Effektives Abnehmen will gelernt sein, und vor allem Planung ist für ein langfristig erfolgreiches Ergebnis von Nöten. Wer auf Dauer und gesund abnehmen will, muss sich auf sportliche Betätigung konzentrieren.
Diäten werden von vielen als der einzige, und vor allem schnellste Weg zum Abnehmen betrachtet. Effektives Abnehmen durch eine Null-Diät bringt zwar auf den ersten Blick Erfolge, aber eine solche Taktik schädigt den Körper und die Seele. Wer seinen eigenen Körper mit einer radikalen Diät quasi überrennt, erreicht nur das Gegenteil, und schneidet sich ins eigene Fleisch.
Effektives Abnehmen - Kampf dem Jojo-Effekt
Jeder kennt den berüchtigten Jojo-Effekt, der bei einer radikalen Diät geradezu vorprogrammiert ist. Die schnell verlorenen Pfunde kommen genauso schnell zurück - Und vermehren sich in nicht wenigen Fällen. Der Körper stellt sich auf [...mehr]
Die Vorteile eines Diät Tagebuchs liegen klar auf der Hand - Durch tägliche Dokumentation lässt sich gut kontrollieren, ob auch wirklich an den guten Vorsätzen festgehalten wird. Das eigene Essverhalten schwarz auf weiss vor sich zu haben kann in vielen Fällen helfen, Fehler in der Ernährung aufzudecken und auf Dauer abzunehmen.
In einem Diät Tagebuch werden die täglich konsumierten Lebensmittel und Getränke festgehalten. Dies geschieht bei den meisten in tabellarischer Form, weil im Alltag nicht viel Zeit für lange Formulierungen aufgebracht werden kann. Mehr Erfolg verspricht allerdings eine ausführliche schriftliche Dokumentation des Essverhaltens, und zusätzlich des seelischen und körperlichen Befindens.
Das Diät Tagebuch - mehr als nur Erbsenzählerei
Die meisten Diäten ermutigen zum genauen Durchplanen der Ernährung nach Nährwerttabellen und dem subjektiven Kalorienbedarf nach dem Body-Mass Index. Viel effektiver als das akribische Zählen von Kalorien
Eine Diät, die mit speziellen Abnehmprodukten schnell, einfache Erfolge auf der Waage verspricht, ohne dass man sich mit Nährstoffen und Kalorien auseinander setzen muss, klingt erstmal genial. Doch wenn man den Preis von 179 Euro für ein 10 Tage-Programm liest, spätestens dann sollte man kritisch reagieren.
Amapur Diät: Schnell abnehmen ohne Yoyo Effekt?
Die Amapur Diät verspricht schnelle Abnehmerfolge auf gesunde Weise bei einem ganz simplen System…Muss ich weiter schreiben? Wir kennen die Slogans und Versprechungen doch alle zu gut. Wenn nicht, ein Ausflug an den Zeitungskiosk oder ein Griff zur Fernbedienung helfen einem auf die Sprünge.
Das Amapur System besteht aus speziellen Lebensmitteln, wie Kekse, Shakes, Riegel, Suppen und Müsli, die stündlich verzehrt den Insulinspiegel konstant halten und so Heißhungerattacken vermindern sollen. Nach dem Intensivprogramm, in dem man nicht nur 2 Kilo, sondern auch 179 Euro verliert, fängt die Ernährungsumstellung mit dem Change-Paket an.
Dazu werden normale, gut durchmischte Nahrungsmittel in den Speiseplan eingebaut, um eine langfristige Ernährungsumstellung anzustreben. Eine Anleitung gibt es das Amapur-Diät Buch. Aha, ohne Theorie geht es also doch nicht.
Günstiger als Amapur: Laufschuhe an und ab in den Wald!
Ob man mit Amapur leicht abnimmt? Ja. Sicherlich funktioniert das.
Muss man dafür 179 Euro und mehr ausgeben? Hier gibt’s ein paar Tipps ganz umsonst [...mehr]
Crash Diäten versprechen in einem extrem kurzen Zeitraum einen Gewichtsverlust von mehreren Kilos. Dass das Prinzip nicht nur ungesund ist, sondern auch meist nach hinten los geht, ist zum Glück vielen klar. Trotzdem lassen sich viele auf die unsinnige Kaloriendrosselung ein, gerade um kurzfristig für ein bestimmtes Event abzunehmen.
Crash Diäten: Von Nulldiät und Mangelernährung
Während einer Crash Diät ernährt man sich über einen kurzen Zeitraum, meist 7-10 Tage lang, von einem stark kalorienreduziertem Nahrunsangebot. Cola light, Wasser, Knäckebrot oder Gurken - nur wer erheblich weniger Kalorien zu sich nimmt, als er am Tag verbraucht, kann in einem so kurzen Zeitraum mehrere Kilos abspecken. Abspecken? Denkste!
Das meiste Gewicht geht nämlich in Form von Wasser und Muskelmasse drauf, da der Körper diese künstlich herbeigeführte Hungerperiode mit Eiweiß, das für den Muskelaufbau verantwortlich ist, und Glykogen überwindet, dass bei der Ausscheidung ein 4 Faches an Flüssigkeit ausschwemmt, damit jedoch auch viele wichtige Mineralstoffe.
Fett wird während der Crash Diät also gar nicht verbrannt – erst bei sportlichen Aktivitäten macht sich der Körper über die hartnäckigen Depots her.
Man verliert zwar in erster Zeit viel Gewicht, abgenommen hat man deswegen nicht wirklich. Sobald man wieder normal isst, schlägt die Waage erneut aus. Und es kommt sogar noch schlimmer… [...mehr]
Alle Jahre wieder findet eine neue, meist schon recht suspekt klingende Wunderdiät Erwähnung in zahlreichen Diat- und Abnehm-Communities. Meist handelt es sich um eine gefährliche Radikaldiät nach dem Mono-Prinzip, die schnelle Ergebnisse verspricht. Der neuste Trend: Die Fett Diät.
Die Fett Diät: Das Prinzip der Monodiät
Die Fett Diät setzt ähnlich wie die Atkins-Diät auf eine Ernährung, die arm an Kohlenhydraten ist, um den Körper möglichst schnell in die Ketose zu führen. Das heißt also, dass man Fett von Kohlenhydraten trennen muss. So weit so gut, doch welche Lebensmittel erfüllen diese Ansprüche? Reines Öl, Fleisch und Fisch, denn selbst Obst ist reich an Kohlenhydraten und ist deswegen nach der Fett Diät tabu.
Tatsächlich wird man in kurzer Zeit etwas abnehmen, da der Körper auf diese einseitige Ernährung geschockt reagiert und überflüssiges Fett ausscheidet. Doch dürfte klar sein, dass die Fett-Diät keine langfristige Ernährungsform ist, da lebenswichtige Vitamine und eine ausreichende Versorgung mit Calcium und anderen Spurenelementen nicht gegeben ist. Sobald man dann anfängt sich wieder normal zu ernähren, wird der Körper seine Depots auffüllen wollen. - Der Jojo-Effekt setzt ein. [...mehr]
Das vergangene Jahr endete mit einer weiteren Hiobsbotschaft für den Verbraucher: Noch immer existieren Lebensmittellügen. Konsumenten können weiterhin nicht auf die Angaben auf den Verpackungen ihrer Nahrungsmittel vertrauen. Die Verbraucherorganisation Foodwatch warnt vor falschen Inhaltsangaben beziehungsweise geschickten Formulierungen, die den Käufer in die Irre leiten, beispielsweise auf Puddingpackungen bekannter Hersteller.
Das Jahr 2009 könnte als Jahr des Betrugs am Kunden betitelt werden. Experten konnten mehrere Skandale hinsichtlich der Qualität verschiedener Lebensmittel aufdecken: Man denke da nur an Analogkäse und Mogelschinken. Es scheint als hätten Lebensmittelproduzenten nichts anderes mehr im Sinn, als ihre Produkte für einen höchstmöglichen Preis an den Mann zu bringen. Die Güteklasse ihrer Waren spielt scheinbar nur noch eine untergeordnete Rolle. Es gilt so wenig Geld wie möglich für die Herstellung eines Produkts auszugeben und durch den Verkauf der Ware anschließend so viel Kapital wie möglich zu erzielen. Die Erwartungen, die Kunden an die Qualität ihres Einkaufs stellen, werden selten erfüllt. Vielmehr vertuschen Produzenten den mangelhaften Wert durch ansprechende Verpackungen und ausgeklügelte Werbeslogans.
Die Organisation Foodwatch bezeichnet sich zu Recht als Essensretter: Sie deckt Praktiken von Lebensmittelherstellern auf und verhilft der Kundschaft zu sicheren Nahrungsmitteln. Kürzlich thematisierte Foodwatch auf ihrer Internetpräsenz die irreführenden Aufschriften eines Produkts des größten international tätigen deutschen Familienkonzerns Dr. Oetker. Es scheint als habe das Unternehmen die Bedürfnisse des modernen Verbrauchers eingehend studiert: Da Bitterschokolade sich gut verkauft, hat es nun auch einen „edelbitteren“ Schokoladenpudding in sein Sortiment aufgenommen: „Pur Choc“. Dieser allerdings enthält weniger als 40 % des würzigeren Edelkakaos und leitet durch seine Beschreibung so manchen Käufer in die Irre. Auch die Aufschrift „75 % Kakao in der Schokolade“ ist nicht leicht zu verstehen. Auf den ersten Blick scheint der Pudding viel Kakao zu enthalten. Weiß man aber, dass das Milchprodukt nur zu 2,5 % aus Schokolade besteht, wird deutlich, dass noch nicht einmal 2 % Kakao im Pudding zu finden sind.
Dr. Oetker ist natürlich kein Einzelfall. Viele verschiedene Hersteller versehen ihre Waren mit schwer verständlichen oder gar zweideutigen Beschreibungen. Das Kleingedruckte verrät meist die Wahrheit, um dieses zu entziffern und zu verstehen, müssten Konsumenten jedoch mit Lupe und Taschenrechner in den Supermarkt gehen. Es bleibt zu hoffen, dass die Maßnahmen von Foodwatch erfolgreich sind und dieses Jahr in Sachen Lebensmittel weniger geschummelt wird. [...mehr]
Mediziner raten von etlichen Diäten ab. Viele Schlankheitskuren fördern eine einseitige ungesunde Ernährung, können Mangelzustände hervorrufen und das Wohlbefinden negativ beeinflussen. Diäten, die eine fettarme Ernährungsweise vorsehen, sollen allerdings das Wohlergehen fördern, indem sie für gute Laune sorgen.
Schokolade hebt die Stimmung – Mittlerweile ist dies kein haltloses Gerücht mehr, sondern konnte von Experten bestätigt werden. Bei Liebeskummer, Prüfungsdruck und Winterdepressionen ist diese Erkenntnis durchaus hilfreich. Wer allerdings abnehmen will, nutzt die braune Süßigkeit selten, um sich bei Laune zu halten. Zu groß ist die Gefahr, dass Zucker- und Fettgehalt ein neues Stimmungstief erzeugen, indem sie lästige Pfunde an Bauch und Oberschenkeln zurücklassen. Glücklicherweise müssen auch figurbewusste Menschen nicht dauerhaft mit hängenden Mundwinkeln leben. Wie Spezialisten aus Australien nun nachweisen konnten, ist auch eine fettarme Kost der Heiterkeit zuträglich.
Sowohl Low-Fat- als auch Low-Carb-Diäten können den Gewichtsverlust begünstigen: Wer auf Fett oder Kohlenhydrate verzichtet, spart Kalorien ein. Der Frohmut allerdings kann bei Low-Carb-Diäten auf der Strecke bleiben, während der Fettverzicht sich positiv auf den Gemütszustand auswirkt. Wie im Zuge einer Befragung festgestellt wurde, können alle Probanden zwei Monate nach Beginn der Diät über eine Grundstimmung der Zufriedenheit berichten. Diese allerdings führen die Experten auf den ersten Abnehmerfolg zurück. Vergehen weitere Wochen und Monate, können nur noch jene Personen, die sich fettarm ernähren, weiterhin von positiver Verfassung berichten. Teilnehmer, welche kohlenhydratarm essen, geben hingegen seltener an, ein Stimmungshoch zu haben.
Wie die Spezialisten in den „Archives of Internal Medicine“ vermuten, könnte der Verzicht auf Kohlenhydrate aus dem Grund der Seelenverfassung abträglich sein, dass kohlenhydrathaltige Speisen wie Nudeln, Kartoffeln, Reis und Brot normalerweise wesentliche Bestandteile der Ernährung darstellen. Der Verzehr vieler Eiweiße und Fette könnte allerdings auch den Serotoninspiegel negativ beeinflussen und auf diese Weise die psychische Verfassung beherrschen. [...mehr]
Die Makrobiotik soll ein langes Leben garantieren, Krankheiten fernhalten und auf diese Weise auf Dauer glücklich machen. Es geht hier um eine besondere Lebensweise, zu der auch eine spezielle Form der Ernährung zählt. Liest man diese Zeilen, könnte man vermuten, es handele sich bei besagter Ernährungsweise um die vielfach angepriesene fettarme, abwechslungsreiche Kost mit viel frischem Obst und Gemüse. Die makrobiotische Ernährung allerdings geht von vollkommen anderen Normen aus und wird aus diesem Grund heiß diskutiert und immer wieder kritisiert.
Die Wurzeln der Makrobiotik sind in Japan zu suchen. So gilt beispielsweise Georges Ohsawa (s. hier) als einer der wichtigsten Vertreter dieser Lebensweise. Von seiner Seite heißt es, man solle seine Essgewohnheiten den Prinzipien von Yin und Yang anpassen. Diesen zwei Gegenpolen werden verschiedene Lebensmittel, Inhaltsstoffe und Geschmacksrichtungen zugeordnet. Diesbezüglich sollen die angeblichen energetischen Eigenschaften von Nahrungsmitteln eine große Rolle spielen. Yin, welches als ausdehnend gilt, steht beispielsweise für den süßen und den sauren Geschmack, für Obst und Gemüse und Kalium, während Yang, was als zusammenziehend bezeichnet wird, unter anderem den salzigen Geschmack, Getreide und Kalium verkörpert, wobei allerdings anzumerken bleibt, dass die Einteilung nicht immer gleich ausfällt. Um gesund und glücklich zu bleiben, müsse man jedoch, so die Vertreter der Makrobiotik, ein Gleichgewicht zwischen Yin und Yang schaffen.
Vollkornprodukte sollten nach Meinung der Anhänger makrobiotischer Ernährung als Basis der Ernährung fungieren, da sie Yin und Yang gleichermaßen zuzuordnen seien. Desweiteren heißt es, man solle jegliche Nahrung so naturbelassen wie möglich und bestenfalls in einem Stück verzehren. Zudem solle man auf regionale Lebensmittel zurückgreifen. Die Vorstellung von Viren und Bakterien teilen die Makrobioten nicht. Wer an einer Krankheit leide, habe dies ausschließlich seiner falschen Ernährung zuzuschreiben. Fleisch beispielsweise bilde Gifte im Körper und sei genau wie Milchprodukte, Nachtschattengewächse, viele Genussmittel und Zucker schwerverdaulich und nicht zu empfehlen. Ohsawa machte sich sogar für eine Ernährung stark, welche ausschließlich aus Vollkorngetreide bestünde.
Die Makrobiotische Ernährung wird von den meisten Ernährungswissenschaftlern als problematisch angesehen. Sie sei zu einseitig und lasse wichtige Lebensmittel bzw. Inhaltsstoffe vollkommen außer Acht. [...mehr]
Einige Menschen sind der Meinung, Ingwer sei das Heilmittel schlechthin. Kein Wunder, denn bereits der würzig-scharfe Geschmack, welcher der beliebten Pflanze eigen ist, hat Auswirkungen auf uns Menschen. Das enthaltene Capsaicin nämlich kann uns zu Glücksgefühlen verhelfen. Ob Ingwer allerdings auch dazu beitragen kann, überflüssige Pfunde loszuwerden, wird immer noch heiß diskutiert.
Man weiß inzwischen, dass sich im Ingwer-Wurzelstock Oleoresin befindet. Dies ist ein Stoff, welcher unter anderem aus ätherischen Ölen, Scharfstoffen und Wachsen besteht. Oleoresin soll unter anderem den menschlichen Magen und Darm unterstützen. Es ist somit durchaus möglich, dass Ingwer so sehr auf die Verdauung einwirkt, dass unsere Figur davon profitiert. Als bewiesen kann diese Wirkung allerdings nicht angesehen werden und trotzdem sind einige der festen Überzeugung, Ingwer sei ein sogenannter Fatburner.
Insbesondere die Tatsache, dass der scharfe Ingwer eine entwässernde Wirkung haben soll, wird diesbezüglich von Ingwer-Freunden häufig angeführt. Dadurch, dass überflüssige Wassereinlagerungen durch den Genuss des besonders beliebten Ingwer-Knoblauch-Tees (s. hier) oder mittels des Würzens mit Ingwer verloren gehen könnten, wäre es schließlich auch möglich, dass Pfunde eingespart werden. Zudem soll das bereits erwähnte Capsaicin die Körpertemperatur ein wenig erhöhen, sodass Kalorien schneller verbraucht werden.
Wer allerdings hofft, durch den bloßen Verzehr von ingwerhaltigen Produkten eine Traumfigur zu ergattern, den gilt es zu enttäuschen. Ingwer steht zwar im Verdacht den Abnehmprozess zu unterstützen, was sogar noch umstritten ist. Es ist jedoch keinesfalls ein Wundermittel. Wer tatsächlich Erfolge erzielen möchte, sollte sich zudem viel bewegen und seine Ernährung umstellen- Es gilt fettarm zu essen und dem Körper viele Vitamine zuzuführen. [...mehr]
Viele Abnehmwillige kennen ihn bereits- Ulrich Ernst Theodor Strunz. Bekannt ist er dank der Medien auch als „Fitnesspapst“, denn der Facharzt für Innere Medizin hat sich intensiv mit Fitness und gesunder Ernährung beschäftigt. Durch Seminare zum Thema und mittels der Veröffentlichung etlicher Bücher, ließ er schon Millionen von Menschen an seinen Gedanken teilhaben. Seine Methoden sind teilweise umstritten. Manche allerdings schwören auf die „Strunz-Diät“.
Das Geheimnis der Strunz-Diät scheint vor allem in dem ausgeklügelten Fitnessprogramm zu bestehen, welches Ulrich Strunz seinen Lesern empfiehlt. Man solle beispielsweise täglich eine halbe Stunde joggen, sagt er. Kein Wunder- Strunz selbst wurde durch die Bekanntschaft mit dem Extremsportler Hubert Schwarz zu einem großen Freund der Leibesertüchtigung, ist seither sehr aktiv und betreibt vor allem Triathlon. Strunz ist der Meinung, mittels viel Bewegung und der richtigen Ernährung sei es beinahe möglich, die ewige Jugend zu erhalten (s. hier).
Die Diät, welche Strunz empfiehlt, sieht drei Phasen vor, die von Abnehmwilligen nacheinander durchlaufen werden sollten. Die erste Phase beinhaltet die erste Woche des Abspeck-Programms und sieht sehr viel Sport vor. Kraft soll hier lediglich aus Eiweißdrinks, Obst und Gemüse getankt werden. Es folgt eine Zwischenphase von einigen Wochen, in welcher besagtes Training und die minimierte Nahrungsaufnahme in abgeschwächter Form durchgeführt werden. Anschließend folgt die Phase, welche die dauerhafte Ernährung ausmacht. Hier gilt es zu beachten, weiterhin viel Obst und Gemüse zu sich zu nehmen und zusätzlich auf Nahrungsergänzungsmittel wie Mineralstoff- und Vitaminpräparate zurückzugreifen. Strunz sieht des Weiteren eine mediterrane Küche vor und gibt in seinen Büchern zahlreiche Tipps zu Rezepten.
Kritisch beäugt werden vor allem Strunzs Aussagen über Nährstoffe. Etliche Wissenschaftler sind sich einig, dass unsere Lebensmittel genug Vitamine, Eiweiße und Mineralstoffe enthalten und es somit unnötig ist, künstlich hergestellte Pillen und Konzentrate einzunehmen. Auch die Empfehlung mediterraner Speisen wird nicht immer positiv bewertet, da diese häufig äußerst fetthaltig sei. Zudem sei das Laufprogamm, welches Strunz empfiehlt, nicht für jedermann geeignet, da die Anforderungen sehr hoch angesetzt werden.
Positiv wird vor allem der Motivationswert Strunzs gesehen. Und auch die Tatsache, dass der Verzehr von viel Obst und Gemüse empfohlen wird, ist ihm ohne Frage hoch anzurechnen.