» vegetarisch

Autor: Steffi

Ein weißer, feuchter quadratischer Block, der -drückt man mit dem Finger drauf- leicht nachgibt. Das Ganze riecht komisch und schmeckt im unbehandelten Zustand bescheiden. Die Rede ist von Tofu, und zugegeben: Tofu hat nicht gerade das attraktivste Erscheinungsbild. Trotzdem ist Tofu seit einigen Jahren in den westlichen Industrienationen auf dem Vormarsch. Nicht nur in der vegetarischen Ernährung, sondern auch in der Vollwertküche spielt er eine große Rolle.

by Crystl flickr

In Asien, vor allem in Japan und China gehört Tofu seit dem Altertum auf den Speiseplan. Tofu wird aus Sojabohnen gewonnen. Sojamilch, also der gepresste Saft der Sojabohne, wird mit Hilfe von Zitronensäure zum Gerinnen gebracht. Die Eiweißbestandteile der Sojabohne gerinnen und werden anschließend durch Erhitzen oder Abschöpfen abgetrennt. Anschließend wird das Ganze gepresst. Heraus kommt der Tofu, den wir kennen. Es gibt verschiedene Arten von Tofu. Neben dem herkömmlichen asiatischen, festen Tofu ist auch der japanische Seidentofu in Europa sehr beliebt. Er wird vor allem zur Herstellung von Miso-Suppen und für Sushi verwendet.

Doch was macht den Tofu eigentlich so gesund und wieso erfreut er sich in den letzten Jahren einer solchen Beliebtheit in der europäischen Küche? Tofu besteht zum größten Teil aus pflanzlichem Eiweiß. Meist wird Eiweiß über tierische Produkte, wie Fleisch, Eier und Milch aufgenommen. Tofu enthält aber - im Gegensatz zu tierischen Produkten- viele ungesättigte Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel senken. Tofu ermöglicht eine proteinreiche, kalorienarme Ernährung, die durch ein Zuviel an tierischen Produkten nicht gesichert ist.

Doch muss man schon wissen, wie Tofu zubereitet wird, sonst schmeckt er einfach nicht. Deswegen hier noch kurz das weltbeste, einfachste Tofurezept zum Nachkochen:

Tofu in Scheiben schneiden, auf einer Küchenrolle abtropfen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Tofu darin auf beiden Seiten kross anbraten, anschließend mit Sojasauce ablöschen. Tofu in eine Schüssel geben, und mit Zitronensaft abschmecken.

by montrasio international flickr




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Autor: Stefanie

Die Fastenzeit ist u.a. im Christentum traditionell verankert © flickr / *clairity*Sicher kennt der eine oder andere sie noch von seinen Eltern: Die Fastenzeit. Das ist eine alte christliche Tradition, die sowohl in der katholischen wie evangelischen Kirche existiert, aber wie so vieles in der Religion unterschiedlich interpretiert wird. Natürlich ist sie nicht nur christlichen Ursprungs, das Fasten gibt es in allen Weltreligionen. Es geht klassisch darum, anderthalb Monate lang kein Fleisch zu essen und keinen Wein zu trinken. Das soll zum einen symbolische Trauer über den Tod Christi darstellen, zum anderen den Körper von ungesunden Einflüssen reinigen und den Geist disziplinieren.

Sozusagen die älteste Diät der Welt.
Fleisch - nichts für die Fastenzeit © flickr / lecasio Auf Süßigkeiten zu verzichten ist auch schon Fasten © flickr / Dan4th

Heutzutage existieren die verschiedensten Auffassungen über die Fastenzeit. Anhänger der katholischen Kirche sollten, zumindest nach dem, was der Papst sagt, mehr oder weniger streng fasten und neben Fleisch auch auf Süßigkeiten und Alkohol verzichten. Die Evangelische Kirche macht die Fastenzeit nicht zur Pflicht, lobt aber ihre gesunde Wirkung auf Körper und Geist und rät zu individuellem Fasten: Man soll auf das verzichten, auf das zu verzichten einem schwer fällt.

Rohkost- klassisch und gesund © flickr / laurentg80

Dann wäre da natürlich noch die dritte Fraktion – die meisten anderen Menschen. Für uns ist die Fastenzeit - wenn überhaupt - ein religiöses Relikt, was nicht befolgt wird. Eigentlich dumm, oder?

Vegetarisch und schön fürs Auge © flickr / VeganWarriorWir lassen uns von Hochglanz- Magazinen mit bunten Statistiken dazu bewegen, monatelang bestimmte Nahrungsmittel auszulassen, um dann zu festgelegten Zeitpunkten genau berechnete Mengen anderer Nährstoffe zu uns zu nehmen. Dann beschweren wir uns hinterher, dass es nicht funktioniert hat. Mal ehrlich: Abnehmen beginnt im Kopf. Wie beim Abnehmen mit Homöopathie, bei dem die Diät auch nur in Verbindung mit einer geänderten Einstellung funktioniert, ist es mit allen Diäten: Ohne die richtige Einstellung klappt gar nichts.

Salat mit Erdbeeren - auch ein Fastenessen © flickr / kochtopfWenn es aber um die Einstellung geht, können wir uns von der christlichen Tradition in ernährungstechnischer Hinsicht einiges aneignen. Man muss kein gläubiger Christ sein, um die Fastenzeit als Anlass zu nutzen, seine Ernährungsroutinen zu überprüfen. Sechs Wochen kein Fleisch und vor allem keine Süßigkeiten – das kann nur gesund sein. Wenn das zu extrem klingt, und Angst vor JoJo- Effekten herrscht, dann eben nur die Süßigkeiten weglassen und Fleisch in Maßen essen.

Ganz wichtig ist aber, dass es beim Fasten vor allem darum geht, den Geist auf andere Dinge zu lenken. Es bringt nichts, kein Fleisch, und dafür Weißbrot in Massen zu essen. Immer schön das Maß halten, und die wohlverdienten Eier an Ostern schmecken doppelt so gut!

Fastenzeit bedeutet auch gutes Essen © flickr / Sashertootie

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Autor: Steffi

Neulich vor dem schlafen gehen, habe ich überlegt, wie viele Teller Spaghetti ich in meinem Leben wohl schon gegessen habe. Wie viele einzelne Spaghetti ich wohl im Laufe meines Lebens auf die Gabel gerollt, zerkaut und hinuntergeschluckt habe?

Ich habe keine Ahnung, das einzige was ich weiß, ist, dass fast jeder Spaghettiteller meines Lebens richtig lecker und gut geschmeckt hat. Ja, Spaghetti sind meine absolute Leibspeise, und damit bin ich längst nicht die einzige auf der Welt: Laut einer Umfrage des emnid-Institutes in Bielefeld vom Sommer 2007, sind Spaghetti die absolute Lieblingsspeise der Deutschen, gefolgt von Schnitzel und Pizza.

Im Unterschied zu den letzten beiden, sind Spaghetti oder andere Pastasorten jedoch absolut keine Dickmacher sondern Fitmacher, zumindest dann, wenn man die Pasta nicht in dicker Sahnesauce oder Ketchup ertränkt. Pasta ist neben Reis und Kartoffeln ein wichtiger Energielieferant. Nudeln enthalten komplexe Kohlenhydrate und sorgen für die Fitness im Alltag.

© by oskay flickr

Nudeln stammen ursprünglich aus China, wo sie schon vor 4000 Jahren aus einem Wasser und Mehl enthaltendem Teig hergestellt wurden, anschließend in Streifen geschnitten und getrocknet wurden. Auch in Griechenland aß man schon vor Tausenden von Jahren Pasta. Von Griechenland wanderte sie dann nach Italien. Dort wurden sie ganz besonders beliebt, weil das milde und trockene Mittelmeerklima besonders gute Voraussetzungen zum

Trocknen der Pasta bot. Die Italiener machten aus der gewöhnlichen Nudel erst den echten Pastakult, der bis heute anhält. Durch die Migrationsbewegungen in die USA und ganz Europa ist die Nudel heute ein globales, aber sehr gesundes Lebensmittel.

Also, beim nächsten randgefüllten Pastateller: Kein schlechtes Gewissen, sondern schön reinhauen!



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Autor: Steffi

Nach einer Studien des deutschen Krebsforschungsinstitutes von 2003 haben Vegetarier eine deutlich längere Lebensdauer. Grund genug dieser Spezies und dessen Ernährungsgewohnheiten genauer unter die Lupe zu nehmen!

Gemüse by Lollie-Pop flickr

Als Vegetarie_innen bezeichnet man Menschen, die weder Fleisch noch Fisch zu sich nehmen. Dabei unterscheidet man zwischen verschiedenen Motiven. Während manche aus gesundheitlichen Gründen auf Fleisch verzichten, habenandere ethische oder gar religiöse Motivationen. So ist der Vegetarismus im Buddhismus zwar nicht vorgeschrieben, wird jedoch wegen des Prinzips der Gewaltlosigkeit ausdrücklich empfohlen.

Seit einigen Jahren gibt es jedoch auch immer mehr ökologische Gründe für eine fleischlose Ernährung. Wer weiß schon, dass für die Herstellung von 1 kg Rindfleisch 7 kg Getreide gebraucht werden? Durch den hohen Fleischkonsum wird nicht nur immer mehr Wald für Weideflächen gerodet, nein, auch der Wasserbedarf steigt dadurch drastisch. Vegetarisch zu leben, heißt also auch ökologisch und nachhaltig zu leben und mit den natürlichen Ressourcen der Erde verantwortungsbewusst umzugehen.

Weiterhin hält sich das strikte Vorurteil, dass eine vegetarische Ernährung zu körperlichen Mangelerscheinungen führt, und dass Fleisch deswegen unverzichtbar für eine gesunde Ernährung ist. Dies ist nicht der Fall. Alle Nährstoffe, die in Fleisch enthalten sind, kann man über Obst, Gemüse, Getreide und Michprodukte dem Körper zuführen. Mittlerweile ist sogar erwiesen, dass eine vegetarische Ernährung überschüssige Pfunde purzeln lässt und den in der BRD durchschnittlich viel zu hohen Cholesterinspiegel senkt.

Dass Vegetarismus nicht nur gesund, sondern auch schön macht, beweisen prominente Vegetarier_innen, wie Jude Law Leonardo diCaprio oder Natalie Portman. Also warum nicht? Go Vegetarian!

Schaf by Pikaluk flickr

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