Beiträge vom: August, 2009

Autor: Svea

Bioprodukte stammen aus ökologischer Landwirtschaft. Dies bedeutet, dass im Zuge der Produktion der Lebensmittel, möglichst naturschonende Herstellungsmethoden, unter Berücksichtigung des Umweltschutzes und des Wissens über Ökologie, verwendet werden. Aufgrund der Produktionsweise ist die Ware oft erheblich viel teurer als die üblichen Nahrungsmittel im Supermarkt. Was vielen jedoch nicht bewusst ist: Die Inhaltsstoffe sind die gleichen.

Gemüse © Flickr / mckaysavage

Wer Bioprodukte kauft, dem sollte es dabei vor allem darum gehen, die Umwelt zu schonen. Eigene Vorteile zieht der Verbraucher angeblich selten aus den Lebensmitteln aus ökologischer Landwirtschaft. Zumindest der Nährstoffgehalt der Massenware scheint mit dem der Bioprodukte mithalten zu können.  Dies zumindest sollen Wissenschaftler der London School of Hygiene & Tropical Medicine (lshtm) mit Hilfe einer Studie belegt zu haben.

Die Forscher betrieben eine große Untersuchung zum physiologischen Wert von ökologischen Lebensmitteln und nahmen im Zuge dieser, die Daten von 50 000 Veröffentlichungen zum Thema Nährstoffgehalt in Bioprodukten, aus den letzten 50 Jahren, unter die Lupe. Anzumerken ist, dass die Wissenschaftler der London School of Hygiene & Tropical Medicine, chemische Rückstände und Belastungen in den Lebensmitteln in ihrer Studie nicht berücksichtigten.

Die Forscher konnten herausfinden, dass ökologisch produzierte Nahrungsmittel und konventionell hergestellte Lebensmittel hinsichtlich des Nährstoffgehalts gleichwertig sind. Die Studie gliederte sich in 13 Kategorien. In zehn von diesen, konnten die Wissenschaftler keine erheblichen Unterschiede zwischen den Nahrungsmitteln feststellen. Nur Reifegrad von Bio-Obst und -Gemüse und Düngung der Erzeugnisse aus ökologischer Landwirtschaft wichen von der Massenware ab. Die Forscher bezweifeln, dass diese Faktoren sich auf die gesundheitliche Qualität der Lebensmittel auswirken könnten.

Viele Studien jedoch konnten nachweisen, dass der Konsum von Bioprodukten aufgrund der niedrigeren Belastung mit Pestiziden, sinnvoll ist.

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Autor: Svea

Fett ist ein Geschmacksverstärker. Dies ist auch der Grund dafür, dass viele Menschen gerne fetthaltige Speisen verzehren. Da Fett allerdings auch der Figur schadet, versuchen die meisten Verbraucher, ihren Fettkonsum einzuschränken. Wissenschaftler konnten nun einen weiteren Grund dafür aufdecken, warum es sinnvoll ist, auf zu viel Fett zu verzichten.

Fastfood schädigt die Gedächtnisleistung © Flickr / Lord Jim

Im Zuge einer Studie fanden Forscher heraus, dass Fett das Kurzzeitgedächtnis schädigt und somit bewirkt, dass Betroffene sowohl körperlich, als auch geistig weniger schnell interagieren können. Ursache sei nach Meinung der Experten, ein gestörter Energiekreislauf der Zellen, der durch den Fettverzehr bewirkt werde. Scheinbar genügen wenige Tage Fastfood, um diesen Effekt auszulösen.

Da die Forscher der University of Cambridge im Zuge der Studie lediglich Ratten testeten, ist bisher fraglich, ob auch Menschen derart drastisch reagieren. Die Ratten allerdings entpuppten sich so schnell als vergesslich, dass Experten davon ausgehen, dass auch bei Menschen ein Effekt auftreten muss.

In der Studie teilten die Wissenschaftler die Nagetiere in Gruppen ein. Während ein Teil der Ratten fettarme Kost, mit einem Fettanteil von 7,5 Prozent, erhielt, bekamen die anderen Nager Futter mit einem Fettanteil von 55 Prozent. Schon wenige Tage nach Beginn der Fütterung mit dem Fett, konnten die Forscher feststellen, dass die Muskeln der betroffenen Ratten anfingen, Sauerstoff weniger effektiv zu verbrauchen. Es stellte sich heraus, dass der Körper vermehrt ein  Protein hergestellt hatte, das diesen Effekt bewirkte. Die Auswirkung war eine Aufwandssteigerung des Herzens. Das Herz fing daraufhin an, anzuwachsen. Eine Woche später gelang es besagten Tieren weniger gut, ein Labyrinth zu meistern, während die Ratten, die fettarm ernährt worden waren, keinerlei Schwierigkeiten hatten.

Es liegt nahe, dass eine fettarme Ernährung sowohl dem Körper, als auch unserem Geist gut tut und Menschen ihren Fettkonsum unbedingt einschränken sollten.


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Autor: Svea

Rucola, auch Rauke genannt, ist eine beliebte Salatpflanze, die wegen ihres intensiven Geschmacks allerdings auch zum Würzen für Suppen, Nudel- und Reisgerichten verwendet wird. Da Rucola viel Folsäure, Beta-Carotin und Glucosinolate enthält, gilt er als gesund. Derzeit jedoch sollte man vorsichtig im Umgang mit der Salatpflanze sein, denn ein neuer Lebensmittelskandal betrifft den Rucola Salat.

Viele Mahlzeiten lassen sich mittels Rucola aufwerten. © Flickr / jlastras

Die Skepsis der Verbraucher wird immer größer. Wer kann, baut sein Gemüse und Salat im heimischen Garten selbst an, da immermehr Hersteller ihren Profit zu mehren suchen und die Qualität ihrer Ware aus den Augen zu verlieren scheinen. Rucola beispielsweise kann mit optisch ähnlichen Blättern einer giftigen Pflanze versetzt sein. Der Fund in einem Discounter in Hannover ist wahrscheinlich kein Einzelfall gewesen. Es ist möglich, dass schon viele Konsumenten nach dem vermeintlichen Rucolaverzehr ihr blaues Wunder erlebten und auch in Zukunft erleben werden und Magenprobleme davon tragen. Verdachtsfälle gibt es bereits in mehreren Supermärkten.

Die Analyse des Salats ergab, dass er 2608 Mikrogramm des Gifts Pyrrolizidinalkaloid enthielt. Wissenschaftler bezeichnen dieses Ergebnis als erschreckend und geben zu bedenken, dass eine regelmäßige Einnahme solcher Mengen an Gift, das Risiko, eine Krebserkrankung im Bereich der Leber zu erleiden, deutlich in die Höhe treiben könne.

Leider können sich Konsumenten nur schwer vor dem Betrug schützen. Da die Blätter des stark giftigen Gemeinen Greis- oder Kreuzkrauts (s. hier) für Laien kaum von Rucolablättern zu unterscheiden sind, allerdings sowohl bei Tieren als auch beim Menschen lebensbedrohliche Leberschäden verursachen können, hilft in diesem Fall wohl nur der vorläufige Verzicht auf den schmackhaften Salat.    [...mehr]


Autor: Svea

Manchen Menschen liegt das Essen schwer wie ein Stein im Magen, andere werden von Durchfall und Bauchschmerzen geplagt. Glücklicherweise kann ein Getränk Abhilfe schaffen: der Brottrunk.

Brottrunk wird aus Sauerteig-Brot hergestellt © Flickr / adactio

Der Brottrunk ist ein Nahrungsergänzungsmittel auf probiotischer Basis. Das säuerlich schmeckende Gärgetränk besitzt wertvolle Inhaltsstoffe, kann die Darmflora positiv beeinflussen und die Abwehrkräfte des Menschen aktiv stärken. Doch auch das Auftragen auf die Haut soll gesundheitsförderlich sein - Insbesondere, bei Menschen, die unter Neurodermitis leiden.

Brottrunk hat sehr viel mit dem russischen Getränk namens Kwas (s. hier) gemeinsam. Auch dieses hat einen säuerlichen Geschmack, wirkt auf die Verdauung ein und wird mit Hilfe von Brot und alkoholischer Gärung hergestellt. Kwas enthält jedoch oftmals weitere Geschmacksverstärker und ist alkoholhaltig.

Brottrunk enthält keinen Alkohol, dafür aber gesundheitsförderndes Zink, blutbildendes Eisen und jede Menge nützliche B-Vitamine. Dadurch, dass bei der Produktion ein Gärungsprozess stattfindet, können zudem Milchsäurebakterien in dem Getränk nachgewiesen werden. Diese Mikroorganismen werden nicht verdaut, sondern gelangen in den Darm und wirken auf die Darmflora ein. Brottrunk beinhaltet nur wenig Fett, dafür aber Proteine und Kohlenhydrate und ist somit auch Abnehmwilligen zu empfehlen. Brottrunk macht satt, ohne zu beschweren und steht sogar in Verdacht, den Cholesterinspiegel senken zu können.
Um Brottrunk herzustellen wird ein Sauerteig, bestehend aus Getreide, Wasser und Salz, produziert, aus dem schließlich ein Brot entsteht. Anschließend versetzen Experten das Backwerk mit Wasser und leiten einen alkoholischen Gärungsprozess in die Wege. Der letzte Produktionsschritt besteht im Filtern und Abfüllen der entstandenen Substanz. Anschließend ist das gesunde Getränk fertig und kann, wenn man es verzehrt, seine Wirkung entfalten.    [...mehr]


Autor: Svea

Künstlich hergestellten Heilmitteln stehen immer mehr Menschen skeptisch gegenüber. Natürlichen Heilkräutern, deren Verzehr aller Wahrscheinlichkeit nach gesünder ist, wird hingegen immer mehr vertraut. Zu den besonders beliebten Mitteln zählt beispielsweise Ginseng, die Wurzel des Panax, einem Gewächs, welches insbesondere in hoch gelegenen oder besonders bewachsenen Regionen Asiens vorkommt.

Im unverarbeiteten Zustand wirkt Ginseng unscheinbar, wie jede andere Wurzel auch. © Flickr / centralasian

In der chinesischen Medizin (s. hier) nimmt Ginseng einen besonders hohen Stellenwert ein. Ginseng wird hier sogar als „Wurzel des Himmels“ betitelt, da er als eine der wichtigsten Heilkräuter überhaupt gilt und einer Legende Ostasiens nach, sogar zu ewigem Leben verhelfen kann. Ginseng wurde im asiatischen Raum schon lange Zeit verehrt. Er wurde schon ab 1080 hergestellt, obwohl sein Anbau mindestens drei Jahre, eher mehr, in Anspruch nimmt und aufwendig ist, da Ginseng ausreichend Schatten benötigt und meist abgedeckt werden muss. Trotzdem findet insbesondere roter Ginseng in vielen alten Schriften aus dem ostasiatischen Raum Erwähnung, meist in Form von heilendem Ginsengwein. Die Europäer waren hingegen nicht so frühzeitig zu überzeugen. Heute allerdings ist man sich der enthaltenen Saponine bewusst, welche allem Anschein nach eine positive Wirkung auf den menschlichen Organismus haben.

Man unterscheidet derzeit zwei Ginseng-Arten: den roten und den weißen Ginseng. Die beiden Sorten unterscheiden sich lediglich hinsichtlich ihrer Herstellungsweise, nicht aber in Bezug auf ihre pharmakologische Wirkung. Während die Wurzel lediglich mit Wasserdampf versehen und anschließend getrocknet wird, um roten Ginseng zu produzieren, wird sie meist geschält und gebleicht und getrocknet um weißen zu erhalten.

Heute wird Ginseng auch in Deutschland angebaut und zu vielen verschiedenen Produkten, wie zum Beispiel Tee, Konzentrat, Schnaps, Kapseln, oder gar zu Kaffee verarbeitet. Ginseng wird als Aphrodisiakum verwendet, verändert die Blutgerinnung und wird eingesetzt, um Schwäche und Müdigkeit zu vertreiben. Die Verwendung von Ginseng birgt selten Nebenwirkungen, stößt allerdings auch in seiner Wirksamkeit bald an Grenzen. Je älter die Wurzel ist, desto besser soll sie jedoch helfen.    [...mehr]


Autor: Svea

Typisch deutsche Fleischprodukte wie beispielsweise Currywurst und Eisbein sind in Deutschland gar nicht mehr so beliebt, wie man vielleicht vermuten könnte. Trotzdem neigen nicht alle Deutschen dazu, zu Vegetariern zu werden. Vielmehr ist Geflügelfleisch eine beliebte Alternative und Pute, Hähnchen und Co. sind die neuen Verkaufsschlager deutscher Supermärkte.

Hühnchen gibt es bei Deutschen immer öfter. © Flickr / dvs

Fastfood ist unbeliebt – Neue Devise: selber kochen! Wie aus einer aktuellen Studie hervorgeht, greifen immer weniger Deutsche auf Fastfood zurück und kochen lieber am heimischen Herd und ernähren sich gesund. Die Europäische Marketig Agentur (EMA) mit Sitz in Bonn, gibt nun weitere Ernährungsgewohnheiten der Bewohner Deutschlands bekannt: Wir essen immer mehr Geflügelfleisch. Dies muss nicht bedeuten, dass die Geschmacksknospen heutzutage andere Aromen bevorzugen als noch vor wenigen Jahren, sondern könnte ebenfalls mit der Einstellungsänderung hinsichtlich ernährungsrelevanter Themen zusammenhängen. Schweinefleisch, Rindfleisch und Co. sind oftmals reich an Fett und somit ungesund. Studien haben mittlerweile sogar bewiesen, dass der regelmäßige Verzehr roten Fleisches die Lebenserwartung senken kann. Geflügelfleisch ist oftmals sehr viel gesünder, weil es meist ärmer an Fett ist. Der Verbrauch weißen Fleisches soll sich sogar positiv auf die Lebenserwartung auswirken.

So wie es aussieht nehmen sich deutsche Konsumenten Meldungen wie diese zu Herzen. Während der Durchschnittsdeutsche im Jahre 1999 nur 11,7 Kilogramm Geflügelfleisch pro Jahr aß, wurden im letzten Jahr durchschnittlich ganze 18,8 Kilogramm weißes Fleisch verzehrt. In diesem Jahr scheint der Verbrauch sogar noch zu steigen. Hähnchen- und Putenfleisch wurden in den vergangenen sechs Monaten etwa vier Prozent häufiger verkauft, als in den gleichen Monaten im Jahre 2008.

Im direkten Vergleich mit anderen EU-Mitgliedstaaten sei der Verbrauch an Geflügelfleisch allerdings noch nicht besonders hoch. Der Durchschnittskonsum liegt hier insgesamt bei über 20 Kilogramm pro Person. Ist die Wachstumsrate allerdings gleichbleibend hoch, könnte Deutschland schon bald mithalten.    [...mehr]


Autor: Svea

Läuft man an einer Filiale einer Fastfood-Kette vorbei, kann es schon passieren, dass man ungläubig feststellen muss, wie beliebt fettige, kalorienreiche Kost noch immer ist. Bundesweit gesehen, scheint sich diese Tendenz allerdings rückläufig zu entwickeln. Allem Anschein nach, werden Deutsche immer gesundheitsbewusster und fangen an, vermehrt frisch zubereitete Mahlzeiten, fetttriefenden Tiefkühlprodukten vorzuziehen.

Entstehen in Zukunft weniger Fastfood-Produkte? © Flickr / Christian Cable

Die Gfk Panel Services Deutschland (s. hier) haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Kunden mit Informationen hinsichtlich des Konsumverhaltens zu beliefern. Durch Beobachtungen und Analysen bilden sie sich ein Urteil über die Entscheidungen beim Einkauf von Verbrauchern 26 verschiedener europäischer Länder. Ein aktuelles Projekt der Gfk Panel Services, welche ihren Sitz in Nürnberg haben, stellt die Studie „Küche und Kochen in Deutschland“ dar. Diese beschäftigte sich mit dem Essverhalten Deutscher Konsumenten und befragte neben 2009, auch im Jahre 2003, 2005 und 2007 jeweils 5000 deutsche Haushalte.

Die Auswertung der Befragung brachte erfreuliches zutage. Ganze 75 Prozent der Teilnehmer gaben an, frisch zubereitete Mahlzeiten und deren gesunde Zutaten hoch zu achten. Dies ist insbesondere deshalb erwähnenswert, da die Umfrage vor sechs Jahren gänzlich andere Werte hervorbrachte. Hier hatten nur 63 Prozent der Befragten ausgesagt, auf jene gesundheitsfördernde Kost viel zu geben.

Auch wenn es nicht immer danach aussieht, die aktuelle Studie macht zudem deutlich, dass derzeit viel weniger Menschen in Fastfood-Restaurants speisen. Vor sechs Jahren waren es noch etwa 10 Prozent der Teilnehmer, welche angaben, mindestens eine Mahlzeit in der Woche in einem solchen Snack-Lokal zu sich zu nehmen. Heute ist dieses Ergebnis um vier Prozentpunkte gefallen: Nur noch sechs Prozent lassen sich mindestens einmal wöchentlich Fastfood auftischen.    [...mehr]


Autor: Svea

Unglücklicherweise scheinen die Zeiten endgültig vorbei zu sein, in denen man tatsächlich wusste, was man auf dem Teller hatte. Sollte die Zukunft wirklich so aussehen, dass man sich nur noch dunkel daran erinnern kann, dass Fleisch einst tierischen Ursprungs war und Käse ein Milchprodukt? Mogelschinken und Analogkäse sprechen leider für eine solche Entwicklung. Schließlich sind Imitate billig in der Herstellung und lassen die Gewinne der Produzenten größer erscheinen. Neueste Testergebnisse zeigen, dass auch Corned Beef nicht mehr das ist, was es einmal war.

Einst bestand Corned Beef (s. hier) aus zerkleinertem Rindfleisch, welches gepökelt, im eigenen Saft gekocht und schließlich in Dosen gepresst wurde. Heute kann man sich in den meisten Fällen nicht mehr sicher sein, ob man hier tatsächlich noch von gepökeltem Rindfleisch sprechen kann. Dies beweisen die Befunde hessischer Lebensmittelkontrolleure. Ganze 87 Prozent der Corned-Beef-Proben entpuppten sich bei näherer Begutachtung als qualitativ minderwertig.

Normalerweise sind Hersteller verpflichtet, Produkte, welche sie unter dem Namen „Corned Beef“ verkaufen, einen gewissen Anteil an fettarmem Muskelfleisch und Bindegewebe beizumengen. Corned Beef muss mindestens 14, bzw. in den meisten Fällen sogar 18 Prozent Muskelfleisch enthalten, heißt es. Bedenklich viele besagter Proben beinhalteten jedoch deutlich weniger dieses hochwertigen, teureren Fleisches, wie man im Landeslabor feststellen musste. Stattdessen fügten Hersteller ihren Produkten erhebliche Mengen kostengünstige Schwarte, Gelatine oder Brühe zu. Zudem habe man bei vielen Produkten eine unzulängliche Kennzeichnung von Inhaltsstoffen auf der Verpackung feststellen müssen. Sodass minderwertige Ware für den Kunden nicht als solche erkennbar war, sondern als hochwertig ausgegeben wurde.

Auch in Sachen Corned Beef wird das Vertrauen von Konsumenten derzeit somit schamlos ausgenutzt. Es bleibt zu hoffen, dass vermehrte Kontrollen derartige Betrügereien, auf Kosten anderer, in Zukunft seltener werden lassen, und dass sie irgendwann ganz ausbleiben. Glücklicherweise kann man Corned Beef auch auf eigene Faust herstellen:



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