Autor: Stefanie
Maroni, bei uns auch oft eingedeutscht als Maronen bezeichnet, sind in der Vorweihnachtszeit eine gesunde und leckere Alternative zu all den kalorienreichen Verführungen, die auf den Weihnachtsmärkten auf uns lauern.

Denn anders als Nüsse enthalten Maroni nur rund zwei Prozent Fett, dafür aber viele wertvolle Kohlenhydrate, Kalium und Magnesium, hochwertige Proteine, jede Menge Vitamin B, aber auch Vitamin C und E. Sie haben einen süßlichen Geschmack, da sich beim Erhitzen die Stärke in Zucker umwandelt – Und das muss sein, denn roh sind die Esskastanien ungenießbar. Um Maronen zu schälen, empfiehlt sich die Backofen-Variante, bei der die Schale der Früchte zweimal über Kreuz eingeschnitten wird (anderenfalls platzen die Kastanien) und die Maronen bei etwa 280°C im Ofen landen, wo sei verbleiben, bis die Schale abplatzt. Dann kann man diese leicht entfernen. Man kann die eingeschnittenen Maroni auch in heißem Wasser kochen, doch dabei gehen viele Aromen verloren. [...mehr]
15. Dezember 2011

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Autor: Svea
Vielen Abnehmwilligen fällt es äußerst schwer ihre alten Koch-Traditionen aufzugeben und stattdessen gesündere Zubereitungsmethoden zu verinnerlichen. Anfangs greifen viele vermehrt nach einem Apfel, oder kochen sich gesunden Brokkoli und essen diesen pur. Spätestens nach ein paar Wochen ist jedoch den Wenigstens eine solch langweilig Kost nicht zuwider. Das Problem stellt meist die Zubereitung von Soßen dar. Wer nicht sonderlich figurbewusst ist, greift hier meist zu Sahne. Sie ist sehr fettig, wodurch sie fast jedes Gericht schmackhaft gestaltet, denn Fett ist bekanntlich ein Geschmacksträger. Das viele sich in der Sahne befindliche Fett kann jedoch leicht zu überflüssigen Pfunden führen. Eine Soßen-Alternative zu finden ist jedoch gar nicht so schwer wie man oftmals denkt. Insbesondere ganz leichte Rezepte mit nur wenigen Zutaten können eine wahre Gaumenfreude sein!
Zutaten für eine Portion:
- einige frische Basilikumblätter
- ein Esslöffel geriebener Käse
- eine kleine Knoblauchzehe
Zubereitung:
Die Spaghetti werden wie auf der Packung vermerkt gegart, sodass sie anschließend bissfest sind. In der Zwischenzeit wird eine große Pfanne auf den Herd gestellt, in der das Olivenöl erhitzt wird. Mit einer Knoblauchpresse wird nun der Knoblauch zerkleinert und in die allmählich warm werdende Pfanne gegeben. Vorsicht: Ist die Pfanne bereits sehr heiß wird der Knoblauch sofort schwarz und ungenießbar. Während der Knoblauch auf mittlerer Temperatur allmählich gelblich-braun wird, werden die Tomaten in kleine Würfel geschnitten. Sind sie zerkleinert, werden sie in die Pfanne gegeben und kurzzeitig angebraten. Das Basilikum sollte nun fein gehackt werden. Die bissfesten Spaghetti müssen abtropfen und werden dann zu dem Öl, dem Knoblauch und den Tomaten in die Pfanne gegeben. Anschließend wir auch das Basilikum darüber gegeben. Alles sollte sehr gut vermischt werden und kann dann mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit Streukäse bestreut serviert werden. [...mehr]
30. August 2008

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Autor: Steffi
Koriander ist ein einjähriges Doldenkraut, dass vom Aussehen der glatten Petersilie ähnelt. In der europäischen und arabischen Küche benutzt man die gemahlenen Samen als Zusatz in Suppen und Weihnachtsgebäck, während in Asien das frische, grüne Kraut und die Wurzeln zu herzhaften Curries und Dips verarbeitet werden. Koriander ist eines der ältesten Kräuter der Welt, sogar in alten Sanskritaufzeichnungen ist schon vom Koriander die Rede. Man sagt ihm nicht nur aphrodisische, sondern auch heilende Wirkung nach. So soll Koriander vor allem bei Umweltvergiftungen besondere Wirkung zeigen und beispielsweise eingelagertes Quecksilber aus Zellen herauslösen.

Das Wort “Kori” bedeutet im Griechischen “Wanze”. Koriander hat einen sehr scharfen eigentümlichen, nach Wanzen riechenden Geruch, und wurde im Mittelalter deswegen auch gegen Flöhe und Läuse eingesetzt. Dies soll jedoch nicht abschrecken, denn viele finden, dass Koriander ganz köstlich schmeckt, egal ob getrocknet oder frisch.
Die getrockneten Samen halten sich sehr lange, während das Kraut, ähnlich wie Basilikum oder Petersilie, möglichst schnell verarbeitet werden sollte. Die Samen sollte man immer frisch mahlen, da das Aroma sehr schnell verfliegt und durch den hohen Gehalt an Bitterstoffen, dann ein unangenehmer bitterer Geschmack überwiegt. Man kann die Samenkörner aber auch im Mörser oder mit einem Brotmesser leicht zerdrücken, das reicht vollkommen.
Aber es stimmt: Nicht jeder mag Koriander. Man sagt sogar, dass die Zuneigung oder Abneigung zu Koriander genetisch bedingt ist.
Wer es selbst ausprobieren will, der findet Koriandersamen in jedem arabischen Lebensmittelgeschäft. Frischen Koriander kann man in asiatischen Läden kaufen. Eine Tüte Koriandersamen kostet ungefähr 2 Euro, genausoviel wie ein Bund frischer Koriander. [...mehr]
8. Februar 2008

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