mit frischem Gemüse, dann kommt auch die Vitaminzufuhr nicht zu kurz. [...mehr]