Viele haben das Gefühl, dass eine bloße Diät oder Ernährungsumstellung bei ihnen nicht reicht, um dauerhaft abzunehmen. Sie essen einfach zu gerne und somit auch in rauen Mengen. Für besagte Menschen dürfte das Slimcup-Prinzip besonders verlockend sein, denn Slimcup soll angeblich helfen, das Hungergefühl und sogar den gefürchteten Jojo-Effekt in den Griff zu bekommen.

Slimcup ist eine weiße, „patentrechtlich geschützte Emulsion aus Wasser, Palm- und Haferöl“ (s. hier). Diese soll helfen, Hungerattacken, bei denen dem Körper häufig vollkommen überflüssige Kalorien zugeführt werden, zu vermeiden. Das Prinzip ist relativ einfach: Etwa eine halbe Stunde vor jeder Hauptmahlzeit werden 7,5 ml der Emulsion verzehrt, wobei dem Körper höchstens drei Cups täglich zugeführt werden sollten. Es heißt, es sei nicht nötig ganze Mahlzeiten einzusparen, da die Emulsion das Sättigungsgefühl verstärke, sodass man sich ohnehin nur eine geringe Menge an Lebensmitteln zuführen könne.
Die Lipide innerhalb der Emulsion seien weitgehend gegen Verdauungsenzyme resistent, was dazu führe, dass sie unbeschadet an die Dickdarmwand gelängen, wo sie vom Körper als Überschuss an Nahrung interpretiert würden, heißt es. Das Hungergefühl mache so, auf ganz natürliche Weise, dem Sättigungsgefühl Platz.
Slimcup benötigt keine Kühlung. Zudem befindet sich die passende Menge der Emulsion in kleinen Plastikbehältern, den sogenannten Portionscups und muss somit nicht eigens dosiert werden. Es scheint sich somit um ein sehr praktisches Verfahren zu handeln, welches besonders einfach zu handhaben ist, wenn es auch auf Kosten der Umwelt das vermehrte Entstehen von Müll provoziert.
Durch den Verzehr der Slimcup-Emulsion sollen angeblich keinerlei Nebenwirkungen entstehen. Auch Wechselwirkungen mit Medikamenten oder mit anderen Diäten seien nicht zu erwarten. Außerdem scheint das Produkt auch für Vegetarier, Veganer, sowie Diabetiker geeignet zu sein. Verschiedene Studien sollen Slimcup für positiv befunden haben. Ob die Emulsion es allerdings bewältigt, wirklich bei allen die gewünschte Wirkung zu erzielen, bleibt fraglich. [...mehr]
9. Juni 2009

Loading ...