» Weihnachtszeit

Autor: Svea

Um sich und seiner Familie ein unvergessliches Weihnachtsfest zu bescheren, legen viele Menschen Wert darauf, an den Weihnachtsfeiertagen ein unvergleichbares Festmahl zu zaubern. Damit dies gelingt, muss jedoch nicht etwa die größte Gans aufgetrieben oder der beste Rotkohl gekocht werden. Weihnachten ist das Fest der Liebe. Ein perfektes Weihnachtsessen sollte somit auf Verantwortungsbewusstsein basieren und Klima sowie Fairness im Auge behalten.

Auf die ideale Weihnachtstafel gehören klimafreundliche und menschenwurdige Produkte. © Flickr / Tracy Hunter

Weihnachtspäckchen ohne Geschenkpapier sind kaum denkbar. Um unsere Umwelt zu schonen, können wir jedoch auch zu Weihnachten Maßnahmen ergreifen. Wer im Supermarkt beispielsweise darauf achtet, dass nur heimische Produkte im Einkaufswagen landen, tut nicht nur der Natur, sondern auch seiner Familie einen großen Gefallen: Durch den kurzen Transportweg, den jene Waren zurücklegen mussten, wurden nur geringfügige Mengen an klimaschädigendem Kohlenstoffdioxod an die Luft abgegeben und gleichzeitig konnten Geschmack und Frischegrad der Speisen erhalten bleiben.

Doch beim Weihnachtseinkauf sollten weitere Regeln beachtet werden. Um die Umwelt zu schonen, gilt es, unnötigen Verpackungsmüll zu vermeiden. Dies gelingt, indem beispielsweise der einzeln verpackte Käse oder die Konservendosen gemieden werden. Ganze Käselaibe und frisches Obst und Gemüse sind ohnehin sehr viel schmackhafter.

Umwelt- und zudem Tierschutz gewährleisten außerdem Produkte mit dem sogenannten Bio-Gütesiegel. Sie stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. Das Fairtrade-Gütesiegel ist nicht minder empfehlenswert (s. transfair.org). Es gewährleistet, dass die Produktion, die von Menschen in Entwicklungsländern übernommen wurde, unter menschenwürdigen Bedingungen ablief. Bio- und Fairtrade-Gütesiegel entlasten somit das Gewissen und werten jedes Festessen auf.

Zu einem guten Essen gehört natürlich auch ein passendes Getränk. Dieses sollte nach Möglichkeit aus Mehrwegflaschen stammen. Diese werden mehrmals befüllt und landen nicht nach einmaligem Gebrauch in der Mülltonne. Sie sind aus diesem Grund äußerst klimafreundlich.    [...mehr]


Autor: Svea

Weihnachten, das Fest der Liebe, ist zugleich auch das Fest der Schlemmereien: In den Weihnachtsfeiertagen liegen die meisten Diätpläne brach und die Menschen geben sich kalorienhaltigen Genüssen hin. Einmal im Jahr sollte das natürlich erlaubt sein und doch ist es ratsam zu bedenken, dass Leckereien nicht unbedingt gänzlich ungesund sein müssen. Gebäck aus Honig und Vollkornteig beispielsweise, stellt eine schmackhafte Alternative zu gehaltvollen Butter-Ausstechplätzchen dar.

Honig-Vollkorngebäck ist schmackhaft und gesund © Flickr / visualpanic

Zutaten:

  • Ein Päckchen Backpulver
  • Ein gestrichener Teelöffel Ingwerpulver
  • Sieben Esslöffel Weizenkeime
  • 100 g Honig
  • 150 g Margarine
  • 150 g Sirup
  • 450 g Weizenvollkornmehl
  • Rosinen und Mandelns zum Verzieren

Zubereitung:
Vor der eigentlichen Zubereitung wird das Backblech mit etwas Margarine eingefettet. Diese gewährleistet, dass sich das Honiggebäck nach dem Backen problemlos entnehmen lässt. Alternativ kann Backpapier verwendet werden – Das spart zusätzliche Kalorien. Nun kommt eine Schüssel zum Einsatz: In ihr werden Mehl, Weizenkeime, Back- und Ingwerpulver vermengt. In einer Pfanne mischt man anschließend Sirup und Honig mit der Margarine und erwärmt die Mixtur bei mittlerer Temperatur. Damit nichts anbrennt, sollte regelmäßig umgerührt werden, bis eine zähflüssige Masse entsteht. Nach dieser Prozedur ist es Zeit, die Masse zum Abkühlen beiseite zu stellen. Ist die Sirupmasse lauwarm, wird sie allerdings bereits mit dem Schüsselinhalt verrührt. Nach kräftigem Durchkneten entsteht ein Teig, welcher nun in Folie verpackt eine Stunde lang im Kühlschrank ruhen sollte. Kurz bevor der Teig wieder zum Einsatz kommt, gilt es, den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen. Dann wird die Kentmasse ausgerollt. Damit sie nicht an der Arbeitsfläche kleben bleibt, sollte man diese vorher mit etwas Mehl bestäuben. Danach kommen die Ausstechformen zum Einsatz. Die entstandenen Plätzchen können nach Belieben verziert werden, zum Beispiel  mit Nüssen und Rosinen. Anschließend wandert das Honiggebäck für 11 Minuten in den Ofen. Nach dem Abkühlen empfiehlt es sich, die Plätzchen mit einem kleinen Stück Apfel in einer Dose zu lagern - So werden sie schnell zart.    [...mehr]


Autor: Stefanie

Gerade an Weihnachten locken viele kalorienreiche und ungesunde Verführungen alle guten Vorsätze zu missachten und nach Lust und Laune zu schlemmen. Dabei muss man auf Genuss ja nicht verzichten. Dieses weihnachtliche Rezept ist nicht nur lecker sondern auch noch gesund!

bratapfel ©Flickr.com/Starsammy

Leichtes Weihnachts-Dessert und andere Tipps für Weihnachten

Fette Speisen, Braten und allerlei Süßes stehen an Weihnachten wie selbstverständlich auf dem Speiseplan. Der Katzenjammer kommt dann meist im neuen Jahr: Überflüssige Pfunde, die an Hüften und Bauch die Kleidung spannen lassen und gigantische Cholesterinwerte. Dabei reichen schon kleine Veränderungen, um ein paar Kalorien einzusparen. Füllen sie sich den Teller erst mit Gemüse und Beilagen. Fleisch sollte erst zuletzt die kleinste Fläche in Anspruch nehmen. Oder ersetzen sie fette Braten und Geflügel gleich durch vegetarische Alternativen. Machen sie nach den Mahlzeiten lange Spaziergänge mit ihren Lieben. Treiben sie auch während der Feiertage Sport.
Und ersetzen sie doch zum Beispiel mal das süße Gebäck oder Kalorienbomben wie Mousse au Choloat durch dieses gesunde Bratapfelrezept mit Vanille Joghurt aus Soja. Schon haben sie ihrer Gesundheit etwas Gutes getan, ganz ohne zu verzichten.    [...mehr]


Autor: Svea

Die Weihnachtszeit lässt nicht mehr lange auf sich warten: Geschäfte schmücken ihre Schaufenster mit glitzernden Kugeln und Lichterketten und Supermärkte haben kürzlich wieder Lebkuchen in ihr Sortiment aufgenommen. Wer eine große Familie oder viele Freunde mit seiner Backkunst erfreuen möchte, fängt eventuell schon am kommenden Wochenende an, Plätzchen zuzubereiten. Um nicht schon in der Vorweihnachtszeit aus allen Nähten zu platzen, empfiehlt es sich, beim Backen ein paar Tipps zu beherzigen.

Weihnachtsplätzchen müssen nicht fett- und zuckerhaltig sein. © Flickr / realSMILEY

Die Zubereitung von Weihnachtsplätzchen und das anschließende Naschen in der Vorweihnachtszeit soll vor allem mit Spaß verbunden sein. Ständiges Kalorienzählen kann hier zur echten Spaßbremse werden. Wer allerdings auch noch nach dem Winter in Lieblingsjeans und Bikini passen möchte, sollte wenigstens darauf bedacht sein, nicht ausschließlich fettiges Buttergebäck zu fabrizieren. Glücklicherweise können wenige Tricks bereits dazu beitragen, den Brennwert der Weihnachtsplätzchen erheblich zu schmälern, ohne dass ein Verlust an Geschmack zu verzeichnen ist.

Oft genügt es, nach  herkömmlichen Rezepten zu backen und lediglich wenige Zutaten durch andere zu ersetzen um das Backwerk gesünder zu gestalten. Vollkornmehl ist eine gesunde Alternative zu Weißmehl. Ersetzt man lediglich die Hälfte des Weißmehls durch Vollkornmehl, ist dies bereits ein Schritt in die richtige Richtung und die Konsistenz der entstehenden Plätzchen bleibt angenehm. Doch auch mit Hilfe von Haferflocken lassen sich schmackhafte Plätzchen zaubern.

Fettige Butter ist für das Backen nicht grundsätzlich notwendig. Die meisten Rezepte gelingen genauso gut, verwendet man Halbfettmargarine. Einige Mengenangaben in Sachen Fett sind ohnehin zu großzügig bemessen, sodass die Hälfte an Fett oftmals ausreicht um geschmacklich das gleiche Ergebnis zu erzielen.

Schmackhaftes Weihnachtsgebäck muss zudem nicht Unmengen an Zucker beinhalten, denn Zucker kann durch kalorienarmen Süßstoff ersetzt beziehungsweise ergänzt werden. Hier allerdings ist ein wenig Experimentierfreude gefragt. Häufig ist die Süße des Süßstoffs intensiver als die des Zuckers, sodass es während der Zubereitung des Teiges notwendig sein kann, mehrere Male abzuschmecken. Auch Gewürze, Trockenobst und Fruchtpürrees können Backwaren sowohl geschmacklich als auch gesundheitlich aufwerten.    [...mehr]


Autor: Svea

Zimt wird zu den ältesten Gewürzen überhaupt gezählt. Kaum zu glauben, aber das schmackhafte Gewürz, was besonders zur Weihnachtszeit sehr beliebt ist und unter anderem in Lebkuchen verarbeitet wird, wird aus spezieller Baumrinde gewonnen. Die beliebten Zimtstangen sind somit nichts anderes als Rindenstücke. Man unterscheidet im Allgemeinen zwischen Ceylon- und Cassia-Zimt, welche von unterschiedlichen Bäumen und aus verschiedenen Ländern stammen. Während der Ceylon-Zimt meist aus Sri Lanka zu uns kommt, stammt der Cassia-Zimt meist aus China.

zimtstangen © Flickr / 00dann

Schon lange Zeit gilt Zimt als gesundheitsfördernd. Sowohl die indische, als auch die chinesische Medizin schwören schon auf das würzige Pulver. Sein Aroma soll die Stimmung heben und sogar den Kreislauf stabilisieren. Bei Entzündungen wird beispielsweise Zimt verwendet, da er desinfizierend wirken soll. Auch soll er bei Magen-Darm-Problemen zur Besserung verhelfen. Kopfschmerzen, sowie Krämpfe können angeblich auch durch Zimt vergehen, da er scheinbar durchblutungsfördernd wirkt und krampflösend ist. Vor einigen Jahren wurde sogar herausgefunden, dass Zimt senkend auf den Blutzuckerspiegel einwirkt. Und ebenfalls im Zimt enthaltene sekundäre Pflanzenstoffe stehen im Verdacht Krebserkrankungen vorzubeugen!

Noch aktuellere Untersuchungen jedoch waren Anlass dafür, dass empfohlen wurde, nicht allzu häufig zu zimthaltigen Produkten zu greifen. Phenylpropanoide, insbesondere Cumarin, welches zimthaltige Lebensmittel beinhalten, soll nämlich auf Dauer die menschliche Leber schädigen. Besonders in Cassia-Zimt ist übrigens viel Cumarin zu finden. Derzeit sollen Hersteller allerdings schon den Cumarin-Gehalt ihrer Produkte im Blick haben und darauf achten, dass gefährliche Mengen nicht länger auf dem Markt erhältlich sind. Empfindliche Menschen sollten trotzdem vorsichtig mit Zimt umgehen, denn er ruft relativ häufig Allergien hervor.

sahne und zimt © Flickr / powerbooktrance

Zimt hat demnach zwei Gesichter. Wer den Zimtkonsum allerdings nicht übertreibt, sollte auf der sicheren Seite sein. Es ist sogar die Rede davon, dass Zimt täglich auf dem Speiseplan stehen darf, allerdings nicht in allzu großen Mengen verzehrt werden sollte.    [...mehr]


Autor: Stefanie

Braten

Die schwerste Zeit zum Abnehmen ist ohne Zweifel die Weihnachtszeit. Die leckeren Mahlzeiten, die unseren Essenstisch zieren sind ein Fest für unsere Geschmackssinne und da man selten nach der Vorspeise aufhört, wird die Weihnachtszeit zur Tortur für den eigenen Körper.

Das schlechte Gewissen plagt den Genießer schon im Vorfeld, aber Traditionen möchte man einfach nicht brechen. Der Kartoffelsalat mit Würstchen am Heiligen Abend, der Gänsebraten an den Feiertagen und der Alkoholgenuss mit Freunden am Abend gehören einfach zum Weihnachtsfest dazu. Im Vorfeld warnen natürlich Experten vor diesen „Kalorien-Bomben“ und zeigen mögliche Alternativen beim Kochen auf, aber wer möchte im Angesicht des leckeren Gänsebratens schon einen Salat verzehren, oder Wirsingrouladen mit Tofu oder Rosenkohl-Gratin mit Käsekruste statt des Kartoffelsalates essen?

Fakt ist natürlich, dass man mit dem Weihnachtsessen die Mühe mehrerer Wochen zerstören kann. Insbesondere der Jo-Jo-Effekt tritt hier verstärkt auf, denn durch Diäten im Vorfeld des Weihnachtsfest wird der Körper von gewissen Inhaltsstoffen entwöhnt, die dann aber zum Fest in erhöhten Maße auf ihn einstürzen, die er dann in keiner Weise verarbeiten kann, weshalb Fette sich sofort ansetzen.

KartoffelsalatIm Vorfeld der Weihnachtszeit sollten keine radikalen Diäten unternommen werden. Die langfristige Umstellung der Ernährung bringt langfristig immer Erfolg. Wenn man schon weiß, welche Köstlichkeiten einen am Mittagstische erwarten, sollte das Frühstück dezenter ausfallen. Ein Schale Müsli und ein wenig Obst oder Gemüse stärken den Körper und belasten ihn nicht gleich. Zwischen den Mahlzeiten ruhig den Weg ins Freie suchen und ausgedehnte Spaziergänge unternehmen, hierbei werden der Kreislauf und die Verdauung angeregt. Damit der Körper die Möglichkeit besitzt, die kalorienhaltigen Nährstoffe optimal zu verarbeiten, am Abend ruhig auf das ein oder andere Bier verzichten. Einfach versuchen, dem Körper etwas Gutes zu tun – nur nicht in Form von reichhaltigem Essen.

Übrigens nehmen die meisten Menschen besonders in den Wintermonaten zu, was aus der genetischen Geschichte des Menschen resultiert, wo in früheren Zeiten der Körper ein Reservepolster anlegte. Allerdings beträgt diese genetisch bedingte Gewichtszunahme im Durchschnitt lediglich 300 Gramm – wenn also nach dem Fest mehr auf der Waage steht, lag es wohl doch am Essen.    [...mehr]