Autor: Svea
Instinktiv halten Eltern ihren Nachwuchs dazu an, das Essen langsam anzugehen und dies nicht ohne Grund: Schlingen ist ungemütlich und somit nicht förderlich für den Familienzusammenhalt. Zu schnelles Essen trägt zudem allerdings zur Entstehung von Verdauungsproblemen bei. Übelkeit und Bauchschmerzen können die Folge sein. Wie Wissenschaftler des General Hospital in Athen nun berichten, kann das Schnellessen außerdem die Entwicklung von Übergewicht begünstigen.

Wer langsam speist, ist schneller satt – diese Erfahrung konnten wohl schon die meisten Menschen machen und der Effekt entsteht keinesfalls aus bloßer Einbildungskraft. Wie Experten wissen, gibt es Hormone, die das Sättigungsgefühl bereits während des Essens Schritt für Schritt lindern, Peptid YY (PYY) und Glucagon-like Peptid 1 (GLP-1). Je langsamer jemand isst, desto mehr reagiert der Darm mit dem Ausschütten der sättigenden Stoffe. Wird hingegen geschlungen, bleibt das Hungergefühl länger stabil, da der Darm Zeit benötigt, um genügend Hormone zu produzieren.
Besagte Darmhormone wirken insbesondere auf das zentrale Nervensystem ein, indem sie dem Organismus vermitteln, dass der Körper nicht länger eine Energiezufuhr benötigt. Da es durch das Schlingen zu einem verspäteten Signal kommt, verspürt der Essende längere Zeit Hunger und isst zu viel. In dieser Tatsache sehen viele Spezialisten die Hauptursache für die Entstehung von Übergewicht und Fettleibigkeit. Betroffene geben häufig an, sie haben nicht das Gefühl, übermäßig viel zu sich zu nehmen, denn sie essen lediglich, wenn sie Hunger haben. Verschiedenen Beobachtungsstudien nach, steckt ein Fünkchen Wahrheit in jenen Aussagen. Übergewichtige essen häufig tatsächlich nur wenn sie hungrig sind. Sie wissen allerdings nicht, dass sie den Fehler machen, zu schnell zu essen und auf diese Weise das Einsetzen des Sättigungsgefühls blockieren. [...mehr]
17. November 2009

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Autor: Svea
Wenn überhaupt, verwöhnt uns die Sonne nur noch wenige Stunden am Tag. Die meiste Zeit ist es dunkel, kalt und ungemütlich. Kein Wunder, dass der Winter vielen Menschen auf das Gemüt schlägt: Nicht jeder hat einen Kamin sowie Sinn für Gemütlichkeit und weiß die dunkle Jahreszeit zu genießen. Vielmehr bewirkt der Mangel an Licht und Wärme bei vielen Menschen Winterdepressionen. Doch mit der richtigen Ernährungsweise lassen sich trübsten Wintertage gut aushalten.

Wenig Lust auf große Aktivitäten, Müdigkeit und ein wenig Melancholie in den Wintermonaten scheinen schon fast normal zu sein. Wer allerdings am liebsten gar keinen Fuß mehr vor die Tür setzt, seine Zeit allein verbringt und außerdem in Trübsinn zu versinken droht, sollte unbedingt eine Ernährungsumstellung in Betracht ziehen, denn bestimmte Lebensmittel können der Winterdepression entgegen wirken.
Jod beispielsweise sollte im Winter regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Jodhaltige Kost, bestehend aus Meeresfrüchten, Gemüse und Fisch, wirkt anregend auf den Stoffwechsel und schärft dadurch den Geist. Mahlzeiten sollten zudem mit etwas Jodsalz gewürzt werden.
Süßigkeiten sind kalorienhaltig und gelten aus diesem Grund als ungesund. Das Naschen kann jedoch einen trübsinnigen Wintertag versüßen und in Maßen genossen somit als gesund angesehen werden. Insbesondere Schokolade ist ein wahrer Glücklichmacher. Die braune Versuchung fördert die Entstehung des Glückshormons Serotonin, das aufgrund des Lichtmangels in der dunklen Jahreszeit nur in geringen Mengen entsteht.
Ein Wundermittel gegen schlechte Laune ist zudem die mineralstoffhaltige Kost. Nahrungsmittel, die reich an Magnesium sind, können beispielsweise dazu beitragen, dass ein nass-kalter Tag weniger traurig anmutet. Nüsse, Vollkorn- und Milchprodukte zählen zu jenen Muntermachern. Die Zufuhr an Eisen sollte ebenso kontrolliert erfolgen, indem Lebensmittel wie Brokkoli, Bohnen und Rosenkohl häufig serviert werden. Auch diese Kost, kann den Winter verschönern. [...mehr]
12. November 2009

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Autor: Svea
Jemand, der einen Streit hinter sich hat und sich unwohl fühlt, aber auch derjenige, dem eine Prüfung bevorsteht, greift gerne einmal zu einem Stück Schokolade. Denn Süßigkeiten, insbesondere die braune kakaohaltige Verführung, machen erwiesenermaßen glücklich. Doch Wissenschaftler haben nun nachgewiesen, dass Schokolade, Bonbons und Co. nicht grundsätzlich für Hochgefühle sorgen.

Süßigkeiten können die Entstehung von Übergewicht fördern, da sie häufig reich an Zucker und Fett sind. Dass viele Menschen überflüssige Pfunde aufgrund des vorherrschenden Schönheitsideals als unästhetisch empfinden und die Fettablagerungen zudem die Entwicklung lebensgefährlicher Krankheiten begünstigen können, sind scheinbar nicht die einzigen triftigen Gründe dafür, dass Menschen nicht zu häufig auf Süßigkeiten zurückgreifen sollten.
Das Essen von Schokolade oder Fruchtgummi wirkt sich unter Umständen auch darauf aus, ob der Nachwuchs zukünftig zu sanftmütigen oder aggressiven Erwachsenen heranwächst. Dies jedenfalls behaupten Psychologen der Cardiff University um Simon Moore. Im Zuge einer Studie stellten die Wissenschaftler fest, dass jene Erwachsene häufiger gewalttätig waren, die während ihrer Kindheit nahezu täglich Süßigkeiten verspeist hatten.
Die Forscher beschäftigten sich mit den statistischen Daten von 17 500 Probanden aus einer Langzeitstudie, die im Jahre 1970 in Großbritannien gestartet war. Sie bewerteten das Sozialverhalten der 34-jährigen Testpersonen und nahmen anschließend das Essverhalten der Personen unter die Lupe, diesmal allerdings betrachteten sie ihre Gewohnheiten im Alter von zehn Jahren. Als die Wissenschaftler ihre Ergebnisse auswerteten, fiel ihnen auf, dass 69 Prozent der Testpersonen, die sie als gewalttätig eingestuft hatten, in Kindheitsjahren nahezu jeden Tag Süßigkeiten konsumiert hatten. Nur 42 Prozent jener Erwachsenen, die nicht als grob eingeschätzt worden waren, hatten in ihrer Kindheit ebenso viel genascht. [...mehr]
6. November 2009

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Autor: Svea
Bei schlechter Laune, Stress und vor allem Liebeskummer soll Schokolade ein Allheilmittel sein. Dies behaupten nicht nur Liebhaber der süßen Sünde sondern sogar Experten. Nun allerdings stellten Patienten zudem eine schmerzlindernde Nachwirkung der braunen Süßigkeit fest und die Ergebnisse eine Studie bestätigen diesen positiven Effekt.

Die Ernährung hat einen nicht leugbaren Einfluss auf unser Wohlbefinden: Essen wir nicht genug oder zu einseitig, reagiert der Körper mit Mangelerscheinungen. Führen wir unserem Körper zu viel Nahrung zu, lagert sich Fett an, das unsere Bewegungsfreiheit einschränkt und Krankheiten nach sich ziehen kann. Doch auch was wir essen, kann auf unser Wohlergehen einwirken, denn die Verpflegung des Organismus’ kann beispielsweise Schmerzen lindern. Dies zumindest behaupten Wissenschaftler der University of Chicago.
Im Zuge einer Studie ließen sie Laborratten Schokolade zu sich nehmen, die in einem Behälter lag, der wiederum auf einem präparierten Boden stand, dessen Temperatur so hoch war, dass es den Tieren unangenehm war, ihn zu betreten. Um nicht länger als nötig mit den Pfoten auf dem warmen Boden zu verweilen, hoben sie öfter als unter normalen Umständen ihre Beine. Wenn sie die Schokolade fraßen jedoch, ließen sie ihre Pfoten sehr viel länger am Grund. Nahmen die Ratten statt der Schokolade bitteres Wasser zu sich, fuhren sie beim Trinken hingegen fort, ihre Beine zu heben. Da die Ratten jedoch auch bei reinem Wasser das ständige Heben ihrer Beine unterließen, schließen die Forscher aus den Beobachtungen, dass nicht nur das Essen von zucker- oder kalorienhaltigen Lebensmitteln auf die Schmerzempfindung einwirkt, sondern dass die Tiere den Schmerz generell dann gedämpft wahrnehmen, wenn sie angenehm schmeckende Nahrung aufnehmen.
Die an der Studie beteiligten Forscher nehmen an, dass für den schmerzstillenden Effekt eine bestimmte Gehirnregion verantwortlich sein könnte, die dafür sorgt, dass sich die Tiere beim Fressen nicht ablenken lassen und die somit garantiert, dass die Tiere trotz erschwerter Lebensbedingungen, zum Beispiel bei Schmerzen, in freier Wildbahn überleben.
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3. November 2009

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Autor: Svea
Anfälligkeit für Erkältungen, schlecht heilende Entzündungen der Haut, Verfärbungen der Nägel und Durchfallerkrankungen können auf eine unausgewogene Ernährungsweise hindeuten. Die Unterversorgung mit dem essentiellen Spurenelement Zink ist eine mögliche Ursache.

Jeder Mensch ist auf das essentielle Spurenelement Zink angewiesen. Denn der menschliche Körper benötigt Zink beispielsweise im Zuge des Stoffwechsels, um die Sehfähigkeit zu gewährleisten und die Funktionen der Haut aufrecht zu erhalten.
Um einem Zinkmangel vorzubeugen, ist es normalerweise nicht nötig, täglich Zink-Präparate zu schlucken, da der Zinkbedarf durch eine ausgewogene Ernährungsweise problemlos gedeckt wird. Der Zinkbedarf von schwangeren Frauen und Kindern und Jugendlichen, die sich noch in der Wachstumsphase befinden, ist allerdings höher und ein Mangel an Zink ist bei ihnen nicht selten, sodass sie ihre Zinkversorgung unbedingt kontrollieren sollten. Einige Krankheiten können ebenfalls eine Zinkunterversorgung begünstigen. Diabetiker benötigen beispielsweise mehr Zink, da sie diesen vermehrt ausscheiden. Krebspatienten und Menschen mit Bluthochdruck bekommen zudem häufig Medikamente, die den Zinkbedarf erhöhen. Menschen, die sich einseitig ernähren und beispielsweise viel Fastfood konsumieren, können allerdings auch an einem Zinkmangel leiden. Doch wer seinem Körper häufig Haferkleie zuführt, sollte gleichermaßen auf seine Zinkversorgung bedacht sein, denn eine hohe Zufuhr an Phosphor, Calcium und Phytaten kann die Aufnahme von Zink verhindern und genauso einen Mangel hervorrufen. Um die Leistungsfähigkeit bei sportlicher Betätigung zu gewährleisten, müssen Sportler zudem in besonderem Maße auf ihre Versorgung mit Zink achten.
Die Integration von Rind-, Schweinefleisch und Fisch in den Speiseplan bietet sich besonders an, um einen Zinkmangel zu verhindern. Vegetarier können ihren Zinkbedarf beispielsweise decken, indem sie auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, die Zinkhistidin oder Zinkorotat enthalten. [...mehr]
29. Oktober 2009

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Autor: Svea
Supermärkte führen den Apfel das ganze Jahr hindurch, denn der Apfel zählt zu den beliebtesten, gesündesten und vielfältigsten Obstsorten überhaupt.

Da Äpfel reich an Ballaststoffen und Vitamin C sind, haben sie einen positiven Einfluss auf das Immunsystem des Menschen. Im Apfel stecken allerdings jede Menge weitere Vitamine wie Vitamin A, B1, B2 und E sowie essentielle Mineralstoffe, zum Beispiel Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor. Die Äpfel, die während der Apfelzeit, im September beziehungsweise Oktober geerntet werden, und die der Konsument kurz darauf verzehren kann, enthalten besonders viele Vitamine. Importierte Äpfel stammen meist aus Amerika oder Asien. Sie unterliegen meist einer frühzeitigen Ernte und haben Transport und lange Lagerungen hinter sich. Aus diesem Grund beinhalten sie weniger der gesundheitsförderlichen Inhaltsstoffe. Äpfel aus heimischen Gefilden sind somit besonders reich an Vitaminen. Um einen Vitaminverlust vorzubeugen, sollten Äpfel zudem bestensfalls mit Schale gegessen werden. Die enthaltenen Vitamine im Apfel liegen nämlich überwiegend direkt unter der Schale vor und können beim Schälen versehentlich mit entfernt werden.
Äpfel haben eine weitere gesundheitsförderliche Eigenschaft: Sie sind kalorienarm, da sie zu etwa 80 Prozent aus Wasser bestehen. Die Kalorienarmut des Apfels und der Sättigungseffekt, der aufgrund der enthaltenen Ballaststoffe nicht zu unterschätzen ist, machen ihn zu einer idealen Zwischenmahlzeit während jeder Reduktionsdiät. Doch auch wer es nicht nötig hat abzunehmen, sollte nicht auf den Genuss verzichten, den der Verzehr des Apfels mit sich bringt: Der Apfel bildet auch die Grundlage für verschiedene Desserts wie Apfelmus und Apfelkuchen und eignet sich für das Verfeinern von Müsli, Joghurt und Quark. Der Geschmack des Apfels harmoniert jedoch auch gut mit herzhaften Speisen, wie Fisch oder gar gebratener Leber. [...mehr]
26. Oktober 2009

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Autor: Svea
Werdende Mütter sollten ihre Ernährungsweise und ihr Trinkverhalten stets im Auge behalten. Der Körper schwangerer Frauen befindet sich in einem Ausnahmezustand, da er nicht nur sich selbst, sondern auch das Baby mit ausreichend Flüssigkeit und Nährstoffen versorgen muss.

In der Schwangerschaft reicht das Trinken von zwei Litern Flüssigkeit pro Tag aus. Da Wasser keinerlei Kalorien enthält und Mutter und Kind unverfälscht Flüssigkeit zuführt, ist es das beste Getränk für Schwangere.
Die Inhaltsstoffe einiger anderer Getränke sind keineswegs gesund für schwangere Frauen und ihre ungeborenen Kinder. Säfte und Softdrinks beinhalten oft mehr Zucker als vermutet und sollten aus diesem Grund nur in Maßen konsumiert werden. Dass Alkohol in der Schwangerschaft sowohl die psychische als auch die physische Entwicklung des Nachwuchses negativ beeinflussen kann, ist Schwangeren oft bewusst. Dass Experten allerdings auch von Kaffee und schwarzem Tee während der Schwangerschaft abraten, ist vielen neu. Beide Getränke enthalten Gerbsäure, die die Sauerstoffzufuhr des Babys im Mutterleib behindern kann.
Das Trinken von Tee wird Frauen in den anderen Umständen häufig empfohlen. Die in vielen Teesorten enthaltenen Kräuter können in der Schwangerschaft eine sanft regulierende Wirkung ausüben und auf diese Weise auf das Wohlbefinden von Mutter und Kind einwirken. Bekannt ist, dass die Frau während ihrer Schwangerschaft unter Stimmungsschwankungen und Stress leidet. Teemischungen aus Lemongras, Lavendelblüten, Brennnessel, Melisse, Pfefferminze und Schafgarbenkraut können helfen, das Unwohlsein zu bekämpfen und die Ausgeglichenheit zu fördern. Um das Gefühl der körperlichen und geistigen Harmonie Schwangerer zu unterstützen, helfen auch Tees aus Ingwer, Frauenmantel, Schafgarbenkraut, Brennnessel- und Erdbeerblättern, Zitronenverbena, Hirtentäschelkraut und Grünem Hafer. Von dem Genuss von Himbeerblütentee während der Schwangerschaft raten Experten hingegen ab, da er die Entstehung von Wehen fördert. [...mehr]
22. Oktober 2009

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Autor: Svea
Käse ist häufig reich an Fett. Oft lesen Verbraucher, dass die Trockenmasse ganze 48 Prozent Fett enthält. Echte Freunde der würzig-deftigen Milchprodukte hält der hohe Fettanteil zwar nicht vom Kaufen ab, doch Käse-Fans können auch ohne überflüssige Kalorien auf ihre Kosten kommen: Harzer Käse stellt eine gesunde Alternative zu fettigem Gouda, Emmentaler und Edamer dar.

Als Sauermilchkäse, besteht Harzer aus Magerquark. Er ist somit fettarm und beinhaltet lediglich etwa ein Prozent Fett. Im direkten Vergleich mit anderen Käsesorten fällt auf, dass Harzer Käse den geringsten Fettanteil besitzt. Herzer Käse gilt somit als gesunde Alternative zu Gouda, Emmentaler und Co, die bis zu 48 Prozent Fett in der Trockenmasse beinhalten.
Harzer ist meist in handlich-kleinen und runden Käselaiben erhältlich und zeichnet sich aufgrund des enthaltenen Kümmels durch seine Würze aus. Allerdings gibt es verschiedene geschmackliche Varianten. Reifegrad und Temperatur entscheiden darüber, ob der Harzer Käse mild, aromatisch oder kräftig schmeckt.
Da Harzer anstelle ungesunden Fetts reichlich Eiweiß beinhaltet, ist er für den Verzehr im Zuge jeder Reduktionsdiät bestens geeignet. Die Proteine sind insbesondere bei Figurproblemen hilfreich, da sie den Körper während sportlichen Aktivitäten unterstützen, indem sie als Energielieferanten fungieren und dem Abbau von Muskulatur vorbeugen. Im Harzer Käse finden sich jedoch noch weitere gesundheitsförderliche Inhaltsstoffe, die für den Verzehr sprechen: Das enthaltene Calcium stärkt den Knochenbau und regt zudem den Fettabbau des Körpers an.
Harzer Käse eignet sich hervorragend als Brotbelag, kann jedoch auch Salate und Nudelgerichte geschmacklich aufpeppen und eignet sich sogar für das Überbacken und Gratinieren von beispielsweise Aufläufen. [...mehr]
18. Oktober 2009

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Autor: Svea
In den Kühltheken nahezu jeden Supermarktes stapeln sich probiotische Lebensmittel. Dass Probiotika gesund sind, können Konsumenten sich denken, da Hersteller sie auf den Verpackungen stets groß anpreisen. Was genau Probiotika allerdings sind, wie sie auf den Körper wirken und ob sie tatsächlich gesundheitsförderlich sind, ist vielen Verbrauchern nicht bewusst.

Probiotika sind Erzeugnisse, die lebende Mikroorganismen beinhalten. Diese sind allerdings keineswegs schädigend, sondern beeinflussen den Körper auf positive Weise: Experten empfehlen sie, da sie in der Lage seien, den Stoffwechsel zu beeinflussen, indem sie die Verdauung unterstützen. Milchprodukte wie Quark und Joghurt aber auch frisches Sauerkraut enthalten derzeit häufig Probiotika. Produzenten nutzen beispielsweise Milchsäurebakterien, um ihren Erzeugnissen eine gesundheitsfördernde Wirkung zu verleihen. Der Gehalt an Mikroorganismen ist allerdings häufig sehr gering und die „Veredelung“ mit den gesundheitsförderlichen Zusatzstoffen dient oft lediglich kommerziellen Zwecken.
Kritiker bemängeln, dass die Wirkungsweise von Probiotika ohnehin noch nicht vollständig erwiesen sei. Trotzdem finden sich Probiotika häufig in Lebensmitteln, da verschiedene Studien belegen konnten, dass der regelmäßige Verzehr besagter Produkte in einigen Fällen tatsächlich Durchfall und Blähungen lindern konnte.
Gelangen genügend lebende Mikroorganismen in den Darm, bilden sie antibakterielle Stoffe, die die Darmflora positiv beeinflussen können. Es heißt, sie wirken Darmkeimen entgegen und beugen auf diese Weise zum Beispiel Durchfallerkrankungen und Blähungen vor. Die Verdauungsprobleme, die bei Menschen mit Reizdarmsyndrom auftreten, können besonders schmerzhaft sein. Achten Betroffene allerdings darauf, probiotische Lebensmittel zu konsumieren, können sogar ihre Beschwerden gelindert werden, sagen Ernährungswissenschaftler. Der einmalige Verzehr probiotischer Nahrungsmittel sei allerdings nicht besonders wirkungsvoll, da sich die Organismen nicht dauerhaft im Darm einnisten. Nur wer täglich Probiotika aufnimmt, unterstütze seine Gesundheit. [...mehr]
14. Oktober 2009

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Autor: Svea
Als „Laktoseintoleranz“ bezeichnen Experten die Milchzuckerunverträglichkeit. Deutschlandweit reagieren 15 Prozent der Einwohner allergisch auf Milch und Milchprodukte. In einigen Teilen Asiens und Afrikas sind es sogar über 90 Prozent der Bevölkerung, die an einer Laktoseunverträglichkeit leiden.

Die Laktoseintoleranz äußert sich in Form von Blähungen, Durchfall, Übelkeit und saurem Aufstoßen. Diese und ähnliche Verdauungsprobleme entstehen, wenn der Körper auf Grund des fehlenden oder verminderten Verdauungsenzyms Laktase, den Milchzucker nicht verarbeiten und verwerten kann. Das Enzym Laktase spaltet im Normalfall den Milchzucker in die Zuckerarten Galaktose und Glukose. Ist der Körper nicht in der Lage, Laktase zu bilden und das Enzym ist nicht oder wenig vorhanden, bilden sich Darmbakterien im Dickdarm, die sich negativ auf das Wohlbefinden auswirken.
Verträgt ein Mensch keine Milchprodukte, kann dies an einem Gendefekt liegen, der vererbt werden kann. Doch auch aufgrund einer Erkrankung des Verdauungssystems können Schädigungen in der Produktion von Laktasezellen auftreten. Diese können sogar eine lebenslange Intoleranz nach sich ziehen. Auslöser einer Laktoseintoleranz können allerdings auch andere Krankheiten wie bakterielle oder virale Gastroenteritis-Erkrankungen und chronische Darmkrankheiten sein. Zudem können Zöliakie, Alkoholismus, Mangelernährung und gewisse Behandlungsmethoden wie Chemo- und Strahlentherapien die Verträglichkeit von Milchzucker beeinflussen.
Selbst die besten Mediziner konnten noch kein Heilmittel gegen die Laktoseintoleranz entwickeln. Betroffene können demnach nicht geheilt werden und müssen ihre Ernährungsweise der Milchzuckerunverträglichkeit anpassen. Sie sollten auf Milchprodukte verzichten oder auf Sojamilch oder laktosefreie Produkte ausweichen. Da diese Form der Lebensmittelunverträglichkeit äußerst verbreitet ist, bieten mittlerweile sehr viel Supermärkte geeignete Lebensmittel für Menschen mit Laktoseintoleranz an.
Mediziner nutzen bei Verdacht auf Laktoseintoleranz den H2-Atem-Test, die Biopsie, einen Blutzucker-, oder Gentest, um festzustellen ob die Unverträglichkeit tatsächlich vorliegt. [...mehr]
11. Oktober 2009

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