Ist Milch wirklich so gesund?

Autor: Steffi

Eine grüne Weide, Sonnenschein, daneben eine Almhütte. Die schöne Bäuerin kommt mit ihrem gusseisernen Eimer und einem kleinen Holzschemel auf die Weide. Nachdem sie eine der Kühe gemolken hat schöpft sie mit der Milchkelle einen Schluck aus dem Eimer und probiert die Milch: Ah, lecker!

by Wollombi flickr

Dieses Stereotyp, unterstützt von Günter Euringers Kinderschokoladengesicht und dem Märchen von der Extraportion Milch, machen uns bis heute glauben, wie gesund Milch ist, und dass man ohne sie nicht leben kann (oder sollte). Da kann man nur sagen: Das ist ausgemachter Quatsch! Die soziale Realität zeigt eher das Gegenteil. Immer mehr Menschen in westlichen Industrieländern leiden an Milchallergien oder sogenannter Laktoseintoleranz.by David G. Romero flickr
Die Symptome werden von Ärzten häufig übersehen: Blähungen, unreine Haut, unerklärlicher Juckreiz sind nur einige davon. Eine allergische Reaktion hat immer individuelle Gründe, doch rührt die Häufigkeit dieser Intoleranz sicherlich auch daher, dass Milch artfremde Kuhmuttermilch bleibt und in unserer Gesellschaft zu einem Massenkonsumprodukt geworden ist. Der Körper kann den Milchzucker, die sogenannte Laktose in solchen Massen einfach nicht verdauen. Das Enzym, das die Laktose im Darm spaltet, ist bei erwachsenen Menschen nur noch sporadisch vorhanden. Milchallergien und -unverträglichkeiten werden durch die vielen Zusätze, die im konventionellen Landwirtschaftsbetrieb beigemischt werden, verstärkt. Spuren von Antibiotika, Hormone und Mastmittel sind nur einige davon.

Wer unter Milchunverträglichkeit leidet, hat heute die Möglichkeit auf Ersatzprodukte zurückzugreifen. Sojamilch oder die etwas süßer schmeckende Reismilch ersetzen die Milch im Kaffee oder Müsli. Den Kalziumhaushalt kann man durch Gemüse und durch Nüsse ausgleichen. Vor allem grünes Gemüse, Haselnüsse und Mandeln enthalten einen hohen Kalziumanteil. Die Milch macht’s eben doch nicht immer.



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am 13. März 2008 um 00:17 Uhr

Der Mensch is(s)t und bleibt aber eben ein Allesfresser. Es gibt Kulturen in denen die Menschen fast nur von Milch und Datteln leben (zum Beispiel Nomaden in der Sahara Region) es gibt Menschen die sich hauptsächlich von Fisch und Tierprodukten ernähren (z.B. in Grönland) und das alles schon seit Jahrtausenden.
So wie der Mensch in der Steinzeit oder davor gelebt hat, dahin möchte glaube ich niemand ernsthaft zurück. Und alt sind die Menschen damals auch nicht geworden.
Milch ist und bleibt Bestandteil der Ernährung vieler Menschen und ist auch nur dann ungesund, wenn mehr ZUcker als MIlch in der Kinderschokolade ist ;-)
Denn Zucker war - anders als Milch - nie ein großer Bestandteil der Ernährung irgendeiner Kultur. Außer der amerikanischen mit Ihren 300 kg Patienten
Liebe Grüße Claudia vom Abnehmen Blog “Abnehmen in DE”

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Steffi schreibt
am 14. März 2008 um 21:22 Uhr

Hallo Claudia,

vielen Dank für Deinen interessantenKommentar! Ich bin trotzdem der Meinung, dass wir im Allgemeinen zuviel Milch und Milchprodukte konsumieren. Das Argument mit der Kultur, finde ich problematisch. Es gibt viele jahrtausendalte Traditionen, die man leicht und locker über Bord werfen kann (mir fällt da z.B. die Unterdrückung der Frau und die Monarchie ein);-)

Milchkonsum, wie er in der heutigen Gesellschaft stattfindet, hat es in solchen Massen nie gegeben. Tierische Produkte waren in den bäuerlichen Wirtschaftsgemeinschaften um 1700 und auch im Bürgertum des 19. Jahrhunderts nicht in der Form verfügbar, wie sie es heute für uns sind.
Aber ich gebe Dir in der Beziehung recht: Von allem ein bisschen, dann passt es schon:-)
Beste Grüße von Steffi

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SuperStefi schreibt
am 13. August 2008 um 11:47 Uhr

Ich habe immer wieder gehoert dass Milch gesund und gut fuer unseren Koerper ist.. Aber wie ich sehen kann sind die Meinungen geteilt. Gruss

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