» Studie

Autor: Stefanie

Bei der Pfundskur handelt es sich nicht wirklich um eine Diät im klassischen Sinne, sondern um ein Programm zur langfristigen Ernährungsumstellung. Das Besondere: Es gibt keine wirklichen Verbote, alles kann in entsprechenden Massen genossen werden.

Prof. Dr. Pudel, ein Ernährungspsychologen aus Göttingen, entwickelte die Pfundskur als eine Art Training gegen schlechte Essgewohnheiten. Seine zentrale These besagt, das der menschlicher Körper Kohlenhydrate erst dann in Fett umwandelt, wenn täglich mehr als 500 Gramm verzehrt werden. Der Grund für massives Übergewicht sei der übermässige Verzehr von Fetten in Kombination mit mangelnder Bewegung. Die Ernährung nach der Pfundskur hingegen basiert auf dem Verzehr von vollwertiger und ausgewogener Mischkost.

Das System der Pfundskur - Einfach und effektiv

Jeder, der einmal eine Diät ausprobiert hat, weiss um die Verlockungen von Verboten. Bei der Pfundskur wird dieses Risiko geschickt umgangen, denn prinzipiell gibt es keine strikten Verbote,    [...mehr]


Autor: Svea

Bioprodukte stammen aus ökologischer Landwirtschaft. Dies bedeutet, dass im Zuge der Produktion der Lebensmittel, möglichst naturschonende Herstellungsmethoden, unter Berücksichtigung des Umweltschutzes und des Wissens über Ökologie, verwendet werden. Aufgrund der Produktionsweise ist die Ware oft erheblich viel teurer als die üblichen Nahrungsmittel im Supermarkt. Was vielen jedoch nicht bewusst ist: Die Inhaltsstoffe sind die gleichen.

Gemüse © Flickr / mckaysavage

Wer Bioprodukte kauft, dem sollte es dabei vor allem darum gehen, die Umwelt zu schonen. Eigene Vorteile zieht der Verbraucher angeblich selten aus den Lebensmitteln aus ökologischer Landwirtschaft. Zumindest der Nährstoffgehalt der Massenware scheint mit dem der Bioprodukte mithalten zu können.  Dies zumindest sollen Wissenschaftler der London School of Hygiene & Tropical Medicine (lshtm) mit Hilfe einer Studie belegt zu haben.

Die Forscher betrieben eine große Untersuchung zum physiologischen Wert von ökologischen Lebensmitteln und nahmen im Zuge dieser, die Daten von 50 000 Veröffentlichungen zum Thema Nährstoffgehalt in Bioprodukten, aus den letzten 50 Jahren, unter die Lupe. Anzumerken ist, dass die Wissenschaftler der London School of Hygiene & Tropical Medicine, chemische Rückstände und Belastungen in den Lebensmitteln in ihrer Studie nicht berücksichtigten.

Die Forscher konnten herausfinden, dass ökologisch produzierte Nahrungsmittel und konventionell hergestellte Lebensmittel hinsichtlich des Nährstoffgehalts gleichwertig sind. Die Studie gliederte sich in 13 Kategorien. In zehn von diesen, konnten die Wissenschaftler keine erheblichen Unterschiede zwischen den Nahrungsmitteln feststellen. Nur Reifegrad von Bio-Obst und -Gemüse und Düngung der Erzeugnisse aus ökologischer Landwirtschaft wichen von der Massenware ab. Die Forscher bezweifeln, dass diese Faktoren sich auf die gesundheitliche Qualität der Lebensmittel auswirken könnten.

Viele Studien jedoch konnten nachweisen, dass der Konsum von Bioprodukten aufgrund der niedrigeren Belastung mit Pestiziden, sinnvoll ist.

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Autor: Svea

Fett ist ein Geschmacksverstärker. Dies ist auch der Grund dafür, dass viele Menschen gerne fetthaltige Speisen verzehren. Da Fett allerdings auch der Figur schadet, versuchen die meisten Verbraucher, ihren Fettkonsum einzuschränken. Wissenschaftler konnten nun einen weiteren Grund dafür aufdecken, warum es sinnvoll ist, auf zu viel Fett zu verzichten.

Fastfood schädigt die Gedächtnisleistung © Flickr / Lord Jim

Im Zuge einer Studie fanden Forscher heraus, dass Fett das Kurzzeitgedächtnis schädigt und somit bewirkt, dass Betroffene sowohl körperlich, als auch geistig weniger schnell interagieren können. Ursache sei nach Meinung der Experten, ein gestörter Energiekreislauf der Zellen, der durch den Fettverzehr bewirkt werde. Scheinbar genügen wenige Tage Fastfood, um diesen Effekt auszulösen.

Da die Forscher der University of Cambridge im Zuge der Studie lediglich Ratten testeten, ist bisher fraglich, ob auch Menschen derart drastisch reagieren. Die Ratten allerdings entpuppten sich so schnell als vergesslich, dass Experten davon ausgehen, dass auch bei Menschen ein Effekt auftreten muss.

In der Studie teilten die Wissenschaftler die Nagetiere in Gruppen ein. Während ein Teil der Ratten fettarme Kost, mit einem Fettanteil von 7,5 Prozent, erhielt, bekamen die anderen Nager Futter mit einem Fettanteil von 55 Prozent. Schon wenige Tage nach Beginn der Fütterung mit dem Fett, konnten die Forscher feststellen, dass die Muskeln der betroffenen Ratten anfingen, Sauerstoff weniger effektiv zu verbrauchen. Es stellte sich heraus, dass der Körper vermehrt ein  Protein hergestellt hatte, das diesen Effekt bewirkte. Die Auswirkung war eine Aufwandssteigerung des Herzens. Das Herz fing daraufhin an, anzuwachsen. Eine Woche später gelang es besagten Tieren weniger gut, ein Labyrinth zu meistern, während die Ratten, die fettarm ernährt worden waren, keinerlei Schwierigkeiten hatten.

Es liegt nahe, dass eine fettarme Ernährung sowohl dem Körper, als auch unserem Geist gut tut und Menschen ihren Fettkonsum unbedingt einschränken sollten.


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Autor: Svea

Typisch deutsche Fleischprodukte wie beispielsweise Currywurst und Eisbein sind in Deutschland gar nicht mehr so beliebt, wie man vielleicht vermuten könnte. Trotzdem neigen nicht alle Deutschen dazu, zu Vegetariern zu werden. Vielmehr ist Geflügelfleisch eine beliebte Alternative und Pute, Hähnchen und Co. sind die neuen Verkaufsschlager deutscher Supermärkte.

Hühnchen gibt es bei Deutschen immer öfter. © Flickr / dvs

Fastfood ist unbeliebt – Neue Devise: selber kochen! Wie aus einer aktuellen Studie hervorgeht, greifen immer weniger Deutsche auf Fastfood zurück und kochen lieber am heimischen Herd und ernähren sich gesund. Die Europäische Marketig Agentur (EMA) mit Sitz in Bonn, gibt nun weitere Ernährungsgewohnheiten der Bewohner Deutschlands bekannt: Wir essen immer mehr Geflügelfleisch. Dies muss nicht bedeuten, dass die Geschmacksknospen heutzutage andere Aromen bevorzugen als noch vor wenigen Jahren, sondern könnte ebenfalls mit der Einstellungsänderung hinsichtlich ernährungsrelevanter Themen zusammenhängen. Schweinefleisch, Rindfleisch und Co. sind oftmals reich an Fett und somit ungesund. Studien haben mittlerweile sogar bewiesen, dass der regelmäßige Verzehr roten Fleisches die Lebenserwartung senken kann. Geflügelfleisch ist oftmals sehr viel gesünder, weil es meist ärmer an Fett ist. Der Verbrauch weißen Fleisches soll sich sogar positiv auf die Lebenserwartung auswirken.

So wie es aussieht nehmen sich deutsche Konsumenten Meldungen wie diese zu Herzen. Während der Durchschnittsdeutsche im Jahre 1999 nur 11,7 Kilogramm Geflügelfleisch pro Jahr aß, wurden im letzten Jahr durchschnittlich ganze 18,8 Kilogramm weißes Fleisch verzehrt. In diesem Jahr scheint der Verbrauch sogar noch zu steigen. Hähnchen- und Putenfleisch wurden in den vergangenen sechs Monaten etwa vier Prozent häufiger verkauft, als in den gleichen Monaten im Jahre 2008.

Im direkten Vergleich mit anderen EU-Mitgliedstaaten sei der Verbrauch an Geflügelfleisch allerdings noch nicht besonders hoch. Der Durchschnittskonsum liegt hier insgesamt bei über 20 Kilogramm pro Person. Ist die Wachstumsrate allerdings gleichbleibend hoch, könnte Deutschland schon bald mithalten.    [...mehr]


Autor: Svea

Läuft man an einer Filiale einer Fastfood-Kette vorbei, kann es schon passieren, dass man ungläubig feststellen muss, wie beliebt fettige, kalorienreiche Kost noch immer ist. Bundesweit gesehen, scheint sich diese Tendenz allerdings rückläufig zu entwickeln. Allem Anschein nach, werden Deutsche immer gesundheitsbewusster und fangen an, vermehrt frisch zubereitete Mahlzeiten, fetttriefenden Tiefkühlprodukten vorzuziehen.

Entstehen in Zukunft weniger Fastfood-Produkte? © Flickr / Christian Cable

Die Gfk Panel Services Deutschland (s. hier) haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Kunden mit Informationen hinsichtlich des Konsumverhaltens zu beliefern. Durch Beobachtungen und Analysen bilden sie sich ein Urteil über die Entscheidungen beim Einkauf von Verbrauchern 26 verschiedener europäischer Länder. Ein aktuelles Projekt der Gfk Panel Services, welche ihren Sitz in Nürnberg haben, stellt die Studie „Küche und Kochen in Deutschland“ dar. Diese beschäftigte sich mit dem Essverhalten Deutscher Konsumenten und befragte neben 2009, auch im Jahre 2003, 2005 und 2007 jeweils 5000 deutsche Haushalte.

Die Auswertung der Befragung brachte erfreuliches zutage. Ganze 75 Prozent der Teilnehmer gaben an, frisch zubereitete Mahlzeiten und deren gesunde Zutaten hoch zu achten. Dies ist insbesondere deshalb erwähnenswert, da die Umfrage vor sechs Jahren gänzlich andere Werte hervorbrachte. Hier hatten nur 63 Prozent der Befragten ausgesagt, auf jene gesundheitsfördernde Kost viel zu geben.

Auch wenn es nicht immer danach aussieht, die aktuelle Studie macht zudem deutlich, dass derzeit viel weniger Menschen in Fastfood-Restaurants speisen. Vor sechs Jahren waren es noch etwa 10 Prozent der Teilnehmer, welche angaben, mindestens eine Mahlzeit in der Woche in einem solchen Snack-Lokal zu sich zu nehmen. Heute ist dieses Ergebnis um vier Prozentpunkte gefallen: Nur noch sechs Prozent lassen sich mindestens einmal wöchentlich Fastfood auftischen.    [...mehr]


Autor: Svea

Unglücklicherweise scheinen die Zeiten endgültig vorbei zu sein, in denen man tatsächlich wusste, was man auf dem Teller hatte. Sollte die Zukunft wirklich so aussehen, dass man sich nur noch dunkel daran erinnern kann, dass Fleisch einst tierischen Ursprungs war und Käse ein Milchprodukt? Mogelschinken und Analogkäse sprechen leider für eine solche Entwicklung. Schließlich sind Imitate billig in der Herstellung und lassen die Gewinne der Produzenten größer erscheinen. Neueste Testergebnisse zeigen, dass auch Corned Beef nicht mehr das ist, was es einmal war.

Einst bestand Corned Beef (s. hier) aus zerkleinertem Rindfleisch, welches gepökelt, im eigenen Saft gekocht und schließlich in Dosen gepresst wurde. Heute kann man sich in den meisten Fällen nicht mehr sicher sein, ob man hier tatsächlich noch von gepökeltem Rindfleisch sprechen kann. Dies beweisen die Befunde hessischer Lebensmittelkontrolleure. Ganze 87 Prozent der Corned-Beef-Proben entpuppten sich bei näherer Begutachtung als qualitativ minderwertig.

Normalerweise sind Hersteller verpflichtet, Produkte, welche sie unter dem Namen „Corned Beef“ verkaufen, einen gewissen Anteil an fettarmem Muskelfleisch und Bindegewebe beizumengen. Corned Beef muss mindestens 14, bzw. in den meisten Fällen sogar 18 Prozent Muskelfleisch enthalten, heißt es. Bedenklich viele besagter Proben beinhalteten jedoch deutlich weniger dieses hochwertigen, teureren Fleisches, wie man im Landeslabor feststellen musste. Stattdessen fügten Hersteller ihren Produkten erhebliche Mengen kostengünstige Schwarte, Gelatine oder Brühe zu. Zudem habe man bei vielen Produkten eine unzulängliche Kennzeichnung von Inhaltsstoffen auf der Verpackung feststellen müssen. Sodass minderwertige Ware für den Kunden nicht als solche erkennbar war, sondern als hochwertig ausgegeben wurde.

Auch in Sachen Corned Beef wird das Vertrauen von Konsumenten derzeit somit schamlos ausgenutzt. Es bleibt zu hoffen, dass vermehrte Kontrollen derartige Betrügereien, auf Kosten anderer, in Zukunft seltener werden lassen, und dass sie irgendwann ganz ausbleiben. Glücklicherweise kann man Corned Beef auch auf eigene Faust herstellen:



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Autor: Svea

Schon im Säuglingsalter ernähren wir uns überwiegend von Milch- und Milchprodukten. Dies gilt zumindest als Normalfall und sollte auch zukünftig nicht anders gehandhabt werden. Milch, mit ihrem hohen Gehalt an Calcium, kann beispielsweise das Wachstum begünstigen. Eine aktuelle Studie beweist zudem, dass Milch auch in der späteren Kindheit einen großen Stellenwert einnehmen sollte. Scheinbar vermag sie es, die Lebenserwartung zu verlängern.

Das Trinken von Milch ist besonders Kindern zu empfehlen. © Monika Tugcu / PIXELIO

Im Zuge einer Langzeitstudie machten australische und britische Forscher eine wichtige Entdeckung. Vor mehr als 70 Jahren wurden die Ernährungsgewohnheiten von etwa 4300 aus England und Schottland stammenden Kindern registriert. Die Daten  wurden nun erneut gesichtet und der Werdegang der Kinder von damals überprüft. Es stellte sich heraus, dass etwa ein Drittel der Teilnehmer bis zum Jahr 2005 verstorben waren. Erstaunlich war nun insbesondere, dass von jenen Probanden, welche damals angegeben hatten, regelmäßig Milch und Milchprodukte zu verzehren, die meisten noch immer lebten.

Die häufigsten Todesursachen waren Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle. Jene Testpersonen, welche damals einen besonders hohen Milchkonsum hatten, waren in den meisten Fällen besonders von letzteren verschont geblieben. Die Wissenschaftler gehen nun davon aus, dass Milch und Milchprodukte Hirnschlägen vorbeugen. Dies hänge mit dem enthaltenen Calcium zusammen, welches den Blutdruck reguliere. Erwachsene sollten nun jedoch keinesfalls mehrere Liter Vollmilch am Tag trinken, sondern stattdessen vor allem auf fettarme Milchprodukte, in Maßen, zurückgreifen. Kinder jedoch könnten vermehrt aufgefordert werden, Vollmilch zu konsumieren. Es heißt allerdings, 0,3 Liter Milch pro Tag seien ausreichend, um das Schlaganfallrisiko eines Kindes aktiv um 60 Prozent zu senken, da schon durch diese geringe Menge, 400 Milligramm Calcium aufgenommen würden.

(Bildquelle: www.pixelio.de; Das Trinken von Milch ist besonders Kindern zu empfehlen. © Monika Tugcu / PIXELIO)    [...mehr]


Autor: Svea

In der heutigen Zeit, welche von tagtäglichem Fast-Food-Konsum und Übergewicht gekennzeichnet ist, werden immer drastischere Schritte unternommen, um lästige Fettpolster loszuwerden. Auch die Forschung hat sich längst darauf spezialisiert, ein Wundermittel zu entwickeln, um ungesundes Körperfett schmelzen lassen zu können. Nun scheint es sogar geglückt zu sein, ein künstliches Hormon zu entwickeln, welches überflüssige Kilos verschwinden lassen könnte.

maus und mensch © Flickr / Todd Huffman

Im Zuge einer US-amerikanischen Studie der Indiana University in Bloomington (s. hier) beschäftigte man sich damit, ein Hormon zu erschaffen, welches den Hormonen Glucagon und Glucagon-like-peptide-1 ähnelt. Diese sind dafür bekannt, dass sie es bewerkstelligen, das Hungergefühl verschwinden zu lassen und dafür, dass sie gleichzeitig bewirken, dass der Körper mehr Kalorien verbraucht. Da die Hormone allerdings nur für kurze Zeit, nach der Nahrungsaufnahme, ausgeschüttet werden, haben sie normalerweise keinen erwähnenswerten Einfluss auf unser Gewicht. Die neu entwickelte Substanz allerdings wurde künstlich hergestellt und bleibt, wenn man sie spritzt, längere Zeit im Körper erhalten.

Bisher wurde das vielversprechende Präparat lediglich Testmäusen zugeführt. Die Entwicklung dieser allerdings verspricht großes Potenzial. Die Tiere bekamen das Mittel einmal pro Woche verabreicht und wurden schon wenige Tage nach der ersten Anwendung 28 Prozent ihres Gewichts los. Nach einem Monat hatten sie 62 Prozent ihres Körperfetts verloren.

Das künstliche Hormon wurde bisher nicht am menschlichen Organismus getestet. Forscher hoffen allerdings, dass besagte Wirkung auch beim Menschen einsetzt. Auf diese Weise könnte fettleibigen Menschen in Zukunft schnell geholfen werden. Zudem streben die Wissenschaftler an, auch das Krankheitsbild von Diabetes mellitus zukünftig besser unter Kontrolle zu halten. Es ist hingegen nicht geplant, Menschen, welche lediglich gerne wenige Kilos verlieren würden, die Substanz  zugänglich zu machen.    [...mehr]


Autor: Svea

Über die Tatsache, dass in vielen Speisen, die eigentlich käsehaltig sein sollten, keinerlei Milch enthalten ist, es sich also um sogenannten Analog-Käse handelt, welcher uns ahnungslosen Konsumenten vorgesetzt wird, wurde in der Vergangenheit vielfach diskutiert. Hinsichtlich der Themen Ernährung und Gesundheit wird in den letzten Wochen immer wieder über einen ähnlichen Skandal berichtet, den sogenannten „Mogelschinken“ betreffend.

Lebensmittelhersteller lassen sich immer neue Strategien einfallen, um mit geringem Aufwand und so wenigen Investitionen wie nur möglich, besonders hohe Einnahmen zu machen. Dies geschieht in letzter Zeit vermehrt auf Kosten der Verbraucher: Es wird immer weniger Wert auf die Qualität ihrer Lebensmittel gelegt. Sodass nichtsahnenden Konsumenten billiger Käse ohne Milch vorgesetzt wird, oder man verkauft ihnen Schinken, welcher genau genommen gar kein echter Schinken ist und sogar nur zu einem Bruchteil aus Fleisch besteht.

Analysen des in Hessens Gaststätten angeblich verwendeten Kochschinkens, brachten schwerwiegende Ergebnisse zutage. Immer häufiger wird das Vertrauen der Gäste missbraucht, denn in 68 Prozent aller Fälle wird ihnen ein Schinkenimitat, bestehend aus Stärkegel und einem geringen Anteil an Fleisch, serviert. Experten sind der Meinung, dass auch in anderen Bundesländern ähnlich vorgegangen würde.

Dass der Mogelschinken vor allem bei der Herstellung von Pizza verwendet wird, hat den Grund, dass das Imitat beim Backen weniger schnell anbrennt. Ein hoher Wassergehalt macht den falschen Schinken zudem zu einem wahren Schnäppchen.

Bisher wurden betroffene Gerichte nicht gekennzeichnet. Die Lebensmittelkontrolle soll in Zukunft jedoch bewirken, dass der Einsatz von falschem Schinken zumindest für den Verbraucher ersichtlich werden soll, sodass er in der Lage ist, minderer Qualität aus dem Weg zu gehen.



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Autor: Svea

Sogar einige Ernährungswissenschaftler sind der Meinung, die Ernährung, wie sie im Mittelmeerraum betrieben wird, sei nicht nur besonders schmackhaft, sondern auch vielseitig und gesund. Es heißt sogar, dass man sich durch mediterrane Kost ein längeres Leben sichern könne, frei von Krankheiten und Gewichtsproblemen. Dieses Idealbild gerät nun allerdings ein wenig ins Wanken.

Im Mittelmeerraum speist man schön gelegen und schmackhaft. Doch ist mediterrane Kost auch gesund? © Flickr / Wolfgang Staudt

Tatsache ist, dass Bewohner des Mittelmeerraums sehr viel mehr frisches Obst und Gemüse zu sich nehmen, als Einwohner anderer Regionen. Zweifellos stellt dies einen Pluspunkt ihrer Ernährung dar. Die mediterrane Küche ist zudem allerdings geprägt von Fisch, Olivenöl, Getreide und beispielsweise Wein. Auch diese Bestandteile werden, in Maßen verzehrt, weitestgehend als gesund angesehen. Die Ergebnisse einer US-amerikanischen Studie der Harvard Public School of Health (s. hier), dokumentiert nun jedoch, dass die Auswirkungen mediterraner Kost zum Teil maßlos überschätzt werden.

Im Zuge besagter Studie wurden 23.000 Menschen dazu aufgefordert, sich acht Jahre lang im Sinne der mediterranen Küche zu ernähren. Einige hielten sich tagtäglich an diese Auflage, andere nur ab und zu. Vor kurzem wurden die Daten ausgewertet. Das Ergebnis der Teilnehmer, die vermehrt auf Fisch und Getreide zurückgegriffen hatten, fiel hierbei überraschend negativ oder zumindest enttäuschend aus.

Freunde der Mittelmeerküche müssen ihre Ernährungsweise allerdings nicht gänzlich umstellen. Einige typisch mediterrane Vorlieben wie beispielsweise der Verzehr von Obst, Gemüse, Olivenöl, Hülsenfrüchten, Nüssen und von wenig Fleisch, hatten glücklicherweise auch einen nachweisbar positiven Effekt. Das viele Obst und Gemüse in Verbindung mit Olivenöl stellte sich, wie erwartet, als gewinnbringend heraus und auch die Probanden, welche angaben, besonders viel Gemüse und wenig Fleisch und Alkohol konsumiert zu haben, konnten einen besonders guten Gesundheitszustand vorweisen.    [...mehr]


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