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Autor: Svea

Melamin ist ein weißes Pulver, welches vor allem für die Herstellung von Kunstharzen verwendet wird. Es ist aber beispielsweise auch in Putz-, sowie Flammschutzmitteln zu finden- und neuerdings auch in Milchprodukten? Wie kommt es dazu? Wie schädigend ist der Stoff eigentlich? Und muss man sich noch immer vor bestimmten Produkten in Acht nehmen, will man seine Gesundheit nicht aufs Spiel setzen?

chinesisches kühlregal nach der milchkrise © Flickr / Marc van der Chijs

Bereits seit einigen Monaten hört man von Melamin-verseuchten Milchprodukten. Zustande kam der Skandal dadurch, dass Milchpulver in China durch das ebenfalls helle Pulver gestreckt wurde. Es heißt das Mittel ermögliche dem Hersteller, die Verbraucher bezüglich des Eiweißgehalts zu täuschen. Allerdings blieb die Verwendung nicht lange verborgen, denn das besonders für die Herstellung von Baby-Nahrung verwendete Pulver führte zu Krankheit und sogar Tod mehrerer Säuglinge. Der Grund: Melamin kann die menschliche Niere schädigen und zwar bis zum völligen Versagen ihrer Funktion. Mittlerweile sind mehr als 20 Firmen bekannt, die von der gefährlichen Maßnahme Gebrach machten. Einige dieser Unternehmen belieferten auch Geschäfte außerhalb Chinas und so kam es, dass beispielsweise auch in Deutschland, Italien, Frankreich, der Schweiz und in den Niederlanden verseuchte Produkte erhältlich waren. Natürlich existiert mittlerweile ein EU-Einfuhrverbot für Säuglingsnahrung aus China und andere Produkte, besonders Süßwaren auf Milchbasis, müssen vor der Einfuhr in andere Länder aufs gründlichste untersucht werden, heißt es. Es scheint jedoch als könne man noch immer nicht vollkommen sicher sein, dass keinerlei bedrohliche Lebensmittel den Weg zu uns finden. Die Funde werden glücklicherweise immer seltener, allerdings wurden beispielsweise noch vor etwa einem Monat belastete Süßwaren im Saarland entdeckt.

In Bezug auf unsere Ernährung und Gesundheit müssen die Kontrollen unbedingt noch strikter werden, denn „Ausrutscher“ auf Kosten von Menschenleben sind absolut inakzeptabel. Wer auf Nummer sicher gehen will, greift am Besten vorerst zu einheimischen Produkten. Hoffen wir, dass nicht auch die Herstellung dieser ein dunkles Geheimnis birgt.


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Autor: Svea

Viele Deutsche stehen täglich vor der schwierigen Aufgabe zu entscheiden, welche warme Mahlzeit auf den Tisch kommen soll. Die wenigsten versuchen hierbei Alternativen zu den typischen Pasta-, Reis-, oder Kartoffelgerichten zu finden. In den meisten Familien gibt es fünf bis sechs „Standardgerichte“, die sich immer im Wechsel wiederholen. Dabei ist abwechslungsreiche Ernährung wichtig und natürlich auch viel reizvoller.

Eine gesunde Ausweichvariante zu mit der Zeit langweilig gewordenen Kartoffel-, Nudel-, oder Reisgerichten stellt die ebenso vielseitige Hirse dar. Mit „Hirse“ bezeichnet man verschiedene Arten von Getreide, welche besonders nährstoffreich sind. Man zählt sie zu den so genannten Süßgräsern. Nicht zuletzt durch den hohen Ölanteil der Hirse und den wertvollen ungesättigten Fettsäuren, welche enthalten sind, ist sie als Vollwertkost bekannt. Hirse enthält außerdem viele Mineralstoffe, so zum Beispiel Calcium, Eisen, Fluor, Kalium und Magnesium. Auch Kieselsäure, welche in den menschlichen Zellen enthalten ist, findet sich in Hirse, sodass sie vor allem auf Fingernägel, Haare und Haut eine positive Wirkung hat.

getreidefeld © Flickr / Jams_123

Entdeckt wurde diese, zur vollwertigen Ernährung beitragende Pflanze, als eine der ersten Getreidearten, im asiatischen Raum. Sie war allerdings auch vorübergehend in Europa sehr beliebt und wurde im Mittelalter auch in Deutschland als wichtiges Grundnahrungsmittel angebaut. Im 18. Jahrhundert wurde die Hirse jedoch von der Kartoffel und anderen Getreidearten verdrängt und geriet hier fast in Vergessenheit. Heute fungiert sie oftmals leider nur noch als Futtermittel für Tiere. Da der Hirseanbau durch Wärme erleichtert wird und Hirse auch auf relativ nährstoffarmen Böden gedeiht, stellt sie jedoch noch heute in Teilen Afrikas und auch Asiens das Grundnahrungsmittel der Bevölkerung dar.

Wer also die Nase voll von langweiligen, sich ständig wiederholenden Mahlzeiten hat, sollte gelegentlich auf Hirserezepte zurückgreifen. Hirse ist facettenreich, gesund und lecker, außerdem sagt man, Hirse mache schön. Also unbedingt ausprobieren, es lohnt sich bestimmt.    [...mehr]


Autor: Steffi

Was ist das nervigste an /? Dass man nicht das essen kann, was man will, dass man ständig Hunger hat und: Dass es meistens so ist, dann nach der Diät die Kilos genauso schnell wieder drauf sind, wie sie eben verschwunden sind.

Bei der TCM-Diät soll dies anders sein. Aber zunächst: Was ist die TCM-Diät überhaupt? Die TCM-Diät hat ihre Ursprünge in der traditionellen chinesischen Medizin. Dabei wird die Ernährung an die Psyche des Menschen agepasst. Ähnlich, wie bei der ayurvedischen Diät, wird der Mensch in verschiedene energetische Typen eingeteilt, die in den Lebensmitteln eine jeweilige Entsprechung finden.

by brainsik flickr

Auch die Lebensmittel sind in verschiedenen Thermiken und Geschmacksrichtungen aufgeteilt. Man unterscheidet hier zwischen salzig, süß, sauer, bitter und scharf. Von einem TCM-Experten läßt man sich seinen Ernährungstyp bestimmen. Der Experte kann genau bestimmen welche Lebensmittel für den jeweiligen Körper gut sind, welche schlecht verdaut werden und von welchen man zunimmt. Nach diesen Kriterien wird ein genauer Ernährungsplan erstellt.

Das Gute an der TCM-Diät ist, dass es nicht darum geht zu hungern oder in kurzer Zeit Gewicht zu verlieren. Vielmehr handelt es sich hier um eine wirkliche Ernährungsumstellung die individuell abgestimmt ist, und somit auch langfristige Wirkung verspricht, ganz nach dem Motto: Nicht hungern, sondern das Richtige essen. Bei der TCM-Diät verzichtet man zum größten Teil auf Kuhmilchprodukte, achtet darauf, dass man genügend Flüssigkeit zu sich nimmt und sich ausreichend bewegt.

by k+k flickr

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Autor: Steffi

Egal ob asiatisches Essen, asiatische Sportarten, wie Yoga oder Qi-Gong oder einfach nur die Reise nach Thailand im Sommer, eines ist klar: Asien liegt im Trend. Kein Wunder, denn sowohl asiatische Bewegungsarten, als auch das asiatische Essen eignen sich hervorragend für den im allgemeinen stressigen, westlichen Lebensrhythmus. Yoga gibt Körper und Geist nach einem harten Arbeitstag die nötige Ruhe und Balance wieder, während das asiatische Essen die richtigen Energiewerte für die bewegungsarme westliche Gesellschaft liefert.

Man wundert sich also wenig, wenn immer mehr asiatische Lebensweisen in unserem Alltag Einzug finden. Auch Ayurveda erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit im Westen. Doch was versteht man eigentlich genau unter dem Begriff Ayurveda?

by Meanest Indian flickr

Ayurveda bedeutet auf Sanskrit “Wissen vom Leben”. Man beschreibt damit eine aus Indien und Sri Lanka stammende Heilkunst, die versucht durch richtige Ernährung Krankheiten vorzubeugen und die Lebensqualität zu erhöhen. Dabei stützt sich die ayurvedische Philosophie auf drei verschiedene Energietypen, die in jedem Menschen vorkommen, jedoch von unterschiedlicher Intensität sind. Man spricht auch von unterschieldichen Temperamenten, den sogenannten Doshas: Vata, Pitta und Kapha.

Diese drei Temperamente befinden sich im Idealfalle im Gleichgewicht. Die ayurvedische Ernährung unterstützt die schwächeren Temperamente durch die Zugabe von bestimmten Speisen und Gewürzen und fördert somit die Balance der drei Energien. Jeder Mensch wird in eines dieser drei Temperamente kategorisiert und folgt einem persönlichen Ernährungsplan. Dabei ist die ayurvedische Ernährung zum größten Teil vegetarisch.

Die ayurvedische Ernährungsweise kann auf eine jahrtausendalte Tradition zurückblicken und zählt damit zu den ältesten Diäten der Menschheitgeschichte. Auch in der griechisch-abendländischen Geschichte findet man Elemente der ayurvedischen Diät wieder. So schreibt auch schon der Philosoph Plato über die drei Temperamente im Innern des Körpers: Pneuma, Chole und Phlegma.

Für die, die mehr über Ayurveda erfahren möchten oder gar wissen möchten welcher Energie-Typ sie sind und die ayurvedische Diät einmal ausprobieren möchten: Im Internet gibt es zahlreiche Hinweise und Literatur zu diesem Thema.



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Autor: Stefanie

Wenn man das liest, kann man sicherlich skeptisch werden, aber anderseits kann man mit Akupunktur mehr bewirken, als man denkt. Also warum nicht auch abnehmen.

In der Regel entsteht Übergewicht doch immer dadurch, dass dem Körper durch Nahrung mehr Energie zugeführt wird, als er eigentlich braucht. Also weniger Essen - doch da liegt das Problem der meisten Menschen. Denn ohne Hilfe können die wenigsten auf zuviel Essen verzichten. Hier kommt die Akupunktur ins Spiel. Sie kann als Appetitzügler sehr hilfreich sein.

Die Ohrenakupunktur kann den Appetit zügeln.

Gemäß der chinesischen Medizin gibt es diverse Gründe, warum Menschen zunehmen. Zum einen kann es an Depressionen und Nervosität liegen und zum anderen liegt es auch an Unausgelassenheit, Stress und Müdigkeit, weswegen der Appetit dauerhaft gesteigert wird.

Ohrakupunktur © flickr.com / SuperFantastic

Der Ursache auf dem Grund gekommen, versucht der Arzt oder der Akupunkteur mit gezielten Nadelstichen im Ohr dem Patienten das Abnehmen zu erleichtern. Hierfür werden gezielte Ohrpunkte ausgewählt. Dann werden Dauernadeln, die etwa 1mm aus dem Ohr ragen in die vorgesehenen Punkte gestochen und sollten dann 7-10 Tage im Ohr bleiben. Dadurch soll der Patient ruhiger, entspannter und auch nicht so aggressiv sein, was sich auch auf den Appetit auswirken soll, denn dieser soll zurückgehen.

Weniger Appetit + weniger Essen = Abnehmen

Es wird aber trotzdem empfohlen zusätzlich zur Akupunktur eine Diät zu machen (beispielsweise eine Mittelmeerdiät), die aber durch gezielte Nadelstiche ehrgeiziger eingehalten werden kann.

Diese Art abzunehmen klingt auf jedenfall sehr interessant, in wie weit sie erfolgreich ist und wie teuer die Akupunktur ist, weiß ich allerdings nicht, würde mich aber sehr interessieren.    [...mehr]


Autor: Steffi

Ein weißer, feuchter quadratischer Block, der -drückt man mit dem Finger drauf- leicht nachgibt. Das Ganze riecht komisch und schmeckt im unbehandelten Zustand bescheiden. Die Rede ist von Tofu, und zugegeben: Tofu hat nicht gerade das attraktivste Erscheinungsbild. Trotzdem ist Tofu seit einigen Jahren in den westlichen Industrienationen auf dem Vormarsch. Nicht nur in der vegetarischen Ernährung, sondern auch in der Vollwertküche spielt er eine große Rolle.

by Crystl flickr

In Asien, vor allem in Japan und China gehört Tofu seit dem Altertum auf den Speiseplan. Tofu wird aus Sojabohnen gewonnen. Sojamilch, also der gepresste Saft der Sojabohne, wird mit Hilfe von Zitronensäure zum Gerinnen gebracht. Die Eiweißbestandteile der Sojabohne gerinnen und werden anschließend durch Erhitzen oder Abschöpfen abgetrennt. Anschließend wird das Ganze gepresst. Heraus kommt der Tofu, den wir kennen. Es gibt verschiedene Arten von Tofu. Neben dem herkömmlichen asiatischen, festen Tofu ist auch der japanische Seidentofu in Europa sehr beliebt. Er wird vor allem zur Herstellung von Miso-Suppen und für Sushi verwendet.

Doch was macht den Tofu eigentlich so gesund und wieso erfreut er sich in den letzten Jahren einer solchen Beliebtheit in der europäischen Küche? Tofu besteht zum größten Teil aus pflanzlichem Eiweiß. Meist wird Eiweiß über tierische Produkte, wie Fleisch, Eier und Milch aufgenommen. Tofu enthält aber - im Gegensatz zu tierischen Produkten- viele ungesättigte Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel senken. Tofu ermöglicht eine proteinreiche, kalorienarme Ernährung, die durch ein Zuviel an tierischen Produkten nicht gesichert ist.

Doch muss man schon wissen, wie Tofu zubereitet wird, sonst schmeckt er einfach nicht. Deswegen hier noch kurz das weltbeste, einfachste Tofurezept zum Nachkochen:

Tofu in Scheiben schneiden, auf einer Küchenrolle abtropfen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Tofu darin auf beiden Seiten kross anbraten, anschließend mit Sojasauce ablöschen. Tofu in eine Schüssel geben, und mit Zitronensaft abschmecken.

by montrasio international flickr




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Autor: Steffi

Sushi-Bars gibt es inzwischen an jeder Ecke. Was bis vor eingen Jahren noch ein Luxusessen für reiche Yuppies war, kann sich so mancher Student jetzt auch schon leisten, wenn man die Happy-Hour-Zeiten im Kopf hat. Und auch wenn’s ein bisschen teurer sein sollte, das Geld ist gut angelegt. Denn Sushi (übrigens auch vegetarisches Sushi) ist lecker, aber vor allem wirklich gesund.

suhsi by nate steiner flickr

Das liegt daran, dass Sushi einerseits wenig Kalorien und Fett enthält, durch den hohen Anteil an Reis und Algen jedoch immer schön satt macht. Hinzu kommen wertvolle Mineralstoffe und ätherische Öle, die durch die grüne Wasabipaste (auch als japanischer Senf bekannt) und die Seetangblätter aufgenommen werden.

Vor dem rohen Fisch sollte man sich nicht ekeln. Frisch zubereitet kann roher Fisch durchaus gegessen werden. Denn Fisch enthält im Gegensatz zu einigen Fleischsorten, wie Schweinefleisch, keine Bakterien, die erst durch das Kochen abgetötet werden. Und wer es trotzdem nicht probieren will: Auch vegetarisches Sushi mit Avocado, Shitaakepilzen oder japanischem Omelett schmeckt köstlich!

Sushi bedeutet auf japanisch soviel, wie “sauer” oder säuerlich”. Der Reis, der man für Sushi-Gerichte verwendet legt man zuvor in Essig ein. Ähnlich wie die italienische Pizza entstand Sushi als Resteessen. Kaltgewordener Reis wurde mit Essig konserviert und anschließend mit Fisch garniert.

Für ein Ame-Leute-Essen hat das Sushi eine ziemlich steile Karriere hingelegt, muss man sagen. Wer Appetit bekommen hat, dem kann ich meine Lieblings-Sushibar in Berlin-Kreuzberg empfehlen, den Sushi-Cube in der Zossener Str. am U-Bahnhof Gneisenaustraße. Ach ja, und beim Sushi essen darf man sich ruhig Zeit lassen!



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Autor: Steffi

Koriander ist ein einjähriges Doldenkraut, dass vom Aussehen der glatten Petersilie ähnelt. In der europäischen und arabischen Küche benutzt man die gemahlenen Samen als Zusatz in Suppen und Weihnachtsgebäck, während in Asien das frische, grüne Kraut und die Wurzeln zu herzhaften Curries und Dips verarbeitet werden. Koriander ist eines der ältesten Kräuter der Welt, sogar in alten Sanskritaufzeichnungen ist schon vom Koriander die Rede. Man sagt ihm nicht nur aphrodisische, sondern auch heilende Wirkung nach. So soll Koriander vor allem bei Umweltvergiftungen besondere Wirkung zeigen und beispielsweise eingelagertes Quecksilber aus Zellen herauslösen.

Koriander © by Henrique Vicente flickr

Das Wort “Kori” bedeutet im Griechischen “Wanze”. Koriander hat einen sehr scharfen eigentümlichen, nach Wanzen riechenden Geruch, und wurde im Mittelalter deswegen auch gegen Flöhe und Läuse eingesetzt. Dies soll jedoch nicht abschrecken, denn viele finden, dass Koriander ganz köstlich schmeckt, egal ob getrocknet oder frisch.

Die getrockneten Samen halten sich sehr lange, während das Kraut, ähnlich wie Basilikum oder Petersilie, möglichst schnell verarbeitet werden sollte. Die Samen sollte man immer frisch mahlen, da das Aroma sehr schnell verfliegt und durch den hohen Gehalt an Bitterstoffen, dann ein unangenehmer bitterer Geschmack überwiegt. Man kann die Samenkörner aber auch im Mörser oder mit einem Brotmesser leicht zerdrücken, das reicht vollkommen.

Aber es stimmt: Nicht jeder mag Koriander. Man sagt sogar, dass die Zuneigung oder Abneigung zu Koriander genetisch bedingt ist.

Wer es selbst ausprobieren will, der findet Koriandersamen in jedem arabischen Lebensmittelgeschäft. Frischen Koriander kann man in asiatischen Läden kaufen. Eine Tüte Koriandersamen kostet ungefähr 2 Euro, genausoviel wie ein Bund frischer Koriander.    [...mehr]


Autor: Steffi

Kurkuma, Koriander, Kardamom - die asiatische Küche ist bekannt für ihren vielfachen Einsatz von Gewürzen und Kräutern. Asiatisches Essen ist jedoch nicht nur lecker, sondern vor allem auch gesund. Die vielen ätherischen Öle in den Speisen entfalten nicht nur einen wunderbar exotischen Duft, sondern beugen häufig auch Herz- und Kreislauferkrankungen vor. Auch in unseren Breitengraden erfreut sich die asiatische Küche immer größerer Beliebtheit, nicht zuletzt gerade wegen dieser “besonderen Würze”.

Eines dieser Gewürze, das aus der asiatischen Küche kaum wegzudenken ist, ist Zitronengras (Cymbopogon Citratus). Diese schilfartige Pflanze, die in Asien bis zu 1,5 m hoch wird, ist vor allem wegen ihrer milden Frische äußerst beliebt und findet sich insbesondere in den Küchen Thailands, Kambodschas und Sri Lankas wieder. Geschmacklich ähnelt Zitronengras nicht nur der Zitrone, sondern vor allem der Zitronenmelisse. Zerreibt man die feinen Blätter zwischen den Fingern, entsteht ein wunderbar frisches, zitroniges Aroma.

Zitronengras © by daxiang stef@flickr Meist wird Zitronengras frisch verwendet, wobei lediglich der geschmacksintensive Stängel und die Knolle zum Einsatz kommt. Dabei werden die ganzen Stängel den Speisen während des Kochens hinzugefügt und anschließend - je nach Geschmack- wieder entfernt. Dadurch entsteht ein wundervoll zitronenduftiges erfrischendes Aroma, das jedem Gericht eine besondere Note verleiht.

Zitronengras findet sich vor allem in Suppen und indischen Curries wieder, kommt aber auch in Salaten roh zum Einsatz. Dafür werden Stängel und Knolle - die sogenannte Bulbe- in feine Ringe geschnitten und dem Salat hinzugefügt. Zitronengras bekommt man in jedem gut sortiertem Asia-Laden zu einem Preis von 2-3 Euro. Es hält sich im Kühlschrank bis zu einer Woche, sollte aber möglichst frisch verarbeitet werden - dann schmeckts nämlich besser!

Suppe mit Zitronengras © by cyancey@flickr

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Autor: Stefanie

Reisgericht

Die Reis-Diät in Kombination mit viel frischem Obst und vor allem salzarmen Nahrungsmitteln kann eine Möglichkeit zum gesunden Abnehmen sein. Reis, besonders Naturreis und Vollkornreis, enthält zahlreiche Kohlenhydrate, Mineralien und Kalium. Für den Körper ist Reis zudem leicht verdaulich und er sättigt schnell.

Bei der Reis-Diät sollten mindesten zwei Mahlzeiten aus Reis bestehen. Wer nicht mehrmals am Tag Reis kochen möchte, sollte dies einmal tun und beim zweiten Mal nur kurz Aufwärmen oder einen Salat mit Reis kombinieren. ReisgerichtEin gehäufter Esslöffel Reis entspricht ungefähr 15 Gramm und ergibt nach dem Kochen die dreifache Menge. Ergänzend zum Reis eignet sich leicht gegartes Gemüse, fettarmes Fleisch, Geflügel oder Fisch. Die Menge der Beigaben ist dabei aber gering zu halten, um die Wirkungsweise des Reises besser zur Geltung zu bringen. Empfehlenswert ist es, vor dem Essen bereits ein Glas Mineralwasser zu trinken, was zur frühen Sättigung beiträgt.

Zwischen diesen Hauptmahlzeiten können gerne kleinere Zwischenmahlzeiten eingebaut werden, die aber hauptsächlich aus Obst, Gemüse oder fettarmen Reis bestehen sollten. Aufpassen muss man bei der Verwendung von Salz, da hier möglicherweise der Effekt verringert wird, weil Salze Wasser im Körper binden.

Die Vorteile der Reis-Diät sind eine langfristige und anhaltende Wirkung, keine absoluten Verbote, kein Kalorien zählen und der schnelle Erfolg. Mit einer Menge Kreativität können auch jeden Tag neue Gerichte auf dem Speiseplan stehen, womit Abwechslung garantiert wäre.    [...mehr]


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