» Getreide

Autor: Svea

Wraps, Röllchen aus Fladenbrot mit Gemüse-Fleisch-Füllung, werden etwa seit den 1990er Jahren immer beliebter. Auch Fastfood-Ketten sind mittlerweile auf den Geschmack gekommen und verkaufen die Teig-Wickel. Wie gesund sind Wraps eigentlich? Sind sie wie fetttriefende Burger und Pommes eher zu meiden, oder gibt es vielleicht richtig gesunde Variationen?

salatwrap © Flickr / WordRidden
Ob gesund oder ungesund lässt sich bei den Wraps leider nicht verallgemeinern. Natürlich spielt es eine Rolle, aus welchen Bestandteilen sich die leckeren gefüllten Teigrollen zusammensetzen. Viel Gemüse und Salat ist in jedem Fall gesund, ein besonderes Augenmerk sollte hier jedoch auf die verwendete Soße für die Füllung gerichtet werden. Viele Soßen enthalten reichlich Fett und sind deshalb für figur- und gesundheitsbewusste Menschen nicht zu empfehlen. Eine leckere Wrap-Soße braucht nicht viel Sahne und Öl. Aus fettarmem Joghurt und eventuell etwas Zitronensaft mit verschiedenen Kräutern und gewürzt mit Salz und Pfeffer, kann man ganz leicht eine schmackhafte und gesunde Soße zaubern. Damit wird jeder Wrap zum Genuss, ohne schlechtes Gewissen!

Will man bei seinem Wrap nicht auf Fleisch verzichten, so sollte man darauf achten, dass nur mageres Fleisch verwendet wird, denn auch Fleisch enthält oft jede Menge Fett. Besonders Geflügel ist größtenteils weniger fettig als zum Beispiel Schweinefleisch. Auch Shrimps oder magerer Thunfisch bilden eine leckere Alternative zu fetthaltigem Fleisch. Von paniertem Fleisch, wie es meist in den Wraps der Fastfood-Ketten zu finden ist, ist vollkommen abzuraten. Hier verbirgt sich das Fett nicht nur im zu verwendenden Fleisch, denn durch die Panade und die meist damit einhergehende Zubereitung in der Friteuse, befindet sich auch um das Fleisch herum eine unnütze und ungesunde Fettschicht.

Und auch Teig ist nicht gleich Teig. Wer seine Wraps selber machen will, verwendet am besten Vollkornmehl. Dieses enthält viel mehr Vitamine und Mineralstoffe als herkömmliches Weizenmehl.    [...mehr]


Autor: Svea

getreidefeld © Flickr / alfonso benayas

Mit dem Wort „Ballast“ bezeichnet man in der Regal etwas, das in irgendeiner Form belastet, etwas, das einen unnötig beschwert. Die Benennung der Ballaststoffe ist somit genau genommen vollkommen unpassend. In der Zeit als es zur Namensgebung kam, wurde jedoch noch angenommen, dass Ballaststoffe gänzlich unbrauchbar für den Menschen wären. Heute weiß man hingegen, dass Kohlenhydrate keineswegs eine drückende Bürde für den menschlichen Körper sind, ganz im Gegenteil. Doch auch, dass sie zu den Kohlenhydraten gezählt werden, kann zu Missverständnissen führen. Ballaststoffe sind Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel, welche nicht vom Körper verdaut und nicht auf die herkömmliche Weise verwertet werden können. Sie verrichten jedoch andersartige Arbeiten, den Stoffwechsel betreffend. Dadurch, dass wasserlösliche Ballaststoffe im Magen anschwellen, intensivieren sie das Sättigungsgefühl. Voraussetzung hierfür ist eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Flüssigkeit. Auch haben Ballaststoffe eine Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel. Sie vermeiden nämlich den rapiden Anstieg, der oftmals dazu führt, dass das vermehrt ausgeschüttete Insulin erneut und schnell neuen Hunger entstehen lässt. Ballaststoffe haben somit einen zweifach hungervorbeugenden Effekt.cerealien © Flickr / visualpanic

Ballaststoffe beeinflussen auch die Verdauung, indem sie die Darmtätigkeit anregen. Sie vermeiden Verstopfung und sogar Krankheiten, die den Darm befallen können, so zum Beispiel Darmkrebs. Sie binden nämlich negative, in der Nahrung enthaltene Stoffe und fördern dagegen positive und wichtige Darmbakterien. Man sagt ihnen zusätzlich eine cholesterinsenkende Wirkung nach. Ballaststoffe kommen vor allem in Getreide und Getreideprodukten, aber auch in Gemüse, Hülsenfrüchten und Obst vor.

Die ballaststoffhaltigen Lebensmittel enthalten ebenso viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe, was den Verzehr noch gewinnbringender gestaltet. Täglich sollte man übrigens etwa 30g Kohlenhydrate zu sich nehmen.    [...mehr]


Autor: Svea

Salat unterstützt eine gesunde, vitaminreiche Ernährung und es gibt ganz verschiedene Möglichkeiten Salat schmackhaft und ansprechend zusammenzustellen. Für alle, die genug haben, vom langweiligen Blattsalat, aber trotzdem etwas nahrhaftes, gesundheitsstärkendes und leckeres zubereiten wollen, gibt es hier ein Rezept für einen wohlschmeckenden und gesunden Reissalat.

Zutaten für 3 Portionen:

  • eine Zucchinireissalat © Flickr / t i n a | r a v a l
  • eine Zehe Knoblauch
  • drei Esslöffel Essig
  • vier Frühlingszwiebeln
  • vier Tomaten
  • 200g Reis
  • ein paar frische Basilikumblätter
  • etwas Salz
  • etwas Pfeffer

Zubereitung:

Den Reis in Salzwasser etwa zehn Minuten garen, bis er nicht mehr hart, jedoch noch bissfest ist. Er wird anschließend abgegossen und zur Seite gestellt, damit er abkühlen kann. In dieser Zeit wird das Gemüse verarbeitet. Die Paprikaschoten werden halbiert, entkernt und gewaschen. Anschließend werden sie in mundgerechte, kleine Stückchen geschnitten und in eine Salatschüssel gegeben. Die Zucchini wird gewaschen, in Scheiben geschnitten und zu der Paprika in die Schüssel getan. Auch die Tomaten müssen abgespült und im Anschluss zerkleinert werden. Die Frühlingszwiebeln werden gesäubert und in Ringe geschnitten und auch die Basilikumblätter werden gewaschen und zerkleinert. Beides wird anschließend über das Gemüse gestreut. Das Salat-Dressing sollte in einem kleinen Schälchen angerührt werden. Zuerst wird der Knoblauch zerkleinert, am besten in einer Knoblauchpresse. Öl und Essig werden daraufhin auf den Knoblauch in die Schüssel gegeben. Dann wird das Gemisch gut umgerührt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Die Salatsoße sollte nun dem Gemüse untergemischt werden. Erst danach wird der abgekühlte Reis hinzu gegeben. Zum Schluss muss alles gut vermischt werden.    [...mehr]


Autor: Svea

Damit der menschliche Körper geistig und physisch aktiv sein kann, muss ihm Energie über die Nahrung zugeführt werden. Zu den Energielieferanten, welche sich in den Lebensmitteln verbergen, gehören die Kohlenhydrate und ferner auch die Fette und Eiweiße. Glaubt man der Ernährungspyramide, so sollten kohlenhydrathaltige Produkte den größten Teil der Nahrung ausmachen. Mindestens die Hälfte der benötigten Energie sollte dem Körper über Kohlenhydrate zugeführt werden. Besonders viele wichtige Kohlenhydrate sind in Getreideprodukten, einigen Hülsenfrüchten und Kartoffeln zu finden.

getreide © Flickr / wafdaros

Kohlenhydrate bestehen aus Monosacchariden, aus Einfachzuckern. Diese bestehen wiederum aus Kohlenstoff, Sauerstoff und Wasserstoff und bilden sich durch die Photosynthese in Pflanzen. Disaccharide, Zweifachzucker, bestehen aus zwei Monosaccharid-Einheiten und Oligosaccharide, Mehrfachzucker, beinhalten mehrere Monosaccharide. In Polysacchariden, in Vielfachzuckern, kommen sogar sehr viele Einheiten der Monosacchariden vor. Um die Kohlenhydrate verwerten zu können, müssen sie im Körper in ihre einzelnen Bestandteile, in die Einfachzucker, aufgespaltet werden. Kohlenhydrate, die aus wenigen Monosaccharid-Einheiten bestehen, können somit viel schneller für den Körper nutzbar gemacht werden. Der Blutzuckerspiegel steigt übereilt an, Insulin wird ausgeschüttet und dieses führt dazu, dass er auch schnell wieder absinkt und erneut Hunger entsteht. Lebensmittel, welche Einfach- und Zweifachzucker enthalten, sollten deshalb weniger häufig zu sich genommen werden. Hierzu gehören Produkte, die Trauben- und Haushaltszucker enthalten, zum Beispiel Süßigkeiten. Mehrfach- und Vielfachzucker dagegen, zum Beispiel enthalten in stärkehaltigen Lebensmitteln, Getreideprodukten und Gemüse, werden langsam aufgespalten und die Monosaccharide gelangen nur gemächlich ins Blut. Dies führt dazu, dass der Blutzuckerspiegel weniger schnell ansteigt und das Sättigungsgefühl länger aufrechterhalten wird.

Eine Unterversorgung des Körpers mit Kohlenhydraten führt dazu, dass vor allem Fett und Eiweiß als Energielieferanten herhalten müssen. Da die meisten Lebensmittel, die Kohlenhydrate enthalten, nebenbei auch noch Vitamine und Mineralstoffe beinhalten, ist eine Unterversorgung mit diesen Produkten dreifach belastend für den Körper.
Eine Überversorgung dagegen kann dazu führen, dass die Kohlenhydrate im Körper zu Fett umgewandelt werden. Übergewicht kann die Folge sein.

kartoffel © Flickr / Tanya Dropbear

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Autor: Svea

Wer in Sachen Brot auf eine gesunde Ernährung achten will, greift meist zu einem frischen Vollkornbrot und vermeidet Weißbrot, wie Toast und helle Brötchen. Das Mehl, das Vollkornprodukte zu etwa 90 % enthalten, besteht aus dem gesamten Getreidekorn, was bedeutet, dass auch Randschichten und Keimlinge des Kornes bei der Herstellung verwendet werden. Dies hat den Vorteil, dass in Vollkornprodukten mehr Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine enthalten sind, als in anderen Teigwaren aus Weißmehl. Es wird sogar gesagt, dass Vollkornprodukte Darmkrebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Doch selbst das gesündeste Brot kann auf Dauer langweilig werden. Ist vielleicht Knäckebrot eine Alternative, die verantwortungsbewusste Verbraucher nicht dazu zwingt Abstriche bezüglich ihrer Gesundheit in Kauf nehmen zu müssen?

knäckebrot © flickr / plindberg

Da es verschiedene Arten von Knäckebrot gibt, lässt sich kein allgemeines Urteil fällen, allerdings kann man zumindest soviel sagen: Das meiste auf dem Markt erhältliche Knäckebrot besteht aus Vollkornmehl. Wer sicher gehen will, dass der knusprige Snack, der übrigens ursprünglich aus Schweden stammt, wirklich gesund ist, sollte einfach darauf achten, dass auf der Verpackung von Vollkorn die Rede ist. Vollkorn-Knäckebrot vereinigt als typisches Vollkorn-Produkt viele bereits genannte Nährstoffe in sich und sättigt überdies sehr schnell, ohne dass es viele Kalorien besitzt. Im direkten Vergleich mit frischem Vollkornbrot fällt auf, dass das Knäckebrot oftmals noch nährstoffhaltiger ist, außerdem ist es sehr viel länger haltbar, beides hat damit zutun, dass das Knäckebrot nur wenig Zeit im Backofen verbringt. Ein weiterer Vorteil des knackigen Knuspergebäcks ist die außerordentliche Bekömmlichkeit. Knäckebrot vereinigt Roggen-, sowie Weizenmehl in sich und die enthaltenen Ballaststoffe des Knäckebrots fördern unsere Verdauung und regen den Stoffwechsel an. Es wird sogar davon gesprochen, dass die enthaltenen Ballaststoffe den Cholesteringehalt im Blut senken können. Auch auf unsere Zähne hat Knäckebrot übrigens einen positiven Einfluss: Die feste Konsistenz lässt uns viel kauen, was unseren Zähnen äußerst gut tut.

gestapeltes knäckebrot © flickr / zimpenfish
Ein wenig bedenklich ist der Acrylamid-Anteil im Knäckebrot. Acrylamid ist ein krebserregender Stoff, der z.B. bei der starken Erwärmung von getreidehaltigen Produkten entsteht. Viele Hersteller haben allerdings bereits Maßnahmen getroffen, welche der Bildung hoher Mengen von Acrylamid entgegenwirken.    [...mehr]


Autor: Svea

Viele Deutsche stehen täglich vor der schwierigen Aufgabe zu entscheiden, welche warme Mahlzeit auf den Tisch kommen soll. Die wenigsten versuchen hierbei Alternativen zu den typischen Pasta-, Reis-, oder Kartoffelgerichten zu finden. In den meisten Familien gibt es fünf bis sechs „Standardgerichte“, die sich immer im Wechsel wiederholen. Dabei ist abwechslungsreiche Ernährung wichtig und natürlich auch viel reizvoller.

Eine gesunde Ausweichvariante zu mit der Zeit langweilig gewordenen Kartoffel-, Nudel-, oder Reisgerichten stellt die ebenso vielseitige Hirse dar. Mit „Hirse“ bezeichnet man verschiedene Arten von Getreide, welche besonders nährstoffreich sind. Man zählt sie zu den so genannten Süßgräsern. Nicht zuletzt durch den hohen Ölanteil der Hirse und den wertvollen ungesättigten Fettsäuren, welche enthalten sind, ist sie als Vollwertkost bekannt. Hirse enthält außerdem viele Mineralstoffe, so zum Beispiel Calcium, Eisen, Fluor, Kalium und Magnesium. Auch Kieselsäure, welche in den menschlichen Zellen enthalten ist, findet sich in Hirse, sodass sie vor allem auf Fingernägel, Haare und Haut eine positive Wirkung hat.

getreidefeld © Flickr / Jams_123

Entdeckt wurde diese, zur vollwertigen Ernährung beitragende Pflanze, als eine der ersten Getreidearten, im asiatischen Raum. Sie war allerdings auch vorübergehend in Europa sehr beliebt und wurde im Mittelalter auch in Deutschland als wichtiges Grundnahrungsmittel angebaut. Im 18. Jahrhundert wurde die Hirse jedoch von der Kartoffel und anderen Getreidearten verdrängt und geriet hier fast in Vergessenheit. Heute fungiert sie oftmals leider nur noch als Futtermittel für Tiere. Da der Hirseanbau durch Wärme erleichtert wird und Hirse auch auf relativ nährstoffarmen Böden gedeiht, stellt sie jedoch noch heute in Teilen Afrikas und auch Asiens das Grundnahrungsmittel der Bevölkerung dar.

Wer also die Nase voll von langweiligen, sich ständig wiederholenden Mahlzeiten hat, sollte gelegentlich auf Hirserezepte zurückgreifen. Hirse ist facettenreich, gesund und lecker, außerdem sagt man, Hirse mache schön. Also unbedingt ausprobieren, es lohnt sich bestimmt.    [...mehr]


Autor: Steffi

Amaranth zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Erde. Ähnlich, wie Dinkel, gehört es zur Gattung der Urgetreide. Das bedeutet, dass Getreide, wie Amaranth im Unterschied zu Weizen, nicht gezüchtet oder gar überzüchtet worden ist, da Amaranth (oder Dinkel) bis heute nicht so industrialisiert und raffiniert wurde, wie beispielsweise Weizen. Deswegen eignet sich Amaranth besonders für Allergiker.

Amarant by gehis flickr

Ursprünglich stammt Amaranth aus Südamerika, und ist deswegen auch als Inkakorn bekannt. Es wurde sowohl von den Inkas als auch von den Azteken als Wunderkorn verehrt. Das wundert nicht, denn wenige Getreidesorten sind so ausgewogen, wie Amaranth. Durch den hohen Anteil an Lysin ist das Eiweiß von Amaranth ganz besonders wertvoll. Hinzukommt, dass Amaranth eine besonders feine Struktur besitzt, und deswegen besonders gut verdaulich ist.

Amaranth wird seit mindestesn 9 000 Jahren in Südamerika kultiviert. Unter den spanischen Herrschaft wurde der Anbau verboten und unter Todesstrafe gestellt, vor allem wegen seiner hohen religiösen Bedeutung für die Inkas. Dies trug zu einer Versorgungskrise der Einwohner bei; viele Inkas starben an der mangelnden Versorgung.

Die Amaranth-Körner sind winzig klein, kugelrund und können ähnlich, wie Mais im Topf erhitzt werden und zu Popcorn verarbeitet werden. Amaranth-Popcorn kann man kaufen, und unters Müsli gemischt gibt es dem Müsli eine ganz besondere Note.

Amaranth enthält neben Lysin viel Magnesium und Eisen. Es übertrifft in der Nährwerttabelle alle anderen Getreidesorten in dieser Hinsicht. Das Gute ist: Amaranth schmeckt super! Es hat eine leichte, luftige Konsistenz und schmeckt leicht nussig. Amaranth lässt sich auch zu köstlichen Aufläufen und Nachtischen verarbeiten. Fertig gemischtes Amaranth-Müsli vertreibt die Bio-Marke „Allos“ in jedem gut sortieren Bioladen.

Aber Achtung: Suchtgefahr! Wer einmal das Amaranth-Müsli probiert hat, kommt nicht mehr davon los.



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