» Slow Food

Autor: Katharina Azar

Um unseren Organismus auf das bevorstehende Essen vorzubereiten, greifen wir oftmals auf einen Aperitif, ein alkoholhaltiges Getränk, zurück. Dieser regt unseren Appetit an und der erste Gang kann kommen.

Alkohol ist für eine gesunde Ernährung jedoch nicht die beste Wahl, da sich der Körper vorrangig mit der Beseitigung der Spirituose beschäftigt. Gibt es eine geeignete Alternative?
Ja, die gibt es! - Die Artischocke.

Diese Pflanze, die es bevorzugt im warmen Mittelmeerraum zu wachsen, wurde im Jahr 2003 mit dem Titel „Heilpflanze des Jahres“ versehen.
Die in ihr enthaltenen Stoffe wie Vitamin E, B-Vitamine, Provitamin A, Eisen, Calcium, Phosphor und Magnesium, liegen in hoher „Konzentration“ vor. Weiterer Vorteil ist das herb schmeckende Cynarin, das für eine Regulierung oder Senkung des Cholesterinspiegels und für eine Entgiftung des Körpers sorgt. So ist es nicht verwunderlich, dass wir  Artischocken auch in Form von Tabletten, Säften oder Tees vorfinden und verzehren können.    [...mehr]


Autor: Steffi

Heute in der Mensa: Currywurst, Frikadelle, das übliche neben dem ebenfalls schon üblichen Essen A und Essen B, das jeweils aus zerkochten Kartoffeln mit fettigem Käse überbacken oder in brauner Sauce ertrinkendem Prager Schinken nebst zwei versalzenen Klößen, bestand.

Mit resigniertem Gesicht suchte sich meine Freundin Tina dann die Kartoffeln aus. Und ich? Ja, ich war die Glücksritterin an diesem Tag! Denn ich hatte zwei wunderbare super-exquisit-leckere Stullen von zu Hause mitgebracht, die ich dann zusammen mit Apfel und Joghurt genüsslich verspeiste.

by bingbing flickr

Nach dem Essen war Tina schlecht. Das lag sicherlich daran, dass sie von den fiesen Käsekartoffeln kaum was gegessen hatte und sich stattdessen mit einem Mohnstrudelteilchen und zwei Brownies versucht hatte zu sättigen. Darf ich mal beißen, fragte sie und schaute neidisch auf meine Käse-Tomaten-Feldsalat-Stulle. Na klar, durfte sie!

Das gute alte Butterbrot. In Zeiten von Mc Donald’s, Schokoriegel, Teilchen und Fertigpizza ist das Grundnahrungsmittel der Arbeiter- und Angestelltenindustrie, der Schüler und Auszubildenden des 20. Jahrhunderts völlig in Vergessenheit geraten. Meist liegt es daran, dass keiner morgens (oder am Abend davor) den Nerv hat, sich in die Küche zu begeben und Brote zu schmieren. Dabei zahlt sich nichts so sehr aus, wie ein paar gut geschmierte Stullen für den Arbeitstag.

Butterbrote -richtig geschmiert- enthalten nämlich alle lebensnotwendigen Bestandteile, die der menschliche Körper am Tag braucht. Was macht sich aufs Brot macht sei dabei jedem ganz nach Geschmack selbst überlassen. Gut und besonders gesund sind vegetarische Varianten, wie Käse oder Räuchertofu, aber auch eine gute Scheibe Wurst mit Senf und Gurken tut sein nötiges. Vor allem, wenn man seine Stullen aus Vollkornbrot herstellt, tut man dem Körper etwas gutes. Die Ballaststoffe machen schön satt und bergen außerdem haufenweise Vitamine und Mineralstoffe. Zusammen mit einem Apfel, einem Joghurt und einem Stück Schokolade zum Nachtisch ist das Mittagessen perfekt.

Wenn man aus der Übung ist: Keine Sorge, Stullen schmieren muss man nicht lernen, das kann wirklich jeder. Im Internet gibt es außerdem haufenweise gute Rezepte für das perfekte Butterbrot, zum Beispiel hier. In diesem Sinne - rettet das Butterbrot und tut Euch und der Welt etwas Gutes:-)    [...mehr]


Autor: Steffi

Fast food. Jeder kennt das Wort und jeder weiß, was Fastfood ist. Wirklich? McDonald’s und Tiefkühlpizza oder steckt da noch mehr dahinter?

Die freie Enzyklopädie Wikipedia sagt: “Fastfood (engl. fast food = schnelle Nahrung) ist Essen, das für raschen Verzehr zubereitet wird. Die Zeitspanne zwischen Bestellung und Erhalt des Produktes beträgt meist weniger als 10 Minuten.” Hier kommt nun die Gretchenfrage oder sagen wir das “Gretchenbeispiel”: Einen leckeren und dazu gesunden Tomate-Mozzarella-Salat kann ich mir doch auch in zehn Minuten zubereiten.

Burger by Jef Poskanzer  flickr

Fastfood bezeichnet vor allem ein Konzept der Essenskultur, in dem sich Stress in Form von zu viel Arbeit, Karrierebestrebungen und Konsumrausch, zu Ungunsten des Essens verschoben hat. Fürs Essen ist keine Zeit mehr, deswegen ist es ja auch so einfach in der Mittagspause zur Currywurstbude zu gehen, zumal man am Abend vor lauter Müdigkeit und Entnervtheit auch keine Lust hat sich ein paar feine Stullen zu schmieren und einen Apfel zu vierteln, den man sich am nächsten Tag einpacken kann.

Es ist nicht nur ungesund, sondern vor allem schade, denn Essen soll nicht nur dem Körper die nötige Energie zuführen, sondern auch Spaß machen. Na klar, ein Burger macht auch mal Spaß, aber im Grunde genommen schmecken Currywurst, Döner und mit Dauerwurst belegtes Brötchen doch echt bescheiden. Besser und vor allem billiger isst man, wenn man sich Zeit nimmt zumindest einmal in der Woche etwas zu kochen. Es muss ja nicht immer “Wildlachs an Korianderbällchen in Kastanienjus” sein, oder?    [...mehr]


Autor: Steffi

Mir tun die Leute immer leid, die morgens in der U-Bahn hastig einen Kaffee und ein mies belegtes Brötchen in sich hineinwürgen. Da bin ich froh zu Hause in Ruhe gefrühstückt zu haben, beispielsweise mein Amaranth-Müsli aus dem Bioladen, auch wenn ich dafür eine Viertelstunde früher aufstehen muss. Ganz ehrlich: Die Zeiten, in denen es schick war nur Champagner und Nagellack im Kühlschrank zu haben, sind vorbei.

Dem bewussten - und damit langsamen- Essen hat sich auch Carlo Petrini, Präsident von „Slow Food“, verschrieben. 1989 gründete Petrini in Italien die “Slow Food”-Organisation, eine inzwischen weltweite Vereinigung, die es sich „zur Aufgabe gemacht hat, die Kultur des Essens und Trinkens zu pflegen und lebendig zu halten“. „Buono, polito e giusto” -gut, sauber und fair- haben sich Petrini und seine AnhängerInnen auf die Fahnen geschrieben. Unter diesem Motto werden regelmäßig Messen und Kongresse zu bewusstem Essen und Trinken abgehalten.

Snail

 

Nicht selten wird “Slow Food”, dessen Logo eine Schnecke ziert, durch seine Aktionen auch gesellschaftspolitisch tätig. So setzt man sich für die Förderung regionaler Lebensmittel und Märkte ein und versucht in Kinder-Kochclubs auch auf das Essverhalten von ganz jungen Menschen einzugehen, dessen Speiseplan sich oft aus zuviel Fett und Zucker zusammensetzt. Dadurch ist “Slow Food” mehr als nur eine Gruppe Menschen, die gesünder und besser essen wollen. Hinter “Slow Food” steckt damit nicht nur eine “Lebensphilosophie”, die sich für Genuss, sondern auch für Gesundheit einsetzt, und in dem das eine mit dem anderen verbunden wird.

Damit diese Philosophie auch an andere Köche und Gastronomen weitergegeben wird, gründete „Slow Food“ 2003 die weltweit erste Universität für Gastronomiewissenschaften in Pollenzo/Italien.

Wer einmal selbst ausprobieren möchte, wie „Slow Food“ denn so schmeckt: Einen Genussführer mit zahlreichen Restaurant-Tipps der Freunde und Förderer von „Slow-Food“ findet man auf der deutschen Internetpräsenz.

 



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