Viele Menschen haben den Traum abzunehmen, können sich allerdings nicht dazu durchringen, wirklich etwas für die Traumfigur zu tun. Sie wissen, dass Sport und eine Ernährungsumstellung oftmals Wunder bewirken können, doch schaffen sie es nicht, beides in ihren Alltag zu integrieren. Schlankheitsmittel aus chinesischen Pflanzen, aus dem Internet, finden aus diesem Grund enormen Absatz. Diese jedoch haben oftmals gefährliche Nebenwirkungen.

Generell gilt, dass man Produkten, welche im Internet als Wundermittel betitelt und verkauft werden, lieber nicht trauen sollte. Nur selten lässt sich von zu Hause aus nachvollziehen, ob die Mittel legal vertrieben werden und woher sie überhaupt stammen.
Zurzeit findet man vor allem fragwürdige Pillen und Substanzen, die allem Anschein nach aus China stammen, bzw. chinesische Pflanzen in sich bergen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit Sitz in Bonn, warnt vor allem vor dem Konsum von „FSS“ (Fat Slimming show), den so genannten „Apfeltabletten“, welche angeblich Sibutramin beinhalten. Diese Substanz wirkt appetithemmend, ist jedoch verschreibungspflichtig und kann bei falscher Dosierung scheinbar den Blutdruck erhöhen, Herzrasen verursachen und somit sogar die Entstehung von Herzerkrankungen fördern.
Es ist unbedingt auch bei Produkten Vorsicht geboten, die einen anderen Namen tragen, denn offenbar kursieren verschiedene „Wundermittel“, welche angeblich pflanzlichen Ursprungs sind, allerdings auch schädliche Stoffe enthalten, welche auf der Packung unerwähnt bleiben.
Wer abnehmen möchte, muss scheinbar wirklich etwas dafür tun. Schlankheitsmittel halten selten, was sie versprechen und können sogar ernsthafte Konsequenzen mit sich bringen. Eine Ernährungsumstellung, regelmäßig betriebener Sport, sowie eine ärztliche Beratung, tragen dazu bei, den Körper zu trimmen, ohne dass man sein Leben dabei auf’s Spiel setzen muss! [...mehr]
19. April 2009

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